Archiv der Kategorie: Entspannungstechniken

Klangschalen

Wie man mit einer Klangmeditation schneller in die Entspannung kommt

Vielleicht hast Du schon einmal von Klangmassage, Klangmeditation oder Klangschalentherapie gehört. Ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen, eine Klangreise nach innen erfahren zu dürfen. Durch meine Ausbildung und eigene Erfahrungen habe ich so manche hilfreiche und tolle Entspannungstechnik kennengelent. Aber die Klangmeditation war mit das Schönste, was ich im Bereich Entspannung bisher erlebt habe.

In Nullkommanix in Trance

Es gelang mir schneller als sonst, in eine tiefe Entspannung zu kommen. Ich nahm wahr, daß mein Körper im Raum anwesend war (ich saß im Schneidersitz auf einem Stuhl), und mein Geist konnte den Raum mühelos verlassen. Nicht, daß ich das früher nicht auch schon gemacht hätte, aber durch die Klänge und Vibrationen der Klangschalen, der Elfenharfe, der Koshi-Klangspiele, Sansula und – ach ich weiß gar nicht mehr, wie die Klanginstrumente alle hießen – war es noch müheloser als sonst. Es war ein wunderschönes Erlebnis.

OM – der Urton, mit dem alles anfing

Joachim E. Behrendt (1922 – 2000), ein deutscher Musikproduzent und Jazzredakteur beim damaligen Südwestfunk Baden Baden erklärt uns in seinem Nada Brahma: Die Welt ist Klang sehr anschaulich und auch für Laien verständlich, was Klang eigentlich ist. Er weiß, daß alles nur aus Leere und Rhythmus besteht. “Im Innersten des Körpers, im Herzen der Welt gibt es keine feste Materie: Es gibt nur den Tanz” (J.E. Berendt).

In der fernöstlichen Vorstellung ist das Universum aus dem Ur-Ton OM entstanden. Aus diesem kosmischen Urton gingen alle anderen Töne und letztlich die gesamte Schöpfung hervor.

"Klang ist das Grundprinzip des Universums. Im Klang sind drei Aspekte enthalten: Klangerzeugung, Klangentwicklung und Klangauflösung. Der Ton ist ein Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens von Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung – Geburt, Wachsen und Sterben. Seit Beginn der indischen Kultur wurde der Laut oder die Schwingung als der von der Göttlichkeit durchdrungene Träger der Schöpfung verstanden und verehrt" (Sri Balasai Baba).

432 Hertz – der Grundton, auf dem all unsere Zellen schwingen

Jede Disharmonie strebt danach, sich in eine Harmonie aufzulösen. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern gilt auch außerhalb der Musik. Krankheit ist nichts anderes als eine Disharmonie unserer Schwingungen. D. h. jede Verstimmung in uns, sei sie nun psychisch oder körperlich, strebt nach Harmonie und setzt unsere Selbstheilungskräfte in Gang. Äußere Einflüsse, aber auch innere festsitzende Blockaden können die Selbstheilung verlangsamen, im schlimmsten Fall sogar ganz lahmlegen. Dann brauchen wir Unterstützung.

Eine Klangmassage, Klangmeditation oder Klangtherapie in der Schwingung von 432 Hertz kann hier sehr hilfreich sein. Der einzig echte Kammerton A beträgt 432 Hz. Dies ist der Grundton, auf dem all unsere Zellen schwingen.

"432 Hz-Musik hört sich wärmer und sanfter an, wir nehmen sie in unserer Mitte wahr - im Herz- und Wirbelsäulenbereich - in ihrer Ausdehnung ist sie "rund. 

Ganz im Gegenteil zur derzeit üblichen Frequenz von 440 Hz, die sich "linear" ausdehnt und die wir seitlich am Kopf wahrnehmen. 440 Hz aktiviert unsere linke Gehirnhälfte (Verstand), was vor allem bei Stress und Ängsten die Disharmonien weiter verstärken kann.

...Der schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der "harmonikalen Kammertöne" bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat.

Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne." (Ashatur)

Wenn Du mehr über die 432 Hz-Frequenz und deren positive Wirkung auf Körper und Psyche erfahren möchtest, solltest Du Dir unbedingt den ganzen Beitrag von Ashatur auf bewusst-vegan-froh.de ansehen. Dort kannst Du Dir auch den Unterschied zwischen 432 Hz-Musik und 440 Hz-Musik anhören und sogar anschauen. 

Übrigens wurde der Kammerton A bereits 1939 von 432 Hz auf 440 Hz verändert. 432 Hz strukturiert, harmnonisiert und stabilisiert unsere Zellen. 440 Hz hingegen schafft Chaos und destabilisiert. Noch Fragen?

Wozu ist eine Klangmeditation, Klangmasssage oder Klangtherapie gut?

Hast Du schon einmal ein verstimmtes Klavier oder eine verstimmte Gitarre gehört? Der Klang ist total schräg und alles andere als angenehm, nicht wahr. Genauso ist es bei uns Menschen, wenn wir “verstimmt” sind, d. h. wenn unsere Harmonie durcheinandergeraten ist.

Wenn wir krank sind, sehen wir nicht nur schlimm aus, wir klingen auch so. Wir verziehen das Gesicht, stöhnen und ächzen vor Schmerz, wir weinen oder brüllen wütend herum,  weil wir emotional aus dem Gleichgewicht geraten sind.

KlanginstrumenteKlangmassage oder Klangtherapie dienen dazu, Deine Zellen wieder zu harmonisieren, den Körper dabei zu unterstützen, die Selbstheilungskräfte anzukurbeln. Klangtherapie findet mit den Planetentönen statt (also in 432 Hz). Sie dient dem Stressabbau, der Entspannung, dem Lösen von festsitzenden Blockaden und ist einfach eine Wohltat für Körper und Seele.

Beide Hirnhälften werden harmonisiert, im Gegensatz zur 440 Hz-Frequenz. Eine Klangmassage oder Klangmeditation hilft Dir dabei, mit dem Kosmos in “Ein-Klang” zu kommen (Universum = ein Lied). So kommst Du schnell wieder in Einklang mit Dir selbst und kannst – sofern Du es Dir erlaubst – gesund werden.

Warum man mit einer Klangmeditation schneller in die Entspannung kommt

Ich hatte weiter oben ja schon davon berichtet, daß ich mittels der Klangmeditation noch schneller in Trance und damit in die Entspannung gehen konnte als ohne. Und das hat einen guten Grund. Mit der höchst angenehmen 432 Hz-Frequenz, die durch das Anschlagen der Klanginstrumente erzeugt wird, kommst Du wesentlich schneller in die Tiefenentspannung, die sich im so genannten Alphawellen- und Thetawellen-Bereich einstellt.

Mehr zu den verschiedenen Hirnwellen und ihrer Bedeutung findest Du auf der Seite hirnwellen-und-bewusstsein.de.

Vor einigen Wochen durfte ich Anita Eomée aus Erlangen kennenlernen und eine Klangmeditation mit ihr genießen. Ich war so begeistert davon, daß ich unbedingt einen Beitrag darüber machen wollte. Anita Eomée macht mit ihrem Klang-Mobil auch Hausbesuche. Ich finde das super, weil es ja auch Menschen gibt, die sich nicht oder nicht gut fortbewegen können.

Besonders schön stelle ich mir eine Klangmeditation mit ihr in der Salzgrotte vor. Wer das Glück hat, in der Nähe von Erlangen zu wohnen, der sollte unbedingt einmal eine Klangstunde in der Salzgrotte buchen.

