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Haben die Deut­schen einen Auftrag?

Ein Inter­view von Götz Witt­ne­ben mit Hubert Möhrle

Was haben die Deut­schen bis heu­te nicht erkannt? Was hal­ten sie zurück, wor­auf die Mensch­heit sehn­süch­tig war­tet? Was ist der wah­re Kern des­sen, daß wie­der ein­mal die gesam­te Mensch­heit auf­ein­an­der­ge­hetzt wird? Wer ist der eigent­li­che Sündenbock? …
Nicht nur, daß die Men­schen gegen­ein­an­der auf­ge­hetzt wer­den, son­dern es wird auch Krieg geführt gegen die Mut­ter Erde, unser Fun­da­ment, gegen das Bau­ern­tum unter dem Vor­wand, daß sich die Men­schen einem (ver­lo­ge­nen) Kli­ma­hype unter­ord­nen müssen…
Hubert Möhr­le ist sich sicher […] , daß der Deut­sche der Welt­ge­mein­schaft etwas vor­ent­hält, was er in sich trägt und sel­ber noch nicht erkannt hat: 

Pusteblume

Wie aus Angst Frie­de wird

Von Frie­de, Freu­de, Eier­ku­chen kann in die­sen Tagen wohl kei­ne Rede sein. Wohin ich auch höre, machen sich die Men­schen nicht nur Sor­gen um ihre Zukunft, vie­le haben sogar rich­tig­ge­hend Angst. Angst vor Ter­ror, Angst vor Krieg, Angst vor Ent­eig­nung, Angst vor dem Ver­lust ihrer Sicher­heit, Angst vor Gewalt­ta­ten uvm.

Die Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne­rie von Poli­tik­dar­stel­lern und Leit­me­di­en funk­tio­niert bes­tens, um Men­schen zu mani­pu­lie­ren und ihnen ein­zu­re­den, daß es unver­meid­bar sei, im Rah­men der Sicher­heit ein Stück Sou­ve­rä­ni­tät abzu­ge­ben. Nun, wenn man bedenkt, daß die BRD seit 1945 nicht sou­ve­rän gewe­sen ist und es bis heu­te nicht ist, fra­ge ich mich, von wes­sen Sou­ve­rä­ni­tät wir hier sprechen?

Vie­le Men­schen im Land wis­sen das auch, und vie­le spü­ren schon lan­ge, daß hier etwas gewal­tig zum Him­mel stinkt. Die meis­ten von ihnen kön­nen es aber nicht in Wor­te fas­sen, was zuge­ge­be­ner­ma­ßen auch ziem­lich schwie­rig ist. Denn in einem Satz läßt sich das, was hier seit vie­len Jah­ren läuft, nicht beschreiben.

Was soll bloß werden?

Den­noch läßt sich die­ses unter­schwel­li­ge Gefühl von Miß­trau­en gegen­über den Füh­rern des Lan­des, Wut über die ver­meint­li­che Unfä­hig­keit unse­rer Poli­tik­dar­stel­ler und die Angst vor einem erneu­ten Krieg nicht weg­dis­ku­tie­ren. Ich sage bewußt “ver­meint­lich”, denn die meis­ten unse­rer Poli­ti­ker sind durch­aus nicht unfä­hig, im Gegen­teil: sie machen ihren Job her­vor­ra­gend! Sie tun näm­lich nichts ande­res, als ihren Auf­trag zu erfül­len. Ein Auf­trag, der ihnen von der Haupt­sie­ger­macht USA auf­ge­brummt wur­de und den wir alle vier Jah­re mit­tra­gen, indem wir unse­re ver­meint­li­che “Bür­ger­pflicht” erfül­len und die­ses Spiel der Gro­ßen und Mäch­ti­gen mit unse­rem Kreuz­chen auf dem Stimm­zet­tel auch noch unterstützen.

Der amtie­ren­de US-Prä­si­dent sag­te zu Beginn sei­ner ers­ten Amts­pe­ri­ode, daß Deutsch­land ein besetz­tes Land sei und daß dies auch so blei­ben werde.

Der Auf­trag der BRD-Regie­rung heißt, zuerst das deut­sche Volks­ver­mö­gen und dann das deut­sche Volk abzu­wi­ckeln (= Sequestra­ti­ons­be­sat­zung; Seques­ter = Zwangs­ver­wal­ter). Genau das ist es, was hier pas­siert. Die mas­sen­haf­ten “Zuwan­de­run­gen” sowie die Abschaf­fung der Gebur­ten­bü­cher und Katas­ter sind nur eini­ge Bei­spie­le des offen­kun­di­gen Wahn­sinns, der hier im Zuge der Glo­ba­li­sie­rung insze­niert wird. Kein Wun­der, daß vie­le Men­schen Angst haben. Ist Dir übri­gens schon auf­ge­fal­len, daß seit eini­gen Mona­ten von den so genann­ten Flücht­lings­strö­men über­haupt nichts mehr im Fern­se­hen kommt?

Wir haben gera­de das all­jähr­li­che poli­ti­sche Som­mer­loch, und das wird mit aber­wit­zi­gen und abstru­sen Nach­rich­ten gefüllt, damit das gemei­ne Volk etwas zum Dis­ku­tie­ren hat und nicht auf “dum­me Gedan­ken” kommt, wie etwa dar­über nach­zu­den­ken, was um uns her­um so pas­siert und gewis­se Din­ge ein­mal zu hin­ter­fra­gen. “Nach­rich­ten” bedeu­tet übri­gens das, was nach­ge­rich­tet wur­de. Wel­chen Wahr­heits­ge­halt die Mel­dun­gen in den Leit­me­di­en haben, ist also mehr als frag­lich. Und auch das macht vie­len Men­schen Unmut und Angst.

Zwi­schen Lüge und Wahr­heit unter­schei­den lernen

Die meis­ten Men­schen sind jedoch schon so sehr kon­di­tio­niert, daß sie zwi­schen Wahr­heit und Lüge nicht mehr unter­schei­den kön­nen. Dabei ist es eigent­lich ganz ein­fach: Wahr­heit ist ein Gefühl. Ob etwas wahr ist oder nicht, kannst du mit Hil­fe der Weis­heit Dei­nes Kör­pers über­prü­fen, und zwar jede ein­zel­ne Aus­sa­ge, die irgend­je­mand tätigt und jede Mel­dung, die du siehst oder hörst. Sicher hast Du schon ein­mal vom kine­sio­lo­gi­schen Mus­kel­test gehört.

