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Das Leben feiern

Erlau­be Dir, Dich selbst zu feiern!

Am Sams­tag durf­te ich mei­nen 50. Geburts­tag fei­ern. Es war ein wun­der­schö­ner Tag und ein noch schö­ne­rer Abend. Am Mor­gen zeig­ten sich nach lan­ger Zeit die ers­ten Son­nen­strah­len und ver­kün­de­ten, daß der Früh­ling nicht mehr lan­ge auf sich war­ten las­sen wür­de. Abends wur­de getanzt, gesun­gen und gelacht…

Immer wenn ich mich zu sehr freue…

Schon seit Wochen hat­te ich mich auf die­sen Tag gefreut. Man sagt ja, Vor­freu­de sei die schöns­te Freu­de. Und das stimmt wohl auch, jeden­falls bis­her. Denn in der Ver­gan­gen­heit war es oft so, daß, wenn ich mich ganz beson­ders auf etwas gefreut hat­te, mir am Ende ein Strich durch die Rech­nung gemacht wur­de. Irgend­was ging schief oder ich wur­de krank oder ließ mich für ande­re Din­ge ein­span­nen etc.

Dies führ­te mit der Zeit dazu, daß schon der Gedan­ke dar­an, daß etwas schief gehen könn­te, genau dazu führ­te. Man nennt dies die sich selbst­er­fül­len­de Prophezeihung.

Doch nicht so die­ses Mal. Ich wuß­te, was ich woll­te. Ich woll­te Musik, gute Lau­ne, gutes Essen, gute Geträn­ke und eine net­te Atmosphäre.

All das bekam ich. Und es war noch schö­ner als ich es dach­te. Die Live-Band, die an die­sem Abend spiel­te, hol­te mich auf die Büh­ne und das gan­ze Lokal sang mir ein Ständ­chen. Ich war so gerührt, daß ich mir ein paar Trän­chen ver­drü­cken muß­te. Lan­ge hat­te ich über­legt, ob ich mei­nen Geburts­tag in die­sem Rah­men fei­ern soll­te oder nicht. Doch dann sag­te ich mir: war­um nicht, man wird schließ­lich nur ein­mal 50!

Uns selbst zu fei­ern heißt, das Leben zu feiern!

Ich fühl­te mich geehrt und geliebt, bekam Kom­pli­men­te von Men­schen, die ich gar nicht kann­te, und ich habe den Abend in vol­len Zügen genos­sen. Denn ich hat­te zuvor ent­schie­den, daß ich mir die­sen Tag durch nichts ver­der­ben las­sen wür­de. Obwohl dies durch­aus hät­te pas­si­ern kön­nen, näm­lich wenn ich zuge­las­sen hät­te, mir dar­über Sor­gen zu machen, daß mei­ne Mut­ter seit Wochen im Kran­ken­haus liegt, daß mein Mann gesund­heit­lich sehr ange­schla­gen ist und ich selbst zwei Tage zuvor auch noch krank auf der Couch gele­gen hatte.

Zweif­le nicht an einer ein­mal getrof­fe­nen Entscheidung!

Und dann kam zu allem Über­fluß auch noch er — der Gedan­ke: Hof­fent­lich geht nicht wie­der was schief, du hast dich mal wie­der zu sehr gefreut…

Aber es gelang mir, die­sen und alle ande­ren destruk­ti­ven Gedan­ken schnell bei­sei­te zu schie­ben und mir zu sagen: Ok, dies ist mein Ehren­tag. Ich habe ent­schie­den, daß es ein schö­ner Abend wird und ich freue mich dar­auf wie Bol­le. Mut­ter ist in guten Hän­den. Mein Mann wird zwar nicht mit mir tan­zen kön­nen, aber es geht ihm soweit gut, daß auch er Spaß haben wird. Und ich habe mich von mei­ner Magen­ver­stim­mung auch wie­der erholt. Oben­drein bin ich super gut drauf und vol­ler Freu­de und Dankbarkeit.

Was soll­te da noch schief­ge­hen? Nichts, aber auch gar nichts!

Und genau­so war es. Ich hat­te mir gestat­tet, ein­mal nicht an Arbeit, Krank­heit oder Ähn­li­ches zu den­ken, son­dern an mich. Ich glau­be, es war eine Prü­fung, die das Leben mir auf­ge­ge­ben hat, als ob es sagen woll­te: “Was ist mit Dei­nem Selbst­be­wußt­sein? Was ist mit Dei­ner Selbst­lie­be? Wirst Du Dir erlau­ben, Dich selbst zu fei­ern, ohne Reue oder schlech­tes Gewissen?”

Ja, ich wer­de es mir erlau­ben! Ver­dammt noch­mal, ich habe es verdient!

Und das Uni­ver­sum lächel­te und hat mei­nen Ent­schluß, daß dies ein unver­geß­li­cher Abend wer­den wür­de, an den ich mich noch oft mit Freu­de erin­nern wer­de, auf­ge­grif­fen und alles dazu gege­ben, daß dies gelin­gen konnte.

