Archiv der Kategorie: Kraft der Edelsteine

Prehnit-Edelstein

Prehnit — Lebens­stein aus dem Her­zen der Erde

Vom Prehnit gibt es kaum Über­lie­fe­run­gen. Erst durch die Besied­lung Süd­afri­kas und Aus­tra­li­ens wur­de er bekannt. Der hol­län­di­sche Baron und Colo­nel namens Prehn hat­te den grü­nen Stein im 18. Jahr­hun­dert am Kap der Guten Hoff­nung ent­deckt. Ihm ver­dankt der Prehnit auch sei­nen Namen. In der Alten Welt kann­te man den Edel­stein nur in Form von klei­nen, unschein­ba­ren Kris­tal­len. Aber in Aus­tra­li­en wur­den leuch­tend grü­ne Stei­ne gefun­den, teil­wei­se so groß wie ein Fuß­ball. Die Abori­gi­nes bezeich­ne­ten den Prehnit als Lebens­stein, der aus direkt dem Her­zen der Erde kommt.

PREHNIT: rei­ni­gend, vita­li­sie­rend, Selbst­wert­ge­fühl, beru­hi­gend, stim­mungs­auf­hel­lend 

Geo­lo­gie
Der Prehnit gehört in die Mine­ral­klas­se der Kal­zi­um-Alu­mi­ni­um-Sili­ka­te und ent­hält eine sehr mine­ra­li­en­rei­che Zusammensetzung.

Fund­or­te
Aus­tra­li­en, Süd­afri­ka, USA, Chi­na, Schottland

Far­ben
Varia­tio­nen von hell­gelb bis grün, manch­mal sind dunk­le­re Ein­schlüs­se enthalten.

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Här­te 6 bis 6,5 auf der Mohs-Ska­la gehört der grü­ne Edel­stein zu den mit­tel­har­ten Steinen.

Name
Nach sei­nem Ent­de­cker Hen­drik von Prehn.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

Kör­per:
Gel­ber und grü­ner Prehnit haben die glei­che Heil­wir­kung. Der grü­ne wirkt ledig­lich stär­ker als der gel­be Stein. Akti­vie­ren­de und hei­len­de Wir­kung auf Bla­se und Nie­ren. Harn­trei­ben­de Eigen­schaf­ten, blut­rei­ni­gend. Regu­liert den Wasser‑, Mine­ra­li­en und Vit­amin­haus­halt im Kör­per. Packt Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen und Abge­spannt­heit an der Wur­zel. Die rei­ni­gen­den Eigen­schaf­ten wer­den durch Prehnit­was­ser ver­stärkt. Akti­vie­ren­de und hei­len­de Kräf­te des grü­nen Prehnits auf die Sexu­al­or­ga­ne bei Män­nern und Frau­en. Schützt die Haa­re vor vor­zei­ti­gem Ergrau­en und bewahrt die natür­li­che Haar­far­be bis ins hohe Alter.

Apophyllit auf Prehnit (Quelle: www.mineralien-fossilien.com)
Apo­phyl­lit auf Prehnit (Quel­le: www.mineralien-fossilien.com)

Psy­che:
Löst Neu­ro­sen und Neur­al­gien, die ohne erkenn­ba­re Erkran­kung den Kör­per durch Schmer­zen und Fehl­funk­tio­nen beein­träch­ti­gen. Beru­higt das Gemüt, lin­dert ner­vö­se Herz­be­schwer­den, hilft beim Abschal­ten, unter­stützt dabei, uns ent­spann­ter, mit fri­scher Ener­gie unse­rer Fami­lie und unse­ren Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zuzu­wen­den. Der grü­ne Prehnit stärkt das Selbst­wert­ge­fühl und hilft uns, zu uns und unse­rem Kör­per zu ste­hen. Er gibt uns die Kraft, auch mal nein zu sagen. Der gel­be Edel­stein wirkt stark bele­bend, stim­mungs­auf­hel­lend und anti­de­pres­siv bei Wet­ter­füh­lig­keit, leich­ten Win­ter­de­pres­sio­nen, aber auch bei schwe­re­ren Depressionen.