Nun, der kine­sio­lo­gi­sche Mus­kel­test ist eine wun­der­vol­le Metho­de, um her­aus­zu­be­kom­men, ob mir etwas gut tut oder nicht, ob ich ein Medi­ka­ment ver­tra­ge oder ob die Lebens­mit­tel, die ich zu mir neh­me, för­der­lich für mei­ne Gesund­heit sind, ob mir mein Nach­bar wohl­ge­son­nen ist oder nicht usw.

Das sagt aber noch nicht, wie wir am bes­ten mit Unsi­cher­heit und Angst umge­hen kön­nen. Von Frie­de, Freu­de, Eier­ku­chen sind wir also immer noch weit entfernt.

Angst ist auch ein Gefühl, und zwar ein sehr mäch­ti­ges. Angst lähmt. Wer stän­dig in Angst lebt, ist nicht mehr in der Lage, klar zu den­ken und adäqua­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, geschwei­ge denn klug und beson­nen zu han­deln. In einem mei­ner Bei­trä­ge habe ich bereits dar­über geschrie­ben (“Wenn dich mal wie­der die Angst packt”).

Was machen wir mit der Angst?

Ich mer­ke bei mir selbst, daß mich die Ängs­te mei­ner Mit­men­schen nicht unbe­rührt las­sen und ihre ängst­li­chen, ja schon fast panik­ar­ti­gen Befürch­tun­gen von Ter­ror und Krieg auch bei mir eine Wir­kung erzie­len. Hin­zu kommt, daß ich in den letz­ten Tagen gera­de­zu bom­bar­diert wur­de mit Mel­dun­gen, in denen von einem bevor­ste­hen­den 3. Welt­krieg die Rede ist. Ich muß zuge­ben, daß ich zeit­wei­lig rich­tig Mühe damit hat­te, nicht auf deren  dra­ma­ti­sie­ren­de Geschich­ten einzusteigen.

Und genau da liegt der Hase im Pfef­fer: Stei­gen wir auf die Dra­men der ande­ren ein, zieht uns das Lebens­en­er­gie ohne Ende! Des­halb ist es wich­tig, daß wir uns selbst beob­ach­ten, was wir den­ken, wie wir den­ken, was wir füh­len, was wir sagen und was wir tun. Die­se Din­ge sind enorm wich­tig für unser Leben im Jetzt und sie for­men unse­re Zukunft.

Das Gesetz der Anzie­hung (Reso­nanz­prin­zip)

Das, was wir heu­te den­ken, wird mor­gen zu unse­rer Rea­li­tät. So funk­tio­niert Schöp­fung. Was willst Du schöp­fen? Angst oder Lie­be, Kon­flikt oder Friede?

Wenn mein Kopf voll ist mit Vor­stel­lun­gen von Bedro­hung und Gewalt, dann zie­he ich genau das an, was ich nicht haben will. So funk­tio­niert das Resonanzprinzip.

Paß also bit­te dar­auf auf, was sich in dei­nem Ober­stüb­chen abspielt und was es mit Dir macht, wenn die Medi­en Dir wie­der mal einen Floh ins Ohr set­zen wol­len. Steig nicht auf alles ein, was irgend­wel­che Poli­tik­dar­stel­ler an geis­ti­gem Dünn­pfiff von sich geben. Das ist gewollt, da steckt Metho­de dahin­ter, auch wenn Du das viel­leicht nicht glau­ben magst. Du mußt mir auch nicht glau­ben. Ich fän­de es viel bes­ser, wenn Du alles hin­ter­fra­gen und über­prü­fen wür­dest, was Dir komisch vor­kommt. Nur so stellst Du sicher, daß Dir so schnell kei­ner mehr ein X für ein U vor­ma­chen kann. Das ist Dei­ne Ver­ant­wor­tung. Und das ist Dein Anteil an der Erschaf­fung einer Zukunft, die die Mehr­heit der Men­schen in die­sem Land und auf die­sem Pla­ne­ten sich wünschen. 

Wie aus Angst Frie­de wird

Kein Fern­se­hen mehr gucken, kei­ne Nach­rich­ten mehr hören, das zieht Dich run­ter, macht Dich wütend, frus­triert und ängst­lich. Wenn mor­gen der Krieg aus­bre­chen soll­te, erfährst Du es eine hal­be Stun­de spä­ter, na und? Bis dahin kannst Du Dich dar­in üben, för­der­li­che Gedan­ken zu ent­wi­ckeln und ein­mal in Dich hin­ein­zu­spü­ren, wel­che Gefüh­le die­se Gedan­ken in Dir aus­lö­sen. Wenn es fried­vol­le und freud­vol­le Gefüh­le sind, ver­har­re dar­in, so lan­ge und so oft Du kannst. Denn was Du aus­sen­dest, kehrt in der glei­chen Qua­li­tät zu Dir zurück.

Den­ke oder sage laut: “Ich gehe in Reso­nanz zur Bedin­gungs­lo­sen Lie­be”. Dann beob­ach­te, was pas­siert. Immer wenn Du im Zustand de LIEBE bist, hat die Angst kei­ne Chan­ce, von Dir Besitz zu ergrei­fen. Je öfter Du die­se Übung machst, des­to mehr wirst Du fest­stel­len, welch eine kraft­vol­le, posi­ti­ve Wir­kung dies hat und wie sich Dein Leben verändert.

Den­ke oder sage laut: “Frie­de sei mit Dir.” Beob­ach­te, was es mit Dir macht.

Den­ke oder sage laut: “Frie­de sei mit mir.” Denn auch das ist wich­tig. Wenn Du Frie­den statt Kampf in Dir spürst, wird sich das auf Dein Umfeld und Dei­ne Mit­men­schen über­tra­gen. So ein­fach geht Schöp­fung. Jeder kann das tun, auch Du!

