Archiv der Kategorie: Entspannungstechniken

Klangschalen

Wie man mit einer Klang­me­di­ta­ti­on schnel­ler in die Ent­span­nung kommt

Viel­leicht hast Du schon ein­mal von Klang­mas­sa­ge, Klang­me­di­ta­ti­on oder Klang­scha­len­the­ra­pie gehört. Ich hat­te vor eini­gen Wochen das Ver­gnü­gen, eine Klangrei­se nach innen erfah­ren zu dür­fen. Durch mei­ne Aus­bil­dung und eige­ne Erfah­run­gen habe ich so man­che hilf­rei­che und tol­le Ent­span­nungs­tech­nik ken­nen­gel­ent. Aber die Klang­me­di­ta­ti­on war mit das Schöns­te, was ich im Bereich Ent­span­nung bis­her erlebt habe.

In Null­kom­ma­nix in Trance

Es gelang mir schnel­ler als sonst, in eine tie­fe Ent­span­nung zu kom­men. Ich nahm wahr, daß mein Kör­per im Raum anwe­send war (ich saß im Schnei­der­sitz auf einem Stuhl), und mein Geist konn­te den Raum mühe­los ver­las­sen. Nicht, daß ich das frü­her nicht auch schon gemacht hät­te, aber durch die Klän­ge und Vibra­tio­nen der Klang­scha­len, der Elfen­har­fe, der Koshi-Klang­spie­le, San­su­la und — ach ich weiß gar nicht mehr, wie die Klang­in­stru­men­te alle hie­ßen — war es noch mühe­lo­ser als sonst. Es war ein wun­der­schö­nes Erlebnis.

OM — der Urton, mit dem alles anfing

Joa­chim E. Beh­rendt (1922 — 2000), ein deut­scher Musik­pro­du­zent und Jazz­re­dak­teur beim dama­li­gen Süd­west­funk Baden Baden erklärt uns in sei­nem Nada Brah­ma: Die Welt ist Klang sehr anschau­lich und auch für Lai­en ver­ständ­lich, was Klang eigent­lich ist. Er weiß, daß alles nur aus Lee­re und Rhyth­mus besteht. “Im Inners­ten des Kör­pers, im Her­zen der Welt gibt es kei­ne fes­te Mate­rie: Es gibt nur den Tanz” (J.E. Berendt).

In der fern­öst­li­chen Vor­stel­lung ist das Uni­ver­sum aus dem Ur-Ton OM ent­stan­den. Aus die­sem kos­mi­schen Urton gin­gen alle ande­ren Töne und letzt­lich die gesam­te Schöp­fung hervor.

"Klang ist das Grundprinzip des Universums. Im Klang sind drei Aspekte enthalten: Klangerzeugung, Klangentwicklung und Klangauflösung. Der Ton ist ein Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens von Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung – Geburt, Wachsen und Sterben. Seit Beginn der indischen Kultur wurde der Laut oder die Schwingung als der von der Göttlichkeit durchdrungene Träger der Schöpfung verstanden und verehrt" (Sri Balasai Baba).

432 Hertz — der Grund­ton, auf dem all unse­re Zel­len schwingen

Jede Dis­har­mo­nie strebt danach, sich in eine Har­mo­nie auf­zu­lö­sen. Das betrifft nicht nur die Musik, son­dern gilt auch außer­halb der Musik. Krank­heit ist nichts ande­res als eine Dis­har­mo­nie unse­rer Schwin­gun­gen. D. h. jede Ver­stim­mung in uns, sei sie nun psy­chisch oder kör­per­lich, strebt nach Har­mo­nie und setzt unse­re Selbst­hei­lungs­kräf­te in Gang. Äuße­re Ein­flüs­se, aber auch inne­re fest­sit­zen­de Blo­cka­den kön­nen die Selbst­hei­lung ver­lang­sa­men, im schlimms­ten Fall sogar ganz lahm­le­gen. Dann brau­chen wir Unterstützung. 

Eine Klang­mas­sa­ge, Klang­me­di­ta­ti­on oder Klang­the­ra­pie in der Schwin­gung von 432 Hertz kann hier sehr hilf­reich sein. Der ein­zig ech­te Kam­mer­ton A beträgt 432 Hz. Dies ist der Grund­ton, auf dem all unse­re Zel­len schwingen. 

"432 Hz-Musik hört sich wärmer und sanfter an, wir nehmen sie in unserer Mitte wahr - im Herz- und Wirbelsäulenbereich - in ihrer Ausdehnung ist sie "rund. 

Ganz im Gegenteil zur derzeit üblichen Frequenz von 440 Hz, die sich "linear" ausdehnt und die wir seitlich am Kopf wahrnehmen. 440 Hz aktiviert unsere linke Gehirnhälfte (Verstand), was vor allem bei Stress und Ängsten die Disharmonien weiter verstärken kann.

...Der schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der "harmonikalen Kammertöne" bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat.

Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne." (Ashatur)

Wenn Du mehr über die 432 Hz-Fre­quenz und deren posi­ti­ve Wir­kung auf Kör­per und Psy­che erfah­ren möch­test, soll­test Du Dir unbe­dingt den gan­zen Bei­trag von Asha­tur auf bewusst-vegan-froh.de anse­hen. Dort kannst Du Dir auch den Unter­schied zwi­schen 432 Hz-Musik und 440 Hz-Musik anhö­ren und sogar anschauen. 

Übri­gens wur­de der Kam­mer­ton A bereits 1939 von 432 Hz auf 440 Hz ver­än­dert. 432 Hz struk­tu­riert, harm­no­ni­siert und sta­bi­li­siert unse­re Zel­len. 440 Hz hin­ge­gen schafft Cha­os und desta­bi­li­siert. Noch Fragen?

Wozu ist eine Klang­me­di­ta­ti­on, Klang­mass­sa­ge oder Klang­the­ra­pie gut?

Hast Du schon ein­mal ein ver­stimm­tes Kla­vier oder eine ver­stimm­te Gitar­re gehört? Der Klang ist total schräg und alles ande­re als ange­nehm, nicht wahr. Genau­so ist es bei uns Men­schen, wenn wir “ver­stimmt” sind, d. h. wenn unse­re Har­mo­nie durch­ein­an­der­ge­ra­ten ist. 

Wenn wir krank sind, sehen wir nicht nur schlimm aus, wir klin­gen auch so. Wir ver­zie­hen das Gesicht, stöh­nen und äch­zen vor Schmerz, wir wei­nen oder brül­len wütend her­um,  weil wir emo­tio­nal aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten sind. 

KlanginstrumenteKlang­mas­sa­ge oder Klang­the­ra­pie die­nen dazu, Dei­ne Zel­len wie­der zu har­mo­ni­sie­ren, den Kör­per dabei zu unter­stüt­zen, die Selbst­hei­lungs­kräf­te anzu­kur­beln. Klang­the­ra­pie fin­det mit den Pla­ne­ten­tö­nen statt (also in 432 Hz). Sie dient dem Stress­ab­bau, der Ent­span­nung, dem Lösen von fest­sit­zen­den Blo­cka­den und ist ein­fach eine Wohl­tat für Kör­per und Seele. 

Bei­de Hirn­hälf­ten wer­den har­mo­ni­siert, im Gegen­satz zur 440 Hz-Fre­quenz. Eine Klang­mas­sa­ge oder Klang­me­di­ta­ti­on hilft Dir dabei, mit dem Kos­mos in “Ein-Klang” zu kom­men (Uni­ver­sum = ein Lied). So kommst Du schnell wie­der in Ein­klang mit Dir selbst und kannst — sofern Du es Dir erlaubst — gesund werden.

War­um man mit einer Klang­me­di­ta­ti­on schnel­ler in die Ent­span­nung kommt

Ich hat­te wei­ter oben ja schon davon berich­tet, daß ich mit­tels der Klang­me­di­ta­ti­on noch schnel­ler in Tran­ce und damit in die Ent­span­nung gehen konn­te als ohne. Und das hat einen guten Grund. Mit der höchst ange­neh­men 432 Hz-Fre­quenz, die durch das Anschla­gen der Klang­in­stru­men­te erzeugt wird, kommst Du wesent­lich schnel­ler in die Tiefen­ent­span­nung, die sich im so genann­ten Alpha­wel­len- und The­ta­wel­len-Bereich einstellt. 

Mehr zu den ver­schie­de­nen Hirn­wel­len und ihrer Bedeu­tung fin­dest Du auf der Sei­te hirnwellen-und-bewusstsein.de.

Vor eini­gen Wochen durf­te ich Ani­ta Eomée aus Erlan­gen ken­nen­ler­nen und eine Klang­me­di­ta­ti­on mit ihr genie­ßen. Ich war so begeis­tert davon, daß ich unbe­dingt einen Bei­trag dar­über machen woll­te. Ani­ta Eomée macht mit ihrem Klang-Mobil auch Haus­be­su­che. Ich fin­de das super, weil es ja auch Men­schen gibt, die sich nicht oder nicht gut fort­be­we­gen können.

Beson­ders schön stel­le ich mir eine Klang­me­di­ta­ti­on mit ihr in der Salz­grot­te vor. Wer das Glück hat, in der Nähe von Erlan­gen zu woh­nen, der soll­te unbe­dingt ein­mal eine Klang­stun­de in der Salz­grot­te buchen.