Die wundervollen Klänge der Koshi-Klangspiele Wasser, Erde, Luft und Feuer:

Fingerhalten

Fingerhalten: Die Magie in Deinen Händen

Wenn Du Finger-Yoga schon kennst, wirst Du Fingerhalten lieben. Denn es ist – anders als die Mudras – überall und zu jeder Zeit anwendbar: Im Bus, im Aufzug, im Büro, an der Haltestelle, im Wartezimmer, in der Schule, auf dem Sofa, auf der Toilette oder in der Badewanne. Heilströmen kostet nicht viel Zeit und Du kannst es tun, wann immer Du Lust dazu hast. Das einfache Halten eines bestimmten Fingers oder auch mehrerer Finger kann Dir helfen, in kurzer Zeit Deinen Körper, Deine Gedanken und Gefühle in Harmonie zu bringen.

Fingerhalten – nutze die Kraft Deiner Hände

Im letzten Jahr hatte ich einen Beitrag über Finger-Yoga veröffentlicht. Und er ist einer der beliebtesten Beiträge in meinem Blog geworden. Deshalb möchte ich an dieses schöne Thema noch einmal anknüpfen. Denn es gibt noch viel mehr über die Heilkraft unserer Hände zu sagen.

Sicher kennst Du das auch: Du hast Dir den Ellbogen gestoßen und sofort greifst Du mit der anderen Hand an den Ellbogen, hälst ihn und reibst ihn. Du hast Kopf- oder Nackenschmerzen und legst wie selbstverständlich die Hand in den Nacken oder fasst Dir an die Stirn. Dein Kind hat sich das Knie aufgeschlagen, Du legst Deine Hand drauf und schon fühlt das Kind sich besser.

Woran liegt das?

Nun, wir sind fühlende Wesen und mit Nerven- und Energiebahnen ausgestattet. Unsere Haut verfügt über zahlreiche Tastrezeptoren, die besonders zahlreich in der Zungenspitze und in den Fingerkuppen vorkommen. Sanfte, wohlmeinende Berührungen tun uns gut, z. B. Streicheln, Massieren etc. Es gibt auch Menschen, die auf sanfte Reize nicht oder kaum reagieren und stärkere Berührungen brauchen. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Aber im Allgemeinen mögen wir es, wenn wir sanft berührt werden von Menschen, die wir kennen und denen wir vertrauen. In unseren Händen liegt magische Heilkraft, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wir können durch das Auflegen der Hände Blockaden lösen und Energien zum Fließen bringen.

Auch Finger-Yoga kann da sehr hilfreich sein. Wer sich jedoch für das Halten der Mudras nicht erwärmen kann, der kann trotzdem die Macht seiner Finger nutzen, denn sie sind magische Kraftquellen.

Fingerhalten ist eine der einfachsten Selbsthilfemöglichkeiten bei Stress,  Anspannung, Angst und Trauer

Ich erinnere mich daran, dass mein Vater mir als Kind einmal einen Rat gab, für den ich ihm ewig dankbar sein werde: “Wenn Du beim Laufen Seitenstechen bekommst, dann drücke fest beide Daumen, und das Seitenstechen hört schnell wieder auf.” Ich habe es ausprobiert, und es hat geholfen, nicht nur einmal, sondern jedes Mal. Ich wusste damals nicht, warum, aber das war mir auch völlig egal.

Fingerhalten und Heilströmen

Doch unsere Finger können noch viel mehr. Wie Du ja sicher schon weißt, verlaufen in unserem Körper viele verschiedene Meridiane. Das sind unsichtbare Energieleitbahnen. Die Schulwissenschaft hat sie immer noch nicht (vollständig) anerkannt, aber das soll uns nicht weiter stören. Akupunktur und Akupressur wurden schon angewandt, als es die moderne Schulmedizin noch gar nicht gab. Und es funktioniert seit Jahrtausenden, ebenso wie EFT – die Meridianklopftechnik.

Diese Energiemeridiane ziehen sich bis in unsere Fingerspitzen hinein. Jeder Finger steht für verschiedene Aspekte und Aufgaben.

Die Magie unserer Finger
(c) Sylvia Geiss

Wenn Du jeden Finger ein paar Minuten hältst, beginnt die Heilkraft in Dir zu strömen. Man spricht deshalb auch vom ‘Heilströmen’. Du wirst schnell merken, wie sich Dein Befinden verändert (körperlich, geistig und emotional). Du kannst Deine Finger nacheinander halten und die Energie strömen lassen. Du kannst aber auch mehrere Finger gleichzeitig halten. Probiere nach Herzenslust aus, was Dir Spaß macht und gut tut.

Ich möchte Dir hier einen kleinen Überblick über die Hauptaufgaben der einzelnen Finger geben:

Der Daumen hilft Dir bei:

  • Seitenstechen (hier beide Daumen halten mit jeweils derselben Hand, wie wenn Du jemandem die Daumen drückst)
  • Schüchternheit
  • Einsamkeit
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Alpträumen

Organströme: Magen und Milz

Der Zeigefinger hilft Dir bei:

  • Angst
  • Mutlosigkeit
  • Unsicherheit

Organströme: Blase und Nieren

Der Mittelfinger hilft Dir bei:

  • Wut
  • Ärger
  • Gereiztheit
  • Kontrollwut

Organströme: Leber und Galle

Der Ringfinger hilft Dir bei:

  • Trauer
  • Trostlosigkeit
  • Atemnot (psychisch bedingt)
  • Luftnot bei körperlicher Anstrengung

Organströme: Lunge und Dickdarm

Der kleine Finger hilft Dir bei:

  • Stress
  • Einschlafschwierigkeiten
  • Überforderung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Perfektionismus
  • Vergesslichkeit
  • Ohrenschmerzen/Druck auf den Ohren

Organströme: Herz und Dünndarm

Mit Fingerhalten Blockaden auflösen und Energien wieder zum Fließen bringen

Fingerhalten ist einfach und braucht keine speziellen Kenntnisse oder Fähigkeiten. Du kannst es jederzeit überall machen, wenn Dir danach ist. Es ist ausreichend, die Übungen mit einer Hand auszuführen.

Bei Prüfungsangst, kannst Du entweder den Zeigefinger und danach den Ringfinger halten oder beide gleichzeitig.

Wenn Du psychischen Stress hast und keine Luft bekommst, kannst du nacheinander oder gleichzeitig Ringfinger und kleinen Finger halten.

Geht Dir beim Joggen schnell die Puste aus, kannst Du aus Daumen und Ringfinger einen Kreis bilden (dabei liegt der Daumen auf dem Nagel des Ringfingers).

Hast Du Angst vorm Zahnarzt, halte den Zeigefinger, atme aus und denke dabei: “Ich vertraue meinem Zahnarzt. Er will mir helfen, meine Zähne in Ordnung zu bringen und mich von Zahnschmerzen zu befreien. Ich bin hier sicher und gut aufgehoben.”

Es ist egal, wie lange Du Deine Finger hältst und beim Heilströmen die Energien fließen lässt. Vertraue Deinem Gefühl. Probiere aus, was Dir hilft und übernimm es in Deinen Alltag. Es lohnt sich.