Cha­k­ren
Der grü­ne Prehnit wirkt durch das Auf­le­gen auf das Herz­cha­kra tief und schwin­gungs­voll Der gel­be wirkt vom Solar­ple­xus (Son­nen­ge­flecht) aus. Bei­de Stei­ne zusam­men ange­wen­det stär­ken die Intuition.

Stern­zei­chen
Der Prehnit ist kei­nem beson­de­ren Stern­zei­chen zugeordnet.

Anwen­dung
Prehnit-ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann getrun­ken wer­den. Medi­ta­ti­ons­stei­ne auf Herz- oder Solar­ple­xus-Cha­kra auf­le­gen. Trom­mel­stei­ne als Hand­schmeich­ler eini­ge Zeit in der Hand hal­ten oder in der Hosen­ta­sche mit­füh­ren. Zuneh­mend wird der Prehnit auch als Schmuck­stein immer beliebter.

Pfle­ge
Der Edel­stein soll­te ein­mal im Monat (bei häu­fi­gem Gebrauch auch öfter) unter flie­ßen­dem Was­ser abge­spült wer­den. Zum Ent­la­den in tro­cke­nes Stein­salz oder in getrom­mel­te Häma­tit­stü­cke legen. Zum Auf­la­den in eine Ame­thyst­dru­se, in Berg­kris­tall­chips oder eine Berg­kris­tall­grup­pe legen. Direk­te Son­nen­ein­strah­lung vermeiden.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen werden.

Bezug
Der Prehnit ist erhält­lich als Roh­stein, Trom­mel­stein, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger oder als Kette.

Nächs­tes Mal: Der star­ke Schutz gegen schwarz­ma­gi­sche Angriffe

Bei­trags­bild: Wiki­pe­dia (Crea­ti­ve Com­mons: Yaxx)

Sonnenstein im Rohzustand

Son­nen­stein — Stein des schüt­zen­den Lichts

Der Son­nen­stein wur­de dem grie­chi­schen Gott Heli­os zuge­schrie­ben. Die alten Grie­chen glaub­ten, dass er die Erde vor Unheil schütz­te. Er gilt seit alters her als Schutz- und Heil­stein und bringt Licht in Dei­ne Seele.

SONNENSTEIN: Licht, Schutz, Gold, Lebens­freu­de, Krea­ti­vi­tät, Her­zens­wär­me, Intui­ti­on, Mut

Geo­lo­gie
Der Son­nen­stein gehört in die Grup­pe der Feldspä­te, genau­er in die Fami­lie der Plagio­kla­se. Er ist ein natür­lich gewach­se­ner Stein und besteht aus einer Kal­zi­um-Alu­mi­ni­um-Sili­zi­um-Ver­bin­dung. Er ist nicht ver­wandt mit dem Aven­tu­rin-Son­nen­stein, der in die Fami­lie der Quar­ze gehört. Eben­falls hat er nichts mit dem Gold­fluss zu tun, der auch als Son­nen­stein bezeich­net wird.

Ent­ste­hung
Feldspä­te kom­men pri­mär in Mag­ma­ti­ten und Meta­mor­phi­ten vor, als Ero­si­ons­pro­duk­te auch in klas­ti­schen Sedi­ment­ge­stei­nen (klas­ti­sche Gestei­ne).

getrommelte Sonnensteine

Fund­or­te
Kana­da, Mada­gas­kar, USA, Indi­en, Nor­we­gen, Mala­wi, Russland

Far­ben
oran­ge­rot, röt­lich braun, oran­ge, farb­los mit iri­sie­ren­den Einschlüssen

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Här­te 6 bis 6,5 auf der Mohs-Ska­la gehört der Son­nen­stein zu den mit­tel­har­ten Steinen.