Was ler­nen wir daraus?

Alles steht und fällt mit unse­rer Ent­schei­dung. Es geht wie­der ein­mal um Schöp­fungs­pro­zes­se (sie­he “Men­ta­le Stress­kom­pe­tenz”):

  1. Die Absicht.
  2. Das Bild.
  3. Die Emo­tio­nen.
  4. Das Tun.

Wenn wir etwas Bestimm­tes errei­chen oder haben wol­len, müs­sen wir die­se vier Schrit­te der Schöp­fung tun. Und wir dür­fen uns nicht beir­ren las­sen. Zwei­fel füh­ren nicht zum gewünsch­ten Ergebnis.

Foto: SelbstliebeLiebst Du Dich selbst genug oder darf es etwas mehr sein?

Nicht weni­ge Men­schen haben ein Pro­blem damit, sich selbst etwas Gutes zu tun, geschwei­ge denn sich selbst zu fei­ern. Aber es gibt auch die­je­ni­gen, die gera­de­zu strot­zen vor Selbst­be­wußt­sein und für die das ganz selbst­veständ­lich ist. Und das soll­te es auch sein. Es hat etwas mit der Lie­be zu uns selbst zu tun (sie­he Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) fin­dest”).

Fazit

Die Ent­schei­dung für mich war eine Ent­schei­dung für das Leben! Und die­se Ent­schei­dung hat letz­ten Endes uns allen viel Freu­de bereitet.

Coa­ching-Tipp

Wenn Du wie­der ein­mal mit dem Gedan­ken schwan­ger gehen soll­test, ob es nicht ego­is­tisch sei, ein­mal an Dich zu den­ken, dann nimm einen Zet­tel und schrei­be darauf:

Ich erlau­be mir, mich selbst zu feiern!

Hän­ge Dir den Zet­tel an einen Ort, wo Du oft dran vor­bei­kommst, z. B. an den Bade­zim­mer­spie­gel oder an die Wohnungstür.

Du hast es ver­dient. Ein­fach so, weil es Dich gibt. Es braucht kei­nen ande­ren Grund!

Noch’n Tipp

Der grü­ne Prehnit stärkt das Selbst­wert­ge­fühl und hilft uns, zu uns und unse­rem Kör­per zu ste­hen. Er gibt uns die Kraft, ja zu uns selbst, aber auch mal nein zu ande­ren zu sagen.

Prehnit-Edelstein

Prehnit — Lebens­stein aus dem Her­zen der Erde

Vom Prehnit gibt es kaum Über­lie­fe­run­gen. Erst durch die Besied­lung Süd­afri­kas und Aus­tra­li­ens wur­de er bekannt. Der hol­län­di­sche Baron und Colo­nel namens Prehn hat­te den grü­nen Stein im 18. Jahr­hun­dert am Kap der Guten Hoff­nung ent­deckt. Ihm ver­dankt der Prehnit auch sei­nen Namen. In der Alten Welt kann­te man den Edel­stein nur in Form von klei­nen, unschein­ba­ren Kris­tal­len. Aber in Aus­tra­li­en wur­den leuch­tend grü­ne Stei­ne gefun­den, teil­wei­se so groß wie ein Fuß­ball. Die Abori­gi­nes bezeich­ne­ten den Prehnit als Lebens­stein, der aus direkt dem Her­zen der Erde kommt.

PREHNIT: rei­ni­gend, vita­li­sie­rend, Selbst­wert­ge­fühl, beru­hi­gend, stim­mungs­auf­hel­lend 

Geo­lo­gie
Der Prehnit gehört in die Mine­ral­klas­se der Kal­zi­um-Alu­mi­ni­um-Sili­ka­te und ent­hält eine sehr mine­ra­li­en­rei­che Zusammensetzung.

Fund­or­te
Aus­tra­li­en, Süd­afri­ka, USA, Chi­na, Schottland

Far­ben
Varia­tio­nen von hell­gelb bis grün, manch­mal sind dunk­le­re Ein­schlüs­se enthalten.

Trans­pa­renz
undurch­sich­tig bis durchscheinend

Mohs­här­te
Mit der Här­te 6 bis 6,5 auf der Mohs-Ska­la gehört der grü­ne Edel­stein zu den mit­tel­har­ten Steinen.

Name
Nach sei­nem Ent­de­cker Hen­drik von Prehn.

Heil­wir­kung / Schutzwirkung

Kör­per:
Gel­ber und grü­ner Prehnit haben die glei­che Heil­wir­kung. Der grü­ne wirkt ledig­lich stär­ker als der gel­be Stein. Akti­vie­ren­de und hei­len­de Wir­kung auf Bla­se und Nie­ren. Harn­trei­ben­de Eigen­schaf­ten, blut­rei­ni­gend. Regu­liert den Wasser‑, Mine­ra­li­en und Vit­amin­haus­halt im Kör­per. Packt Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen und Abge­spannt­heit an der Wur­zel. Die rei­ni­gen­den Eigen­schaf­ten wer­den durch Prehnit­was­ser ver­stärkt. Akti­vie­ren­de und hei­len­de Kräf­te des grü­nen Prehnits auf die Sexu­al­or­ga­ne bei Män­nern und Frau­en. Schützt die Haa­re vor vor­zei­ti­gem Ergrau­en und bewahrt die natür­li­che Haar­far­be bis ins hohe Alter.