Buchtipp zum Heilströmen (einfach draufklicken):

Fingerhalten und Heilströmen


Bildquelle Beitragsbild ganz oben: Jin shin jyutsu, Inc. Scottsdale, Arizona

Progressive Muskelentspannung

Progressive Muskelentspannung: So baust Du in kurzer Zeit Anspannungen und Stress ab

Du kommst von der Arbeit nach Hause, bist müde… zu müde um noch ins Fitness-Studio zu gehen. Aber Deine Schultern und Dein Nacken schmerzen, weil Du total verspannt bist. Vielleicht merkst Du auch schon gar nicht mehr, wie hart Deine Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich ist, weil das für Dich schon zur Normalität geworden ist. Dann solltest Du es einmal mit Progressiver Muskelentspannung versuchen.
…ganzen Artikel lesen

Rituale zum Jahresende: Reinigungsrituale für Körper, Seele, Haus und Garten

Hast Du schon Deinen Weihnachtsputz erledigt? Ich muss zugeben, dass ich noch keine wirkliche Lust dazu hatte. Aber ich verspüre bereits den Drang in mir, es in den nächsten Tagen erledigen zu wollen. Ich habe da neulich einen lustigen Spruch gelesen:

PinkGlitzerStaub

Genau. Und wer sagt denn, dass man aus dem leidigen Hausputz nicht auch ein schönes Reinigungsritual machen kann? Herbst- und Weihnachtsputz gehören genauso zu unseren Traditionen, wie der Frühjahrsputz zu Ostern.

Weihnachtsputz und andere Reinigungsrituale

Da heißt es Grundreinigung machen, Schränke und Regale auswischen, Fenster putzen, Gardinen waschen, Silberbesteck polieren und was man sonst noch so anstellt, um die Bude wieder auf Hochglanz zu bringen. Schließlich soll die bucklige Verwandtschaft nichts zu mäkeln haben, wenn sie über die Feiertage einfällt, nicht wahr? Nun gut, das war eher scherzhaft gemeint.

reinigungsserviceSo ein Hausputz hält mich ganz schön auf Trab. Wenn ich erstmal angefangen habe, habe ich nicht eher Ruhe, bis die ganze Wohnung fertig ist. Und je besser ich vorankomme und je mehr ich geschafft habe, desto pingeliger werde ich. Da stört mich plötzlich jedes Staubkorn. Kennst Du das auch?

Wenn alles erledigt ist, gehe ich durch jedes Zimmer und betrachte mein Werk. Danach mache ich mir einen Kaffee, setze ich mich auf’s Sofa und genieße dieses saubere, aufgeräumte Gefühl, das ich jedesmal nach einem solch gründlichen Hausputz habe. Jetzt finde ich meine Wohnung besonders schön und gemütlich. Ich selbst fühle mich auch aufgeräumt. Natürlich bin ich diejenige, die die erste Kaffeetasse aus dem Schrank holt. Und natürlich bin ich die erste, die auf das frisch geputzte Klo geht und die blitzblanke Dusche benutzt. Das habe ich mir schließlich verdient.

Meine Wohnung und ich erstrahlen nun wieder in neuem Glanz. Das fühlt sich richtig gut an. Doch etwas fehlt noch: Die energetische Reinigung.

Reinigungsrituale: So reinigst Du Dich und Dein Heim von dunklen Energien

Luftreinigung mit Salz

Salz_zur_LuftreinigungEs gibt verschiedene Arten, Dein Heim energetisch zu reinigen. So kannst Du beispielsweise eine Schüssel mit Himalaya-Salzbrocken aufstellen und etwas Wasser darüber geben. Lass die Schüssel einige Tage stehen. Wenn Du schwere Energien in der Wohnung hast, kann es sein, dass die Steine einen gräulichen Farbton bekommen. Kipp das Wasser dann weg und brause die inzwischen etwas kleiner gewordenen und kristallin aussehenden Salzbrocken ab und lass sie trocknen. Sie lassen sich so oft verwenden, bis sie förmlich verschwunden sind.

Lichterketten und Windspiele für Balkon und Garten

Nachdem Garten und Balkon winterfest gemacht sind, bietet es sich an, Lichterketten anzubringen und Windspiele aufzuhängen, sofern Du nicht schon welche hast. Licht erhellt das Gemüt, und Windspiele vertreiben durch ihren Klang negative Energien. Ihre Schwingungsfrequenzen wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus, allerdings nur, wenn uns die Klänge gefallen und uns nicht nerven. Welche Klänge bevorzugst Du? Eher hell-klirrende oder lieber dumpf-hölzerne? Es gibt auch Windspiele, die nicht klingen und sich nur im Wind hin und her bzw. auf und ab drehen.

Räuchern

smoking-437715_640Ich liebe es zu räuchern. Dazu nehme ich zwischendurch Räucherstäbchen oder Räucherkegel. Besonders gerne räuchere ich mit Harzen und Kräutern. Dazu nehme ich eine feuerfeste Räucherschale, befülle sie mit Feuersand, lege ein Stück Räucherkohle darauf und entzünde sie. Wenn sie gleichmäßig glimmt, lege ich etwas Weihrauch, Myrrhe oder sonstiges Räucherwerk auf die glimmende Kohle. Ich gehe dann mit der Schale durch jeden Raum und wedele den Rauch in jede Ecke mit der Absicht, sie von dunklen festsitzenden Energien zu reinigen. Danach lüfte ich ordentlich. Du findest im Internet jede Menge Infos zum Thema Räucherrituale, Räucherwerk und auch entsprechende Literatur.

Kerzenlicht, Duft- und Aromaöle sowie Farben dienen ebenfalls der Reinigung und Aufladung mit neuer Energie. Spüre einfach in Dich hinein und erfühle, was Du gerade brauchst. Achte auf den ersten Impuls und vertraue Deiner Intuition. Vielleicht fallen Dir noch weitere Reinigungsrituale ein.

Reinigung des Körpers (innen und außen)

Herbstfasten oder Neujahrsfasten ist wohltuend, um überflüssige Pfunde loszuwerden und uns von Giftstoffen zu reinigen. Wenn der Körper übersäuert ist, sei es durch Weihnachtsplätzchen, Alkohol, Koffein, Medikamente oder auch Stress, kann eine innere Reinigung wahre Wunder bewirken. Überschüssige Säure wird ausgeschieden, der Verdauungstrakt reinigt sich, und der Stoffwechsel kommt wieder in Schwung. Nach einer Fastenkur sieht die Haut wieder straffer und strahlender aus, und Du hast wieder mehr Energie. Wenn Du keine Fastenkur über mehrere Wochen machen möchtest, kannst Du auch zwischendurch einen Fastentag einlegen und nur Säfte, Wasser und Tee zu Dir nehmen. Schnell wirst Du merken, wie gut das tut. Der Organismus wird entlastet, der Kopf wird klarer.

Salzbad

SalzbadIch bade eher selten, weil ich lieber dusche. Aber sich nach einem anstrengenden Tag in ein Salzbad zu legen, hat etwas sehr entspannendes und reinigendes. Gib ein halbes Kilo Steinsalz oder Himalayasalz ins Badewasser und lege Dich ca. 20 min. hinein. Bitte kein handelsübliches Kochsalz (womöglich auch noch jodiert oder fluorisiert) verwenden. Da sind Giftstoffe drin, die kein Mensch braucht. Du wirst Dich danach herrlich entspannt fühlen. Das Salz bindet alle negativen Energien, die Du im Laufe des Tages aufgenommen hast. Mit dem Ablassen des Badewassers fließen auch sie ab.

Wenn Du Vollbäder nicht magst, kannst Du auch ein Fußbad nehmen. Über die Füße scheiden wir viele Giftstoffe und negative Energien aus. Am besten ein Gefäß verwenden, in dem die Füße bis über die Knöchel im Wasser sind. Du kannst eine Handvoll getrommelte Bergkristallstücke hinzugeben, wenn Du unter kalten Füßen leidest. Sie ziehen die Kälte aud dem Körper.

Ich wünsche Dir viel Vergnügen beim Weihnachtsputz und einen sauberen 3. Advent.