Name
Der Stein wird auch als Helio­lith bezeich­net, ent­spre­chend dem grie­chi­schen Son­nen­gott Helios.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

Kör­per:
Der Son­nen­stein schützt vor Schlaf­stö­run­gen und hilft bei Erschöp­fungs­zu­stän­den, die durch Schlaf­man­gel ent­ste­hen. Hilft bei Durch­blu­tungs­stö­run­gen, bewahrt vor Schlag­an­fall, Embo­lien und Ver­stop­fun­gen der Blut­ge­fä­ße. Wirkt heil­sam bei Bron­chia­ler­kran­kun­gen und Asth­ma. Hilft bei Gelenk- und Kno­chen­er­kran­kun­gen. Auch bei Stoff­wech­sel­stö­run­gen ist der Son­nen­stein sehr geschätzt. Beson­ders gut hilft er bei Gicht. Über­dies hilft er bei star­ken Zahn- und Kopfschmerzen.

Psy­che:
Der Son­nen­stein bringt Licht und ver­stärkt die Her­zens­wär­me. Er lin­dert Melan­cho­lie und Depres­sio­nen und stärkt Men­schen, die ihre Lebens­freu­de ver­lo­ren haben und sich sogar mit Sui­zid­ge­dan­ken tra­gen. Der Son­nen­stein ver­hilft zu mehr Selbst­be­herr­schung und Ver­ant­wor­tung. Er för­dert Bewusst­heit und Fle­xi­bi­li­tät, stärkt die hei­le­ri­schen Fähig­kei­ten und ver­hilft zu mehr Inspi­ra­ti­on, Mut, Krea­ti­vi­tät, Tat­kraft, Sexua­li­tät und Fröhlichkeit.

Cha­k­ren
Der Son­nen­stein ist dem Sakral- und dem Solar­ple­xus-Cha­kra zuge­ord­net. Bei der Medi­ta­ti­on ent­fal­tet er die bes­ten Kräf­te durch das Auf­le­gen auf das Solar­ple­xus-Cha­kra. Aber auch durch das Wur­zel-Cha­kra drin­gen die Kräf­te des Son­nen­stein sehr sanft ein. Son­nen­stei­ne sind licht­brin­gen­de Stei­ne, die uns bei der Medi­ta­ti­on auf eine lich­te­re Bewusst­seins­ebe­ne ver­hel­fen. So ver­mit­teln sie uns mehr Zuver­sicht, Wohl­be­fin­den und Leben­dig­keit. Auch ange­stau­te Ener­gieblo­cka­den kann der Son­nen­stein her­vor­ra­gend lösen hel­fen. Der Son­nen­stein hüllt Dich in einen Man­tel aus schüt­zen­dem Licht.

Stern­zei­chen
Löwe (Geburts­stein), Waage

Anwen­dung
Son­nen­stein-ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann getrun­ken wer­den. Medi­ta­ti­ons­stei­ne auf Sakra- oder Solar­ple­xus-Cha­kra auf­le­gen. Trom­mel­stei­ne als Hand­schmeich­ler eini­ge Zeit in der Hand hal­ten oder in der Hosen­ta­sche mitführen. 

Pfle­ge
Der Stein soll­te ein­mal im Monat (bei häu­fi­gem Gebrauch auch öfter) unter flie­ßen­dem Was­ser abge­spült wer­den. Zum Ent­la­den in tro­cke­nes Stein­salz oder in getrom­mel­te Häma­tit­stü­cke legen. Zum Auf­la­den in eine Ame­thyst­dru­se, in Berg­kris­tall­chips, am bes­ten aber für meh­re­re Stun­den in die Son­ne legen.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen wer­den. Der Son­nen­stein hat nichts mit dem Aven­tu­rin-Son­nen­stein oder dem Gold­fluss zu tun. Hier kommt es häu­fig zu Verwechslungen.