Die wun­der­vol­len Klän­ge der Koshi-Klang­spie­le Was­ser, Erde, Luft und Feuer:

Fingerhalten

Fin­ger­hal­ten: Die Magie in Dei­nen Händen

Wenn Du Fin­ger-Yoga schon kennst, wirst Du Fin­ger­hal­ten lie­ben. Denn es ist — anders als die Mud­ras — über­all und zu jeder Zeit anwend­bar: Im Bus, im Auf­zug, im Büro, an der Hal­te­stel­le, im War­te­zim­mer, in der Schu­le, auf dem Sofa, auf der Toi­let­te oder in der Bade­wan­ne. Heil­strö­men kos­tet nicht viel Zeit und Du kannst es tun, wann immer Du Lust dazu hast. Das ein­fa­che Hal­ten eines bestimm­ten Fin­gers oder auch meh­re­rer Fin­ger kann Dir hel­fen, in kur­zer Zeit Dei­nen Kör­per, Dei­ne Gedan­ken und Gefüh­le in Har­mo­nie zu brin­gen.

Fin­ger­hal­ten — nut­ze die Kraft Dei­ner Hände

Im letz­ten Jahr hat­te ich einen Bei­trag über Fin­ger-Yoga ver­öf­fent­licht. Und er ist einer der belieb­tes­ten Bei­trä­ge in mei­nem Blog gewor­den. Des­halb möch­te ich an die­ses schö­ne The­ma noch ein­mal anknüp­fen. Denn es gibt noch viel mehr über die Heil­kraft unse­rer Hän­de zu sagen. 

Sicher kennst Du das auch: Du hast Dir den Ell­bo­gen gesto­ßen und sofort greifst Du mit der ande­ren Hand an den Ell­bo­gen, hälst ihn und reibst ihn. Du hast Kopf- oder Nacken­schmer­zen und legst wie selbst­ver­ständ­lich die Hand in den Nacken oder fasst Dir an die Stirn. Dein Kind hat sich das Knie auf­ge­schla­gen, Du legst Dei­ne Hand drauf und schon fühlt das Kind sich besser.

Wor­an liegt das?

Nun, wir sind füh­len­de Wesen und mit Ner­ven- und Ener­gie­bah­nen aus­ge­stat­tet. Unse­re Haut ver­fügt über zahl­rei­che Tast­re­zep­to­ren, die beson­ders zahl­reich in der Zun­gen­spit­ze und in den Fin­ger­kup­pen vor­kom­men. Sanf­te, wohl­mei­nen­de Berüh­run­gen tun uns gut, z. B. Strei­cheln, Mas­sie­ren etc. Es gibt auch Men­schen, die auf sanf­te Rei­ze nicht oder kaum reagie­ren und stär­ke­re Berüh­run­gen brau­chen. Das kann ganz unter­schied­li­che Grün­de haben. Aber im All­ge­mei­nen mögen wir es, wenn wir sanft berührt wer­den von Men­schen, die wir ken­nen und denen wir ver­trau­en. In unse­ren Hän­den liegt magi­sche Heil­kraft, und das im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Wir kön­nen durch das Auf­le­gen der Hän­de Blo­cka­den lösen und Ener­gien zum Flie­ßen bringen. 

Auch Fin­ger-Yoga kann da sehr hilf­reich sein. Wer sich jedoch für das Hal­ten der Mud­ras nicht erwär­men kann, der kann trotz­dem die Macht sei­ner Fin­ger nut­zen, denn sie sind magi­sche Kraftquellen.

Fin­ger­hal­ten ist eine der ein­fachs­ten Selbst­hil­fe­mög­lich­kei­ten bei Stress,  Anspan­nung, Angst und Trauer

Ich erin­ne­re mich dar­an, dass mein Vater mir als Kind ein­mal einen Rat gab, für den ich ihm ewig dank­bar sein wer­de: “Wenn Du beim Lau­fen Sei­ten­ste­chen bekommst, dann drü­cke fest bei­de Dau­men, und das Sei­ten­ste­chen hört schnell wie­der auf.” Ich habe es aus­pro­biert, und es hat gehol­fen, nicht nur ein­mal, son­dern jedes Mal. Ich wuss­te damals nicht, war­um, aber das war mir auch völ­lig egal.

Fin­ger­hal­ten und Heilströmen

Doch unse­re Fin­ger kön­nen noch viel mehr. Wie Du ja sicher schon weißt, ver­lau­fen in unse­rem Kör­per vie­le ver­schie­de­ne Meri­dia­ne. Das sind unsicht­ba­re Ener­gie­leit­bah­nen. Die Schul­wis­sen­schaft hat sie immer noch nicht (voll­stän­dig) aner­kannt, aber das soll uns nicht wei­ter stö­ren. Aku­punk­tur und Aku­pres­sur wur­den schon ange­wandt, als es die moder­ne Schul­me­di­zin noch gar nicht gab. Und es funk­tio­niert seit Jahr­tau­sen­den, eben­so wie EFT - die Meridianklopftechnik.

Die­se Ener­gie­me­ri­dia­ne zie­hen sich bis in unse­re Fin­ger­spit­zen hin­ein. Jeder Fin­ger steht für ver­schie­de­ne Aspek­te und Aufgaben.

Die Magie unserer Finger
© Syl­via Geiss

Wenn Du jeden Fin­ger ein paar Minu­ten hältst, beginnt die Heil­kraft in Dir zu strö­men. Man spricht des­halb auch vom ‘Heil­strö­men’. Du wirst schnell mer­ken, wie sich Dein Befin­den ver­än­dert (kör­per­lich, geis­tig und emo­tio­nal). Du kannst Dei­ne Fin­ger nach­ein­an­der hal­ten und die Ener­gie strö­men las­sen. Du kannst aber auch meh­re­re Fin­ger gleich­zei­tig hal­ten. Pro­bie­re nach Her­zens­lust aus, was Dir Spaß macht und gut tut.

Ich möch­te Dir hier einen klei­nen Über­blick über die Haupt­auf­ga­ben der ein­zel­nen Fin­ger geben:

Der Dau­men hilft Dir bei:

  • Sei­ten­ste­chen (hier bei­de Dau­men hal­ten mit jeweils der­sel­ben Hand, wie wenn Du jeman­dem die Dau­men drückst)
  • Schüch­tern­heit
  • Ein­sam­keit
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Alp­träu­men

Organ­strö­me: Magen und Milz

Der Zei­ge­fin­ger hilft Dir bei:

  • Angst
  • Mut­lo­sig­keit
  • Unsi­cher­heit

Organ­strö­me: Bla­se und Nieren

Der Mit­tel­fin­ger hilft Dir bei:

  • Wut
  • Ärger
  • Gereizt­heit
  • Kon­troll­wut

Organ­strö­me: Leber und Galle

Der Ring­fin­ger hilft Dir bei:

  • Trau­er
  • Trost­lo­sig­keit
  • Atem­not (psy­chisch bedingt)
  • Luft­not bei kör­per­li­cher Anstrengung

Organ­strö­me: Lun­ge und Dickdarm

Der klei­ne Fin­ger hilft Dir bei:

  • Stress
  • Ein­schlaf­schwie­rig­kei­ten
  • Über­for­de­rung
  • Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten
  • Per­fek­tio­nis­mus
  • Ver­gess­lich­keit
  • Ohrenschmerzen/Druck auf den Ohren

Organ­strö­me: Herz und Dünndarm

Mit Fin­ger­hal­ten Blo­cka­den auf­lö­sen und Ener­gien wie­der zum Flie­ßen bringen

Fin­ger­hal­ten ist ein­fach und braucht kei­ne spe­zi­el­len Kennt­nis­se oder Fähig­kei­ten. Du kannst es jeder­zeit über­all machen, wenn Dir danach ist. Es ist aus­rei­chend, die Übun­gen mit einer Hand auszuführen.

Bei Prü­fungs­angst, kannst Du ent­we­der den Zei­ge­fin­ger und danach den Ring­fin­ger hal­ten oder bei­de gleichzeitig.

Wenn Du psy­chi­schen Stress hast und kei­ne Luft bekommst, kannst du nach­ein­an­der oder gleich­zei­tig Ring­fin­ger und klei­nen Fin­ger halten.

Geht Dir beim Jog­gen schnell die Pus­te aus, kannst Du aus Dau­men und Ring­fin­ger einen Kreis bil­den (dabei liegt der Dau­men auf dem Nagel des Ringfingers). 

Hast Du Angst vorm Zahn­arzt, hal­te den Zei­ge­fin­ger, atme aus und den­ke dabei: “Ich ver­traue mei­nem Zahn­arzt. Er will mir hel­fen, mei­ne Zäh­ne in Ord­nung zu brin­gen und mich von Zahn­schmer­zen zu befrei­en. Ich bin hier sicher und gut aufgehoben.”

Es ist egal, wie lan­ge Du Dei­ne Fin­ger hältst und beim Heil­strö­men die Ener­gien flie­ßen lässt. Ver­traue Dei­nem Gefühl. Pro­bie­re aus, was Dir hilft und über­nimm es in Dei­nen All­tag. Es lohnt sich.

