Türkis-Halsketten

Tür­kis — Schutz­stein für die Aura

Wenn Du eine Aus­spra­che, ein Kon­flikt­ge­spräch, Bewer­bungs­ge­spräch oder einen Kran­ken­haus­be­such vor Dir hast, soll­test Du Dei­ne eige­ne Lebens­en­er­gie mit dem Tür­kis schüt­zen.

Türkis-Rohstein
Foto: Rob Lavinsky/iRocks.com (CC-BY-SA‑3.0)

TÜRKIS: Schutz, Selbst­ver­trau­en, Durch­set­zungs­kraft, Mut, Intui­ti­on

Geo­lo­gie
Der Tür­kis ist ein was­ser­hal­ti­ges Kup­fer-Alu­mi­ni­um-Phos­phat aus der Mine­ral­klas­se der Phos­pha­te, Arse­na­te und Vana­da­te. Er kommt in Gebie­ten vor, wo gro­ße Kup­fer­kon­zen­tra­tio­nen in der Erde vor­han­den sind. In vor­bi­bli­scher Zeit wur­den Tür­ki­se haupt­säch­lich in Meso­po­ta­mi­en und auf dem Sinai gefun­den. Hier wur­den bereits 2.600 v. Chr. Tür­ki­se abge­baut. Die schöns­ten und farb­in­ten­sivs­ten Stei­ne stam­men aus Mexi­ko und Ari­zo­na. Stei­ne mit erhöh­tem Grün­an­teil kom­men in Ruß­land, Tibet und Chi­na vor. Doch auch in Eng­land, Grie­chen­land und Deutsch­land wur­den Tür­ki­se in Samm­ler­qua­li­tät gefunden.

Ent­ste­hung
Tür­ki­se bil­den sich bis etwa 30 bis 40 Meter unter der Erd­ober­flä­che bei der Ver­wit­te­rung kup­fer­hal­ti­ger alu­mi­ni­um­rei­cher Gestei­ne. Sie lagern sich in den Hohl­räu­men und Spal­ten ver­wit­ter­ter Mag­ma­ge­stei­ne ab.

Türkise roh und geschliffen
Foto: Chris Ralph (gemein­frei)

Far­ben
blau, blau­grün, grün, mit hel­len, brau­nen oder schwar­zen Fle­cken (Limo­nit) oder Adern

Trans­pa­renz
undurchsichtig

Mohs­här­te
Mit sei­ner Mohs’schen Edel­stein­här­te von 5,5 bis 6 gehört er auf der 10-stel­li­gen Här­te­ska­la zu den mit­tel­har­ten Stei­nen. Das ermög­licht Edel­stein­schlei­fern eine gute Ver­ar­bei­tung des Steins.

Name
In Euro­pa wur­de der Tür­kis bekannt, als Kreuz­rit­ter ihn von ihren Kreuz­zü­gen mit­brach­ten. Sie sol­len ihn “Stein der Tür­ken” oder “Tür­ken-Stein” genannt haben. Die­se ursprüng­li­che Bezeich­nung wur­de zum Eigen­na­men “Tür­kis”. Auch die eigen­stän­di­ge Far­be des Tür­kis war namens­ge­bend für die blau-grü­ne Farbmischung.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

All­ge­mein:
Der Tür­kis wird in vie­len Kul­tu­ren als Schutz- und Amu­lett­stein sehr geschätzt. Für die India­ner stellt der Tür­kis die Ver­bin­dung zwi­schen See­le, Mensch und Him­mel dar. Sie sind der Mei­nung, daß der Tür­kis die Selb­stän­dig­keit und Frei­heit des Trä­gers ver­stärkt. Auch im alten Ägyp­ten wur­de der Tür­kis als Schutz­stein vor schwe­ren Erkran­kun­gen und zur Abwehr nega­ti­ver Ener­gie ver­ehrt. Tür­kis am Kör­per getra­gen oder ins Auto gelegt schützt vor Unfäl­len. Der Tür­kis hilft, alte Gewohn­hei­ten abzu­le­gen, Neu­es zu wagen und sich nicht von sei­nem Vor­ha­ben abbrin­gen oder von Mit­men­schen aus der Bahn wer­fen zu lassen.