Beitragsbilder oben und zum Text “Räuchern”: www.pixabay.de

Bildquelle zum Text “Luftreinigung mit Salz”: Salz zur Luftreinigung © Sylvia Geiss

Bildquelle zum Text “Weihnachtsputz…”: http://hausservice-kontor.businesscard.at

Bildquelle zum Text “Salzbad”: bath accessories © Olga Lyubkina – www.fotolia.de

 

Finger-Yoga: 5 Mudras, mit denen du deine Nerven beruhigst und Stress abbaust

Mit Fingerübungen zu innerer Ruhe und Gelassenheit

Unsere Alltagswelt ist sehr hektisch und von Terminen und Verpflichtungen bestimmt. Oft nehmen wir uns nicht einmal Zeit, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken oder eine Minute aus dem Fenster zu sehen und den Blick ins Grüne schweifen zu lassen.

Mudras, auch Finger-Yoga genannt, werden hauptsächlich während einer Meditation angewandt. Sie werden im Allgemeinen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise 30 oder 45 Minuten gehalten, um ihre volle Wirkung besser zu erreichen.

Doch wusstest du auch, wie einfach und bequem sich Mudras in den Alltag einbauen lassen?

Oft genügt schon eine kurze Fingerübung, um die Energien deines Körper zu harmonisieren, z. B. im Fahrstuhl, in der U-Bahn, aber auch in der Badewanne, wenn du dich ohnehin einige Minuten entspannst.

Finger-Yoga ist hervorragend geeignet, um körperliche Beschwerden und seelische Belastungen zu behandeln und zu heilen. Mudras helfen dir, Stress abzubauen und steigern dein Wohlbefinden.

Wenn du Schwierigkeiten hast, in einen meditativen Zustand zu kommen, helfen dir Mudras dabei, deine Aufmerksamkeit von außen nach innen zu ziehen.

Es gibt komplexere Mudras, die zunächst ein wenig Übung erfordern. Es gibt aber auch ganz einfache. Wenn du dir die komplexen Fingerübungen nicht gut merken kannst oder nicht ausführen magst, sei unbesorgt. Oft genügt es bereits, wenn du einen Finger mit der anderen Hand hältst, um eine Besserung deines Befindens zu erreichen.

Dabei brauchst du dir nur zu merken, welche Emotionen den einzelnen Fingern zugeordnet werden:

  • Der Daumen             –   reguliert die Sorgen
  • Der Zeigefinger      –   verringert die Angst
  • Der Mittelfinger     –   vertreibt die Wut
  • Der Ringfinger        –   mildert die Trauer
  • Der kleine Finger  –   zügelt die Übereifrigkeit

Finger-Yoga: 5 Mudras, mit denen du deine Nerven beruhigst und Stress abbaust

Heute möchte ich dir fünf Fingerübungen vorstellen, mit denen du in kurzer Zeit zu innerer Ruhe und mehr Gelassenheit kommst:

1.Die Hakini-Mudra für einen tiefen Atem

Hakini-MudraMit der Hakini-Mudra kannst du deinen Atem vertiefen und deinen gesamten Organismus lockern. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Aufnahmefähigkeit gesteigert und gleichzeitig die Entspannung gefördert.

So gehts:

  • Lege alle Fingerspitzen aufeinander.
  • Atme tief durch die Nase ein und noch tiefer durch den Mund wieder aus. Lass deine Zunge dabei locker im Mundraum liegen.
  • Bereits nach den ersten Atemzügen wirst du spüren, wie deine Atmung tiefer und dein Zwerchfell weicher wird.
  • Du kannst die Übung im Stehen oder im Sitzen machen.

2. Die Shakti-Mudra bei innerer Unruhe

Shakti-MudraWenn du nervös und unruhig bist und keine Möglichkeit findest, diese innere Anspannung durch Bewegung, wie Radfahren, Joggen, Tanzen oder sonstiges wieder loszuwerden, kann eine kurze Meditation oder das Halten der Shakti-Mudra dir von großem Nutzen sein.

Die Shakti-Mudra verstärkt ebenfalls die Tiefenatmung. Überdies beruhigt sie und erleichtert das Einschlafen. Sie ist daher am Abend vor dem Zubettgehen gut geeignet.

So gehts:

  • Beuge die Daumen der Hände in die Handflächen und lege Zeige- und Mittelfinger locker darüber.
  • Die Ringfinger und kleinen Finger berühren die Spitzen der entsprechenden Finger der anderen Hand.
  • Halte die Shakti-Mudra höchstens für 10 Minuten und nicht öfter als dreimal am Tag, da sie sonst zu Trägheit führen kann.

3. Die Dhyani-Mudra – auf dem Weg zu innerer Stille

Dhyani-MudraDie Dhyani-Mudra ist eine klassische Fingerhaltung während einer Meditation. Du hast sie sicher schon oft gesehen oder auch selbst ausgeführt. Sie hilft dir, zu innerer Stille zu finden.

So gehts:

  • Lege beide Hände wie Schalen in deinen Schoß. Dabei liegt die linke Hand auf der rechten. Die beiden Daumen berühren sich an den Spitzen und bilden einen Henkel zu den Händeschalen.
  • Schließe die Augen und richte deinen Blick auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen (drittes Auge). Das bewusste Denken wird erschwert und die Versenkung in Entspannung unterstützt.
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Wenn sorgenvolle Gedanken sich dazwischendrängen, kehre mit deiner Aufmerksamkeit immer wieder auf deine Atmung zurück.
  • Du kannst dir ein Mantra als Hilfestellung nehmen. Denke z. B.  das Mantra “Om” oder “Ruhe” oder “Frieden”. So kannst du beim Einatmen “Ruhe” denken und beim Ausatmen “Frieden”. Dabei lenkst du dein Bewusstsein auf dein gewünschtes Ziel.

4. Die Ksepana-Mudra zum Loslassen

Ksepana-MudraDie Ksepana-Mudra wird auch als Geste des Loslassens bezeichnet. Sie hilft dir, dich leichter zu entspannen. Du kannst sie im Stehen oder Sitzen anwenden.

So gehts:

  • Lege deine gestreckten Zeigefinger aufeinander.
  • Die Daumen überkreuzen sich, die anderen Finger sind verschränkt.
  • Zwischen den Handflächen ist ein Hohlraum. Halte die Hände locker nach unten.
  • Atme ca. 10 bis 15 Mal ein und etwas tiefer wieder aus.
  • Nimm danach frischen Atem und neue Energie auf. Dazu strecke die Arme nach oben, so dass die Handflächen zum Himmel zeigen.
  • Nun atme tief ein, diesmal liegt die Betonung auf dem Einatmen.
  • Übe beide Haltungen ca. 3 Mal im Wechsel.
  • Die Ksepana-Mudra regt die Ausscheidung von Flüssigkeiten über den Dickdarm, den Schweiß und die Atemluft an. So findet gleichzeitig eine Entgiftung statt.

5. Die Tiefenentspannungs-Mudra bei Stress im Alltag

Damit du dich wirklich entspannen kannst, ist es hilfreich, Alltagsbelastungen loszulassen. Ja, ja, ich weiß. Das mit dem Loslassen ist so eine Sache, nicht wahr? Es fällt vielen Menschen schwer, den Kopf freizubekommen. Aber du kannst es lernen, es ist leichter als du denkst.

Wir beginnen mit einer kleinen Loslassübung, bevor wir in die Tiefenentspannungs-Mudra einsteigen:

  • Nimm dir einen kleinen Ball oder einen weichen Gegenstand, der gut in der Hand liegt. Während du ihn im Bogen von einer Hand in die andere wirfst, denke  oder – noch besser – sprich dabei die Worte “Werfen” – “Fangen”.
  • Nun lass den Ball bewusst fallen. Sage dir laut und deutlich: “Loslassen”.
  • Danach schüttle deinen Körper kräftig aus.
  • Übe dies täglich einige Minuten.