Buch­tipp zum Heil­strö­men (ein­fach draufkli­cken):

Fingerhalten und Heilströmen


Bild­quel­le Bei­trags­bild ganz oben: Jin shin jyutsu, Inc. Scotts­da­le, Arizona

Progressive Muskelentspannung

Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung: So baust Du in kur­zer Zeit Anspan­nun­gen und Stress ab

Du kommst von der Arbeit nach Hau­se, bist müde… zu müde um noch ins Fit­ness-Stu­dio zu gehen. Aber Dei­ne Schul­tern und Dein Nacken schmer­zen, weil Du total ver­spannt bist. Viel­leicht merkst Du auch schon gar nicht mehr, wie hart Dei­ne Mus­ku­la­tur im Schul­ter-Nacken-Bereich ist, weil das für Dich schon zur Nor­ma­li­tät gewor­den ist. Dann soll­test Du es ein­mal mit Pro­gres­si­ver Mus­kel­ent­span­nung versuchen.
…gan­zen Arti­kel lesen

Ritua­le zum Jah­res­en­de: Rei­ni­gungs­ri­tua­le für Kör­per, See­le, Haus und Garten

Hast Du schon Dei­nen Weih­nachts­putz erle­digt? Ich muss zuge­ben, dass ich noch kei­ne wirk­li­che Lust dazu hat­te. Aber ich ver­spü­re bereits den Drang in mir, es in den nächs­ten Tagen erle­di­gen zu wol­len. Ich habe da neu­lich einen lus­ti­gen Spruch gelesen:

PinkGlitzerStaub

Genau. Und wer sagt denn, dass man aus dem lei­di­gen Haus­putz nicht auch ein schö­nes Rei­ni­gungs­ri­tu­al machen kann? Herbst- und Weih­nachts­putz gehö­ren genau­so zu unse­ren Tra­di­tio­nen, wie der Früh­jahrs­putz zu Ostern.

Weih­nachts­putz und ande­re Reinigungsrituale

Da heißt es Grund­rei­ni­gung machen, Schrän­ke und Rega­le aus­wi­schen, Fens­ter put­zen, Gar­di­nen waschen, Sil­ber­be­steck polie­ren und was man sonst noch so anstellt, um die Bude wie­der auf Hoch­glanz zu brin­gen. Schließ­lich soll die buck­li­ge Ver­wandt­schaft nichts zu mäkeln haben, wenn sie über die Fei­er­ta­ge ein­fällt, nicht wahr? Nun gut, das war eher scherz­haft gemeint.

reinigungsserviceSo ein Haus­putz hält mich ganz schön auf Trab. Wenn ich erst­mal ange­fan­gen habe, habe ich nicht eher Ruhe, bis die gan­ze Woh­nung fer­tig ist. Und je bes­ser ich vor­an­kom­me und je mehr ich geschafft habe, des­to pin­ge­li­ger wer­de ich. Da stört mich plötz­lich jedes Staub­korn. Kennst Du das auch?

Wenn alles erle­digt ist, gehe ich durch jedes Zim­mer und betrach­te mein Werk. Danach mache ich mir einen Kaf­fee, set­ze ich mich auf’s Sofa und genie­ße die­ses sau­be­re, auf­ge­räum­te Gefühl, das ich jedes­mal nach einem solch gründ­li­chen Haus­putz habe. Jetzt fin­de ich mei­ne Woh­nung beson­ders schön und gemüt­lich. Ich selbst füh­le mich auch auf­ge­räumt. Natür­lich bin ich die­je­ni­ge, die die ers­te Kaf­fee­tas­se aus dem Schrank holt. Und natür­lich bin ich die ers­te, die auf das frisch geputz­te Klo geht und die blitz­blan­ke Dusche benutzt. Das habe ich mir schließ­lich verdient.

Mei­ne Woh­nung und ich erstrah­len nun wie­der in neu­em Glanz. Das fühlt sich rich­tig gut an. Doch etwas fehlt noch: Die ener­ge­ti­sche Reinigung.

Rei­ni­gungs­ri­tua­le: So rei­nigst Du Dich und Dein Heim von dunk­len Energien

Luft­rei­ni­gung mit Salz

Salz_zur_LuftreinigungEs gibt ver­schie­de­ne Arten, Dein Heim ener­ge­tisch zu rei­ni­gen. So kannst Du bei­spiels­wei­se eine Schüs­sel mit Hima­la­ya-Salz­bro­cken auf­stel­len und etwas Was­ser dar­über geben. Lass die Schüs­sel eini­ge Tage ste­hen. Wenn Du schwe­re Ener­gien in der Woh­nung hast, kann es sein, dass die Stei­ne einen gräu­li­chen Farb­ton bekom­men. Kipp das Was­ser dann weg und brau­se die inzwi­schen etwas klei­ner gewor­de­nen und kris­tal­lin aus­se­hen­den Salz­bro­cken ab und lass sie trock­nen. Sie las­sen sich so oft ver­wen­den, bis sie förm­lich ver­schwun­den sind.

Lich­ter­ket­ten und Wind­spie­le für Bal­kon und Garten

Nach­dem Gar­ten und Bal­kon win­ter­fest gemacht sind, bie­tet es sich an, Lich­ter­ket­ten anzu­brin­gen und Wind­spie­le auf­zu­hän­gen, sofern Du nicht schon wel­che hast. Licht erhellt das Gemüt, und Wind­spie­le ver­trei­ben durch ihren Klang nega­ti­ve Ener­gien. Ihre Schwin­gungs­fre­quen­zen wir­ken sich posi­tiv auf unser Wohl­be­fin­den aus, aller­dings nur, wenn uns die Klän­ge gefal­len und uns nicht ner­ven. Wel­che Klän­ge bevor­zugst Du? Eher hell-klir­ren­de oder lie­ber dumpf-höl­zer­ne? Es gibt auch Wind­spie­le, die nicht klin­gen und sich nur im Wind hin und her bzw. auf und ab drehen.

Räu­chern

smoking-437715_640Ich lie­be es zu räu­chern. Dazu neh­me ich zwi­schen­durch Räu­cher­stäb­chen oder Räuch­er­ke­gel. Beson­ders ger­ne räu­che­re ich mit Har­zen und Kräu­tern. Dazu neh­me ich eine feu­er­fes­te Räu­cher­scha­le, befül­le sie mit Feu­er­sand, lege ein Stück Räu­cher­koh­le dar­auf und ent­zün­de sie. Wenn sie gleich­mä­ßig glimmt, lege ich etwas Weih­rauch, Myr­rhe oder sons­ti­ges Räu­cher­werk auf die glim­men­de Koh­le. Ich gehe dann mit der Scha­le durch jeden Raum und wede­le den Rauch in jede Ecke mit der Absicht, sie von dunk­len fest­sit­zen­den Ener­gien zu rei­ni­gen. Danach lüf­te ich ordent­lich. Du fin­dest im Inter­net jede Men­ge Infos zum The­ma Räu­cher­ri­tua­le, Räu­cher­werk und auch ent­spre­chen­de Literatur.

Ker­zen­licht, Duft- und Aro­ma­öle sowie Far­ben die­nen eben­falls der Rei­ni­gung und Auf­la­dung mit neu­er Ener­gie. Spü­re ein­fach in Dich hin­ein und erfüh­le, was Du gera­de brauchst. Ach­te auf den ers­ten Impuls und ver­traue Dei­ner Intui­ti­on. Viel­leicht fal­len Dir noch wei­te­re Rei­ni­gungs­ri­tua­le ein.

Rei­ni­gung des Kör­pers (innen und außen)

Herbst­fas­ten oder Neu­jahrs­fas­ten ist wohl­tu­end, um über­flüs­si­ge Pfun­de los­zu­wer­den und uns von Gift­stof­fen zu rei­ni­gen. Wenn der Kör­per über­säu­ert ist, sei es durch Weih­nachts­plätz­chen, Alko­hol, Kof­fe­in, Medi­ka­men­te oder auch Stress, kann eine inne­re Rei­ni­gung wah­re Wun­der bewir­ken. Über­schüs­si­ge Säu­re wird aus­ge­schie­den, der Ver­dau­ungs­trakt rei­nigt sich, und der Stoff­wech­sel kommt wie­der in Schwung. Nach einer Fas­ten­kur sieht die Haut wie­der straf­fer und strah­len­der aus, und Du hast wie­der mehr Ener­gie. Wenn Du kei­ne Fas­ten­kur über meh­re­re Wochen machen möch­test, kannst Du auch zwi­schen­durch einen Fas­ten­tag ein­le­gen und nur Säf­te, Was­ser und Tee zu Dir neh­men. Schnell wirst Du mer­ken, wie gut das tut. Der Orga­nis­mus wird ent­las­tet, der Kopf wird klarer.

Salz­bad

SalzbadIch bade eher sel­ten, weil ich lie­ber dusche. Aber sich nach einem anstren­gen­den Tag in ein Salz­bad zu legen, hat etwas sehr ent­span­nen­des und rei­ni­gen­des. Gib ein hal­bes Kilo Stein­salz oder Hima­la­ya­salz ins Bade­was­ser und lege Dich ca. 20 min. hin­ein. Bit­te kein han­dels­üb­li­ches Koch­salz (womög­lich auch noch jodiert oder flu­ori­siert) ver­wen­den. Da sind Gift­stof­fe drin, die kein Mensch braucht. Du wirst Dich danach herr­lich ent­spannt füh­len. Das Salz bin­det alle nega­ti­ven Ener­gien, die Du im Lau­fe des Tages auf­ge­nom­men hast. Mit dem Ablas­sen des Bade­was­sers flie­ßen auch sie ab.

Wenn Du Voll­bä­der nicht magst, kannst Du auch ein Fuß­bad neh­men. Über die Füße schei­den wir vie­le Gift­stof­fe und nega­ti­ve Ener­gien aus. Am bes­ten ein Gefäß ver­wen­den, in dem die Füße bis über die Knö­chel im Was­ser sind. Du kannst eine Hand­voll getrom­mel­te Berg­kris­tall­stü­cke hin­zu­ge­ben, wenn Du unter kal­ten Füßen lei­dest. Sie zie­hen die Käl­te aud dem Körper.

Ich wün­sche Dir viel Ver­gnü­gen beim Weih­nachts­putz und einen sau­be­ren 3. Advent.