Apophyllit auf Prehnit (Quelle: www.mineralien-fossilien.com)
Apo­phyl­lit auf Prehnit (Quel­le: www.mineralien-fossilien.com)

Psy­che:
Löst Neu­ro­sen und Neur­al­gien, die ohne erkenn­ba­re Erkran­kung den Kör­per durch Schmer­zen und Fehl­funk­tio­nen beein­träch­ti­gen. Beru­higt das Gemüt, lin­dert ner­vö­se Herz­be­schwer­den, hilft beim Abschal­ten, unter­stützt dabei, uns ent­spann­ter, mit fri­scher Ener­gie unse­rer Fami­lie und unse­ren Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zuzu­wen­den. Der grü­ne Prehnit stärkt das Selbst­wert­ge­fühl und hilft uns, zu uns und unse­rem Kör­per zu ste­hen. Er gibt uns die Kraft, auch mal nein zu sagen. Der gel­be Edel­stein wirkt stark bele­bend, stim­mungs­auf­hel­lend und anti­de­pres­siv bei Wet­ter­füh­lig­keit, leich­ten Win­ter­de­pres­sio­nen, aber auch bei schwe­re­ren Depressionen.

Cha­k­ren
Der grü­ne Prehnit wirkt durch das Auf­le­gen auf das Herz­cha­kra tief und schwin­gungs­voll Der gel­be wirkt vom Solar­ple­xus (Son­nen­ge­flecht) aus. Bei­de Stei­ne zusam­men ange­wen­det stär­ken die Intuition.

Stern­zei­chen
Der Prehnit ist kei­nem beson­de­ren Stern­zei­chen zugeordnet.

Anwen­dung
Prehnit-ener­ge­ti­sier­tes Was­ser kann getrun­ken wer­den. Medi­ta­ti­ons­stei­ne auf Herz- oder Solar­ple­xus-Cha­kra auf­le­gen. Trom­mel­stei­ne als Hand­schmeich­ler eini­ge Zeit in der Hand hal­ten oder in der Hosen­ta­sche mit­füh­ren. Zuneh­mend wird der Prehnit auch als Schmuck­stein immer beliebter.

Pfle­ge
Der Edel­stein soll­te ein­mal im Monat (bei häu­fi­gem Gebrauch auch öfter) unter flie­ßen­dem Was­ser abge­spült wer­den. Zum Ent­la­den in tro­cke­nes Stein­salz oder in getrom­mel­te Häma­tit­stü­cke legen. Zum Auf­la­den in eine Ame­thyst­dru­se, in Berg­kris­tall­chips oder eine Berg­kris­tall­grup­pe legen. Direk­te Son­nen­ein­strah­lung vermeiden.

Warn­hin­wei­se
Bei der Rei­ni­gung von Schmuck­stü­cken mit Salz kön­nen die Poli­tur des Stei­nes, Ver­schlüs­se und Metall­tei­le vom Salz ange­grif­fen werden.

Bezug
Der Prehnit ist erhält­lich als Roh­stein, Trom­mel­stein, Hand­schmeich­ler, Anhän­ger oder als Kette.

Nächs­tes Mal: Der star­ke Schutz gegen schwarz­ma­gi­sche Angriffe

Bei­trags­bild: Wiki­pe­dia (Crea­ti­ve Com­mons: Yaxx)

Foto: Selbstliebe

Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) findest

Selbst­lie­be ist etwas ganz Natür­li­ches. Schon Jesus sag­te: Lie­be Dei­nen Nächs­ten, wie Dich selbst! Er mein­te damit nicht: Lie­be Dei­nen Nächs­ten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil wer­den. Wer die Inter­es­sen von ande­ren stets über sei­ne eige­nen stellt, ver­leug­net sich selbst. Das kann sogar bis zur völ­li­gen Selbst­auf­ga­be gehen. Die­ses Ver­hal­ten ist kei­nes­wegs gesund und nicht zu befür­wor­ten. Aber es kommt lei­der viel zu oft vor. Gewalt und Unter­drü­ckung ver­set­zen Men­schen in Angst. Und Angst ist bekannt­lich das Gegen­teil von Lie­be. Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) fin­dest, erfährst Du hier.