Nach der Loslass-Übung eignet sich besonders gut die oben unter Punkt 4 beschriebene Ksepana-Mudra – Geste des Loslassens. Führe sie im Anschluss an die Loslassübung aus, aber nicht zu lange, da sonst auch unverbrauchte Energie mit abfließt, und das willst du ja nicht.

Tiefenentspannungs-MudraJetzt die Tiefenentspannungs-Mudra.

So gehts:

  • Setze dich bequem hin, schließe die Augen und richte deinen inneren Blick auf die Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen (drittes Auge).
  • Bilde nun mit Daumen und Zeigefinger jeder Hand einen Kreis und lege die Fingerspitzen der übrigen Finger auf die der anderen Hand.
  • Die beiden Kreise berühren sich an den Verbindungspunkten.

Diese Mudra wirkt tief entspannend. Sie löst auch Spannungen im Kopf und fördert das Einschlafen.

Buchtipp:

Die Heilkraft der Sonne

Die Heilkraft der Sonne

Wie die Sonne unser Gemüt erhellt

Am Sonntag, 3. Mai 2015, ist der Tag der Sonne.

Gesund und ausgeglichen zu sein ist nicht nur eine Frage der Ernährung oder ob wir uns regelmäßig bewegen und ausreichend schlafen. Auch die Sonne spielt eine große Rolle, wenn es um die Erhaltung unserer körperlichen und seelischen Gesundheit geht.

Leider werden der Sonne heutzutage viele schädliche Eigenschaften angedichtet. So soll sie für die Entstehung von Allergien und Hautkrebs verantwortlich sein. Allerdings wurde bei all der Kritik die Ernährung und deren Auswirkung auf unsere Sensibilität bei Sonneneinstrahlung so gut wie gar nicht berücksichtigt. Vielmehr wird dem Verbraucher eingeredet, er müsse Sonnencremes mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor benutzen, um seine Haut vor Rötungen und Krebs zu schützen.

Natürlich gibt es Menschen, die eine extreme Lichtallergie haben und jede noch so geringen Sonneneinstrahlung vermeiden müssen, da sonst ihre Haut aufplatzt und sie enormen Schmerzen ausgesetzt sind. Sie leiden unter einer so genannten Photodermatose. Solche photoallergischen oder phototoxischen Reaktionen der Haut können aber auch bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Nahrungsmitteln auftreten. Doch das soll heute nicht unser Thema sein.

Heute möchte ich die Heilkraft der Sonne mit dir teilen

spring-733507_640Denn die Sonne ist unsere Freundin und Heilerin. Ohne Sonne kein Leben! Besonders für stressgeplagte und ängstliche Menschen ist die Sonne eine große Hilfe. Und ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Bist du nervös, ängstlich oder auf andere Art gestresst? Dann setze oder lege dich eine Zeit lang in die Sonne. Ein paar Minuten genügen, und du wirst merken, wie die Sonnenstrahlen Gesicht und Körper erwärmen und dir in kurzer Zeit das geben, was deine Nerven, dein gesamter Körper und deine Psyche brauchen.

Deine Nervenzellen nehmen das Sonnenlicht auf und wandeln es in Energie um, die dein Körper optimal nutzen kann. Doch nicht nur der Körper, sondern auch unser Gemüt wird durch die Sonne erhellt. Denn durch die Sonneneinstrahlung wird Serotonin produziert, das auch als Glückshormon bezeichnet wird. Es sorgt für gute Laune und wirkt Stimmungsschwankungen und Depressionen entgegen.

SerotoninSunSerotonin reguliert überdies viele lebenswichtige Funktionen in unserem Körper. Es beeinflusst unser Herz-Kreislauf-System, wirkt im Verdauungstrakt und kontrolliert unseren Appetit. Serotonin reguliert die Körpertemperatur, bestimmt, wann wir müde oder wach werden und beeinflusst unser Schmerzempfinden. Nehmen wir genügend Sonnenlicht auf, bildet unser Körper Unmengen positiv wirkender Stoffe, die unsere Gesundheit fördern. Sie stärken unsere Abwehrkräfte, wirken keimtötend und regenerierend.

Wenn du mehr über den Superbotenstoff Serotonin erfahren möchtest, schau hier.

Lichttherapie fördert die Heilung

sunrise-182302_640Wer stundenlang in der Prallsonne sitzt, tut sich damit nicht unbedingt etwas Gutes. Ein Sonnenbrand kann äußerst schmerzhaft sein, und ein Sonnenstich ist ebenfalls sehr unangenehm. Vielleicht kennst du das aus eigener Erfahrung? Es kommt also auf die richtige Dosierung an. Aber ist das nicht bei allem so? Wer sich ausschließlich von Himbeereis ernährt, wird über kurz oder lang auch die Auswirkungen zu spüren bekommen.

Jakob Lorber (1800-1864) hat seine Erkenntnisse über die Heilkraft des Lichtes niedergeschrieben. Willst du mehr darüber erfahren, schau hier. Nachfolgend habe ich ein paar spannende Auszüge seiner Erkenntnisse zusammengestellt, welche positiven Wirkungen Sonnenlicht auf unsere Gesundheit hat.

Sonnenlicht-AugenSonnenlicht über die Augen aufnehmen

“Licht, das über die Augen aufgenommen wird, hat wichtige Wirkungen auf die Reinigung des Blutes: alle 2 h strömt das volle Blutvolumen durch die Augen… Licht-Energie regt Augen/Blut direkt an… alle anderen Funktionen regt es indirekt an” (Liberman, S. 202)

“Über die Augen eintretendes Licht hat direkten Einfluß auf die Nährstoffe im Blut. Es sorgt für ihre vollständige Verwertung… Bei Fehlbeleuchtung ist Krankheit nicht weit” (Liberman, S. 203).

“Licht (vor allem UV) dient zur Vernichtung aller Viren mit Hüllen… Infektionskrankheiten, Aids, Herpes-simplex, Masern, Leukämie… ohne dem Blut zu schaden” (Liberman, S. 148)

 SonnenbadSonnenlicht über die Haut aufnehmen

“Die aufgenommene elektromagnetische Energie wird im zentralen Steuerungs- und Regelsystem des Organismus, dem Hypothalamus, verarbeitet und ausgewertet. Der Hypothalamus ist eine der endokrinen Drüsen des Gehirns und liegt unter dem Thalamus im Zwischenhirn. In ihm befinden sich verschiedene übergeordnete Zentren des autonomen Nervensystems, von denen lebenswichtige vegetative Funktionen gesteuert werden, beispielsweise der Wärme-, Wasser- und Energiehaushalt des Körpers.”

Sonnenlicht über die Nahrung aufnehmen

Die Nobelpreisträger David Bohm und Albert Szent-Györgyi stellten fanden heraus: “Alle Energie, die wir in unseren Körper aufnehmen, kommt von der Sonne.”

“Jede Frequenz bzw. Farbe des Sonnenlichtes hat einen Nährwert… Die Regenbogenfarben enthalten daher alle Schwingungen für eine ausgewogene (Licht)Nahrung für die Vitalfunktionen aller Organe…” (Liberman S. 259)

Lichtnahrung“Was unseren Körper wirklich nährt, sind nicht nur die in den Substanzen enthaltenen Mineralien, Vitamine und andere Stoffe, sondern hauptsächlich das in den Pflanzenzellen eingeschlossene Licht (Photonen), das durch den Stoffwechselprozess wieder freigesetzt wird.”

