Sommerkräuter und -früchte

Rezep­te aus der Natur

Die Schät­ze von Mut­ter Natur nutzen

Mut­ter Natur hält unend­lich vie­le Schät­ze für uns bereit. Oft lie­gen sie direkt vor unse­rer Nase, ohne dass wir sie wahrnehmen.

Wenn wir (wie­der) ler­nen, sie zu nut­zen, kom­men wir all­mäh­lich weg von all den künst­li­chen, gif­ti­gen Pro­duk­ten und Sub­stan­zen, die uns krank machen.

In die­ser Rubrik stel­le ich Mög­lich­kei­ten vor, die Dir und Dei­ner Fami­lie zu einem­na­tür­li­che­ren Leben und mehr Wohl­be­fin­den ver­hel­fen können.

Rezep­te aus der Natur

alpha­be­tisch sortiert

Haar­spü­lung
Ca. 20 ml Apfel­es­sig oder Zitro­nen­saft mit Was­ser auf ca. 100 ml auf­fül­len und lang­sam über das gewa­sche­ne Haar lau­fen las­sen. Das Haar wird glatt und weich und erhält einen wun­der­schö­nen Glanz. Auch che­mi­sche Stof­fe wer­den aus dem Haar gespült.

Kas­ta­ni­en-Wasch­mit­tel
War­um in die Fer­ne schwei­fen, wenn das Gute liegt so nah? Wenn du bereits mit Wasch­nüs­sen gear­bei­tet hast, kannst du die Umwelt noch mehr ent­las­ten, indem du auf Kas­ta­ni­en umsteigst. Die gibt es in Deutsch­land über­all und noch dazu kostenlos.

Du brauchst etwa 5 bis 6 Kas­ta­ni­en pro Waschladung.

Hier­zu gibst du die Kas­ta­ni­en am bes­ten in einen leis­tungs­star­ken Mixer. Die Krü­mel dann in ein Schraub­glas fül­len, mit war­mem Was­ser auf­fül­len und ca. 2 Stun­den ste­hen las­sen. Die Sapo­ni­ne (Sei­fen­stof­fe) in den Kas­ta­ni­en­stü­cken wer­den gelöst, und es setzt sich ein Sud ab. Den Sud absei­en und zur Wasch­la­dung geben. Wenn du magst, kannst du noch einen Ess­löf­fel Wasch­na­tron dazu­ge­ben. Ein paar Trop­fen Laven­del­öl oder Oran­gen­öl im letz­ten Spül­gang ver­lei­hen der Wäsche einen ange­neh­men Duft. Aber auch ohne Duft­öl riecht die Wäsche ange­nehm frisch und wird oben­drein genau­so sau­ber wie mit her­kömm­li­chem Waschmittel.

Ölzie­hen
Vor dem Zäh­ne­put­zen ist es rat­sam, einen knap­pen EL Son­nen­blu­men­öl oder ein ande­res hoch­wer­ti­ges Öl (bit­te bio­lo­gisch und kalt­ge­presst) in den Mund zu neh­men und für ca. 5 Minu­ten durch die Zäh­ne zu zie­hen. Das Öl zieht Gif­te aus der Mund­schleim­haut, ver­hin­dert Mund­ge­ruch und macht die Mund­flo­ra basisch. Danach das Öl-Spei­chel-Gemisch in ein Papier­tuch spu­cken (bit­te nicht in den Was­ser­kreis­lauf zurück­ge­ben) und in den Müll­ei­mer wer­fen. Mund mit war­mem Was­ser aus­spü­len, mit einem Tee- oder Ess­löf­fel die Zun­ge von Belä­gen freischa­ben, Zäh­ne put­zen (am bes­ten mit Zahn­pul­ver, s.o.) — fer­tig. Du wirst fest­stel­len, dass du nach ein paar Tagen ein viel ange­neh­me­res Mund­ge­fühl bekommst. Ölzie­hen eig­net sich her­vor­ra­gend zur Ent­gif­tung und ist entzündunshemmend.

Zahn­pul­ver
Frei von Flu­or, schaum­bil­den­den Sub­stan­zen und ande­ren gif­ti­gen Inhaltsstoffen.

Du brauchst:

  • 5 Tei­le Ingwerpulver
  • 1 Teil Eichen­rin­de gemahlen
  • 1 Teil Pfef­fer­min­ze gemahlen
  • 1 Teil Speisenatron
  • (bei Bedarf pflanz­li­ches Glycerin)

Du bekommst die gemah­le­nen Zuta­ten im Inter­net­han­del oder in der Apo­the­ke. Die Zuta­ten sind min­des­tens 2 bis 5 Jah­re halt­bar. Das gemisch­te Zahn­pul­ver ist min­des­tens 1 Jahr halt­bar. Zuta­ten tro­cken und kühl auf­be­wah­ren. Du kannst das Zahn­pul­ver in ein klei­nes Schraub­glas oder eine klei­ne Dose fül­len. Du kannst die feuch­ten Zahn­bürs­te hin­ein­drü­cken, es ent­ste­hen kei­ne Ver­klum­pun­gen und auch kein Schim­mel. Das Zahn­pul­ver ist basisch. Es rei­nigt die Zäh­ne und sorgt für eine gesun­de Mundflora. 

Wenn du die Pul­ver­form nicht magst, kannst du das gan­ze auch mit etwas pflanz­li­chem Gly­ce­rin ver­mi­schen, so bekommst du eine cre­mi­ge­re Konsistenz.