Feh­len­de Selbst­lie­be ver­hin­dert die Heilung

Sich selbst zu lie­ben, fällt vie­len Men­schen schwer. Wir wur­den als Kin­der bereits dazu erzo­gen, ande­re über uns selbst zu stel­len. Im deut­schen Sprach­ge­brauch gilt es als höf­lich, die ande­re Per­son zuerst zu nen­nen, so heißt es bei­spiels­wei­se “…mei­ne Schwes­ter und ich…” oder  “…mein Freund und ich…” Im Eng­li­schen ist das ganz anders, dort heißt es “…me and my par­ents…” (ich und mei­ne Eltern) oder “… me and my hus­band…” (ich und mein Ehe­mann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit ande­ren Spra­chen ver­hält. Jeden­falls drückt die Nen­nung der eige­nen Per­son vor der ande­ren ein gewis­ses Selbst­be­wusst­sein aus. 

Was aber, wenn ein Mensch miss­han­delt, her­ab­ge­wür­digt und gede­mü­tigt wird, z. B. durch Fol­ter, sexu­el­le Über­grif­fe oder Psy­cho­ter­ror? Die kör­per­li­chen Wun­den hei­len viel­leicht mit der Zeit, aber was ist mit den see­li­schen Wun­den? Wenn die­sem Men­schen oben­drein das Gefühl ver­mit­telt wird, er sei an sei­ner Situa­ti­on doch selbst schuld, kann dies dazu füh­ren, dass die Selbst­lie­be auf ein Mini­mum schwin­det oder sogar ganz auf der Stre­cke bleibt.

Men­schen, die nicht über genü­gend Selbst­be­wusst­sein bzw. Selbst­lie­be ver­fü­gen, sind leich­ter ver­wund­bar. Deren Selbst­wert­ge­fühl wird mit einem Mal schwer erschüt­tert und lei­det mas­siv unter der kör­per­li­chen und/oder psy­chi­schen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem trau­ma­ti­schen Erleb­nis — auch nach meh­re­ren trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen — Dein Selbst­wert­ge­fühl wie­der auf­zu­bau­en und an der Wie­der­her­stel­lung Dei­ner Selbst­lie­be zu arbei­ten, denn

  • Du hast ein Recht dar­auf, dass die Ver­let­zung aufhört!
  • Du hast ein Recht dar­auf, Dich selbst ach­ten und lie­ben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht dar­auf, ein glück­li­ches und erfüll­tes Leben zu führen!

Und zwar ein­zig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbst­lie­be kann man lernen

Wie Du Selbst­lie­be (wie­der) ler­nen kannst, möch­te ich Dir nach­fol­gend zei­gen. Es ist näm­lich so, dass Du — egal wie alt Du inzwi­schen bist — ler­nen kannst, Dich selbst zu ach­ten und zu lie­ben. Das braucht viel­leicht ein wenig Zeit, viel­leicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Lie­be (wie­der) Teil Dei­nes Bewusst­seins gewor­den ist, kannst Du an Dei­nem Selbst­wert­ge­fühl arbei­ten. Die Lie­be ist der Grund­stein dafür.

Lie­be ist eine Himmelsmacht

Wer­de zu dem, was Du haben möch­test. Willst Du mehr Lie­be in Dein Leben zie­hen, so musst Du die­se Qua­li­tät in Dir erzeu­gen und damit einen Reso­nanz­kör­per bil­den. Du hast kei­ne Lie­be in Dir, sie ist abge­stor­ben, meinst Du?

Da muss ich Dir ent­schie­den wider­spre­chen: Du hast sehr wohl Lie­be in Dir. Du bist Lie­be! Dass Du sie momen­tan nicht so recht wahr­neh­men kannst, liegt dar­an, dass sie über­la­gert ist von ande­ren Qua­li­tä­ten, die sich in den Vor­der­grund gedrängt haben, z. B. Schre­cken, Wut, Trau­er etc.

Lie­be ist die stärks­te Macht im Uni­ver­sum. Unser natür­li­cher Zustand ist es, ent­spannt, fried­voll und in der Lie­be zu sein. Kein Baby kommt böse, berech­nend oder kor­rupt auf die Welt.

Du bist ein lie­bens­wer­ter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu wer­den. Ein­fach so, weil es Dich gibt. Lie­be ist nichts, was man sich ver­die­nen muss. Lie­be ist immer da. Sie ist all­um­fas­send und bedin­gungs­los. Es ist genug Lie­be für alle da. Lie­be kann nie­mals zur Nei­ge gehen. Bedin­gungs­lo­se Lie­be ist eine unver­sieg­ba­re Quel­le und erschafft sich aus sich her­aus immer wie­der neu.

Sie ist nicht zu ver­wech­seln mit der mensch­li­chen Lie­be, die aus dem Ego kommt, die all­zu ger­ne instru­men­ta­li­siert wird, an Bedin­gun­gen geknüpft ist und mit der Abhän­gig­kei­ten geschaf­fen wer­den, z. B.:

“Wenn du mich wirk­lich lie­ben wür­dest, dann wür­dest du…” oder

“Wenn du auf­hörst zu wei­nen, hat Mami dich wie­der lieb” usw.