Foto: Selbstliebe

Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) findest

Selbst­lie­be ist etwas ganz Natür­li­ches. Schon Jesus sag­te: Lie­be Dei­nen Nächs­ten, wie Dich selbst! Er mein­te damit nicht: Lie­be Dei­nen Nächs­ten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil wer­den. Wer die Inter­es­sen von ande­ren stets über sei­ne eige­nen stellt, ver­leug­net sich selbst. Das kann sogar bis zur völ­li­gen Selbst­auf­ga­be gehen. Die­ses Ver­hal­ten ist kei­nes­wegs gesund und nicht zu befür­wor­ten. Aber es kommt lei­der viel zu oft vor. Gewalt und Unter­drü­ckung ver­set­zen Men­schen in Angst. Und Angst ist bekannt­lich das Gegen­teil von Lie­be. Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) fin­dest, erfährst Du hier.

Feh­len­de Selbst­lie­be ver­hin­dert die Heilung

Sich selbst zu lie­ben, fällt vie­len Men­schen schwer. Wir wur­den als Kin­der bereits dazu erzo­gen, ande­re über uns selbst zu stel­len. Im deut­schen Sprach­ge­brauch gilt es als höf­lich, die ande­re Per­son zuerst zu nen­nen, so heißt es bei­spiels­wei­se “…mei­ne Schwes­ter und ich…” oder  “…mein Freund und ich…” Im Eng­li­schen ist das ganz anders, dort heißt es “…me and my par­ents…” (ich und mei­ne Eltern) oder “… me and my hus­band…” (ich und mein Ehe­mann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit ande­ren Spra­chen ver­hält. Jeden­falls drückt die Nen­nung der eige­nen Per­son vor der ande­ren ein gewis­ses Selbst­be­wusst­sein aus. 

Was aber, wenn ein Mensch miss­han­delt, her­ab­ge­wür­digt und gede­mü­tigt wird, z. B. durch Fol­ter, sexu­el­le Über­grif­fe oder Psy­cho­ter­ror? Die kör­per­li­chen Wun­den hei­len viel­leicht mit der Zeit, aber was ist mit den see­li­schen Wun­den? Wenn die­sem Men­schen oben­drein das Gefühl ver­mit­telt wird, er sei an sei­ner Situa­ti­on doch selbst schuld, kann dies dazu füh­ren, dass die Selbst­lie­be auf ein Mini­mum schwin­det oder sogar ganz auf der Stre­cke bleibt.

Men­schen, die nicht über genü­gend Selbst­be­wusst­sein bzw. Selbst­lie­be ver­fü­gen, sind leich­ter ver­wund­bar. Deren Selbst­wert­ge­fühl wird mit einem Mal schwer erschüt­tert und lei­det mas­siv unter der kör­per­li­chen und/oder psy­chi­schen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem trau­ma­ti­schen Erleb­nis — auch nach meh­re­ren trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen — Dein Selbst­wert­ge­fühl wie­der auf­zu­bau­en und an der Wie­der­her­stel­lung Dei­ner Selbst­lie­be zu arbei­ten, denn

  • Du hast ein Recht dar­auf, dass die Ver­let­zung aufhört!
  • Du hast ein Recht dar­auf, Dich selbst ach­ten und lie­ben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht dar­auf, ein glück­li­ches und erfüll­tes Leben zu führen!

Und zwar ein­zig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbst­lie­be kann man lernen

Wie Du Selbst­lie­be (wie­der) ler­nen kannst, möch­te ich Dir nach­fol­gend zei­gen. Es ist näm­lich so, dass Du — egal wie alt Du inzwi­schen bist — ler­nen kannst, Dich selbst zu ach­ten und zu lie­ben. Das braucht viel­leicht ein wenig Zeit, viel­leicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Lie­be (wie­der) Teil Dei­nes Bewusst­seins gewor­den ist, kannst Du an Dei­nem Selbst­wert­ge­fühl arbei­ten. Die Lie­be ist der Grund­stein dafür.

Lie­be ist eine Himmelsmacht

Wer­de zu dem, was Du haben möch­test. Willst Du mehr Lie­be in Dein Leben zie­hen, so musst Du die­se Qua­li­tät in Dir erzeu­gen und damit einen Reso­nanz­kör­per bil­den. Du hast kei­ne Lie­be in Dir, sie ist abge­stor­ben, meinst Du?

Da muss ich Dir ent­schie­den wider­spre­chen: Du hast sehr wohl Lie­be in Dir. Du bist Lie­be! Dass Du sie momen­tan nicht so recht wahr­neh­men kannst, liegt dar­an, dass sie über­la­gert ist von ande­ren Qua­li­tä­ten, die sich in den Vor­der­grund gedrängt haben, z. B. Schre­cken, Wut, Trau­er etc.

Lie­be ist die stärks­te Macht im Uni­ver­sum. Unser natür­li­cher Zustand ist es, ent­spannt, fried­voll und in der Lie­be zu sein. Kein Baby kommt böse, berech­nend oder kor­rupt auf die Welt.

Du bist ein lie­bens­wer­ter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu wer­den. Ein­fach so, weil es Dich gibt. Lie­be ist nichts, was man sich ver­die­nen muss. Lie­be ist immer da. Sie ist all­um­fas­send und bedin­gungs­los. Es ist genug Lie­be für alle da. Lie­be kann nie­mals zur Nei­ge gehen. Bedin­gungs­lo­se Lie­be ist eine unver­sieg­ba­re Quel­le und erschafft sich aus sich her­aus immer wie­der neu.

Sie ist nicht zu ver­wech­seln mit der mensch­li­chen Lie­be, die aus dem Ego kommt, die all­zu ger­ne instru­men­ta­li­siert wird, an Bedin­gun­gen geknüpft ist und mit der Abhän­gig­kei­ten geschaf­fen wer­den, z. B.:

“Wenn du mich wirk­lich lie­ben wür­dest, dann wür­dest du…” oder

“Wenn du auf­hörst zu wei­nen, hat Mami dich wie­der lieb” usw.

Die­se Mani­pu­la­tio­nen sind emo­tio­na­le Erpres­sung und haben mit LIEBE nicht das Gerings­te zu tun! LIEBE bedeu­tet, jeman­den auch dann zu akzep­tie­ren, wenn er gera­de nicht das tut, was ich von ihm erwar­te oder wenn er nicht so aus­sieht, wie ich ihn ger­ne hät­te. Und was für die Lie­be zu ande­ren gilt, gilt auch für die Lie­be zu mir selbst. Selbst­lie­be heißt, mich so anzu­neh­men, wie ich bin, mit all mei­nen Unzu­läng­lich­kei­ten und Spleens, mit Bier­bauch, Ret­tungs­rin­gen, Haar­aus­fall, Hän­ge­brüs­ten und schlech­ter Laune.