Bezug
Der Son­nen­stein ist erhält­lich als Roh­stein, Trom­mel­stein, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger und als Ket­te. In Len­zens Edel­stein­haus in Ber­lin-Rudow fin­dest Du wun­der­schö­ne Exem­pla­re, eben­so in den Krystall-Läden, die es mitt­ler­wei­le auch außer­halb von Ber­lin gibt oder in der Stein­reich-Gale­rie in Ber­lin-Schö­ne­berg. Der Vor­teil eines Ladens ist, dass Du fach­lich kom­pe­tent bera­ten wirst und Dei­nen per­sön­li­chen Stein her­aus­fin­den kannst. Im Grun­de ist es so, dass der Stein Dich fin­det. Wer kei­nen Edel­stein-Laden in der Nähe hat, wird aber auch im Inter­net fündig.

Nächs­tes Mal: Der Lebens­stein aus dem Her­zen der Erde


Bild­quel­le Bei­trags­bild: http://www.heilsteine.info

Nilpferd aus Sodalith-Edelstein

Soda­lith — der Stein der Künstler

Im anti­ken Grie­chen­land wur­de der Soda­lith als Schutz- und Heil­stein ver­ehrt, und man schrieb ihm die Eigen­schaft zu, sei­nem Trä­ger zur Ent­fal­tung sei­ner künst­le­ri­schen Nei­gun­gen und Fähig­kei­ten zu ver­hel­fen. Vie­le Musi­kan­ten, Sän­ger, Maler, Bild­hau­er und sons­ti­ge Künst­ler tru­gen den blau-wei­ßen Edel­stein immer bei sich.

SODALITH: emo­tio­na­les Gleich­ge­wicht, Har­mo­ni­sie­rung, Herz, Ner­ven, Drü­sen, Kon­flikt­fä­hig­keit, künst­le­ri­sche Fähig­kei­ten

Geo­lo­gie
Der Stein besteht aus einer quarz­hal­ti­gen Natri­um-Alu­mi­ni­um-Ver­bin­dung. Die hel­len Mase­run­gen bestehen aus Kalzium.

Ent­ste­hung
Soda­lith bil­det sich in mag­ma­ti­schen Gestei­nen mit gerin­gen Gehal­ten an Kieselsäure.

Fund­or­te
Afri­ka, Bra­si­li­en, Chi­na, Grön­land, Deutsch­land, Nor­we­gen, Frank­reich, Ita­li­en, Grie­chen­land, Kana­da, Australien.

Far­ben
Hell- bis dun­kel­blau mit wei­ßer Mar­mo­rie­rung (Kal­zit), kann aber auch grau, weiß, gelb oder röt­lich (Hack­man­nit) sein.

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Mohs­här­te 5,5 bis 6  gehört der Soda­lith zu den mit­tel­har­ten Edelsteinen.

Sodalith-RohsteinName
Auf­grund sei­nes hohen Salz­ge­hal­tes bekam der Stein bereits im anti­ken Grie­chen­land den Namen Soda­lith bzw. Salz­stein (Soda = Salz; Lithos = Stein).

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

Kör­per:

Der Stein wirkt har­mo­ni­sie­rend auf die Drü­sen auf­grund sei­ner vie­len mine­ra­li­schen Ein­schlüs­se, z. B. Zink, Kal­zi­um und Man­gan. Gut für die Schild­drü­se, zur Steue­rung des gesam­ten Stoff­wech­sels. Die Insu­lin­pro­duk­ti­on wird ange­regt. Damit eig­net sich der Soda­lith für Men­schen, die an Dia­be­tes erkrankt sind. Beru­higt die Ner­ven, senkt den Blut­druck. Der Soda­lith gleicht den Enzym-Hor­mon­haus­halt aus und akti­viert das Gehirn, hier spe­zi­ell die Hypo­phy­se und den Hypo­tha­la­mus. Über­dies wird das gesam­te Lymph­sys­tem gestärkt. Schutzt vor Infektanfälligkeit.