Bei­trags­bil­der oben und zum Text “Räu­chern”: www.pixabay.de

Bild­quel­le zum Text “Luft­rei­ni­gung mit Salz”: Salz zur Luft­rei­ni­gung © Syl­via Geiss

Bild­quel­le zum Text “Weih­nachts­putz…”: http://hausservice-kontor.businesscard.at

Bild­quel­le zum Text “Salz­bad”: bath access­ories © Olga Lyub­ki­na — www.fotolia.de

 

Fin­ger-Yoga: 5 Mud­ras, mit denen du dei­ne Ner­ven beru­higst und Stress abbaust

Mit Fin­ger­übun­gen zu inne­rer Ruhe und Gelassenheit

Unse­re All­tags­welt ist sehr hek­tisch und von Ter­mi­nen und Ver­pflich­tun­gen bestimmt. Oft neh­men wir uns nicht ein­mal Zeit, um in Ruhe einen Kaf­fee zu trin­ken oder eine Minu­te aus dem Fens­ter zu sehen und den Blick ins Grü­ne schwei­fen zu lassen.

Mud­ras, auch Fin­ger-Yoga genannt, wer­den haupt­säch­lich wäh­rend einer Medi­ta­ti­on ange­wandt. Sie wer­den im All­ge­mei­nen über einen län­ge­ren Zeit­raum, bei­spiels­wei­se 30 oder 45 Minu­ten gehal­ten, um ihre vol­le Wir­kung bes­ser zu erreichen.

Doch wuss­test du auch, wie ein­fach und bequem sich Mud­ras in den All­tag ein­bau­en las­sen?

Oft genügt schon eine kur­ze Fin­ger­übung, um die Ener­gien dei­nes Kör­per zu har­mo­ni­sie­ren, z. B. im Fahr­stuhl, in der U‑Bahn, aber auch in der Bade­wan­ne, wenn du dich ohne­hin eini­ge Minu­ten entspannst.

Fin­ger-Yoga ist her­vor­ra­gend geeig­net, um kör­per­li­che Beschwer­den und see­li­sche Belas­tun­gen zu behan­deln und zu hei­len. Mud­ras hel­fen dir, Stress abzu­bau­en und stei­gern dein Wohlbefinden.

Wenn du Schwie­rig­kei­ten hast, in einen medi­ta­ti­ven Zustand zu kom­men, hel­fen dir Mud­ras dabei, dei­ne Auf­merk­sam­keit von außen nach innen zu ziehen.

Es gibt kom­ple­xe­re Mud­ras, die zunächst ein wenig Übung erfor­dern. Es gibt aber auch ganz ein­fa­che. Wenn du dir die kom­ple­xen Fin­ger­übun­gen nicht gut mer­ken kannst oder nicht aus­füh­ren magst, sei unbe­sorgt. Oft genügt es bereits, wenn du einen Fin­ger mit der ande­ren Hand hältst, um eine Bes­se­rung dei­nes Befin­dens zu erreichen.

Dabei brauchst du dir nur zu mer­ken, wel­che Emo­tio­nen den ein­zel­nen Fin­gern zuge­ord­net werden:

  • Der Dau­men             —   regu­liert die Sorgen
  • Der Zei­ge­fin­ger      —   ver­rin­gert die Angst
  • Der Mit­tel­fin­ger     —   ver­treibt die Wut
  • Der Ring­fin­ger        —   mil­dert die Trauer
  • Der klei­ne Fin­ger  —   zügelt die Übereifrigkeit

Fin­ger-Yoga: 5 Mud­ras, mit denen du dei­ne Ner­ven beru­higst und Stress abbaust

Heu­te möch­te ich dir fünf Fin­ger­übun­gen vor­stel­len, mit denen du in kur­zer Zeit zu inne­rer Ruhe und mehr Gelas­sen­heit kommst:

1.Die Haki­ni-Mudra für einen tie­fen Atem

Hakini-MudraMit der Haki­ni-Mudra kannst du dei­nen Atem ver­tie­fen und dei­nen gesam­ten Orga­nis­mus lockern. Das Gehirn wird mit Sauer­stoff ver­sorgt, die Auf­nah­me­fä­hig­keit gestei­gert und gleich­zei­tig die Ent­span­nung gefördert.

So gehts:

  • Lege alle Fin­ger­spit­zen aufeinander.
  • Atme tief durch die Nase ein und noch tie­fer durch den Mund wie­der aus. Lass dei­ne Zun­ge dabei locker im Mund­raum liegen.
  • Bereits nach den ers­ten Atem­zü­gen wirst du spü­ren, wie dei­ne Atmung tie­fer und dein Zwerch­fell wei­cher wird.
  • Du kannst die Übung im Ste­hen oder im Sit­zen machen.

2. Die Shak­ti-Mudra bei inne­rer Unruhe

Shakti-MudraWenn du ner­vös und unru­hig bist und kei­ne Mög­lich­keit fin­dest, die­se inne­re Anspan­nung durch Bewe­gung, wie Rad­fah­ren, Jog­gen, Tan­zen oder sons­ti­ges wie­der los­zu­wer­den, kann eine kur­ze Medi­ta­ti­on oder das Hal­ten der Shak­ti-Mudra dir von gro­ßem Nut­zen sein.

Die Shak­ti-Mudra ver­stärkt eben­falls die Tie­fen­at­mung. Über­dies beru­higt sie und erleich­tert das Ein­schla­fen. Sie ist daher am Abend vor dem Zubett­ge­hen gut geeignet.

So gehts:

  • Beu­ge die Dau­men der Hän­de in die Hand­flä­chen und lege Zei­ge- und Mit­tel­fin­ger locker darüber.
  • Die Ring­fin­ger und klei­nen Fin­ger berüh­ren die Spit­zen der ent­spre­chen­den Fin­ger der ande­ren Hand.
  • Hal­te die Shak­ti-Mudra höchs­tens für 10 Minu­ten und nicht öfter als drei­mal am Tag, da sie sonst zu Träg­heit füh­ren kann.

3. Die Dhya­ni-Mudra — auf dem Weg zu inne­rer Stille

Dhyani-MudraDie Dhya­ni-Mudra ist eine klas­si­sche Fin­ger­hal­tung wäh­rend einer Medi­ta­ti­on. Du hast sie sicher schon oft gese­hen oder auch selbst aus­ge­führt. Sie hilft dir, zu inne­rer Stil­le zu finden.

So gehts:

  • Lege bei­de Hän­de wie Scha­len in dei­nen Schoß. Dabei liegt die lin­ke Hand auf der rech­ten. Die bei­den Dau­men berüh­ren sich an den Spit­zen und bil­den einen Hen­kel zu den Händeschalen.
  • Schlie­ße die Augen und rich­te dei­nen Blick auf den Punkt zwi­schen dei­nen Augen­brau­en (drit­tes Auge). Das bewuss­te Den­ken wird erschwert und die Ver­sen­kung in Ent­span­nung unterstützt.
  • Rich­te dei­ne Auf­merk­sam­keit auf dei­nen Atem. Wenn sor­gen­vol­le Gedan­ken sich dazwi­schen­drän­gen, keh­re mit dei­ner Auf­merk­sam­keit immer wie­der auf dei­ne Atmung zurück.
  • Du kannst dir ein Man­tra als Hil­fe­stel­lung neh­men. Den­ke z. B.  das Man­tra “Om” oder “Ruhe” oder “Frie­den”. So kannst du beim Ein­at­men “Ruhe” den­ken und beim Aus­at­men “Frie­den”. Dabei lenkst du dein Bewusst­sein auf dein gewünsch­tes Ziel.

4. Die Kse­pa­na-Mudra zum Loslassen

Ksepana-MudraDie Kse­pa­na-Mudra wird auch als Ges­te des Los­las­sens bezeich­net. Sie hilft dir, dich leich­ter zu ent­span­nen. Du kannst sie im Ste­hen oder Sit­zen anwenden.

So gehts:

  • Lege dei­ne gestreck­ten Zei­ge­fin­ger aufeinander.
  • Die Dau­men über­kreu­zen sich, die ande­ren Fin­ger sind verschränkt.
  • Zwi­schen den Hand­flä­chen ist ein Hohl­raum. Hal­te die Hän­de locker nach unten.
  • Atme ca. 10 bis 15 Mal ein und etwas tie­fer wie­der aus.
  • Nimm danach fri­schen Atem und neue Ener­gie auf. Dazu stre­cke die Arme nach oben, so dass die Hand­flä­chen zum Him­mel zeigen.
  • Nun atme tief ein, dies­mal liegt die Beto­nung auf dem Einatmen.
  • Übe bei­de Hal­tun­gen ca. 3 Mal im Wechsel.
  • Die Kse­pa­na-Mudra regt die Aus­schei­dung von Flüs­sig­kei­ten über den Dick­darm, den Schweiß und die Atem­luft an. So fin­det gleich­zei­tig eine Ent­gif­tung statt.

5. Die Tiefen­ent­span­nungs-Mudra bei Stress im Alltag

Damit du dich wirk­lich ent­span­nen kannst, ist es hilf­reich, All­tags­be­las­tun­gen los­zu­las­sen. Ja, ja, ich weiß. Das mit dem Los­las­sen ist so eine Sache, nicht wahr? Es fällt vie­len Men­schen schwer, den Kopf frei­zu­be­kom­men. Aber du kannst es ler­nen, es ist leich­ter als du denkst.

Wir begin­nen mit einer klei­nen Los­las­s­übung, bevor wir in die Tiefen­ent­span­nungs-Mudra einsteigen:

  • Nimm dir einen klei­nen Ball oder einen wei­chen Gegen­stand, der gut in der Hand liegt. Wäh­rend du ihn im Bogen von einer Hand in die ande­re wirfst, den­ke  oder — noch bes­ser — sprich dabei die Wor­te “Wer­fen” — “Fan­gen”.
  • Nun lass den Ball bewusst fal­len. Sage dir laut und deut­lich: “Los­las­sen”.
  • Danach schütt­le dei­nen Kör­per kräf­tig aus.
  • Übe dies täg­lich eini­ge Minuten.