“Tierische Produkte, Junkfood, Fastfood, tiefgefrorene oder bestrahlte, mit Mikrowellen zubereitete Nahrung besitzen nur noch sehr reduzierten Nährwert an Licht… Bei toter Nahrung verhungern Körper/Geist/Seele, es führt zu gestörten Organfunktionen, Infektionskrankheiten…” (Liberman, S. 205)

Der Einfluss des Sonnenlichts auf Psyche und Geist

Sonnenlicht mit allen Frequenzen

  • verbessert die Stimmung und wirkt aufheiternd
  • lindert Niedergeschlagenheit und Depressionen
  • löst geistige Blockaden auf
  • erhöht die geistige Leistungsfähigkeit
  • baut Stress ab: Stress verengt das Sehfeld und ist somit für eine verminderte Informationsverarbeitung und schlechtere Lernfähigkeit verantwortlich (derselbe Effekt wird durch Lärm hervorgerufen). Als Folge davon benötigen viele Leute eine Brille. Und Brillenglas wiederum verhindert meist die Aufnahme von UV-Licht, womit die Stresshormone abgebaut werden könnten”
  • uvm.

Finger weg von Lichtschutzfaktoren

Sonnencreme-RisikoWenn du Pflegeprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor benutzt, verhindert dieser, dass die UVB-Strahlen über die Haut aufgenommen werden können. Wir brauchen aber die UVB-Strahlen, damit unser Körper das lebensnotwendige Vitamin D produzieren kann. Dieses kann nämlich nur tagsüber von Frühjahr bis Herbst gebildet werden. Hältst du dich also tagsüber in geschlossenen Räumen auf und bekommst nicht genügend Sonnenlicht ab (geschlossene Fenster lassen nicht alle Wirkstoffe der Sonne durch), solltest du über die Zuführung von natürlichem Vitamin D nachdenken. Das gibt es sogar in veganer Form. Vitamin D stärkt die Knochen, erhöht den Sauerstoffanteil im Blut und hebt dein Energielevel an.

So kannst du die Sonne optimal für dich nutzen

Um welche Uhrzeit ein Aufenthalt in der Sonne am besten ist, darüber streiten sich die Geister. Gut trainierte Sportler können einen Marathon in der prallen Mittagssonne laufen. Für Untrainierte gilt das natürlich nicht, besonders, wenn sie sich ohnehin nicht so oft in der Sonne aufhalten. Grundsätzlich kann man sagen: je länger der Schatten, umso sicherer ist der Aufenthalt in der Sonne.

Lege dich mit dem Kopf Richtung Norden in die Sonne. Die Füße zeigen dabei nach Süden. In dieser Lage schlafen auch nachts die meisten Menschen am besten.

Sonnenschirm“…die Sonne schien ihm auf’s Gehirn, da nahm er einen Sonnenschirm” (Wilhelm Busch)

Lass dich so oft wie möglich von der Sonne küssen. Aber nicht länger als 1 Stunde am Stück ungeschützt in der Prallsonne aufhalten (Sonnenbrand- und Sonnenstichgefahr). Wenn es nicht anders geht, schütze deine empfindliche Haut mit einem T-Shirt und benutze eine Kopfbedeckung. Auch solltest du viel Wasser trinken, wenn du länger in der Sonne bist.

Mit der Sonne meditieren

Ich habe neulich einen Sonntagnachmittag im Britzer Garten, dem ehemaligen Buga-Gelände in Berlin verbracht. Abends beim Zubettgehen habe ich immer noch die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht gespürt. Mein ganzer Körper war angenehm warm, sogar meine sonst immer kalten Füße. Ich bin mit einem wunderbaren Gefühl des Friedens und der Entspannung eingeschlafen.

Das hat mich auf die Idee gebracht, daraus “Meine kleine Sonnenstrahl-Meditation” zu kreieren, die ich gerne mit dir teile.

 


Literatur und Quellen:

Jakob Lorber: Einfluß des Lichts auf die Gesundheit – http://www.j-lorber.de/shm/licht/gesundheitswirkungen.htm

Jacob Liberman: Die heilende Kraft des Lichts – http://www.jacobliberman.org

Bildquelle Kräuterteller: http://www.wild-ess-kraut.de
Bildquelle Sonnenspray: © ruigsantos – Fotolia.com

Der Baum als Kraftspender

Der Baum als Kraftspender

Am 25. April 2015 ist der Internationale Tag des Baumes.

Hast Du schon einmal einen Baum umarmt?

Nein? Dann wird es aber höchste Zeit.

“Ich mache mich doch nicht zum Volldeppen”, wirfst du ein? Ok, ich gebe zu, es mutet zunächst etwas merkwürdig an, so mitten im Stadtpark einen Baum zu umarmen, vor all den Leuten, die kopfschüttelnd und schmunzelnd an einem vorübergehen.

Baumumarmung-JapanWas, wenn ich dir sage, dass es Baum-Umarmungs-Seminare gibt, bei denen die Teilnehmer/innen auch schon mal 60 Euro für einen geführten Spaziergang hinblättern, nur um einen Baum zu umarmen? Immerhin –  ist jedenfalls günstiger als ein Bungee-Sprung, den gibts ab 100 Euro aufwärts und in 5 Sekunden ist alles vorbei. Dafür hat man dann entweder einen herrlichen Adrenalin-Kick oder den Schock fürs Leben – je nachdem, wie man es erlebt. Es soll allerdings auch Leute geben, die für ein Wochenendseminar mit Baum-Umarmung über 1.000 Euro gezahlt haben. Nun gut, jeder nach seiner Façon.

In Japan ist das Umarmen von Bäumen eine Wissenschaft. Shinrin-yoku, zu deutsch “Waldbaden”, heißt der Begriff, der in den 1980er Jahren vom Japanischen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft für den Zustand geprägt wurde, mit dem Wald eins zu werden.

Aber auch hierzulande weiß man, dass ein einfacher Waldspaziergang eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat.

EichhörnchenBritzerGartenIch nehme an, die meisten von uns mögen Spaziergänge im Wald.  Im Wald herrscht eine besondere Energie, eine spezielle Atmosphäre. Vor allem bei schönem Wetter halten wir uns gerne dort auf. Die Sonne scheint, die Vögel singen, die Blumen blühen, der Wald duftet.

Du erblickst vielleicht ein Eichhörnchen oder ein Reh und bleibst einige Sekunden verzückt stehen und traust dich fast nicht, dich zu bewegen, um das Tier nicht zu verschrecken. Dann wirst du dir der Magie dieses Moments gewahr und genießt es, ganz bei dir, ganz im Hier und Jetzt zu sein. “Augenblick, verweile noch…”

Ein Wald ist mehr als eine Ansammlung von Bäumen und Sträuchern. Ein Wald ist ein lebendiges Ökosystem mit hoher Artenvielfalt, eine Lebensgemeinschaft mit der Fähigkeit zur Selbstregulation. Dies ist beispielsweise bei einer Palmölplantage nicht der Fall, die besteht tatsächlich nur aus einer Ansammlung von Palmen, die gezüchtet und abgeerntet werden. In dieser sklavenartig anmutenden Atmosphäre kann kein Mensch Erholung finden. Verstehst du, was ich meine?

“Ok, ein Waldspaziergang ist etwas Schönes, da sind wir uns einig”, sagst du? “Aber es ist doch ein Unterschied, ob ich nur im Wald spazieren gehe oder mir ganz explizit einen Baum aussuche, um ihn zu umarmen.”

Jeder Baum hat seine eigene Schwingung

Ja, das ist es. Und genau das ist der Punkt. Jeder Baum hat eine andere Energie, jeder Baum hat seine ureigene Schwingungsfrequenz, die eine heilende, zumindest aber wohltuende WIrkung auf uns hat.

