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Pusteblume

Wie aus Angst Friede wird

Von Friede, Freude, Eierkuchen kann in diesen Tagen wohl keine Rede sein. Wohin ich auch höre, machen sich die Menschen nicht nur Sorgen um ihre Zukunft, viele haben sogar richtiggehend Angst. Angst vor Terror, Angst vor Krieg, Angst vor Enteignung, Angst vor dem Verlust ihrer Sicherheit, Angst vor Gewalttaten uvm.

Die Propagandamaschinerie von Politikdarstellern und Leitmedien funktioniert bestens, um Menschen zu manipulieren und ihnen einzureden, daß es unvermeidbar sei, im Rahmen der Sicherheit ein Stück Souveränität abzugeben. Nun, wenn man bedenkt, daß die BRD seit 1945 nicht souverän gewesen ist und es bis heute nicht ist, frage ich mich, von wessen Souveränität wir hier sprechen?

Viele Menschen im Land wissen das auch, und viele spüren schon lange, daß hier etwas gewaltig zum Himmel stinkt. Die meisten von ihnen können es aber nicht in Worte fassen, was zugegebenermaßen auch ziemlich schwierig ist. Denn in einem Satz läßt sich das, was hier seit vielen Jahren läuft, nicht beschreiben.

Was soll bloß werden?

Dennoch läßt sich dieses unterschwellige Gefühl von Mißtrauen gegenüber den Führern des Landes, Wut über die vermeintliche Unfähigkeit unserer Politikdarsteller und die Angst vor einem erneuten Krieg nicht wegdiskutieren. Ich sage bewußt “vermeintlich”, denn die meisten unserer Politiker sind durchaus nicht unfähig, im Gegenteil: sie machen ihren Job hervorragend! Sie tun nämlich nichts anderes, als ihren Auftrag zu erfüllen. Ein Auftrag, der ihnen von der Hauptsiegermacht USA aufgebrummt wurde und den wir alle vier Jahre mittragen, indem wir unsere vermeintliche “Bürgerpflicht” erfüllen und dieses Spiel der Großen und Mächtigen mit unserem Kreuzchen auf dem Stimmzettel auch noch unterstützen.

Der amtierende US-Präsident sagte zu Beginn seiner ersten Amtsperiode, daß Deutschland ein besetztes Land sei und daß dies auch so bleiben werde.

Der Auftrag der BRD-Regierung heißt, zuerst das deutsche Volksvermögen und dann das deutsche Volk abzuwickeln (= Sequestrationsbesatzung; Sequester = Zwangsverwalter). Genau das ist es, was hier passiert. Die massenhaften “Zuwanderungen” sowie die Abschaffung der Geburtenbücher und Kataster sind nur einige Beispiele des offenkundigen Wahnsinns, der hier im Zuge der Globalisierung inszeniert wird. Kein Wunder, daß viele Menschen Angst haben. Ist Dir übrigens schon aufgefallen, daß seit einigen Monaten von den so genannten Flüchtlingsströmen überhaupt nichts mehr im Fernsehen kommt?

Wir haben gerade das alljährliche politische Sommerloch, und das wird mit aberwitzigen und abstrusen Nachrichten gefüllt, damit das gemeine Volk etwas zum Diskutieren hat und nicht auf “dumme Gedanken” kommt, wie etwa darüber nachzudenken, was um uns herum so passiert und gewisse Dinge einmal zu hinterfragen. “Nachrichten” bedeutet übrigens das, was nachgerichtet wurde. Welchen Wahrheitsgehalt die Meldungen in den Leitmedien haben, ist also mehr als fraglich. Und auch das macht vielen Menschen Unmut und Angst.

Zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden lernen

Die meisten Menschen sind jedoch schon so sehr konditioniert, daß sie zwischen Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden können. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wahrheit ist ein Gefühl. Ob etwas wahr ist oder nicht, kannst du mit Hilfe der Weisheit Deines Körpers überprüfen, und zwar jede einzelne Aussage, die irgendjemand tätigt und jede Meldung, die du siehst oder hörst. Sicher hast Du schon einmal vom kinesiologischen Muskeltest gehört.

Nun, der kinesiologische Muskeltest ist eine wundervolle Methode, um herauszubekommen, ob mir etwas gut tut oder nicht, ob ich ein Medikament vertrage oder ob die Lebensmittel, die ich zu mir nehme, förderlich für meine Gesundheit sind, ob mir mein Nachbar wohlgesonnen ist oder nicht usw.

Das sagt aber noch nicht, wie wir am besten mit Unsicherheit und Angst umgehen können. Von Friede, Freude, Eierkuchen sind wir also immer noch weit entfernt.