Schutz für die Aura:
Der Tür­kis schützt vor ener­ge­ti­schen Angrif­fen so genann­ter Ener­gie-Vam­pi­re. Das sind Men­schen, die ande­ren Ener­gie abzie­hen (bewusst oder unbe­wusst). Um Dei­ne eige­ne Aura vor Ener­gie­räu­bern zu schüt­zen, ist der Tür­kis der opti­ma­le Stein.

Kör­per:

  • har­mo­ni­siert Drü­sen­funk­tio­nen und Blutkreislauf
  • för­dert die Ver­sor­gung der Mus­keln und Ner­ven mit Nähr­stof­fen und Sauerstoff
  • hält Blut­ge­fä­ße und Mus­kel­ge­we­be geschmeidig
  • löst Abla­ge­run­gen und Ver­här­tun­gen durch Übersäuerung
  • stärkt das Immunsystem
  • hei­len­de Wir­kung bei Hals­er­kran­kun­gen, Ent­zün­dun­gen und Infek­tio­nen der Atemwege
  • hilft bei chro­ni­schen Hals-Rachen­er­kran­kun­gen, chro­ni­schen Atem­wegs­be­schwer­den, Lun­gen­er­kran­kun­gen, Speiseröhrenentzündungen
  • posi­ti­ve Wir­kung auf die Ent­wick­lung von Gebiss, Zäh­nen und Zahnfleisch
  • wirkt wund­hei­lend bei Haut­er­kran­kun­gen, Haut­ent­zün­dun­gen und stress­be­ding­ten Haut­ir­ri­ta­tio­nen, Ekze­men und Schuppenflechte
  • hilft, im Kin­des­al­ter Anti­kör­per zu bil­den gegen Kin­der­krank­hei­ten und Infektionskrankheiten
  • lin­dert Ohr­ge­räu­sche (Tin­ni­tus), Ohren­sausen, Hör­stö­run­gen, Schwer­hö­rig­keit, Dreh­schwin­del­at­ta­cken, aku­ten Hör­sturz, Gleichgewichtsstörungen

Psy­che:

  • stärkt Selbst­be­wusst­sein und Selbstvertrauen
  • erhöht die Durchsetzungskraft
  • ver­bes­sert die ver­ba­le Aus­drucks­wei­se und Ton­la­ge der Stimme
  • hilft, die Angst zu über­win­den, öffent­lich zu sprechen
  • ver­schafft den Mut, zu sagen, was einen bewegt, ohne Angst haben zu müs­sen, aus­ge­lacht zu werden
  • stärkt die Intuition
  • schützt vor Mani­pu­la­ti­on und schäd­li­chen Fremdeinflüssen

Cha­k­ren
Hals: Die Ener­gie des Tür­kis wirkt durch das Hal­scha­kra beson­ders gut ein. Hals­ket­ten sind daher beson­ders gut geeig­net, um die Tür­kis­en­er­gie aufzunehmen.

Stern­zei­chen
Was­ser­mann, Fische, Zwil­lin­ge, Schütze

Anwen­dung
Auf der Haut getra­gen ent­fal­tet der Tür­kis eine schnel­le Wir­kung. Tür­kis-ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann für Umschlä­ge und Kom­pres­sio­nen ver­wen­det wer­den. Bit­te kein Tür­kis­was­ser trin­ken, da es Kup­fer enthält.

Pfle­ge
Nach erfolg­ter Wir­kung soll­te der Tür­kis umge­hend gerei­nigt wer­den. Zur ener­ge­ti­schen Rei­ni­gung den Tür­kis für min­des­tens 2 Stun­den in getrom­mel­te Häma­tit-Chips legen oder für 10 Minu­ten in tro­cke­nes Hima­la­ya-Kris­tall­salz. Danach 2 Stun­den in Berg­kris­tall-Chips oder für 10 Minu­ten in eine Ame­thyst-Dru­se legen und aufladen.