Psy­che:

  • ent­span­nend
  • har­mo­ni­sie­rend
  • ver­hilft zu emo­tio­na­lem Gleichgewicht
  • erleich­tert das Loslassen
  • stärkt das Selbstvertrauen
  • macht Mut
  • för­dert das logi­sche Denken
  • ver­treibt Schuld­ge­füh­le und Ängste

Der Soda­lith wird bei stress­be­ding­ten Beschwer­den, Bur­nout, inne­rer Unru­he, Ner­vo­si­tät, Angst vor Kon­flik­ten und Ver­drän­gung von Ängs­ten und Sor­gen ange­wandt. Wenn Du dazu neigst, Dei­ne Sor­gen und Ängs­te und Pro­ble­me zu baga­tel­li­sie­ren oder zu ver­drän­gen und statt­des­sen Dein Poker­face auf­zu­set­zen, hilft er, Dich kon­flikt­fä­hi­ger zu machen und schwie­ri­ge oder unan­ge­neh­me Situa­tio­nen leich­ter durchzustehen.

Cha­k­ren
Der Soda­lith wirkt beson­ders auf das Drit­te Auge. Er öff­net uns für unse­re Spi­ri­tua­li­tät und öff­net uns die Augen für die wesent­li­chen Din­ge des Lebens. Geis­tig-see­li­sche Blo­cka­den und Stau­un­gen, die sich über vie­le Jah­re ange­sam­melt haben, kön­nen durch den Soda­lith gelöst wer­den. Er hilft uns bei der Durch­tren­nung von Ver­stri­ckun­gen, die wir uns oft selbst gelegt haben und unter­stützt uns dabei, unser Leben wie­der selbst in die Hand zu nehmen.

Stern­zei­chen
Schüt­ze (Geburts­stein), Jungfrau

Anwen­dung
Edel­stein­was­ser kann getrun­ken wer­den. Wegen der insu­lin­pro­du­zie­ren­den Eigen­schaf­ten am bes­ten auf nüch­ter­nen Magen. Die blut­druck­sen­ken­den Eigen­schaf­ten wer­den durch das Tra­gen von Soda­lith-Ket­ten ver­stärkt. Der Berg­kris­tall ver­stärkt zusätz­lich die Eigen­schaf­ten des Sodaliths.

In Ver­bin­dung mit rotem Jas­pis und Aven­tu­rin hat der Soda­lith eine ent­schla­cken­de Wir­kung. Im Han­del gibt es ent­spre­chen­de Edel­stein-Sets für die Wasserzubereitung.

Pfle­ge
Der Edel­stein soll­te alle vier Wochen in einer Scha­le mit Häma­tit-Trom­mel­stei­nen oder in tro­cke­nem Hima­la­ya-Salz ent­la­den wer­den. Zum Auf­la­den den Stein für min­des­tens eine hal­be Stun­de in Berg­kris­tall-Chips oder Berg­kris­tall­grup­pe legen oder in einer Ame­thyst-Dru­se regenerieren.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen wer­den. Da der Soda­lith das gesteins­bil­den­de Mine­ral von Lapis­la­zu­li ist, wird die­ser oft mit dem Lapis­la­zu­li selbst verwechselt.

Bezug
Der Soda­lith ist erhält­lich als Roh­stein, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger, Kugeln, Ket­ten, Arm­bän­der, figür­li­che Dar­stel­lun­gen und sogar als Edelsteinessenz.

Nächs­tes Mal: Der Stein des schüt­zen­den Lichts

Rubin im Muttergestein

Rubin — der magi­sche Karfunkelstein

Der Rubin wur­de von den alten Grie­chen als das Blut der Erde und Mut­ter aller Edel­stei­ne bezeich­net. Rubi­ne ver­kör­pern die Kraft der Lie­be und des Lebens. Rubi­ne sind Quel­len rei­ner Energie.