Nach der Los­lass-Übung eig­net sich beson­ders gut die oben unter Punkt 4 beschrie­be­ne Kse­pa­na-Mudra — Ges­te des Los­las­sens. Füh­re sie im Anschluss an die Los­las­s­übung aus, aber nicht zu lan­ge, da sonst auch unver­brauch­te Ener­gie mit abfließt, und das willst du ja nicht.

Tiefenentspannungs-MudraJetzt die Tiefen­ent­span­nungs-Mudra.

So gehts:

  • Set­ze dich bequem hin, schlie­ße die Augen und rich­te dei­nen inne­ren Blick auf die Nasen­wur­zel zwi­schen den Augen­brau­en (drit­tes Auge).
  • Bil­de nun mit Dau­men und Zei­ge­fin­ger jeder Hand einen Kreis und lege die Fin­ger­spit­zen der übri­gen Fin­ger auf die der ande­ren Hand.
  • Die bei­den Krei­se berüh­ren sich an den Verbindungspunkten.

Die­se Mudra wirkt tief ent­span­nend. Sie löst auch Span­nun­gen im Kopf und för­dert das Einschlafen.

Buch­tipp:

Die Heil­kraft der Sonne

Die Heil­kraft der Sonne

Wie die Son­ne unser Gemüt erhellt

Am Sonn­tag, 3. Mai 2015, ist der Tag der Sonne.

Gesund und aus­ge­gli­chen zu sein ist nicht nur eine Fra­ge der Ernäh­rung oder ob wir uns regel­mä­ßig bewe­gen und aus­rei­chend schla­fen. Auch die Son­ne spielt eine gro­ße Rol­le, wenn es um die Erhal­tung unse­rer kör­per­li­chen und see­li­schen Gesund­heit geht.

Lei­der wer­den der Son­ne heut­zu­ta­ge vie­le schäd­li­che Eigen­schaf­ten ange­dich­tet. So soll sie für die Ent­ste­hung von All­er­gien und Haut­krebs ver­ant­wort­lich sein. Aller­dings wur­de bei all der Kri­tik die Ernäh­rung und deren Aus­wir­kung auf unse­re Sen­si­bi­li­tät bei Son­nen­ein­strah­lung so gut wie gar nicht berück­sich­tigt. Viel­mehr wird dem Ver­brau­cher ein­ge­re­det, er müs­se Son­nen­cremes mit einem mög­lichst hohen Licht­schutz­fak­tor benut­zen, um sei­ne Haut vor Rötun­gen und Krebs zu schützen.

Natür­lich gibt es Men­schen, die eine extre­me Licht­all­er­gie haben und jede noch so gerin­gen Son­nen­ein­strah­lung ver­mei­den müs­sen, da sonst ihre Haut auf­platzt und sie enor­men Schmer­zen aus­ge­setzt sind. Sie lei­den unter einer so genann­ten Pho­to­der­ma­to­se. Sol­che pho­to­all­er­gi­schen oder pho­to­to­xi­schen Reak­tio­nen der Haut kön­nen aber auch bei der Ein­nah­me von bestimm­ten Medi­ka­men­ten oder Nah­rungs­mit­teln auf­tre­ten. Doch das soll heu­te nicht unser The­ma sein.

Heu­te möch­te ich die Heil­kraft der Son­ne mit dir teilen

spring-733507_640Denn die Son­ne ist unse­re Freun­din und Hei­le­rin. Ohne Son­ne kein Leben! Beson­ders für stress­ge­plag­te und ängst­li­che Men­schen ist die Son­ne eine gro­ße Hil­fe. Und ich spre­che da aus eige­ner Erfahrung.

Bist du ner­vös, ängst­lich oder auf ande­re Art gestresst? Dann set­ze oder lege dich eine Zeit lang in die Son­ne. Ein paar Minu­ten genü­gen, und du wirst mer­ken, wie die Son­nen­strah­len Gesicht und Kör­per erwär­men und dir in kur­zer Zeit das geben, was dei­ne Ner­ven, dein gesam­ter Kör­per und dei­ne Psy­che brauchen.

Dei­ne Ner­ven­zel­len neh­men das Son­nen­licht auf und wan­deln es in Ener­gie um, die dein Kör­per opti­mal nut­zen kann. Doch nicht nur der Kör­per, son­dern auch unser Gemüt wird durch die Son­ne erhellt. Denn durch die Son­nen­ein­strah­lung wird Sero­to­nin pro­du­ziert, das auch als Glücks­hor­mon bezeich­net wird. Es sorgt für gute Lau­ne und wirkt Stim­mungs­schwan­kun­gen und Depres­sio­nen entgegen.

SerotoninSunSero­to­nin regu­liert über­dies vie­le lebens­wich­ti­ge Funk­tio­nen in unse­rem Kör­per. Es beein­flusst unser Herz-Kreis­lauf-Sys­tem, wirkt im Ver­dau­ungs­trakt und kon­trol­liert unse­ren Appe­tit. Sero­to­nin regu­liert die Kör­per­tem­pe­ra­tur, bestimmt, wann wir müde oder wach wer­den und beein­flusst unser Schmerz­emp­fin­den. Neh­men wir genü­gend Son­nen­licht auf, bil­det unser Kör­per Unmen­gen posi­tiv wir­ken­der Stof­fe, die unse­re Gesund­heit för­dern. Sie stär­ken unse­re Abwehr­kräf­te, wir­ken keim­tö­tend und regenerierend.

Wenn du mehr über den Super­bo­ten­stoff Sero­to­nin erfah­ren möch­test, schau hier.

Licht­the­ra­pie för­dert die Heilung

sunrise-182302_640Wer stun­den­lang in der Prall­son­ne sitzt, tut sich damit nicht unbe­dingt etwas Gutes. Ein Son­nen­brand kann äußerst schmerz­haft sein, und ein Son­nen­stich ist eben­falls sehr unan­ge­nehm. Viel­leicht kennst du das aus eige­ner Erfah­rung? Es kommt also auf die rich­ti­ge Dosie­rung an. Aber ist das nicht bei allem so? Wer sich aus­schließ­lich von Him­beer­eis ernährt, wird über kurz oder lang auch die Aus­wir­kun­gen zu spü­ren bekommen.

Jakob Lor­ber (1800–1864) hat sei­ne Erkennt­nis­se über die Heil­kraft des Lich­tes nie­der­ge­schrie­ben. Willst du mehr dar­über erfah­ren, schau hier. Nach­fol­gend habe ich ein paar span­nen­de Aus­zü­ge sei­ner Erkennt­nis­se zusam­men­ge­stellt, wel­che posi­ti­ven Wir­kun­gen Son­nen­licht auf unse­re Gesund­heit hat.

Sonnenlicht-AugenSon­nen­licht über die Augen aufnehmen

“Licht, das über die Augen auf­ge­nom­men wird, hat wich­ti­ge Wir­kun­gen auf die Rei­ni­gung des Blu­tes: alle 2 h strömt das vol­le Blut­vo­lu­men durch die Augen… Licht-Ener­gie regt Augen/Blut direkt an… alle ande­ren Funk­tio­nen regt es indi­rekt an” (Liber­man, S. 202)

“Über die Augen ein­tre­ten­des Licht hat direk­ten Ein­fluß auf die Nähr­stof­fe im Blut. Es sorgt für ihre voll­stän­di­ge Ver­wer­tung… Bei Fehl­be­leuch­tung ist Krank­heit nicht weit” (Liber­man, S. 203).

“Licht (vor allem UV) dient zur Ver­nich­tung aller Viren mit Hül­len… Infek­ti­ons­krank­hei­ten, Aids, Her­pes-sim­plex, Masern, Leuk­ämie… ohne dem Blut zu scha­den” (Liber­man, S. 148)

 SonnenbadSon­nen­licht über die Haut aufnehmen

“Die auf­ge­nom­me­ne elek­tro­ma­gne­ti­sche Ener­gie wird im zen­tra­len Steue­rungs- und Regel­sys­tem des Orga­nis­mus, dem Hypo­tha­la­mus, ver­ar­bei­tet und aus­ge­wer­tet. Der Hypo­tha­la­mus ist eine der endo­kri­nen Drü­sen des Gehirns und liegt unter dem Tha­la­mus im Zwi­schen­hirn. In ihm befin­den sich ver­schie­de­ne über­ge­ord­ne­te Zen­tren des auto­no­men Ner­ven­sys­tems, von denen lebens­wich­ti­ge vege­ta­ti­ve Funk­tio­nen gesteu­ert wer­den, bei­spiels­wei­se der Wärme‑, Was­ser- und Ener­gie­haus­halt des Körpers.”

Son­nen­licht über die Nah­rung aufnehmen

Die Nobel­preis­trä­ger David Bohm und Albert Szent-Györ­gyi stell­ten fan­den her­aus: “Alle Ener­gie, die wir in unse­ren Kör­per auf­neh­men, kommt von der Sonne.”

“Jede Fre­quenz bzw. Far­be des Son­nen­lich­tes hat einen Nähr­wert… Die Regen­bo­gen­far­ben ent­hal­ten daher alle Schwin­gun­gen für eine aus­ge­wo­ge­ne (Licht)Nahrung für die Vital­funk­tio­nen aller Orga­ne…” (Liber­man S. 259)

Lichtnahrung“Was unse­ren Kör­per wirk­lich nährt, sind nicht nur die in den Sub­stan­zen ent­hal­te­nen Mine­ra­li­en, Vit­ami­ne und ande­re Stof­fe, son­dern haupt­säch­lich das in den Pflan­zen­zel­len ein­ge­schlos­se­ne Licht (Pho­to­nen), das durch den Stoff­wech­sel­pro­zess wie­der frei­ge­setzt wird.” 

