Rubin im Muttergestein

Rubin — der magi­sche Karfunkelstein

Der Rubin wur­de von den alten Grie­chen als das Blut der Erde und Mut­ter aller Edel­stei­ne bezeich­net. Rubi­ne ver­kör­pern die Kraft der Lie­be und des Lebens. Rubi­ne sind Quel­len rei­ner Energie.

RUBIN: Boden­haf­tung, Per­sön­lich­keit, Blut­stein, Selbst­si­cher­heit, Macht, Treue, Lie­be, Part­ner­schaft, See­len­rei­ni­gung

Geo­lo­gie
Der Rubin gehört in die Fami­lie der Korun­de und ist ein Alu­mi­ni­um­oxid. Sei­ne Far­be erhält er durch die im Kris­tall­git­ter ein­ge­la­ger­ten Chrom­spu­ren. Der Stein kommt auch als so genann­ter Stern­ru­bin vor. Ein­ge­la­ger­te Rutil­na­deln zei­gen nach dem Schlei­fen unter Punkt­licht einen sechs­strah­li­gen Stern.

Ent­ste­hung
Der Rubin ist ein Edel­stein meta­mor­phen Ursprungs, der tief in der Erd­krus­te infol­ge unter gro­ßem Druck und gro­ßen Tem­pe­ra­tu­ren ent­steht. Er ist des­halb häu­fig in Gneis, Mar­mo­ren oder kris­tal­li­nem Schie­fer enthalten.

Fund­or­te
Sri Lan­ka, Bur­ma, Indi­en, Thai­land, Paki­stan, Afgha­ni­stan, Bra­si­li­en, Nor­we­gen, Mozam­bi­que und Mada­gas­kar. Auch in Kenia und Tan­sa­nia wur­den in den letz­ten Jah­ren Rubi­ne gefunden.

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Far­ben
Je nach Aus­bil­dung in ver­schie­de­nen Rot- und Rosa­tö­nen. Begehrt sind kräf­tig rote Rubi­ne mit einem Stich ins Bläu­li­che (tau­ben­blut­rot).

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Mohs­här­te 9 gehört der Rubin zu den här­tes­ten Edel­stei­nen nach dem Dia­mant. Rubi­ne wer­den des­halb ger­ne zum Schlei­fen ande­rer Edel­stei­ne ver­wen­det und haben daher auch im Volks­mund den Namen Smir­gel  (schmir­geln, schleifen).

Name
Sei­nen Namen ver­dankt der Rubin der latei­ni­schen Bezeich­nung Rubeus = Rot. Bis ins Mit­tel­al­ter wur­den alle roten Edel­stei­ne – auch der Rubin – als Kar­fun­kel­stei­ne bezeich­net. Ande­re Namen für den Rubin sind Hart­spat, Smy­ris oder Taubenblut.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

All­ge­mein:
Der Rubin trägt Licht ins Unter­be­wusst­sein und ver­bin­det sei­nen Trä­ger mit Mut­ter Erde. Er ist daher der idea­le Stein, um sich zu erden, die eige­ne Boden­stän­dig­keit und Per­sön­lich­keit zu fes­ti­gen. Rubi­ne gel­ten auch als Stei­ne der Macht, wes­halb sie seit Jahr­hun­der­ten von welt­li­chen und kirch­li­chen Herr­schern gern getra­gen werden.