RUBIN: Boden­haf­tung, Per­sön­lich­keit, Blut­stein, Selbst­si­cher­heit, Macht, Treue, Lie­be, Part­ner­schaft, See­len­rei­ni­gung

Geo­lo­gie
Der Rubin gehört in die Fami­lie der Kor­un­de und ist ein Alu­mi­ni­um­oxid. Sei­ne Far­be erhält er durch die im Kris­tall­git­ter ein­ge­la­ger­ten Chrom­spu­ren. Der Stein kommt auch als so genann­ter Stern­ru­bin vor. Ein­ge­la­ger­te Rutil­na­deln zei­gen nach dem Schlei­fen unter Punkt­licht einen sechs­strah­li­gen Stern.

Ent­ste­hung
Der Rubin ist ein Edel­stein meta­mor­phen Ursprungs, der tief in der Erd­krus­te infol­ge unter gro­ßem Druck und gro­ßen Tem­pe­ra­tu­ren ent­steht. Er ist des­halb häu­fig in Gneis, Mar­mo­ren oder kris­tal­li­nem Schie­fer enthalten.

Fund­or­te
Sri Lan­ka, Bur­ma, Indi­en, Thai­land, Paki­stan, Afgha­ni­stan, Bra­si­li­en, Nor­we­gen, Mozam­bi­que und Mada­gas­kar. Auch in Kenia und Tan­sa­nia wur­den in den letz­ten Jah­ren Rubi­ne gefunden.

Sternrubinanhänger in taubenblutrot
Stern­ru­binan­hän­ger in tau­ben­blut­rot von Janni-Shop®

Far­ben
Je nach Aus­bil­dung in ver­schie­de­nen Rot- und Rosa­tö­nen. Begehrt sind kräf­tig rote Rubi­ne mit einem Stich ins Bläu­li­che (tau­ben­blut­rot).

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Mohs­här­te 9 gehört der Rubin zu den här­tes­ten Edel­stei­nen nach dem Dia­mant. Rubi­ne wer­den des­halb ger­ne zum Schlei­fen ande­rer Edel­stei­ne ver­wen­det und haben daher auch im Volks­mund den Namen Smir­gel  (schmir­geln, schleifen).

Name
Sei­nen Namen ver­dankt der Rubin der latei­ni­schen Bezeich­nung Rubeus = Rot. Bis ins Mit­tel­al­ter wur­den alle roten Edel­stei­ne – auch der Rubin – als Kar­fun­kel­stei­ne bezeich­net. Ande­re Namen für den Rubin sind Hart­spat, Smy­ris oder Taubenblut.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

All­ge­mein:
Der Rubin trägt Licht ins Unter­be­wusst­sein und ver­bin­det sei­nen Trä­ger mit Mut­ter Erde. Er ist daher der idea­le Stein, um sich zu erden, die eige­ne Boden­stän­dig­keit und Per­sön­lich­keit zu fes­ti­gen. Rubi­ne gel­ten auch als Stei­ne der Macht, wes­halb sie seit Jahr­hun­der­ten von welt­li­chen und kirch­li­chen Herr­schern gern getra­gen werden.