Die­se Mani­pu­la­tio­nen sind emo­tio­na­le Erpres­sung und haben mit LIEBE nicht das Gerings­te zu tun! LIEBE bedeu­tet, jeman­den auch dann zu akzep­tie­ren, wenn er gera­de nicht das tut, was ich von ihm erwar­te oder wenn er nicht so aus­sieht, wie ich ihn ger­ne hät­te. Und was für die Lie­be zu ande­ren gilt, gilt auch für die Lie­be zu mir selbst. Selbst­lie­be heißt, mich so anzu­neh­men, wie ich bin, mit all mei­nen Unzu­läng­lich­kei­ten und Spleens, mit Bier­bauch, Ret­tungs­rin­gen, Haar­aus­fall, Hän­ge­brüs­ten und schlech­ter Laune.

Es ist para­dox, aber wenn ich mich so akzep­tie­re, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902–1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, mei­nen Mann, mei­nen Leh­rer etc. so akzep­tie­re, wie sie sind, ohne sie ver­än­dern zu wol­len, dann pas­sie­ren Wunder.

Ver­än­de­rung kann also nur gesche­hen, wenn wir ler­nen, uns und alles um uns her­um so zu lie­ben, wie es ist. Eine wahr­lich gro­ße Her­aus­for­de­rung in einer Welt, die wir in Gut und Böse ein­ge­teilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Dei­nem Her­zen – aus wel­chen Grün­den auch immer – ver­sperrt ist, kommt hier eine klei­ne Übung mit gro­ßer Wir­kung, die Dich in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bringt.

Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Liebe

Sor­ge dafür, dass Du für eini­ge Minu­ten unge­stört bist. Mache es Dir bequem. Set­ze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atem­zü­ge und beob­ach­te Dei­nen Atem, wie er durch Dei­nen Kör­per strömt. Du musst ihn nicht beein­flus­sen, lass ihn ein­fach kom­men und gehen. Lass auch Dei­ne Gedan­ken kom­men und wie­der gehen.

Jetzt sprich Dei­ne Absicht aus, in Kon­takt mit der All­um­fas­sen­den bzw. Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu kom­men (in Gedan­ken oder laut):

“Ich gehe in Kon­takt zur All­um­fas­sen­den Lie­be” oder

“Ich schwin­ge mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be”.

Hilf­reich ist die Vor­stel­lung, dass du LIEBE ein­at­mest, ver­bun­den mit der Affirmation:

“Ich atme Bedin­gungs­lo­se Lie­be ein” oder

“Ich lade die Bedin­gungs­lo­se Lie­be in mein Leben ein, sie durch­strömt mei­nen Kör­per, mei­nen Geist und mei­ne Seele”.

Im Ide­al­fall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohl­ge­fühl in Dei­ner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts dar­aus, Dei­ne Absicht genügt. Sei Dir des­sen gewiss, dass Du in Kon­takt mit der LIEBE bist und Dei­ne Schwin­gun­gen sich erhö­hen. Beden­ke, dass die trau­ma­ti­sche Ener­gie, die viel­leicht noch in dei­nem Ner­ven­sys­tem gebun­den ist, sich erst lösen muss. Mit die­ser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen. 

Viel­leicht spürst Du aber auch schon beim ers­ten Mal, dass Dein Herz­zen­trum (Herz-Cha­kra) sich wei­tet und Du ein ange­neh­mes Gefühl von Wär­me, Leich­tig­keit oder Freu­de wahr­nimmst, und sei die­ses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und wür­di­ge es. Mache die­se Übung immer wie­der, am bes­ten jeden Tag, ger­ne auch mehr­mals am Tag. Nach einer Wei­le musst Du Dich dazu nicht mehr zurück­zie­hen oder hin­le­gen. Du kannst jeder­zeit und über­all mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be in Kon­takt gehen. Die Übung dau­ert nur ein paar Sekun­den oder Minu­ten. Dein Gedan­ke, in Reso­nanz mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu gehen oder die Vor­stel­lung, LIEBE ein­zu­at­men, genügt.

Wenn du möch­test, kannst Du mit der Zeit die Medi­ta­ti­on noch erweitern:

Nimm das Wohl­ge­fühl war, das sich ein­stellt, wenn Du in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bist. Spü­re, in wel­chen Regio­nen im Kör­per Du es fühlst. Genie­ße es. Hat es eine Form oder eine Far­be? Lass die­ses Wohl­ge­fühl grö­ßer wer­den und sich rich­tig in Dir breit machen. So groß, dass es Dei­nen gan­zen Kör­per durch­dringt. Und noch grö­ßer, so groß, dass es über Dei­nen phy­si­schen Kör­per hin­aus­geht. Noch grö­ßer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befin­dest, aus­füllt. Dann noch grö­ßer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, aus­füllt. Und noch­mal grö­ßer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohl­ge­fühl noch grö­ßer wer­den las­sen? So groß, dass es das gan­ze Land umschließt, den Kon­ti­nent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkennt­nis­se wol­len nicht nur bestaunt, son­dern auch trai­niert wer­den. Nur so kön­nen wir sie in unse­ren All­tag inte­grie­ren, so kön­nen sie wir­ken und unser Leben ange­neh­mer machen. Und die nächs­te Gele­gen­heit zum Üben kommt bestimmt. In Kon­takt mit der Lie­be zu sein, ist das Wich­tigs­te bei Dei­nem inne­ren Friedensprozess.