Warn­hin­wei­se

Bit­te kein Tür­kis-ener­ge­ti­sier­tes Was­ser trin­ken, da im Tür­kis Kup­fer ent­hal­ten ist. Es könn­te sonst zu einer Ver­gif­tung kommen.

Der Tür­kis läßt kei­ne nega­ti­ve Ener­gie an Dich her­an, er läßt aber auch kei­ne nega­ti­ve Ener­gie aus Dir her­aus. Du soll­test ihn also nicht Tag und Nacht tragen.

Tür­kis am Kör­per getra­gen kann sei­ne Far­be ver­än­dern. So kann eine Tür­kis­ket­te nach erfolg­ter Schutz­ar­beit blau oder durch­ge­hend grün werden.

Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen werden.

Howlith und Türkis
Foto: Syl­via Geiss

Im Han­del wer­den immer wie­der Tür­kis-Fäl­schun­gen ange­bo­ten, meist in Form von ein­ge­färb­ten How­li­then, aber auch syn­the­ti­schen Imi­ta­ten. Von sol­chen Fäl­schun­gen kann jedoch nicht die gewünsch­te Heil- oder Schutz­wir­kung erwar­tet wer­den. In der Abbil­dung siehst Du links einen gefärb­ten How­lith in Herz­form und rechts einen Donut aus ech­tem Tür­kis in natür­li­cher blass-grü­ner Färbung.

Bezugs­quel­len

Güns­ti­ge Tür­kis-Split­ter­ket­ten bekommst Du im Han­del schon für unter 10 Euro, zum Bei­spiel hier.

Nächs­te Woche: Der Stein der Entgiftung


Bild­nach­wei­se:

Bei­trags­bild: Tur­quoi­se — Blue and green neck­la­ces, Webbaliah/Jason (CC BY-SA 2.0)

7 Gedanken zu „Tür­kis — Schutz­stein für die Aura

  1. Der Tuer­kis Stein faellt mir durch gute spi­ri­tu­el­le posi­ti­ve Kra­ef­te ueber­ra­schend wie
    geru­fen, in mei­ne Haen­de und kann mich gera­de jetzt+in der Zukunft die Rich­tung und mit sei­ner Hil­fe zur Sei­te ste­hen! So Gott will!!!

  2. Hal­lo Ellen,

    ja, selbst­ver­ständ­lich kannst Du auch als Skor­pi­on den Schutz­stein tragen.

    Lie­be Grüße

  3. Hal­lo, kann ich auch als Skor­pi­on den Tür­kis als Svhutz­stein tra­gen da dort ande­re Stern­zei­chen stehen

    Lie­be Grüße 🍀

  4. Lie­ber Dirk,

    Tür­ki­se legt man nach erfolg­ter Anwen­dung zum Ent­la­den für min­des­tens 2 Stun­den in Häma­tit-Chips. Eine ener­ge­tisch schnel­le­re Rei­ni­gung erreicht man mit unbe­las­te­tem Stein­salz oder Kris­tall­salz. Aller­dings ist hier zu beach­ten, daß Salz die Poli­tur des Tür­kis-Schmuck­stü­ckes angrei­fen kann. Man kann Tür­ki­se auch unter flie­ßen­dem Was­ser rei­ni­gen. Ich wür­de sie anschlie­ßend in getrom­mel­te Häma­tit-Stück­chen legen und danach in Berg­kris­tall-Chips, in einer Berg­kris­tall-Grup­pe oder Ame­thyst-Dru­se wie­der auf­la­den (ca. 2 Stunden). 

    Lie­ben Gruß,

    Syl­via

  5. Soll­te man Tür­kis unter flie­ßend Was­ser rei­ni­gen ? Bit­te um Rück­mel­dung ! Danke

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