Rubincollier
Rubin-Col­lier von Schmuck-Krone

Kör­per:
Der Rubin hat magi­sche Heil­kräf­te auf das Blut, die Blut­ge­fä­ße und die Blu­t­ent­ste­hung. Er kräf­tigt das Kno­chen­mark, regu­liert die Pro­duk­ti­on von roten und wei­ßen Blut­kör­per­chen, Hämo­glo­bin und sorgt für eine bes­se­re Sauer­stoff­ver­sor­gung. Er bewahrt vor Blut­ar­mut und regu­liert den Blut­druck. Er ist ein hoch­wer­ti­ger Schutz­stein vor Leuk­ämie, lin­dert Mens­trua­tions- und Wech­sel­jahrs­be­schwer­den. Eben­so regu­liert der Rubin Stoff­wech­ser­kran­kun­gen, die oft die Ursa­che für Über­ge­wicht sein kön­nen. Der magi­sche Kar­fun­kel­stein har­mo­ni­siert die Hor­mon­pro­duk­ti­on in den Drü­sen, beson­ders in der Thy­mus­drü­se (dem Herz­cha­kra zuge­hö­rig) und den Neben­nie­ren. Das Immun­sys­tem wird gestärkt, spe­zi­ell die Abwehr­kräf­te von Kin­dern wird durch den Rubin beson­ders gekräf­tigt. Der Stein ver­hilft sei­nem Trä­ger, Ver­dau­ungs­rück­stän­de schnel­ler aus dem Kör­per aus­zu­schei­den. Unbe­grün­de­te Müdig­keit und sogar Schlaf­sucht wer­den durch regel­mä­ßi­ges Tra­gen eines Rubins gelindert.

Rubin - Trommelstein und Ring
Cabouchon­ring + Trom­mel­stein © Syl­via Geiss

Psy­che:
Der Rubin ist der Stein der Selbst­ver­wirk­li­chung und erhöht die Selbst­si­cher­heit. Er ist der Glücks­stein reins­ter Lie­be und Treue. Auch als Medi­ta­ti­ons­stein wird er ger­ne genom­men, um nega­ti­ve Ein­flüs­se und Angrif­fe wäh­rend der Medi­ta­ti­on fern­zu­hal­ten. Der Rubin sen­si­bi­li­siert sei­nen Trä­ger gegen­über dem Part­ner und sei­nen Mit­men­schen. Dar­über hin­aus hat er die magi­sche Eigen­schaft der Umkehr­funk­ti­on. Er wirkt dar­auf hin, dass unse­re Mit­men­schen uns gegen­über genau­so ehr­lich sind, wie wir zu ihnen. Rubi­ne rei­ni­gen die See­le und schaf­fen jah­re­lan­ge Blo­ckie­run­gen aus unse­rem Sys­tem. Der Rubin schafft nach einem Wohn­ort­wech­sel oder nach län­ge­rer Abwe­sen­heit von Zuhau­se wie­der eine schnel­le Bodenhaftung.

Die Beson­der­heit von Sternrubinen
Stern­ru­bi­ne haben eine deut­lich ver­stärk­te Wir­kung gegen­über “nor­ma­len” Rubinen.

Cha­k­ren
Der Rubin wirkt beson­ders stark auf das Wur­zel-Cha­kra (Basis­zen­trum) und auf das Herz-Chakra.

Stern­zei­chen
Skor­pi­on, Widder

Trommelsteine aus Rubin
Trom­mel­stei­ne von budawi®

Anwen­dung
Mit Rubin ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann getrun­ken wer­den. Der Stein kann auch direkt am Kör­per getra­gen oder auf­ge­legt wer­den. Zur Medi­ta­ti­on kann ein Hand­schmeich­ler ver­wen­det oder eine Ket­te getra­gen werden.

Pfle­ge
Der Rubin  soll­te ein bis zwei­mal im Monat gerei­nigt wer­den. Dazu den Rubin unter flie­ßen­dem Was­ser abspü­len und für ca. 2 Stun­den in getrom­mel­te Häma­tit­stü­cke oder in tro­cke­nes Hima­la­ya-Salz. Danach für ca. 2 Stun­den in Berg­kris­tall­chips, in einer Berg­kris­tall­grup­pe oder einer Ame­thyst­dru­se auf­la­den. Der Stein kann auch in der Mor­gen­son­ne auf­ge­la­den werden.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen werden.

Bezug
Rubi­ne sind erhält­lich als Roh­stei­ne, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger, Kugeln, Ket­ten, Armbänder.