Auf der Netz­sei­te Hope­ful-Wounds gibt eine Betrof­fe­ne von sexua­li­sier­ter Gewalt Über­le­bens­tipps für dunk­le Stun­den. Die­se Über­le­bens­tipps sind für alle Men­schen mit trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen wert­voll, nicht nur für Opfer sexua­li­sier­ter Gewalt. Wenn Dein Selbst­wert­ge­fühl — durch wen oder was auch immer — in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wur­de und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf die­se Seite.

Buch­tipp:
Der acht­sa­me Weg zur Selbst­lie­be:
Wie man sich von destruk­ti­ven Gedan­ken und Gefüh­len befreit (Chris­to­pher Ger­mer, 2011)

11 Tipps bei Mob­bing am Arbeitsplatz

Mob­bing: Psy­cho­ter­ror am Arbeitsplatz

Arbeits­kol­le­gen kön­nen ganz schön gemein sein. Beson­ders, wenn sie der Mei­nung sind, sie sei­en etwas Bes­se­res. Wenn ihnen dann noch dei­ne Nase nicht gefällt, bist du dran, egal, wie nett oder kom­pe­tent du bist.

Dr. Cho­le­ri­kus

57400-mobbingVor vie­len Jah­ren hat­te ich einen Kol­le­gen, der eine Freu­de dar­an zu haben schien, ande­re zu gän­geln und zu pro­vo­zie­ren. Das hat er nicht nur mit mir, son­dern auch mit ande­ren Kol­le­gen gemacht. Er war von cho­le­ri­schem Cha­rak­ter, des­halb nen­ne ich ihn hier Dr. Cho­le­ri­kus. Wir waren bei­de in einer Bun­des­ober­be­hör­de beschäf­tigt. Ich war Refe­rats-Sekre­tä­rin, mein Kol­le­ge hat­te einen Dok­tor­ti­tel, den Beam­ten­sta­tus und eine ent­spre­chend dotier­te Besoldungsgruppe.

Talen­te wer­den nicht immer von allen geschätzt

Ich hat­te immer schon eine schnel­le Auf­fas­sungs­ga­be und konn­te mich rasch in neue The­men­ge­bie­te ein­ar­bei­ten. Mei­ne Arbei­ten erle­dig­te ich nicht nur gewis­sen­haft, son­dern auch noch in einem Tem­po, dass mein Refe­rats­lei­ter immer staun­te und lache und mich frag­te, ob ich zau­bern kön­ne. Und so kam es hin und wie­der vor, dass am Ende mei­ner Arbeit noch viel Zeit übrig war. Frü­her nach Hau­se gehen durf­te ich nicht, schließ­lich hat­te ein Arbeits­tag 7,5 Stun­den, und die muss­ten “abge­ses­sen” wer­den, egal ob man was zu tun hat­te oder nicht. So war das jeden­falls damals im Öffent­li­chen Dienst.

Mein Refe­rats­lei­ter sag­te immer: “Frau Geiss, wenn Sie nach Leis­tung bezahlt wer­den wür­den, hät­ten Sie bereits mit­tags Feierabend.”
Der Lei­ter eines ande­ren Refe­ra­tes mein­te, ich gehör­te mit mei­nen Fähig­kei­ten in die freie Wirt­schaft, dort könn­te ich viel mehr Geld ver­die­nen als im Öffent­li­chen Dienst. Tja, da mag er Recht gehabt haben, aber ich hat­te damals ein klei­nes Kind und war allein­er­zie­hend. Da bot mir der Job in der Behör­de die Sicher­heit, die ich brauch­te. Und ich war glück­lich dort.

My office is my castle

Ich hat­te damals ein win­zig klei­nes Büro, das nach heu­ti­gen EU-Richt­li­ni­en gar nicht mehr als Arbeits­platz durch­ge­hen wür­de. Dar­in befan­den sich ein Akten­schrank, ein Schreib­tisch mit PC, ein Tele­fon und natür­lich ein Dreh­stuhl. Ich lieb­te die­ses Büro. Es war klein, aber es war mein Reich. Mit den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen im Haus hat­te ich ein super gutes Ver­hält­nis. Das Arbeits­kli­ma wur­de nicht zuletzt durch unse­ren Refe­rats­lei­ter auf einem sehr fami­liä­ren Niveau gehal­ten. Wir haben das alle sehr genossen.

Das Messer im RückenDr. Cho­le­ri­kus hin­ge­gen war ein rich­ti­ger Stink­stie­fel. Er war das, was man “hin­ter­fot­zig” nennt. Zuerst tat er dir freund­lich ins Gesicht, und kaum dass er sich umge­dreht hat­te, ramm­te er dir das Mes­ser in den Rücken. Er konn­te es nicht ertra­gen, wenn ich mal eine hal­be Stun­de Zeit hat­te, um mit ande­ren Kol­le­gIn­nen im Haus ein Schwätz­chen zu hal­ten oder mich für die Arbeit im Labor interessierte.