Rubincollier
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Kör­per:
Der Rubin hat magi­sche Heil­kräf­te auf das Blut, die Blut­ge­fä­ße und die Blut­ent­ste­hung. Er kräf­tigt das Kno­chen­mark, regu­liert die Pro­duk­ti­on von roten und wei­ßen Blut­kör­per­chen, Hämo­glo­bin und sorgt für eine bes­se­re Sau­er­stoff­ver­sor­gung. Er bewahrt vor Blut­ar­mut und regu­liert den Blut­druck. Er ist ein hoch­wer­ti­ger Schutz­stein vor Leuk­ämie, lin­dert Mens­trua­tions- und Wech­sel­jahrs­be­schwer­den. Eben­so regu­liert der Rubin Stoff­wechs­er­kran­kun­gen, die oft die Ursa­che für Über­ge­wicht sein kön­nen. Der magi­sche Kar­fun­kel­stein har­mo­ni­siert die Hor­mon­pro­duk­ti­on in den Drü­sen, beson­ders in der Thy­mus­drü­se (dem Herz­chakra zuge­hö­rig) und den Neben­nie­ren. Das Immun­sys­tem wird gestärkt, spe­zi­ell die Abwehr­kräf­te von Kin­dern wird durch den Rubin beson­ders gekräf­tigt. Der Stein ver­hilft sei­nem Trä­ger, Ver­dau­ungs­rück­stän­de schnel­ler aus dem Kör­per aus­zu­schei­den. Unbe­grün­de­te Müdig­keit und sogar Schlaf­sucht wer­den durch regel­mä­ßi­ges Tra­gen eines Rubins gelindert.

Rubin - Trommelstein und Ring
Cabouchon­ring + Trom­mel­stein © Syl­via Geiss

Psy­che:
Der Rubin ist der Stein der Selbst­ver­wirk­li­chung und erhöht die Selbst­si­cher­heit. Er ist der Glücks­stein reins­ter Lie­be und Treue. Auch als Medi­ta­ti­ons­stein wird er ger­ne genom­men, um nega­ti­ve Ein­flüs­se und Angrif­fe wäh­rend der Medi­ta­ti­on fern­zu­hal­ten. Der Rubin sen­si­bi­li­siert sei­nen Trä­ger gegen­über dem Part­ner und sei­nen Mit­men­schen. Dar­über hin­aus hat er die magi­sche Eigen­schaft der Umkehr­funk­ti­on. Er wirkt dar­auf hin, dass unse­re Mit­men­schen uns gegen­über genau­so ehr­lich sind, wie wir zu ihnen. Rubi­ne rei­ni­gen die See­le und schaf­fen jah­re­lan­ge Blo­ckie­run­gen aus unse­rem Sys­tem. Der Rubin schafft nach einem Wohn­ort­wech­sel oder nach län­ge­rer Abwe­sen­heit von Zuhau­se wie­der eine schnel­le Bodenhaftung.

Die Beson­der­heit von Sternrubinen
Stern­ru­bi­ne haben eine deut­lich ver­stärk­te Wir­kung gegen­über “nor­ma­len” Rubinen.

Chak­ren
Der Rubin wirkt beson­ders stark auf das Wur­zel-Chakra (Basis­zen­trum) und auf das Herz-Chakra.

Stern­zei­chen
Skor­pi­on, Widder

Trommelsteine aus Rubin
Trom­mel­stei­ne von budawi®

Anwen­dung
Mit Rubin ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann getrun­ken wer­den. Der Stein kann auch direkt am Kör­per getra­gen oder auf­ge­legt wer­den. Zur Medi­ta­ti­on kann ein Hand­schmeich­ler ver­wen­det oder eine Ket­te getra­gen werden.

Pfle­ge
Der Rubin  soll­te ein bis zwei­mal im Monat gerei­nigt wer­den. Dazu den Rubin unter flie­ßen­dem Was­ser abspü­len und für ca. 2 Stun­den in getrom­mel­te Häma­tit­stü­cke oder in tro­cke­nes Hima­la­ya-Salz. Danach für ca. 2 Stun­den in Berg­kris­tall­chips, in einer Berg­kris­tall­grup­pe oder einer Ame­thyst­dru­se auf­la­den. Der Stein kann auch in der Mor­gen­son­ne auf­ge­la­den werden.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen werden.

Bezug
Rubi­ne sind erhält­lich als Roh­stei­ne, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger, Kugeln, Ket­ten, Armbänder.

Nächs­te Woche: Der Stein der Künstler


Bild­nach­wei­se

Bei­trags­bild: Rob Lavin­sky, iRocks.com – CC-BY-SA‑3.0
Cabouchon­ring + Trom­mel­stein: © Syl­via Geiss

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