Angst ist auch ein Gefühl, und zwar ein sehr mächtiges. Angst lähmt. Wer ständig in Angst lebt, ist nicht mehr in der Lage, klar zu denken und adäquate Entscheidungen zu treffen, geschweige denn klug und besonnen zu handeln. In einem meiner Beiträge habe ich bereits darüber geschrieben (“Wenn dich mal wieder die Angst packt”).

Was machen wir mit der Angst?

Ich merke bei mir selbst, daß mich die Ängste meiner Mitmenschen nicht unberührt lassen und ihre ängstlichen, ja schon fast panikartigen Befürchtungen von Terror und Krieg auch bei mir eine Wirkung erzielen. Hinzu kommt, daß ich in den letzten Tagen geradezu bombardiert wurde mit Meldungen, in denen von einem bevorstehenden 3. Weltkrieg die Rede ist. Ich muß zugeben, daß ich zeitweilig richtig Mühe damit hatte, nicht auf deren  dramatisierende Geschichten einzusteigen.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Steigen wir auf die Dramen der anderen ein, zieht uns das Lebensenergie ohne Ende! Deshalb ist es wichtig, daß wir uns selbst beobachten, was wir denken, wie wir denken, was wir fühlen, was wir sagen und was wir tun. Diese Dinge sind enorm wichtig für unser Leben im Jetzt und sie formen unsere Zukunft.

Das Gesetz der Anziehung (Resonanzprinzip)

Das, was wir heute denken, wird morgen zu unserer Realität. So funktioniert Schöpfung. Was willst Du schöpfen? Angst oder Liebe, Konflikt oder Friede?

Wenn mein Kopf voll ist mit Vorstellungen von Bedrohung und Gewalt, dann ziehe ich genau das an, was ich nicht haben will. So funktioniert das Resonanzprinzip.

Paß also bitte darauf auf, was sich in deinem Oberstübchen abspielt und was es mit Dir macht, wenn die Medien Dir wieder mal einen Floh ins Ohr setzen wollen. Steig nicht auf alles ein, was irgendwelche Politikdarsteller an geistigem Dünnpfiff von sich geben. Das ist gewollt, da steckt Methode dahinter, auch wenn Du das vielleicht nicht glauben magst. Du mußt mir auch nicht glauben. Ich fände es viel besser, wenn Du alles hinterfragen und überprüfen würdest, was Dir komisch vorkommt. Nur so stellst Du sicher, daß Dir so schnell keiner mehr ein X für ein U vormachen kann. Das ist Deine Verantwortung. Und das ist Dein Anteil an der Erschaffung einer Zukunft, die die Mehrheit der Menschen in diesem Land und auf diesem Planeten sich wünschen. 

Wie aus Angst Friede wird

Kein Fernsehen mehr gucken, keine Nachrichten mehr hören, das zieht Dich runter, macht Dich wütend, frustriert und ängstlich. Wenn morgen der Krieg ausbrechen sollte, erfährst Du es eine halbe Stunde später, na und? Bis dahin kannst Du Dich darin üben, förderliche Gedanken zu entwickeln und einmal in Dich hineinzuspüren, welche Gefühle diese Gedanken in Dir auslösen. Wenn es friedvolle und freudvolle Gefühle sind, verharre darin, so lange und so oft Du kannst. Denn was Du aussendest, kehrt in der gleichen Qualität zu Dir zurück.

Denke oder sage laut: “Ich gehe in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe“. Dann beobachte, was passiert. Immer wenn Du im Zustand de LIEBE bist, hat die Angst keine Chance, von Dir Besitz zu ergreifen. Je öfter Du diese Übung machst, desto mehr wirst Du feststellen, welch eine kraftvolle, positive Wirkung dies hat und wie sich Dein Leben verändert.

Denke oder sage laut: “Friede sei mit Dir.” Beobachte, was es mit Dir macht.

Denke oder sage laut: “Friede sei mit mir.” Denn auch das ist wichtig. Wenn Du Frieden statt Kampf in Dir spürst, wird sich das auf Dein Umfeld und Deine Mitmenschen übertragen. So einfach geht Schöpfung. Jeder kann das tun, auch Du!

Foto: Selbstliebe

Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest

Selbstliebe ist etwas ganz Natürliches. Schon Jesus sagte: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst! Er meinte damit nicht: Liebe Deinen Nächsten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil werden. Wer die Interessen von anderen stets über seine eigenen stellt, verleugnet sich selbst. Das kann sogar bis zur völligen Selbstaufgabe gehen. Dieses Verhalten ist keineswegs gesund und nicht zu befürworten. Aber es kommt leider viel zu oft vor. Gewalt und Unterdrückung versetzen Menschen in Angst. Und Angst ist bekanntlich das Gegenteil von Liebe. Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest, erfährst Du hier.