Und so kam es, dass der wer­te Kol­le­ge immer mal wie­der durch die Blu­me – manch­mal auch sehr direkt – hat­te fal­len las­sen, dass die Frau Geiss wohl ent­we­der zu wenig zu tun oder zu viel frei hät­te. Dabei war es ihm egal, ob ande­re Kol­le­gen dabei waren oder nicht. Ein­mal frag­te ich ihn vor ver­sam­mel­ter Mann­schaft, ob er denn glaub­te, dass ich den gan­zen Tag nur Däum­chen dre­hen wür­de. Wor­auf er ant­wor­te­te: “Nein, nicht den gan­zen!” Mei­ne Kol­le­gIn­nen und ich schau­ten uns nur an, ver­dreh­ten die Augen und grins­ten, weil klar war, dass Dr. Cho­le­ri­kus mal wie­der eine Laus über die Leber gelau­fen sein musste.

Er war auch ein Meis­ter der Unter­stel­lun­gen. Ich erin­ne­re mich, dass er ein paar Mal ver­such­te, mir etwas unter die Wes­te zu jubeln, um mich dann “hoch­ge­hen” zu las­sen. Da ich den Bra­ten aber schon 10 Mei­len gegen den Wind roch, beug­te ich vor und mach­te mir zu allem, was er mir auf­trug, Noti­zen und zeich­ne­te die Arbei­ten, die ich erle­digt hat­te, mit Datum und Kür­zel ab. Oben­drein mach­te ich davon Kopien und ver­wahr­te sie bei mir auf. Wie gut, dass ich das tat.

Nicht mit mir!

Eines Tages kam er zu mir ins Büro und ver­such­te, mich zur Sau zu machen, weil ich angeb­lich eine bestimm­te Auf­ga­be nicht erle­digt hät­te. Ich griff kur­zer­hand in mei­ne Schub­la­de und zog das Beweis­stück her­vor. Das brach­te ihn erst recht auf die Pal­me, denn mit so viel Pfif­fig­keit mei­ner­seits hat­te er nicht gerech­net. Er hielt sich näm­lich für ober­schlau. Da kann­te er aber die Frau Geiss noch nicht. Die hat zwar kei­nen aka­de­mi­schen Grad, steht Dr. Cho­le­ri­kus jedoch in Sachen Intel­li­genz und Stra­ßen­schläue in nichts nach. Ätsch.

Als er dabei war, mich anzu­brül­len, wur­de ich immer ruhi­ger, stand nur da und schau­te ihn an, bis er fer­tig war. Durch die Laut­stär­ke, die er an den Tag leg­te, ließ es sich nicht ver­mei­den, dass die Kol­le­gIn­nen im Haus das mitbekamen.

Rote Karte für MobberDann brüll­te ich zurück: “Du ver­lässt auf der Stel­le mein Büro. Und du kommst erst dann zurück, wenn du wie­der nor­mal gewor­den bist. Dann darfst du mich fra­gen, ob ich wie­der etwas für dich schrei­be. Andern­falls kannst du dich in Zukunft an die Schreib­kanz­lei im Haupt­haus wenden.”

Dr. Cho­le­ri­kus ver­schlug es die Spra­che, er lief puter­rot an und droh­te fast zu ersti­cken. Wut­ent­brannt mach­te er auf dem Absatz kehrt und ver­ließ mein Büro. Drei Tage lang sprach er kein Wort mit mir. Danach behan­del­te er mich mit einer Freund­lich­keit, die schon fast nicht mehr zu ertra­gen war. Nicht dass er sich etwa ent­schul­digt hät­te, nein, das hät­te Dr. Cho­le­ri­kus nicht über sich gebracht. Aber er mach­te sich mit sei­nem Ver­hal­ten zum Gespött des gan­zen Refe­ra­tes. Es war köst­lich und ging mir run­ter wie Öl.

Erst vie­le Jah­re spä­ter erfuhr ich, dass so ein Ver­hal­ten “Mob­bing” genannt wird. Und natür­lich gibt es vie­le, die am Arbeits­platz gemobbt wer­den. Gott sei Dank bin ich mit genü­gend Selbst­be­wusst­sein und Schlag­fer­tig­keit aus­ge­stat­tet, sonst hät­te ich mich gar nicht getraut, mich zu wehren.

Was ist Mobbing?