Es ist para­dox, aber wenn ich mich so akzep­tie­re, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902–1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, mei­nen Mann, mei­nen Leh­rer etc. so akzep­tie­re, wie sie sind, ohne sie ver­än­dern zu wol­len, dann pas­sie­ren Wunder.

Ver­än­de­rung kann also nur gesche­hen, wenn wir ler­nen, uns und alles um uns her­um so zu lie­ben, wie es ist. Eine wahr­lich gro­ße Her­aus­for­de­rung in einer Welt, die wir in Gut und Böse ein­ge­teilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Dei­nem Her­zen – aus wel­chen Grün­den auch immer – ver­sperrt ist, kommt hier eine klei­ne Übung mit gro­ßer Wir­kung, die Dich in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bringt.

Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Liebe

Sor­ge dafür, dass Du für eini­ge Minu­ten unge­stört bist. Mache es Dir bequem. Set­ze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atem­zü­ge und beob­ach­te Dei­nen Atem, wie er durch Dei­nen Kör­per strömt. Du musst ihn nicht beein­flus­sen, lass ihn ein­fach kom­men und gehen. Lass auch Dei­ne Gedan­ken kom­men und wie­der gehen.

Jetzt sprich Dei­ne Absicht aus, in Kon­takt mit der All­um­fas­sen­den bzw. Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu kom­men (in Gedan­ken oder laut):

“Ich gehe in Kon­takt zur All­um­fas­sen­den Lie­be” oder

“Ich schwin­ge mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be”.

Hilf­reich ist die Vor­stel­lung, dass du LIEBE ein­at­mest, ver­bun­den mit der Affirmation:

“Ich atme Bedin­gungs­lo­se Lie­be ein” oder

“Ich lade die Bedin­gungs­lo­se Lie­be in mein Leben ein, sie durch­strömt mei­nen Kör­per, mei­nen Geist und mei­ne Seele”.

Im Ide­al­fall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohl­ge­fühl in Dei­ner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts dar­aus, Dei­ne Absicht genügt. Sei Dir des­sen gewiss, dass Du in Kon­takt mit der LIEBE bist und Dei­ne Schwin­gun­gen sich erhö­hen. Beden­ke, dass die trau­ma­ti­sche Ener­gie, die viel­leicht noch in dei­nem Ner­ven­sys­tem gebun­den ist, sich erst lösen muss. Mit die­ser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen. 

Viel­leicht spürst Du aber auch schon beim ers­ten Mal, dass Dein Herz­zen­trum (Herz-Cha­kra) sich wei­tet und Du ein ange­neh­mes Gefühl von Wär­me, Leich­tig­keit oder Freu­de wahr­nimmst, und sei die­ses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und wür­di­ge es. Mache die­se Übung immer wie­der, am bes­ten jeden Tag, ger­ne auch mehr­mals am Tag. Nach einer Wei­le musst Du Dich dazu nicht mehr zurück­zie­hen oder hin­le­gen. Du kannst jeder­zeit und über­all mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be in Kon­takt gehen. Die Übung dau­ert nur ein paar Sekun­den oder Minu­ten. Dein Gedan­ke, in Reso­nanz mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu gehen oder die Vor­stel­lung, LIEBE ein­zu­at­men, genügt.

Wenn du möch­test, kannst Du mit der Zeit die Medi­ta­ti­on noch erweitern:

Nimm das Wohl­ge­fühl war, das sich ein­stellt, wenn Du in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bist. Spü­re, in wel­chen Regio­nen im Kör­per Du es fühlst. Genie­ße es. Hat es eine Form oder eine Far­be? Lass die­ses Wohl­ge­fühl grö­ßer wer­den und sich rich­tig in Dir breit machen. So groß, dass es Dei­nen gan­zen Kör­per durch­dringt. Und noch grö­ßer, so groß, dass es über Dei­nen phy­si­schen Kör­per hin­aus­geht. Noch grö­ßer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befin­dest, aus­füllt. Dann noch grö­ßer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, aus­füllt. Und noch­mal grö­ßer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohl­ge­fühl noch grö­ßer wer­den las­sen? So groß, dass es das gan­ze Land umschließt, den Kon­ti­nent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkennt­nis­se wol­len nicht nur bestaunt, son­dern auch trai­niert wer­den. Nur so kön­nen wir sie in unse­ren All­tag inte­grie­ren, so kön­nen sie wir­ken und unser Leben ange­neh­mer machen. Und die nächs­te Gele­gen­heit zum Üben kommt bestimmt. In Kon­takt mit der Lie­be zu sein, ist das Wich­tigs­te bei Dei­nem inne­ren Friedensprozess.

Auf der Netz­sei­te Hope­ful-Wounds gibt eine Betrof­fe­ne von sexua­li­sier­ter Gewalt Über­le­bens­tipps für dunk­le Stun­den. Die­se Über­le­bens­tipps sind für alle Men­schen mit trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen wert­voll, nicht nur für Opfer sexua­li­sier­ter Gewalt. Wenn Dein Selbst­wert­ge­fühl — durch wen oder was auch immer — in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wur­de und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf die­se Seite.

Buch­tipp:
Der acht­sa­me Weg zur Selbst­lie­be:
Wie man sich von destruk­ti­ven Gedan­ken und Gefüh­len befreit (Chris­to­pher Ger­mer, 2011)

Ech­te Freunde

“Ech­te Frün­de ston zesamme,
ston zesam­me su wie eine Jott un Pott.
Ech­te Frün­de ston zesamme,
eß och dih Jlöck op Jöck un läuf dir fott.
Frün­de, Frün­de, Frün­de en dr Nut,
jon´er hun­dert, hun­dert op e Lut…” (Über­set­zung am Ende des Arti­kels)

Ja, ja, ich weiß: Kar­ne­val ist vor­bei. Der Ascher­mitt­woch hat die när­ri­sche Zeit been­det und die Fas­ten­zeit ein­ge­läu­tet. Trotz­dem möch­te ich heu­te die­ses Köl­sche Lied  der Höh­ner zitie­ren, das nicht nur zur Kar­ne­vals­zeit hoch­ak­tu­ell ist, son­dern jeden Tag im Jahr. Denn in der Not kann man gute Freun­de immer gebrau­chen, gell. Lei­der gibt es so weni­ge davon, ich mei­ne, die ech­ten! Manch­mal son­nen sich ande­re ein­fach nur in unse­rem Licht oder hef­ten sich an uns wie die Schmeiß­flie­gen, und wenn’s dann mal brenz­lig wird, schwir­ren sie davon, wie sel­bi­ge. Ech­te Freun­de sind mit Gold nicht aufzuwiegen…

Was macht für Dich eine ech­te Freund­schaft aus?