Eine Eiche hat eine andere Oberflächenstruktur als eine Buche. Auch die Temperatur ist je nach Baumart unterschiedlich. So fühlt sich eine Eiche oder eine alte LInde oft warm an, eine Buche hingegen eher kühl. Und so hat auch jeder Baum seine eigene Kraft und Symbolik.

Ich liebe es, im Wald oder im Park spazieren zu gehen und mich mit dem Rücken gegen einen Baum zu lehnen, zu dem es mich hinzieht. Manchmal lege ich auch nur eine Hand oder beide Hände gegen den Stamm, erspüre seine Energie und lausche dabei nach innen, was er mir wohl zu “sagen” hat. Du würdest erstaunt sein, was da so alles vor dem inneren Auge oder dem inneren Ohr auftaucht.

BaumumarmungDie Kraft eines Baumes zu erspüren und auf sich wirken zu lassen, ist eine wundervolle Erfahrung. Wer das einmal erlebt hat, wird es immer wieder haben wollen. Es ist einfach zu schön und tut zu gut, als dass ich darauf verzichten möchte.

Du kannst das alleine machen, wenn du dich nicht traust, von anderen gesehen zu weden. Aber besonders schön ist es auch in einer Gruppe. Wenn es alle machen, ist es weniger “peinlich”, nicht wahr.

Nimm die Energie des Baumes auf

Du kannst mit dem Baum durch die Berührung und auch innerlich Kontakt aufnehmen. Wie fühlt sich der Stamm an? Warm oder kühl? Kannst du spüren, wie die Energie in ihm fließt? Um was für eine Energie handelt es sich? Wie fühlt sie sich an? Ist es die Energie, die dir gerade fehlt und die du über den Baum in dich aufnehmen kannst?

Gib deine Last ab

Oder möchtest du dem Baum etwas von deiner Last abgeben. Dann lehne dich mit dem Rücken an ihn und stell dir dabei vor, wie er dir etwas von deinem “Gepäck”, das du mit dir herumträgst, abnimmt. Stell dir vor, wie der Baum deine Last aufnimmt und über die Blätterkrone ans Universum abgibt oder über seine Wurzeln in Mutter Erde weiterleitet, die alles transformiert.

Du kannst dich auch mit der Stirn an seinen Stamm lehnen. Das mache ich gerne, wenn mir zu viele Gedanken im Hirn herumschwirren und ich den Kopf wieder frei bekommen will. Die Gedanken beruhigen sich, der Druck in Stirn und Schläfen lässt nach.

Zieht es dich zu einem jungen Baum mit schmalem Stamm und verspielten Blättern oder brauchst du eher die Energie eines alten, weisen Baumes, der dir das Gefühl vermittelt, deine Last auch tragen zu können. Was kann er dir mit auf den Weg geben?

Wenn du das Gefühl hast, jetzt ist es genug, dann bedanke dich bei deinem Baum und verabschiede dich. Du kannst ihn jederzeit wieder besuchen.

entspannungWenn dir das alles zu seltsam erscheint, dann spanne dir doch einfach eine Hängematte zwischen zwei Baumstämme und genieße es, getragen und geschaukelt zu werden.

Dabei kannst du die nachfolgende Imaginationsübung machen. Sie dient zum Krafttanken und dauert nur wenige Sekunden bis Minuten:


Baum-Meditation


Quelle des Beitragsbildes ganz oben: „1000-jährige Eiche Bad Blumau“ von Claus Ableiter – Eigenes Werk http://commons.wikimedia.org/wiki/File:1000-j%C3%A4hrige_Eiche_Bad_Blumau.JPG#/media/File:1000-j%C3%A4hrige_Eiche_Bad_Blumau.JPG

“Entspannungsstress”

Was bitte ist Entspannungsstress?

Heute habe ich mit einer lieben Kollegin telefoniert. Wir hatten uns längere Zeit nicht gesprochen, und sie erzählte mir, dass sie im vergangenen Jahr eine zusätzliche Ausbildung zur Entspannungstrainerin gemacht hat.

Die Ausbildung sei sehr anstrengend gewesen. Den lieben langen Tag habe es eine Entspannungsübung nach der anderen gegeben. Nach jeder Entspannung sei der Organismus wieder “hochgefahren” worden in einen Zustand der Anspannung, in dem Aufmerksamkeit und Konzentration möglich sind.  Dieser ständige Wechsel von Entspannung und Anspannung habe ihr sehr viel Energie und obendrein den letzten Nerv geraubt. Zum Schluss habe sie regelrechten “Entspannungstress” gehabt.

Ich musste herzhaft lachen. Den Ausdruck “Entspannungsstress” hatte ich auch noch nicht gehört und fand ihre Geschichte zunächst sehr amüsant. “Entspannungsstress” klingt irgendwie paradox, nicht wahr? Doch wenn ich mir vorstelle, wie so ein Ausbildungstag abgelaufen ist und mich in ihre Situation hineinversetze, kann ich sie verstehen.

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Bildquelle: www.simplify.de

Ausbildungen sind immer anstrengend, auch wenn es sich dabei “nur” um Entspannungsmodule handelt. Denn diese müssen zunächst theoretisch behandelt und verstanden werden, bevor man zur Tat schreitet. Es ist also höchste Konzentration und Aufmerksamkeit gefragt. Wenn dann auch noch zu jeder vollen oder halben Stunde der Organismus vom Anspannungs-  in den Entspannungsmodus und wieder zurück in den Anspannungsmodus umschalten soll, ist dies für Körper und  Psyche sehr kräftezehrend.

So schön und angenehm Entspannungsübungen auch sind, im Rahmen einer straff organisierten Ausbildung können sie – wenn es zuviel wird – sehr nerven. Ich kenne das aus meiner Ausbildung zur Rückführungsbegleiterin. Der ständige Wechsel vom Alpha- in den Beta-Zustand kostet viel Kraft.

Die persönliche Tagesverfassung sowie gruppendynamische Prozesse spielen dabei ebenfalls eine Rolle und können zusätzliche Belastungen bedeuten, mit denen man umgehen muss. All das zusammengenommen kann in unserem System großen Stress auslösen. Und wir kommen abends todmüde und völlig entnervt nach Hause.

Bildquelle: http://gesund.co.at
Bildquelle: http://gesund.co.at

Dr. Gunther Schmidt, Entwickler des hypno-systemischen Ansatzes in der Psychotherapie und Vorsitzender des Milton Erickson-Instituts in Heidelberg, bestätigt das. In seinem Vortrag “Wie hypnotisieren wir uns erfolgreich im Alltag?” berichtet er von einem Mann, der mit Erektionsproblemen zu ihm in die Praxis kam. Der Mann meinte, Dr. Schmidt müsse unbedingt eine Entspannungs-Hypnose mit ihm machen, um sein Problem zu lösen. Er sei  wohl zu sehr verspannt.

Dr. Schmidt fragte ihn , ob er nicht auch der Meinung sei, dass er in bestimmten Bereichen seines Organismus ein wenig arg entspannt sei. Und ob seine Partnerin, wenn er sie fragen würde, für noch mehr Entspannung in diesem Bereich plädieren würde… 😉

Der Kontext macht den Unterschied

Ob wir entspannt oder angespannt sind, kommt immer auf den Kontext an. Entspannt zu sein ist zwar unser natürlicher Zustand. Kein Baby kommt schlecht gelaunt oder aggressiv zur Welt oder steht ständig unter Strom. Jedoch sind wir nicht 24 Stunden am Tag entspannt. Um im Leben zurecht zu kommen und uns auf Dinge und Situationen zu konzentrieren und zu reagieren, ist eine gewisse Grundanspannung notwendig. Und manchmal auch ein wenig mehr 😉

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung hält uns gesund und stabil. Sicherlich gelingt uns das im Alltag nicht immer. Es ist auch nicht weiter tragisch, wenn wir über einen gewissen Zeitraum Stress ausgesetzt sind, solange es sich nicht um traumatischen Stress handelt. Und auch nicht, solange wir wissen, wir wir uns wieder zurück ins emotionale Gleichgewicht bringen können.