Wir alle haben eine Ver­mu­tung, was Mob­bing ist, haben es viel­leicht selbst schon erlebt oder kön­nen zumin­dest eini­ge der nach­fol­gen­den Punk­te benennen:

Mobbingarten

Die all­ge­mei­ne Defi­ni­ti­on von Mob­bing geht auf den Psy­cho­lo­gen Heinz Ley­mann (1932–1999) zurück. Er gilt als Pio­nier in der Mobbingforschung:

„Eine Per­son wird an ihrem Arbeits­platz gemobbt, wenn sie im Kon­flikt mit Kol­le­gen oder Vor­ge­setz­ten in eine unter­le­ge­ne Posi­ti­on gekom­men ist und auf sys­te­ma­ti­sche Wei­se über min­des­tens 6 Mona­te hin­weg min­des­tens ein­mal pro Woche einer der fol­gen­den 45 feind­se­li­gen Hand­lun­gen aus­ge­setzt ist:“

Eini­ge die­ser 45 feind­se­li­gen Hand­lun­gen sei­en an die­ser Stel­le auf­ge­führt. Die rest­li­chen fin­dest du unter dem o. g. Link.

  • Gerüch­te wer­den verbreitet
  • Stän­di­ge Kri­tik an der Arbeit oder am Privatleben
  • Man gibt dem Betrof­fe­nen sinn­lo­se Arbeitsaufgaben
  • Man gibt dem Betrof­fe­nen Auf­ga­ben, die sei­ne Qua­li­fi­ka­ti­on weit über­stei­gen, um ihn zu diskreditieren
  • Man nimmt ihm jede Beschäf­ti­gung am Arbeits­platz, so dass er sich nicht ein­mal selbst Auf­ga­ben aus­den­ken kann
  • Hin­ter dem Rücken des Betrof­fe­nen wird schlecht über ihn gesprochen
  • Sexu­el­le Handgreiflichkeiten

Die juris­ti­sche Defi­ni­ti­on von Mob­bing lt. Urteil des Land­ge­richts Thü­rin­gen vom 10.04.2001 (Az. 5 Sa 403/00) lautet:

“Im arbeits­recht­li­chen Ver­ständ­nis erfasst der Begriff des “Mob­bing” fort­ge­setz­te, auf­ein­an­der auf­bau­en­de oder inein­an­der über­grei­fen­de, der Anfein­dung, Schi­ka­ne oder Dis­kri­mi­nie­rung die­nen­de Ver­hal­tens­wei­sen, die nach Art und Ablauf im Regel­fall einer über­ge­ord­ne­ten, von der Rechts­ord­nung nicht gedeck­ten Ziel­set­zung för­der­lich sind und jeden­falls in ihrer Gesamt­heit das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht oder ande­re eben­so geschütz­te Rech­te wie die Ehre oder die Gesund­heit des Betrof­fe­nen verletzen…” 
zum Voll­text

mobbingKol­le­gIn­nen sind kei­ne Punching-Bälle

Es gibt Men­schen, die loten mit ihrem Ver­hal­ten ihre Gren­zen aus und prü­fen, wie weit sie bei dir gehen kön­nen. Mein Kol­le­ge war so jemand. Er ver­such­te es immer wie­der bei mir. Und je mehr Kon­tra ich ihm gab, des­to grö­ßer wur­de sein Respekt. Im Lau­fe der Zeit wur­de er immer zah­mer. Und wenn er mal wie­der droh­te aus­zu­bre­chen, wies ich ihn in sei­ne Schran­ken und gut war.

Man­che wol­len auch ein­fach nur ihren Frust und ihre Aggres­sio­nen an ihren Kol­le­gIn­nen ablas­sen, weil sie nicht wis­sen, wohin damit. Wenn du so jemand bist, soll­test du dar­über nach­den­ken, ob ein Anti-Aggres­si­ons­trai­ning nicht ange­brach­ter wäre. Kauf dir einen Box­sack und bear­bei­te den nach Her­zens­lust. So sorgst du dafür, dass du, dei­ne Mit­men­schen und dei­ne Bezie­hung zu ihnen heil bleiben.

11 Tipps bei Mob­bing am Arbeitsplatz

11TippsbeiMobbing

Bist du schon ein­mal Opfer von Mob­bing geworden?

Schrei­be mir dei­ne Erfah­run­gen dazu.

  • Wie hast du dich gefühlt?
  • Was hast du gesagt/getan?
  • Konn­test du dich wehren?
  • Wenn ja, wie hast du das angestellt?

Wenn du gemobbt wirst und psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung brauchst, ste­he ich dir für ein kos­ten­lo­ses 15-minü­ti­ges Tele­fo­nat zur Ver­fü­gung. Danach kannst du ent­schei­den, ob du wei­ter mit mir arbei­ten möchtest.

Tel. 030 – 7790 9225


Bild­quel­len:

Bei­trags­bild ganz oben:
Anti-Mob­bing e.V.: http://www.muenster.org/antimobbing/

“Mes­ser im Rücken”
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/experten-analysieren-mobbingfaelle-und-geben-tipps-a-825551.html

“Sor­ry” — Iodilavoro.it
http://www.wirtschaft.ch/Supervision+schuetzt+vor+Mobbing+am+Arbeitsplatz/420600/detail.htm

“Mob­bing – eine schlim­me Sache”:
https://notendur.hi.is/ems/Forum/artikeldeutsch/Gesellschaft/mobbing1.htm