Tust Du Dich schwer mit dem Begriff Freund­schaft? War­um nennt man den einen Freund und der ande­re, mit dem man viel mehr und öfter zu tun hat, ist ’nur’ ein Bekannter? 

Wie vie­le Men­schen gibt es, die Du Freun­de nennst? Nein ich mei­ne nicht Dei­ne Face­book-Freun­de und nicht Dei­ne Kum­pel, auch nicht die guten Bekann­ten oder die alten Bekann­ten. Eine The­ken­be­kannt­schaft ist kein Freund. Obwohl natür­lich aus einer Bekannt­schaft eine Freund­schaft wer­den kann.

Wie genau defi­nierst Du Freund­schaft? Wann darf sich jemand Dein Freund oder Dei­ne Freun­din nennen?

Mein Lebens­ge­fähr­te hat einen Freund, mit dem er seit der 3. Klas­se befreun­det ist. Die bei­den haben ihre Kind­heit und Jugend mit­ein­an­der ver­bracht, haben (Liebes-)Kummer und Freu­de geteilt, sind zusam­men mit einer alten Rost­lau­be nach Paris gefah­ren, haben gehei­ra­tet, Trau­zeu­gen und Paten­schaf­ten über­nom­men und was man halt so macht als Freun­de. Heu­te sind bei­de über 60 und  immer noch befreun­det. Die gemein­sa­men Unter­neh­mun­gen sind weni­ger gewor­den, man sieht sich nicht mehr so oft wie frü­her, aber es wird min­des­tens zwei­mal im Monat mit­ein­an­der tele­fo­niert. Wenn wir zusam­men sind, wer­den die alten Geschich­ten von frü­her erzählt, und wir schmei­ßen uns jedes­mal weg vor Lachen. Ein­mal hat mein Lebens­part­ner sogar für sei­ne Freun­de, die in Not waren, sei­nen Job gekün­digt, weil der Chef ihm kei­nen Urlaub geben woll­te, um zu ihnen zu fah­ren und ihnen zu helfen.

Ich habe eine Freun­din, die ich nur sehr unre­gel­mä­ßig sehe und spre­che. Da ich in Ber­lin woh­ne und sie am Boden­see, tele­fo­nie­ren oder sky­pen wir meis­tens mit­ein­an­der. Ich nen­ne sie Freun­din, weil ich mit ihr mei­ne tiefs­ten Gedan­ken tei­le und sie die ihren mit mir. Sie ist mei­ne Freun­din, weil sie mir kei­nen Schmu um die Backe streicht, son­dern mir die Wahr­heit knall­hart ins Gesicht sagt (lie­be­voll, aber unver­blümt). Wir hau­en uns unse­re Wahr­hei­ten um die Ohren. Wir bau­en uns gegen­sei­tig auf und wach­sen anein­an­der und mit­ein­an­der. Manch­mal spre­chen wir uns vie­le Mona­te (zuletzt sogar über ein Jahr) nicht. Und den­noch ist es so, als hät­ten wir uns ges­tern erst gese­hen. Wir haben eine tie­fe Her­zens­ver­bin­dung, ich wür­de sogar sagen, Seelenverbindung.

Für mich hat eine Freund­schaft nichts damit zu tun, wie oft man sich sieht, spricht oder wie oft man mit­ein­an­der aus­geht. Freund­schaft heißt für mich, da zu sein. Ich weiß, dass mei­ne Freun­din vom Boden­see da ist. Und ich bin auch da, nicht nur für sie , auch für ande­re Men­schen, mit denen ich befreun­det bin und die ich lan­ge nicht gese­hen habe. Da sein bedeu­tet nicht, an einem bestimm­ten Ort zu sein. Ver­stehst Du, was ich meine? 

“Wenn ein Schick­sals­schlag dich trifft,
musst du einen Freund haben,
dem du trau­en und auf den du bau­en kannst.”

(Mr. Hobbs in “Der klei­ne Lord”)

Hast Du eine Freun­din oder einen Freund, die Du nachts um drei anru­fen kannst, wenn es sein muss? Gibt es Men­schen, die Dich nachts um drei anru­fen können?

Jeman­den zu haben, bei dem man sich aus­wei­nen und bei dem man sich Erdrü­cken­des von der See­le reden kann, hat etwas unglaub­lich Ent­las­ten­des und Befrei­en­des. Das offe­ne Ohr eines Freun­des bei einem Glas Bier bewirkt manch­mal mehr als ein Gespräch bei einem The­ra­peu­ten. Es muss auch nicht immer gleich eine Lösung her, zuhö­ren reicht oft schon. 

Der Begriff “Freund” oder “Freun­din” wird teil­wei­se sehr lax ver­wen­det. Und obwohl ich nicht jeden mei­nen Freund nen­nen wür­de, ist es bei mir den­noch so, dass sich Begrif­fe wie “Freun­de oder Freund­schaft” irgend­wie auf­zu­lö­sen schei­nen. Sie haben für mich nicht mehr dies­sel­be Bedeu­tung wie frü­her. Ich mer­ke, dass, je mehr ich in mir zuhau­se bin, ich gar kei­ne Freun­de mehr habe. Das klingt selt­sam und wider­sprüch­lich, nicht wahr? Und doch fühlt es sich total rich­tig an. Denn das Gefühl, dass ich in mir habe, geht über Freund­schaft weit hin­aus. Es ist ein Gefühl von bedin­gungs­lo­ser Annah­me, von Lie­be zu allem was ist. Es gelingt mir nicht immer, die­ses Gefühl über meh­re­re Stun­den oder gar einen gan­zen Tag zu hal­ten. Aber ich rufe es mir immer wie­der in Erin­ne­rung und übe und übe und übe… Smily-rot

Hier eine klei­ne Übung für Dich. Beant­wor­te Dir selbst ein­mal fol­gen­de Fragen:

Wen liebst Du?
Wer darf Dich lieben?
Wofür bist Du dankbar?
Wem ver­traust Du?
Kannst Du Dich selbst lieben?