Nächs­te Woche: Der Stein der Künstler


Bild­nach­wei­se

Bei­trags­bild: Rob Lavin­sky, iRocks.com – CC-BY-SA‑3.0
Cabouchon­ring + Trom­mel­stein: © Syl­via Geiss

Bergkristalle

Berg­kris­tall: Der Joker unter den Edelsteinen

Kaum ein Stein ist so bekannt wie der Berg­kris­tall — und das auf der gan­zen Welt. Bis zum 17. Jahr­hun­dert glaub­ten die Men­schen, dass es sich beim Berg­kris­tall um ver­stei­ner­tes Eis han­del­te. Die Römer glaub­ten, im Berg­kris­tall sei der Sitz der Göt­ter, und die Bud­dhis­ten erhoff­ten sich bei der Medi­ta­ti­on mit einem Berg­kris­tall voll­kom­me­ne Erleuch­tung.  …gan­zen Arti­kel lesen

Gagat-Kette von Colibriart

Gagat: See­len­stein für neu­en Lebensmut

Der Gagat war der Schutz­stein der India­ner Nord­ame­ri­kas. Auch heu­te noch wird er als Schutz vor bösen Kräf­ten und Fein­den ver­ehrt. In der Edel­stein­the­ra­pie gilt der Gagat als Trau­er­stein. Er ist eng mit der See­le sei­nes Trä­gers ver­bun­den und ver­hilft nach einem Ver­lust zu neu­em Lebens­mut. …gan­zen Arti­kel lesen

Magnesit-Wolken

Magne­sit — Stein der Entgiftung

Gera­de beim Heil­fas­ten, das im Früh­jahr immer wie­der ger­ne gemacht wird, ist der Magne­sit eine wert­vol­le Unter­stüt­zung. Er hilft, Gift­stof­fe aus dem Kör­per aus­zu­schei­den, wirkt blut­rei­ni­gend, regt den Stoff­wech­sel an und hilft beim Abneh­men. Aber auch, wenn Du kei­ne Heil­fas­ten­kur machen möch­test, soll­test Du immer einen Magne­si­ten bei Dir haben. Du wirst sei­ne Kräf­te bald nicht mehr mis­sen wol­len. …gan­zen Arti­kel lesen

Türkis-Halsketten

Tür­kis — Schutz­stein für die Aura

Wenn Du eine Aus­spra­che, ein Kon­flikt­ge­spräch, Bewer­bungs­ge­spräch oder einen Kran­ken­haus­be­such vor Dir hast, soll­test Du Dei­ne eige­ne Lebens­en­er­gie mit dem Tür­kis schüt­zen. …gan­zen Arti­kel lesen

Achat — Edel­stein der Fröhlichkeit

Nicht zuletzt wegen sei­ner her­vor­ra­gen­den Schleif­ei­gen­schaf­ten ist der Achat als Schmuck­stein sehr beliebt. Seit tau­sen­den von Jah­ren dient er als Amu­lett­stein und Glücks­an­hän­ger. Achat — Edel­stein der Fröhlichkeit.
…gan­zen Arti­kel lesen

Amethystdruse mit Howlithherz

Neue Serie: Die Kraft der Edelsteine

Schon Hil­de­gard von Bin­gen (1087 – 1179) wuß­te um die Kraft der Edel­stei­ne. Sie setz­te sie als Heil­mit­tel ein. Für Hil­de­gard waren Edel­stei­ne von Gott gege­be­ne Schät­ze, die die Schöp­fungs­en­er­gie in sich tra­gen und hei­len­de Schwin­gun­gen aus­sen­den. Die­se Heil­schwin­gun­gen wer­den auf den­je­ni­gen über­tra­gen, der Edel­stei­ne als Schmuck trägt, in der Hand hält, anschaut oder mit Edel­stei­nen ener­ge­ti­sier­tes Was­ser trinkt. …gan­zen Arti­kel lesen