Passiver oder aktiver Stressabbau?

Um Stress abzubauen, sind nicht zwangsläufig Entspannungsübungen in Form von Meditation, Hypnose oder Atemübungen das Mittel der Wahl. Manchmal braucht es etwas anderes, nämlich gezielte Aktivität im Außen. Auch auf ein Kissen oder eine Matratze einzudreschen, eignet sich hervorragend, um Emotionen, wie Wut, Aggressionen und innere Anspannungen zu lösen. Wer sich nach einem anstrengenden Bürotag gerne beim Sqash austobt, einen Waldlauf macht oder zum Fußballtraining geht, schafft auf diese Weise die angesammelten Stresshormone aus seinem System. Sie werden ausgeatmet, ausgeschwitzt und über den Urin ausgeschieden. Zudem setzt die aktive Bewegung enorm viele Freudehormone frei und reguliert damit den Stresspegel wieder auf ein Normalmaß.

Körper und Psyche sind danach spürbar ausgeglichen. Solltest du also einmal unter “Entspannungsstress” leiden, weißt du jetzt, wie du dem entgegenwirken kannst.

Blümchenblau

 

 

 

 

60 Sekunden

Die 60-Sekunden-Strategie

…ist eine von Vera F. Birkenbihl vorgestellte Methode, um schnell wieder runter zu kommen, wenn das Fass mal wieder überlaufen will (siehe auch “Distress und Eustress”).

Freudehormone fressen Kampfhormone auf!

Wenn die kritische Marge an Stresshormonen in deinem System erreicht ist (du merkst das, wenn dir die Hutschnur hochgeht) wäre es gut, wenn du jetzt jemanden hättest, der dich zum Lachen brächte. Dann gewännen die Freudehormone die Überhand und könnten die Stresshormone neutralisieren.

Wenn gerade niemand da ist, der dich  zum Lachen bringt, kannst du in 60 Sekunden dasselbe bewirken, so Frau Birkenbihl. Wenn wir lachen, drückt ein Gesichtsmuskel auf einen Nerv, der dem Gehirn signalisiert: “Achtung, Gehirnbesitzer lacht!” Sofort löst das Gehirn Freudehormone aus. Der Muskel ist sozusagen der Schalter, über den das läuft. Diesen Effekt können wir nutzen.

Und hier kommt die 60-Sekunden-Strategie:

Wenn du also das Gefühl hast, dass dein Maß an Ärger voll ist, dann verzieh dich irgendwohin, wo dich niemand sehen kann. Im Zweifelsfall schließe dich auf dem “stillen Örtchen” ein.

Lacher-im-Spiegel2Und dann mache 60 Sekunden nonstop diesen hier ⇒⇒⇒

Du musst nur mit dem Muskel auf den Gesichtsnerv drücken, sonst nichts. Das ist kein Lächeln, das ist eine Grimasse, völlig klar. Dein Gesicht sieht total verbissen aus. Aber solange du mit dem Muskel auf den Nerv drückst, ist alles in Ordnung.

60 Sekunden durchhalten, dann sinkt der Stresspegel genauso ab wie in 10 Sekunden echten Lachens! 🙂

Die Familienmanagerin

Ein Tag im Leben einer berufstätigen Mutter

Du bist heute Morgen mit dem falschen Fuß aufgestanden und bist spät dran. Dein Mann hat heute einen wichtigen Geschäftstermin und ist schon seit einer Stunde aus dem Haus.

Die Kinder müssen zur Schule und du ins Büro. Der Einkauf muss erledigt werden und du hast dir noch keine Gedanken darüber gemacht, was es zum Mittagessen geben soll. Deine Mutter ist vor zwei Tagen gestürzt und liegt mit einem gebrochenen Fußknöchel im Krankenhaus. Vater ist nun mit dem Haushalt alleine. Und du hast ihm versprochen, nachher noch bei ihm vorbeizuschauen und nach dem Rechten zu sehen.

Jetzt aber schnell!

Du machst im Bad eine schnelle Katzenwäsche, weckst die Kinder und machst Frühstück. Dein Großer ist noch müde und mault herum. Deine Jüngste hat Fieber und Brechdurchfall.

Grundgütiger, auch das noch. Jetzt wird’s richtig hektisch. Du hast deinem Jungen versprochen, ihn heute mit dem Auto zur Schule zu fahren, damit er die große Pappmaché-Figur für das Schulprojekt nicht in der U-Bahn transportieren muss. Das würde aber bedeuten, dass du die Kleine mitnehmen musst, weil du sie nicht alleine zu Hause lassen kannst. Dann kotzt sie dir womöglich noch das Auto voll…

Tausend Gedanken rasen durch deinen Kopf
  • Wie kriegst du unter diesen Umständen deinen Jungen in die Schule mit dem sperrigen Ding, das ohnehin kaum in den Kofferraum passt?
  • Wer kümmert sich in der Zwischenzeit um die Kleine?
  • Und wer kümmert sich um deinen Vater?
  • Wer erledigt den Einkauf?
  • Wer erledigt deine Arbeit im Büro?

Kommt dir die Geschichte bekannt vor? Vielleicht hast du schon etwas Ähnliches erlebt oder kennst jemanden, dem es womöglich ständig so geht.

Welche Gefühle steigen in dir auf, wenn du das liest?
  • Verkrampft sich dein Bauch oder bleibst du ganz entspannt?
  • Spürst du einen Kloß im Hals?
  • Wie geht dein Atem – flach oder tief?
  • Was ist mit deiner Schulter-, Nacken- und Kiefermuskulatur – ist sie locker oder hart?
  • Mahlen deine Wangenknochen und beißt du die Zähne zusammen?
  • Ballen sich deine Hände zu Fäusten oder bleiben sie locker?
Spüre jetzt einmal genau in dich hinein und beobachte auch, welche Gedanken dir kommen. Beobachte deine Körperhaltung.

Allein dadurch, dass du dich eine kleine Weile selbst beobachtest, wirst du vielleicht merken, wie du dich dabei allmählich etwas entspannst… gut gemacht!

Jetzt kannst du deine Nachbarin anrufen, die deinen Jungen zur Schule fährt, während du mit der Kleinen auf den Kinderarzt wartest. Den Einkauf besorgt deine Nachbarin gleich mit und kocht auch das Mittagessen für euch. Dein Vater kommt zu dir, anstatt du zu ihm, und so schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Du rufst im Büro an und meldest dich für heute ab. Wenn deine Arbeit nicht inzwischen von deinen Kolleginnen erledigt wurde, wirst du deinen Schreibtisch morgen genauso vorfinden, wie du ihn gestern verlassen hast.

Inzwischen ist es 14 Uhr am Nachmittag. Das Telefon klingelt. Dein Mann ist dran, um dir zu sagen, dass der Geschäftstermin super erfolgreich war. Das bedeutet, du kannst in Zukunft zuhause arbeiten und hast mehr Zeit für deine Familie.

Ist das nicht wundervoll?

Wenn es dir gelingt, dich locker zu machen (z. B. indem du eine Weile innehältst und nur deinen Atem beobachtest), können die Energien wieder ins Fließen kommen. Du kannst wieder durchatmen und wieder klar denken!