Wenn Du nicht aus dem Rhein­land kommst oder des Köl­schen Dia­lek­tes nicht mäch­tig bist, hier eine Über­set­zung und Erklä­rung des Refrains von “Ech­te Fründe”:

Ech­te Freun­de hal­ten zusammen,
hal­ten zusam­men wie ein Gott und Pott (urköl­sches Fami­li­en­cre­do: Wir beten zu einem Gott und essen aus einem Topf; Abk. ‘Jott un Pott’)
Ech­te Freun­de hal­ten zusammen,

ist auch dein Glück unter­wegs und läuft dir fort.
Freun­de, Freun­de, Freun­de in der Not,
gehen hun­dert, hun­dert auf ein Lot…
(Lot = alte Gewichts­ein­heit, ca. 14 — 18 g. Bedeu­tung: Die Freund­schaft von 100 “Freun­den” wiegt gera­de mal so viel wie 1 Lot, d. h. es blei­ben Dir in der Not nicht vie­le Freun­de übrig. Wenn Du Glück hast, gera­de mal einer, und das ist dann eben ein ech­ter Freund.)

Zeit für Dich: Dein schö­ner Tag in 7 Schritten

Nichts pla­nen wir so akri­bisch, wie unse­ren Urlaub. Meist wis­sen wir schon, wohin wir rei­sen wol­len, ob es ein Strand- oder ein Aktiv­ur­laub wer­den soll, ob wir in die Som­mer­fri­sche fah­ren oder lie­ber einen Win­ter­ur­laub machen. Wir wäl­zen Pro­spek­te oder schau­en im Inter­net nach güns­ti­gen Rei­se­an­ge­bo­ten. Wir haben auch eine genaue Vor­stel­lung davon, was wir im Urlaub erle­ben möch­ten. Dem­entspre­chend pla­nen wir unser Aus­flugs- und Erleb­nis­pro­gramm. Natür­lich müs­sen dafür die rich­ti­gen Kla­mot­ten ein­ge­packt und ggf. noch ein­ge­kauft wer­den. Der Gedan­ke an den Urlaub zau­bert uns ein Lächeln ins Gesicht, und wir erle­di­gen die Vor­be­rei­tun­gen mühe­los und mit einer kind­li­chen Freu­de. Wie Du die­se Freu­de auch in Dei­nem All­tag erle­ben kannst, ver­ra­te ich Dir in die­sem Artikel.

Mach Dir einen schö­nen Tag

Du arbei­test  viel, hast Stress und freust Dich auf Dei­nen wohl­ver­dien­ten Jah­res­ur­laub. End­lich mal wie­der ein paar Wochen am Stück aus­span­nen. Viel­leicht kannst Du Dir aber auch kei­nen Urlaub leis­ten und bist frus­triert, weil Dein All­tag nur aus Arbeit und Über­le­bens­kampf besteht. Dann ist es für Dich viel­leicht umso schwie­ri­ger, zu ent­span­nen oder gar auszuspannen.

Ja, es ist ist schwie­rig, aber nicht unmög­lich. Und des­halb ist es wich­tig, Dei­nen Tag zu pla­nen, so wie Du einen Urlaub pla­nen würdest.

Was brauchst Du dazu?

Nun, zunächst ein­mal brauchst Du Dei­ne Erlaub­nis. Ja, denn ohne die geht’s nicht. Wenn Du Dir selbst nicht gestat­test, einen schö­nen Tag zu erle­ben, dann wird es auch nichts. Schnell wirst Du 1000 Aus­re­den parat haben, war­um Du “kei­ne Zeit” hast, einen schö­nen Tag zu erle­ben. Die Kin­der, der Haus­halt, die kran­ke Groß­mutter, das knap­pe Bud­get usw.

Dabei muss Dein schö­ner Tag nicht viel kos­ten, ja er kann sogar ganz ohne finan­zi­el­len Auf­wand gestal­tet wer­den. Es kommt halt dar­auf an, wie Du die­sen Tag erle­ben möchtest.

Zeit für Dich: Dein schö­ner Tag in 7 Schritten

Um Dei­nen Tag zu pla­nen stel­le Dir fol­gen­de Fragen:

1.  Vor­stel­lung

  • Wie soll Dein Tag beginnen?
  • Viel­leicht mit einer Tas­se Kaf­fee oder Tee?
  • Danach eine Dusche?
  • Ein aus­gie­bi­ges Frühstück…?

2. Wor­auf hast Du Lust?

  • Was willst Du mal wie­der machen?
  • Was hast Du schon lan­ge nicht mehr gemacht?
  • Was lässt sich an einem Tag gut bewerkstelligen?
  • Brauchst Du Action oder Ruhe?

3. Wo soll es hingehen?

  • Bleibst Du zuhau­se oder in Dei­nem Wohnort?
  • Oder fährst Du raus (über die Stadt­gren­ze, aufs Land etc.)?
  • Wie kommst Du dahin und wie­der zurück?

4. Wen nimmst Du mit?

  • Reist Du alleine?
  • Oder in Begleitung?

5. Was kos­tet der Spaß?

  • Was darf Dein schö­ner Tag maxi­mal kos­ten (Fahrt­kos­ten, Ein­tritt, Ver­pfle­gung etc.)?
  • Wie kannst Du Dir das Geld dafür beschaf­fen (mög­lichst ohne Schul­den zu machen)?
  • Lässt sich Dein schö­ner Tag auch ohne zusätz­li­che Kos­ten gestalten?

6. Was musst Du im Vor­feld orga­ni­sie­ren, um Dei­nen Tag durch­füh­ren zu können?

  • Baby­sit­ter organisieren
  • Haus­tie­re ver­sor­gen oder woan­ders unterbringen
  • Pfle­ge eines Ange­hö­ri­gen delegieren
  • Urlaub bean­tra­gen etc.