Fehlende Selbstliebe verhindert die Heilung

Sich selbst zu lieben, fällt vielen Menschen schwer. Wir wurden als Kinder bereits dazu erzogen, andere über uns selbst zu stellen. Im deutschen Sprachgebrauch gilt es als höflich, die andere Person zuerst zu nennen, so heißt es beispielsweise “…meine Schwester und ich…” oder  “…mein Freund und ich…” Im Englischen ist das ganz anders, dort heißt es “…me and my parents…” (ich und meine Eltern) oder “… me and my husband…” (ich und mein Ehemann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit anderen Sprachen verhält. Jedenfalls drückt die Nennung der eigenen Person vor der anderen ein gewisses Selbstbewusstsein aus.

Was aber, wenn ein Mensch misshandelt, herabgewürdigt und gedemütigt wird, z. B. durch Folter, sexuelle Übergriffe oder Psychoterror? Die körperlichen Wunden heilen vielleicht mit der Zeit, aber was ist mit den seelischen Wunden? Wenn diesem Menschen obendrein das Gefühl vermittelt wird, er sei an seiner Situation doch selbst schuld, kann dies dazu führen, dass die Selbstliebe auf ein Minimum schwindet oder sogar ganz auf der Strecke bleibt.

Menschen, die nicht über genügend Selbstbewusstsein bzw. Selbstliebe verfügen, sind leichter verwundbar. Deren Selbstwertgefühl wird mit einem Mal schwer erschüttert und leidet massiv unter der körperlichen und/oder psychischen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem traumatischen Erlebnis – auch nach mehreren traumatischen Erfahrungen – Dein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und an der Wiederherstellung Deiner Selbstliebe zu arbeiten, denn

  • Du hast ein Recht darauf, dass die Verletzung aufhört!
  • Du hast ein Recht darauf, Dich selbst achten und lieben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht darauf, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen!

Und zwar einzig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbstliebe kann man lernen

Wie Du Selbstliebe (wieder) lernen kannst, möchte ich Dir nachfolgend zeigen. Es ist nämlich so, dass Du – egal wie alt Du inzwischen bist – lernen kannst, Dich selbst zu achten und zu lieben. Das braucht vielleicht ein wenig Zeit, vielleicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Liebe (wieder) Teil Deines Bewusstseins geworden ist, kannst Du an Deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Die Liebe ist der Grundstein dafür.

Liebe ist eine Himmelsmacht

Werde zu dem, was Du haben möchtest. Willst Du mehr Liebe in Dein Leben ziehen, so musst Du diese Qualität in Dir erzeugen und damit einen Resonanzkörper bilden. Du hast keine Liebe in Dir, sie ist abgestorben, meinst Du?

Da muss ich Dir entschieden widersprechen: Du hast sehr wohl Liebe in Dir. Du bist Liebe! Dass Du sie momentan nicht so recht wahrnehmen kannst, liegt daran, dass sie überlagert ist von anderen Qualitäten, die sich in den Vordergrund gedrängt haben, z. B. Schrecken, Wut, Trauer etc.

Liebe ist die stärkste Macht im Universum. Unser natürlicher Zustand ist es, entspannt, friedvoll und in der Liebe zu sein. Kein Baby kommt böse, berechnend oder korrupt auf die Welt.

Du bist ein liebenswerter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu werden. Einfach so, weil es Dich gibt. Liebe ist nichts, was man sich verdienen muss. Liebe ist immer da. Sie ist allumfassend und bedingungslos. Es ist genug Liebe für alle da. Liebe kann niemals zur Neige gehen. Bedingungslose Liebe ist eine unversiegbare Quelle und erschafft sich aus sich heraus immer wieder neu.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der menschlichen Liebe, die aus dem Ego kommt, die allzu gerne instrumentalisiert wird, an Bedingungen geknüpft ist und mit der Abhängigkeiten geschaffen werden, z. B.:

“Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du…” oder

“Wenn du aufhörst zu weinen, hat Mami dich wieder lieb” usw.