“Tie­ri­sche Pro­duk­te, Junk­food, Fast­food, tief­ge­fro­re­ne oder bestrahl­te, mit Mikro­wel­len zube­rei­te­te Nah­rung besit­zen nur noch sehr redu­zier­ten Nähr­wert an Licht… Bei toter Nah­rung ver­hun­gern Körper/Geist/Seele, es führt zu gestör­ten Organ­funk­tio­nen, Infek­ti­ons­krank­hei­ten…” (Liber­man, S. 205)

Der Ein­fluss des Son­nen­lichts auf Psy­che und Geist

Son­nen­licht mit allen Frequenzen

  • ver­bes­sert die Stim­mung und wirkt aufheiternd
  • lin­dert Nie­der­ge­schla­gen­heit und Depressionen
  • löst geis­ti­ge Blo­cka­den auf
  • erhöht die geis­ti­ge Leistungsfähigkeit
  • baut Stress ab: Stress ver­engt das Seh­feld und ist somit für eine ver­min­der­te Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung und schlech­te­re Lern­fä­hig­keit ver­ant­wort­lich (der­sel­be Effekt wird durch Lärm her­vor­ge­ru­fen). Als Fol­ge davon benö­ti­gen vie­le Leu­te eine Bril­le. Und Bril­len­glas wie­der­um ver­hin­dert meist die Auf­nah­me von UV-Licht, womit die Stress­hor­mo­ne abge­baut wer­den könnten”
  • uvm.

Fin­ger weg von Lichtschutzfaktoren

Sonnencreme-RisikoWenn du Pfle­ge­pro­duk­te mit hohem Licht­schutz­fak­tor benutzt, ver­hin­dert die­ser, dass die UVB-Strah­len über die Haut auf­ge­nom­men wer­den kön­nen. Wir brau­chen aber die UVB-Strah­len, damit unser Kör­per das lebens­not­wen­di­ge Vit­amin D pro­du­zie­ren kann. Die­ses kann näm­lich nur tags­über von Früh­jahr bis Herbst gebil­det wer­den. Hältst du dich also tags­über in geschlos­se­nen Räu­men auf und bekommst nicht genü­gend Son­nen­licht ab (geschlos­se­ne Fens­ter las­sen nicht alle Wirk­stof­fe der Son­ne durch), soll­test du über die Zufüh­rung von natür­li­chem Vit­amin D nach­den­ken. Das gibt es sogar in vega­ner Form. Vit­amin D stärkt die Kno­chen, erhöht den Sauer­stoff­an­teil im Blut und hebt dein Ener­gie­le­vel an.

So kannst du die Son­ne opti­mal für dich nutzen

Um wel­che Uhr­zeit ein Auf­ent­halt in der Son­ne am bes­ten ist, dar­über strei­ten sich die Geis­ter. Gut trai­nier­te Sport­ler kön­nen einen Mara­thon in der pral­len Mit­tags­son­ne lau­fen. Für Untrai­nier­te gilt das natür­lich nicht, beson­ders, wenn sie sich ohne­hin nicht so oft in der Son­ne auf­hal­ten. Grund­sätz­lich kann man sagen: je län­ger der Schat­ten, umso siche­rer ist der Auf­ent­halt in der Sonne.

Lege dich mit dem Kopf Rich­tung Nor­den in die Son­ne. Die Füße zei­gen dabei nach Süden. In die­ser Lage schla­fen auch nachts die meis­ten Men­schen am besten.

Sonnenschirm“…die Son­ne schien ihm auf’s Gehirn, da nahm er einen Son­nen­schirm” (Wil­helm Busch)

Lass dich so oft wie mög­lich von der Son­ne küs­sen. Aber nicht län­ger als 1 Stun­de am Stück unge­schützt in der Prall­son­ne auf­hal­ten (Son­nen­brand- und Son­nen­stich­ge­fahr). Wenn es nicht anders geht, schüt­ze dei­ne emp­find­li­che Haut mit einem T‑Shirt und benut­ze eine Kopf­be­de­ckung. Auch soll­test du viel Was­ser trin­ken, wenn du län­ger in der Son­ne bist.

Mit der Son­ne meditieren

Ich habe neu­lich einen Sonn­tag­nach­mit­tag im Brit­zer Gar­ten, dem ehe­ma­li­gen Buga-Gelän­de in Ber­lin ver­bracht. Abends beim Zubett­ge­hen habe ich immer noch die war­men Son­nen­strah­len auf mei­nem Gesicht gespürt. Mein gan­zer Kör­per war ange­nehm warm, sogar mei­ne sonst immer kal­ten Füße. Ich bin mit einem wun­der­ba­ren Gefühl des Frie­dens und der Ent­span­nung eingeschlafen.

Das hat mich auf die Idee gebracht, dar­aus “Mei­ne klei­ne Son­nen­strahl-Medi­ta­ti­on” zu kre­ieren, die ich ger­ne mit dir teile.

 


Lite­ra­tur und Quellen:

Jakob Lor­ber: Ein­fluß des Lichts auf die Gesund­heit — http://www.j‑lorber.de/shm/licht/gesundheitswirkungen.htm

Jacob Liber­man: Die hei­len­de Kraft des Lichts — http://www.jacobliberman.org

Bild­quel­le Kräu­ter­tel­ler: http://www.wild-ess-kraut.de
Bild­quel­le Son­nen­spray: © ruigs­an­tos — Fotolia.com

Der Baum als Kraftspender

Der Baum als Kraftspender

Am 25. April 2015 ist der Inter­na­tio­na­le Tag des Baumes.

Hast Du schon ein­mal einen Baum umarmt?

Nein? Dann wird es aber höchs­te Zeit.

“Ich mache mich doch nicht zum Voll­dep­pen”, wirfst du ein? Ok, ich gebe zu, es mutet zunächst etwas merk­wür­dig an, so mit­ten im Stadt­park einen Baum zu umar­men, vor all den Leu­ten, die kopf­schüt­telnd und schmun­zelnd an einem vorübergehen.

Baumumarmung-JapanWas, wenn ich dir sage, dass es Baum-Umar­mungs-Semi­na­re gibt, bei denen die Teilnehmer/innen auch schon mal 60 Euro für einen geführ­ten Spa­zier­gang hin­blät­tern, nur um einen Baum zu umar­men? Immer­hin —  ist jeden­falls güns­ti­ger als ein Bun­gee-Sprung, den gibts ab 100 Euro auf­wärts und in 5 Sekun­den ist alles vor­bei. Dafür hat man dann ent­we­der einen herr­li­chen Adre­na­lin-Kick oder den Schock fürs Leben — je nach­dem, wie man es erlebt. Es soll aller­dings auch Leu­te geben, die für ein Wochen­end­se­mi­nar mit Baum-Umar­mung über 1.000 Euro gezahlt haben. Nun gut, jeder nach sei­ner Façon.

In Japan ist das Umar­men von Bäu­men eine Wis­sen­schaft. Shin­rin-yoku, zu deutsch “Wald­ba­den”, heißt der Begriff, der in den 1980er Jah­ren vom Japa­ni­schen Minis­te­ri­um für Land- und Forst­wirt­schaft für den Zustand geprägt wur­de, mit dem Wald eins zu werden.

Aber auch hier­zu­lan­de weiß man, dass ein ein­fa­cher Wald­spa­zier­gang eine posi­ti­ve Wir­kung auf unse­re Gesund­heit hat.

EichhörnchenBritzerGartenIch neh­me an, die meis­ten von uns mögen Spa­zier­gän­ge im Wald.  Im Wald herrscht eine beson­de­re Ener­gie, eine spe­zi­el­le Atmo­sphä­re. Vor allem bei schö­nem Wet­ter hal­ten wir uns ger­ne dort auf. Die Son­ne scheint, die Vögel sin­gen, die Blu­men blü­hen, der Wald duftet.

Du erblickst viel­leicht ein Eich­hörn­chen oder ein Reh und bleibst eini­ge Sekun­den ver­zückt ste­hen und traust dich fast nicht, dich zu bewe­gen, um das Tier nicht zu ver­schre­cken. Dann wirst du dir der Magie die­ses Moments gewahr und genießt es, ganz bei dir, ganz im Hier und Jetzt zu sein. “Augen­blick, ver­wei­le noch…”

Ein Wald ist mehr als eine Ansamm­lung von Bäu­men und Sträu­chern. Ein Wald ist ein leben­di­ges Öko­sys­tem mit hoher Arten­viel­falt, eine Lebens­ge­mein­schaft mit der Fähig­keit zur Selbst­re­gu­la­ti­on. Dies ist bei­spiels­wei­se bei einer Palm­öl­plan­ta­ge nicht der Fall, die besteht tat­säch­lich nur aus einer Ansamm­lung von Pal­men, die gezüch­tet und abge­ern­tet wer­den. In die­ser skla­ven­ar­tig anmu­ten­den Atmo­sphä­re kann kein Mensch Erho­lung fin­den. Ver­stehst du, was ich meine?

“Ok, ein Wald­spa­zier­gang ist etwas Schö­nes, da sind wir uns einig”, sagst du? “Aber es ist doch ein Unter­schied, ob ich nur im Wald spa­zie­ren gehe oder mir ganz expli­zit einen Baum aus­su­che, um ihn zu umarmen.”