7. Ter­min festlegen

Mach einen fes­ten Ter­min und orga­ni­sie­re alles auf die­sen Ter­min hin. Sonst wirst Du es wahr­schein­lich nie tun.

Die­ser Tag gehört nur Dir, er ist nur für Dich. Du hast ihn Dir ver­dient, ein­fach so, weil Du da bist, nicht weil Du vor­her eine Leis­tung voll­bracht hast. Das ist näm­lich einer der größ­ten Denk­feh­ler, die wir fast alle machen. Wir den­ken, wenn wir nichts geleis­tet haben, dür­fen wir auch nicht “belohnt” wer­den. Dein schö­ner Tag hat aber nichts mit Beloh­nung zu tun, son­dern mit Lie­be und Wert­schät­zung Dir selbst gegen­über. Und wenn es Dir gut geht, geht es Dei­nen Lie­ben auch gut. Es ist ja nicht so, als wür­dest Du nur an Dich den­ken, nicht wahr? Du ver­sorgst Dei­ne Fami­lie, bist für Dei­ne Freun­de da, die Kol­le­gen brau­chen Dich usw. Men­schen, die nur an sich den­ken, haben die­se Gewis­sens­bis­se nicht, die machen ein­fach, was ihnen gefällt, ohne Rück­sicht auf Ver­lus­te. Aber das bist ja nicht Du.

Erlau­be Dir, etwas für Dich zu tun, pla­ne Dei­nen schö­nen Tag und dann genie­ße ihn in vol­len Zügen. Gedan­ken an Reue oder Gewis­sens­bis­se lass bei­sei­te. Die ver­mie­sen Dir nur die Stim­mung und machen Dei­nen schö­nen Tag in Null­kom­ma­nix zunich­te. Und das wäre äußerst scha­de, denn damit hät­test Du nichts gewon­nen, außer noch mehr Frust. Und das willst Du ja nicht und Dei­ne Lie­ben sicher auch nicht.

Wenn Du Dir kei­nen gan­zen Tag geneh­mi­gen willst oder kannst, dann wenigs­tens ein paar schö­ne Stunden.

Ideen für einen schö­nen Tag (oder ein paar schö­ne Stunden)

  • Mal wie­der ein Kon­zert besuchen
  • Für Freun­de kochen
  • Plä­ne für die Zukunft machen
  • Im Mond­schein schwimmen
  • Den Sonnenaufgang/Sonnenuntergang feiern
  • Eine Wan­de­rung mit Ruck­sack über Stock und Stein
  • Alle gel­ben Blu­men auf einer Wie­se zählen
  • Mal wie­der einen Schnee­mann bauen
  • Mit der bes­ten Freun­din / dem bes­ten Freund Klin­gel­männ­chen spielen
  • Men­schen besu­chen, die Du lan­ge nicht gese­hen hast
  • Bar­fuß über eine nas­se Wie­se laufen
  • Auf einer Park­bank sit­zen und die Natur bewundern
  • Einer Bie­ne bei der Arbeit zusehen…
Wann wirst Du Dir erlau­ben, Zeit für Dich zu haben?

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Dir viel Freu­de bei der Vor­be­rei­tung Dei­nes Tages.

Der Zau­ber der Weih­nacht — so erzeugst du Frie­den und Sicherheit

Denkst du, es ist noch zu früh, um jetzt schon über Weih­nach­ten nach­zu­den­ken? Ich fin­de, über Weih­nach­ten kann man gar nicht früh genug nach­den­ken. Nein, ich mei­ne nicht den Spe­ku­la­ti­us, die Domi­no­stei­ne oder die Advents­ka­len­der, die schon bald wie­der in den Super­mart­re­ga­len zu fin­den sind. Ich mei­ne den Gedan­ken oder bes­ser gesagt den Zau­ber der Weihnacht…

In Zei­ten wie diesen, 

wo wir täg­lich, ja sogar stünd­lich mit dem Flücht­lings­dra­ma in Euro­pa kon­fron­tiert wer­den, wo wir durch die ver­öf­fent­lich­te Mei­nung von Poli­ti­kern und Regie­run­gen über die Main­stream-Medi­en mani­pu­liert und ein­ge­lullt wer­den, wo Men­schen und Völ­ker gegen­ein­an­der auf­ge­hetzt wer­den, wo Krie­ge ent­facht wer­den, um eine neue Welt­ord­nung der so genann­ten Finanz-Eli­te durch­zu­set­zen, haben die meis­ten Men­schen ihren Blick für’s Wesent­li­che verloren.

Ver­wir­rung, Unsi­cher­heit, Angst und Hass sind ein Aus­druck feh­len­der LIEBE. Und wer Ver­wir­rung, Unsi­cher­heit, Angst und Hass absicht­lich unter den Men­schen ver­brei­tet, der ist von der LIEBE so weit ent­fernt, wie man nur sein kann.

Und wir regen uns über alles Mög­li­che auf:  Poli­ti­ker, Ban­ken, Gesell­schaft, Arbeits­kol­le­gen, Vor­ge­set­ze, Freun­de,  ja sogar über unse­re eige­ne Familie.

Außer an Weih­nach­ten: Da sit­zen wir mit der “buck­li­gen Ver­wandt­schaft” unterm Christ­baum und tun so, als gäbe es für uns nichts Schö­ne­res als das trau­te Bei­sam­men­sein im Krei­se der Fami­lie. Und soll ich dir was sagen: Vie­le emp­fin­den das tat­säch­lich so. Sie strei­ten sich das gan­ze Jahr, aber an Weih­nach­ten kehrt plötz­lich Frie­den ein.

Wor­an liegt das?

Es fängt schon in der Advents­zeit an. Sicher­lich sind die vier Wochen bis Hei­lig­abend auch mit Stress ver­bun­den. Da wer­den Plätz­chen geba­cken, auf den letz­ten Drü­cker Geschen­ke besorgt, Vor­be­rei­tun­gen getrof­fen und so wei­ter und so fort.  Alles, was wir das gan­ze Jahr über nicht tun und was dann zusätz­lich noch auf uns einprasselt.

Und plötz­lich, mit einem Mal spü­ren wir es:

In den gan­zen Vor­weih­nachts­stress mischt sich so ein zar­tes Gefühl, ganz dif­fus, noch nicht wirk­lich spür­bar, aber den­noch da. Wir ertap­pen uns dabei, wie ein Lächeln über unser Gesicht huscht.  Ist es Vor­freu­de oder viel­leicht etwas ande­res? Einer­seits graut es uns vor den Fei­er­ta­gen, die für vie­le ja auch mit Ver­pflich­tun­gen ver­knüpft sind, auf die sie lie­ber ver­zich­ten wür­den. Ande­rer­seits las­sen wir uns (bewusst oder unbe­wusst) ganz sanft ein­fan­gen vom Zau­ber der Weihnacht.

Ich spü­re, wie ich mehr und mehr bei mir selbst ankom­me (Advent = Ankunft).

Der Zau­ber der Weih­nacht — was ist das eigentlich?

Das bun­te Trei­ben des Som­mers beru­higt sich, eben­so wie die Naur, drau­ßen wird es still. Und in uns auch. Wir haben nun­mehr Gele­gen­heit, uns auf uns selbst zu besin­nen und auf das, was uns wich­tig ist. Zeit, das Jahr Revue pas­sie­ren zu las­sen, Zeit für Selbstreflektion. 

Alle Jah­re wie­der fei­ern wir Weih­nach­ten und behaup­ten, es sei das Fest der LIEBE.

Vie­le emp­fin­den das sicher auch so. Außer die­je­ni­gen, bei denen die Geschen­ke an ers­ter Stel­le ste­hen und die Fra­ge, wie­viel es die­ses Jahr abzu­sah­nen gibt. Aber mit denen will ich mich hier nicht befassen.

Da, wo man die Bedeu­tung von Weih­nach­ten noch kennt, weiß man, dass der Gedan­ke der Weih­nacht geprägt ist von FREUDE und ZUVERSICHT.

Und jedes Jahr spü­ren wir es aufs Neue. Ich per­sön­lich füh­le mich an die­sen Tagen beson­ders erfüllt von FRIEDEN, STILLE und einer sehr kla­ren, inne­ren ZENTRIERTHEIT.

Das ist der Zau­ber der Weih­nacht. Es bedeu­tet, ganz bei uns zu sein, in unse­rer Mit­te. Wenn wir in unse­rer Mit­te sind, gibt es kei­ne Unsi­cher­heit, kei­ne Angst, kei­nen Hass und kei­nen Krieg. Nur Stil­le, Zen­triert­heit und Klar­heit. Das ist ein Zustand abso­lu­ter Sicher­heit und Sta­bi­li­tät! Ver­stehtst du das? Sicher­heit kann uns nie­mals von außen gege­ben wer­den, durch kei­nen Job, durch kei­ne Poli­zei und durch kei­ne Regie­rung. Sicher­heit kommt immer aus uns selbst, so wie auch alle ande­ren Qua­li­tä­ten immer aus uns selbst kommen.

Jedes Jahr bit­te ich dar­um, den Gedan­ken von Weih­nach­ten übers gan­ze Jahr auf­recht­erhal­ten zu kön­nen. Das mache ich seit ca. 3 Jah­ren. Doch ich will offen sein: in den ers­ten bei­den Jah­ren gelang es mir nicht. Spä­tes­tens nach Ostern war ich wie­der total von mei­nem All­tag ein­ge­fan­gen und reg­te mich über Poli­ti­ker, Ban­ken, Gesell­schaft, Arbeits­kol­le­gen, Vor­ge­set­ze, Freun­de,  ja sogar über mei­ne eige­ne Fami­lie auf.

Den Zau­ber der Weih­nacht weitertragen

In die­sem Jahr ging es schon etwas bes­ser. Ich habe zumin­dest zwi­schen­durch an den Zau­ber der Weih­nacht gedacht. Und es ist mir tat­säch­lich gelun­gen, ihn zu füh­len, in mir grö­ßer wer­den zu las­sen und die­sen wun­der­vol­len Gedan­ken in die Welt hinauszusenden.

Stell dir vor, was pas­siert, wenn sich plötz­lich LIEBE und FRIEDEN über­all breitmachen.

Kannst du ansatz­wei­se erah­nen, wel­che Macht jeder Ein­zel­ne von uns hat? Wenn immer mehr von uns in eine Hal­tung von LIEBE, FRIEDEN und ZUVERSICHT kom­men, dann wer­den sich die­se Qua­li­tä­ten recht schnell ver­brei­ten. Wenn wir die­sen Gedan­ken ein­mal wei­ter­den­ken (par­don, aber als Sys­temi­ke­rin kann ich nicht anders) dann ent­steht vor unse­ren Augen ein ganz neu­es Welt­bild. Und es wird nicht nur ein Bild blei­ben, son­dern zu unse­rer REALITÄT wer­den! So funk­tio­niert Schöp­fung, du erin­nerst dich?

Und dabei ist es gar nicht not­wen­dig, dass ALLE Men­schen das tun. Ein gewis­ser Pro­zent­satz genügt bereits, um uns aus der Dua­li­tät in höhe­re Qua­li­tä­ten hineinzuentwickeln.

Das bedeu­tet, dass alles, was nicht mit die­sen Qua­li­tä­ten in Reso­nanz geht (also, was nicht auf der sel­ben Wel­len­län­ge liegt), ver­schwin­det. Kon­struk­te aus Raff­gier, Neid, Macht­be­ses­sen­heit, Kor­rup­ti­on, Angst und Krieg fal­len in sich zusam­men, eben­so wie ihre Konstrukteure.

Sage also bit­te nie wie­der: “Ich bin allein, ich bin zu klein, ich kann ja doch nichts machen!” Du bist wich­tig, so wie jeder Ein­zel­ne von uns.  Sonst wärst du nicht hier!

Der Zau­ber der Weih­nacht ist nichts ande­res als die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu allem was ist. An die kannst du dich jeden Tag aufs Neue erin­nern, du kannst sie in dir erzeu­gen, allein mit dei­ner Absicht. Dann kannst du sie in dir füh­len, grö­ßer wer­den las­sen und dei­nem Nach­barn schi­cken. Du kannst abends mit ihr ein­schla­fen und mor­gens mit ihr auf­wa­chen. Ver­stehst du, was ich meine?