Jeder Baum hat sei­ne eige­ne Schwingung

Ja, das ist es. Und genau das ist der Punkt. Jeder Baum hat eine ande­re Ener­gie, jeder Baum hat sei­ne urei­ge­ne Schwin­gungs­fre­quenz, die eine hei­len­de, zumin­dest aber wohl­tu­en­de WIr­kung auf uns hat.

Eine Eiche hat eine ande­re Ober­flä­chen­struk­tur als eine Buche. Auch die Tem­pe­ra­tur ist je nach Baum­art unter­schied­lich. So fühlt sich eine Eiche oder eine alte LIn­de oft warm an, eine Buche hin­ge­gen eher kühl. Und so hat auch jeder Baum sei­ne eige­ne Kraft und Symbolik.

Ich lie­be es, im Wald oder im Park spa­zie­ren zu gehen und mich mit dem Rücken gegen einen Baum zu leh­nen, zu dem es mich hin­zieht. Manch­mal lege ich auch nur eine Hand oder bei­de Hän­de gegen den Stamm, erspü­re sei­ne Ener­gie und lau­sche dabei nach innen, was er mir wohl zu “sagen” hat. Du wür­dest erstaunt sein, was da so alles vor dem inne­ren Auge oder dem inne­ren Ohr auftaucht.

BaumumarmungDie Kraft eines Bau­mes zu erspü­ren und auf sich wir­ken zu las­sen, ist eine wun­der­vol­le Erfah­rung. Wer das ein­mal erlebt hat, wird es immer wie­der haben wol­len. Es ist ein­fach zu schön und tut zu gut, als dass ich dar­auf ver­zich­ten möchte.

Du kannst das allei­ne machen, wenn du dich nicht traust, von ande­ren gese­hen zu weden. Aber beson­ders schön ist es auch in einer Grup­pe. Wenn es alle machen, ist es weni­ger “pein­lich”, nicht wahr.

Nimm die Ener­gie des Bau­mes auf 

Du kannst mit dem Baum durch die Berüh­rung und auch inner­lich Kon­takt auf­neh­men. Wie fühlt sich der Stamm an? Warm oder kühl? Kannst du spü­ren, wie die Ener­gie in ihm fließt? Um was für eine Ener­gie han­delt es sich? Wie fühlt sie sich an? Ist es die Ener­gie, die dir gera­de fehlt und die du über den Baum in dich auf­neh­men kannst?

Gib dei­ne Last ab

Oder möch­test du dem Baum etwas von dei­ner Last abge­ben. Dann leh­ne dich mit dem Rücken an ihn und stell dir dabei vor, wie er dir etwas von dei­nem “Gepäck”, das du mit dir her­um­trägst, abnimmt. Stell dir vor, wie der Baum dei­ne Last auf­nimmt und über die Blät­ter­kro­ne ans Uni­ver­sum abgibt oder über sei­ne Wur­zeln in Mut­ter Erde wei­ter­lei­tet, die alles transformiert.

Du kannst dich auch mit der Stirn an sei­nen Stamm leh­nen. Das mache ich ger­ne, wenn mir zu vie­le Gedan­ken im Hirn her­um­schwir­ren und ich den Kopf wie­der frei bekom­men will. Die Gedan­ken beru­hi­gen sich, der Druck in Stirn und Schlä­fen lässt nach.

Zieht es dich zu einem jun­gen Baum mit schma­lem Stamm und ver­spiel­ten Blät­tern oder brauchst du eher die Ener­gie eines alten, wei­sen Bau­mes, der dir das Gefühl ver­mit­telt, dei­ne Last auch tra­gen zu kön­nen. Was kann er dir mit auf den Weg geben?

Wenn du das Gefühl hast, jetzt ist es genug, dann bedan­ke dich bei dei­nem Baum und ver­ab­schie­de dich. Du kannst ihn jeder­zeit wie­der besuchen.

entspannungWenn dir das alles zu selt­sam erscheint, dann span­ne dir doch ein­fach eine Hän­ge­mat­te zwi­schen zwei Baum­stäm­me und genie­ße es, getra­gen und geschau­kelt zu werden.

Dabei kannst du die nach­fol­gen­de Ima­gi­na­ti­ons­übung machen. Sie dient zum Kraft­tan­ken und dau­ert nur weni­ge Sekun­den bis Minuten:


Baum-Meditation


Quel­le des Bei­trags­bil­des ganz oben: „1000-jäh­ri­ge Eiche Bad Blu­mau“ von Claus Ablei­ter — Eige­nes Werk http://commons.wikimedia.org/wiki/File:1000‑j%C3%A4hrige_Eiche_Bad_Blumau.JPG#/media/File:1000‑j%C3%A4hrige_Eiche_Bad_Blumau.JPG

“Ent­span­nungs­stress”

Was bit­te ist Entspannungsstress?

Heu­te habe ich mit einer lie­ben Kol­le­gin tele­fo­niert. Wir hat­ten uns län­ge­re Zeit nicht gespro­chen, und sie erzähl­te mir, dass sie im ver­gan­ge­nen Jahr eine zusätz­li­che Aus­bil­dung zur Ent­span­nungs­trai­ne­rin gemacht hat.

Die Aus­bil­dung sei sehr anstren­gend gewe­sen. Den lie­ben lan­gen Tag habe es eine Ent­span­nungs­übung nach der ande­ren gege­ben. Nach jeder Ent­span­nung sei der Orga­nis­mus wie­der “hoch­ge­fah­ren” wor­den in einen Zustand der Anspan­nung, in dem Auf­merk­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on mög­lich sind.  Die­ser stän­di­ge Wech­sel von Ent­span­nung und Anspan­nung habe ihr sehr viel Ener­gie und oben­drein den letz­ten Nerv geraubt. Zum Schluss habe sie regel­rech­ten “Ent­span­nungs­tress” gehabt.

Ich muss­te herz­haft lachen. Den Aus­druck “Ent­span­nungs­stress” hat­te ich auch noch nicht gehört und fand ihre Geschich­te zunächst sehr amü­sant. “Ent­span­nungs­stress” klingt irgend­wie para­dox, nicht wahr? Doch wenn ich mir vor­stel­le, wie so ein Aus­bil­dungs­tag abge­lau­fen ist und mich in ihre Situa­ti­on hin­ein­ver­set­ze, kann ich sie verstehen.

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Aus­bil­dun­gen sind immer anstren­gend, auch wenn es sich dabei “nur” um Ent­span­nungs­mo­du­le han­delt. Denn die­se müs­sen zunächst theo­re­tisch behan­delt und ver­stan­den wer­den, bevor man zur Tat schrei­tet. Es ist also höchs­te Kon­zen­tra­ti­on und Auf­merk­sam­keit gefragt. Wenn dann auch noch zu jeder vol­len oder hal­ben Stun­de der Orga­nis­mus vom Anspan­nungs–  in den Ent­span­nungs­mo­dus und wie­der zurück in den Anspan­nungs­mo­dus umschal­ten soll, ist dies für Kör­per und  Psy­che sehr kräftezehrend.

So schön und ange­nehm Ent­span­nungs­übun­gen auch sind, im Rah­men einer straff orga­ni­sier­ten Aus­bil­dung kön­nen sie — wenn es zuviel wird — sehr ner­ven. Ich ken­ne das aus mei­ner Aus­bil­dung zur Rück­füh­rungs­be­glei­te­rin. Der stän­di­ge Wech­sel vom Alpha- in den Beta-Zustand kos­tet viel Kraft.

Die per­sön­li­che Tages­ver­fas­sung sowie grup­pen­dy­na­mi­sche Pro­zes­se spie­len dabei eben­falls eine Rol­le und kön­nen zusätz­li­che Belas­tun­gen bedeu­ten, mit denen man umge­hen muss. All das zusam­men­ge­nom­men kann in unse­rem Sys­tem gro­ßen Stress aus­lö­sen. Und wir kom­men abends tod­mü­de und völ­lig ent­nervt nach Hause.

Bildquelle: http://gesund.co.at
Bild­quel­le: http://gesund.co.at

Dr. Gun­ther Schmidt, Ent­wick­ler des hyp­no-sys­te­mi­schen Ansat­zes in der Psy­cho­the­ra­pie und Vor­sit­zen­der des Mil­ton Erick­son-Insti­tuts in Hei­del­berg, bestä­tigt das. In sei­nem Vor­trag “Wie hyp­no­ti­sie­ren wir uns erfolg­reich im All­tag?” berich­tet er von einem Mann, der mit Erek­ti­ons­pro­ble­men zu ihm in die Pra­xis kam. Der Mann mein­te, Dr. Schmidt müs­se unbe­dingt eine Ent­span­nungs-Hyp­no­se mit ihm machen, um sein Pro­blem zu lösen. Er sei  wohl zu sehr verspannt.

Dr. Schmidt frag­te ihn , ob er nicht auch der Mei­nung sei, dass er in bestimm­ten Berei­chen sei­nes Orga­nis­mus ein wenig arg ent­spannt sei. Und ob sei­ne Part­ne­rin, wenn er sie fra­gen wür­de, für noch mehr Ent­span­nung in die­sem Bereich plä­die­ren würde… 😉

Der Kon­text macht den Unterschied

Ob wir ent­spannt oder ange­spannt sind, kommt immer auf den Kon­text an. Ent­spannt zu sein ist zwar unser natür­li­cher Zustand. Kein Baby kommt schlecht gelaunt oder aggres­siv zur Welt oder steht stän­dig unter Strom. Jedoch sind wir nicht 24 Stun­den am Tag ent­spannt. Um im Leben zurecht zu kom­men und uns auf Din­ge und Situa­tio­nen zu kon­zen­trie­ren und zu reagie­ren, ist eine gewis­se Grund­an­span­nung not­wen­dig. Und manch­mal auch ein wenig mehr 😉

Ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen Anspan­nung und Ent­span­nung hält uns gesund und sta­bil. Sicher­lich gelingt uns das im All­tag nicht immer. Es ist auch nicht wei­ter tra­gisch, wenn wir über einen gewis­sen Zeit­raum Stress aus­ge­setzt sind, solan­ge es sich nicht um trau­ma­ti­schen Stress han­delt. Und auch nicht, solan­ge wir wis­sen, wir wir uns wie­der zurück ins emo­tio­na­le Gleich­ge­wicht brin­gen können.

Pas­si­ver oder akti­ver Stressabbau?

Um Stress abzu­bau­en, sind nicht zwangs­läu­fig Ent­span­nungs­übun­gen in Form von Medi­ta­ti­on, Hyp­no­se oder Atem­übun­gen das Mit­tel der Wahl. Manch­mal braucht es etwas ande­res, näm­lich geziel­te Akti­vi­tät im Außen. Auch auf ein Kis­sen oder eine Matrat­ze ein­zu­dre­schen, eig­net sich her­vor­ra­gend, um Emo­tio­nen, wie Wut, Aggres­sio­nen und inne­re Anspan­nun­gen zu lösen. Wer sich nach einem anstren­gen­den Büro­tag ger­ne beim Sqash aus­tobt, einen Wald­lauf macht oder zum Fuß­ball­trai­ning geht, schafft auf die­se Wei­se die ange­sam­mel­ten Stress­hor­mo­ne aus sei­nem Sys­tem. Sie wer­den aus­ge­at­met, aus­ge­schwitzt und über den Urin aus­ge­schie­den. Zudem setzt die akti­ve Bewe­gung enorm vie­le Freu­de­hor­mo­ne frei und regu­liert damit den Stress­pe­gel wie­der auf ein Normalmaß.

Kör­per und Psy­che sind danach spür­bar aus­ge­gli­chen. Soll­test du also ein­mal unter “Ent­span­nungs­stress” lei­den, weißt du jetzt, wie du dem ent­ge­gen­wir­ken kannst.

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60 Sekun­den

Die 60-Sekun­den-Stra­te­gie

…ist eine von Vera F. Bir­ken­bihl vor­ge­stell­te Metho­de, um schnell wie­der run­ter zu kom­men, wenn das Fass mal wie­der über­lau­fen will (sie­he auch “Dis­tress und Eustress”).

Freu­de­hor­mo­ne fres­sen Kampf­hor­mo­ne auf!

Wenn die kri­ti­sche Mar­ge an Stress­hor­mo­nen in dei­nem Sys­tem erreicht ist (du merkst das, wenn dir die Hut­schnur hoch­geht) wäre es gut, wenn du jetzt jeman­den hät­test, der dich zum Lachen bräch­te. Dann gewän­nen die Freu­de­hor­mo­ne die Über­hand und könn­ten die Stress­hor­mo­ne neutralisieren.

Wenn gera­de nie­mand da ist, der dich  zum Lachen bringt, kannst du in 60 Sekun­den das­sel­be bewir­ken, so Frau Bir­ken­bihl. Wenn wir lachen, drückt ein Gesichts­mus­kel auf einen Nerv, der dem Gehirn signa­li­siert: “Ach­tung, Gehirn­be­sit­zer lacht!” Sofort löst das Gehirn Freu­de­hor­mo­ne aus. Der Mus­kel ist sozu­sa­gen der Schal­ter, über den das läuft. Die­sen Effekt kön­nen wir nutzen.

Und hier kommt die 60-Sekunden-Strategie:

Wenn du also das Gefühl hast, dass dein Maß an Ärger voll ist, dann ver­zieh dich irgend­wo­hin, wo dich nie­mand sehen kann. Im Zwei­fels­fall schlie­ße dich auf dem “stil­len Ört­chen” ein.

Lacher-im-Spiegel2Und dann mache 60 Sekun­den non­stop die­sen hier ⇒⇒⇒

Du musst nur mit dem Mus­kel auf den Gesichts­nerv drü­cken, sonst nichts. Das ist kein Lächeln, das ist eine Gri­mas­se, völ­lig klar. Dein Gesicht sieht total ver­bis­sen aus. Aber solan­ge du mit dem Mus­kel auf den Nerv drückst, ist alles in Ordnung.

60 Sekun­den durch­hal­ten, dann sinkt der Stress­pe­gel genau­so ab wie in 10 Sekun­den ech­ten Lachens! 🙂

Die Fami­li­en­ma­na­ge­rin

Ein Tag im Leben einer berufs­tä­ti­gen Mutter

Du bist heu­te Mor­gen mit dem fal­schen Fuß auf­ge­stan­den und bist spät dran. Dein Mann hat heu­te einen wich­ti­gen Geschäfts­ter­min und ist schon seit einer Stun­de aus dem Haus. 

Die Kin­der müs­sen zur Schu­le und du ins Büro. Der Ein­kauf muss erle­digt wer­den und du hast dir noch kei­ne Gedan­ken dar­über gemacht, was es zum Mit­tag­essen geben soll. Dei­ne Mut­ter ist vor zwei Tagen gestürzt und liegt mit einem gebro­che­nen Fuß­knö­chel im Kran­ken­haus. Vater ist nun mit dem Haus­halt allei­ne. Und du hast ihm ver­spro­chen, nach­her noch bei ihm vor­bei­zu­schau­en und nach dem Rech­ten zu sehen.

Jetzt aber schnell!

Du machst im Bad eine schnel­le Kat­zen­wä­sche, weckst die Kin­der und machst Früh­stück. Dein Gro­ßer ist noch müde und mault her­um. Dei­ne Jüngs­te hat Fie­ber und Brechdurchfall.

Grund­gü­ti­ger, auch das noch. Jetzt wird’s rich­tig hek­tisch. Du hast dei­nem Jun­gen ver­spro­chen, ihn heu­te mit dem Auto zur Schu­le zu fah­ren, damit er die gro­ße Papp­ma­ché-Figur für das Schul­pro­jekt nicht in der U‑Bahn trans­por­tie­ren muss. Das wür­de aber bedeu­ten, dass du die Klei­ne mit­neh­men musst, weil du sie nicht allei­ne zu Hau­se las­sen kannst. Dann kotzt sie dir womög­lich noch das Auto voll…

Tau­send Gedan­ken rasen durch dei­nen Kopf
  • Wie kriegst du unter die­sen Umstän­den dei­nen Jun­gen in die Schu­le mit dem sper­ri­gen Ding, das ohne­hin kaum in den Kof­fer­raum passt?
  • Wer küm­mert sich in der Zwi­schen­zeit um die Kleine?
  • Und wer küm­mert sich um dei­nen Vater?
  • Wer erle­digt den Einkauf?
  • Wer erle­digt dei­ne Arbeit im Büro?

Kommt dir die Geschich­te bekannt vor? Viel­leicht hast du schon etwas Ähn­li­ches erlebt oder kennst jeman­den, dem es womög­lich stän­dig so geht.

Wel­che Gefüh­le stei­gen in dir auf, wenn du das liest? 
  • Ver­krampft sich dein Bauch oder bleibst du ganz entspannt?
  • Spürst du einen Kloß im Hals? 
  • Wie geht dein Atem — flach oder tief?
  • Was ist mit dei­ner Schulter‑, Nacken- und Kie­fer­mus­ku­la­tur — ist sie locker oder hart?
  • Mah­len dei­ne Wan­gen­kno­chen und beißt du die Zäh­ne zusammen?
  • Bal­len sich dei­ne Hän­de zu Fäus­ten oder blei­ben sie locker?
Spü­re jetzt ein­mal genau in dich hin­ein und beob­ach­te auch, wel­che Gedan­ken dir kom­men. Beob­ach­te dei­ne Körperhaltung. 

Allein dadurch, dass du dich eine klei­ne Wei­le selbst beob­ach­test, wirst du viel­leicht mer­ken, wie du dich dabei all­mäh­lich etwas ent­spannst… gut gemacht!

Jetzt kannst du dei­ne Nach­ba­rin anru­fen, die dei­nen Jun­gen zur Schu­le fährt, wäh­rend du mit der Klei­nen auf den Kin­der­arzt war­test. Den Ein­kauf besorgt dei­ne Nach­ba­rin gleich mit und kocht auch das Mit­tag­essen für euch. Dein Vater kommt zu dir, anstatt du zu ihm, und so schlägst du meh­re­re Flie­gen mit einer Klappe.

Du rufst im Büro an und mel­dest dich für heu­te ab. Wenn dei­ne Arbeit nicht inzwi­schen von dei­nen Kol­le­gin­nen erle­digt wur­de, wirst du dei­nen Schreib­tisch mor­gen genau­so vor­fin­den, wie du ihn ges­tern ver­las­sen hast.

Inzwi­schen ist es 14 Uhr am Nach­mit­tag. Das Tele­fon klin­gelt. Dein Mann ist dran, um dir zu sagen, dass der Geschäfts­ter­min super erfolg­reich war. Das bedeu­tet, du kannst in Zukunft zuhau­se arbei­ten und hast mehr Zeit für dei­ne Familie. 

Ist das nicht wundervoll?

Wenn es dir gelingt, dich locker zu machen (z. B. indem du eine Wei­le inne­hältst und nur dei­nen Atem beob­ach­test), kön­nen die Ener­gien wie­der ins Flie­ßen kom­men. Du kannst wie­der durch­at­men und wie­der klar denken!