Diese Manipulationen sind emotionale Erpressung und haben mit LIEBE nicht das Geringste zu tun! LIEBE bedeutet, jemanden auch dann zu akzeptieren, wenn er gerade nicht das tut, was ich von ihm erwarte oder wenn er nicht so aussieht, wie ich ihn gerne hätte. Und was für die Liebe zu anderen gilt, gilt auch für die Liebe zu mir selbst. Selbstliebe heißt, mich so anzunehmen, wie ich bin, mit all meinen Unzulänglichkeiten und Spleens, mit Bierbauch, Rettungsringen, Haarausfall, Hängebrüsten und schlechter Laune.

Es ist paradox, aber wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902-1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, meinen Mann, meinen Lehrer etc. so akzeptiere, wie sie sind, ohne sie verändern zu wollen, dann passieren Wunder.

Veränderung kann also nur geschehen, wenn wir lernen, uns und alles um uns herum so zu lieben, wie es ist. Eine wahrlich große Herausforderung in einer Welt, die wir in Gut und Böse eingeteilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Deinem Herzen – aus welchen Gründen auch immer – versperrt ist, kommt hier eine kleine Übung mit großer Wirkung, die Dich in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bringt.

Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe

Sorge dafür, dass Du für einige Minuten ungestört bist. Mache es Dir bequem. Setze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atemzüge und beobachte Deinen Atem, wie er durch Deinen Körper strömt. Du musst ihn nicht beeinflussen, lass ihn einfach kommen und gehen. Lass auch Deine Gedanken kommen und wieder gehen.

Jetzt sprich Deine Absicht aus, in Kontakt mit der Allumfassenden bzw. Bedingungslosen Liebe zu kommen (in Gedanken oder laut):

“Ich gehe in Kontakt zur Allumfassenden Liebe” oder

“Ich schwinge mit der Bedingungslosen Liebe”.

Hilfreich ist die Vorstellung, dass du LIEBE einatmest, verbunden mit der Affirmation:

“Ich atme Bedingungslose Liebe ein” oder

“Ich lade die Bedingungslose Liebe in mein Leben ein, sie durchströmt meinen Körper, meinen Geist und meine Seele”.

Im Idealfall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohlgefühl in Deiner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts daraus, Deine Absicht genügt. Sei Dir dessen gewiss, dass Du in Kontakt mit der LIEBE bist und Deine Schwingungen sich erhöhen. Bedenke, dass die traumatische Energie, die vielleicht noch in deinem Nervensystem gebunden ist, sich erst lösen muss. Mit dieser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen.

Vielleicht spürst Du aber auch schon beim ersten Mal, dass Dein Herzzentrum (Herz-Chakra) sich weitet und Du ein angenehmes Gefühl von Wärme, Leichtigkeit oder Freude wahrnimmst, und sei dieses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und würdige es. Mache diese Übung immer wieder, am besten jeden Tag, gerne auch mehrmals am Tag. Nach einer Weile musst Du Dich dazu nicht mehr zurückziehen oder hinlegen. Du kannst jederzeit und überall mit der Bedingungslosen Liebe in Kontakt gehen. Die Übung dauert nur ein paar Sekunden oder Minuten. Dein Gedanke, in Resonanz mit der Bedingungslosen Liebe zu gehen oder die Vorstellung, LIEBE einzuatmen, genügt.

Wenn du möchtest, kannst Du mit der Zeit die Meditation noch erweitern:

Nimm das Wohlgefühl war, das sich einstellt, wenn Du in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bist. Spüre, in welchen Regionen im Körper Du es fühlst. Genieße es. Hat es eine Form oder eine Farbe? Lass dieses Wohlgefühl größer werden und sich richtig in Dir breit machen. So groß, dass es Deinen ganzen Körper durchdringt. Und noch größer, so groß, dass es über Deinen physischen Körper hinausgeht. Noch größer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befindest, ausfüllt. Dann noch größer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, ausfüllt. Und nochmal größer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohlgefühl noch größer werden lassen? So groß, dass es das ganze Land umschließt, den Kontinent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkenntnisse wollen nicht nur bestaunt, sondern auch trainiert werden. Nur so können wir sie in unseren Alltag integrieren, so können sie wirken und unser Leben angenehmer machen. Und die nächste Gelegenheit zum Üben kommt bestimmt. In Kontakt mit der Liebe zu sein, ist das Wichtigste bei Deinem inneren Friedensprozess.

Auf der Netzseite Hopeful-Wounds gibt eine Betroffene von sexualisierter Gewalt Überlebenstipps für dunkle Stunden. Diese Überlebenstipps sind für alle Menschen mit traumatischen Erfahrungen wertvoll, nicht nur für Opfer sexualisierter Gewalt. Wenn Dein Selbstwertgefühl – durch wen oder was auch immer – in Mitleidenschaft gezogen wurde und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf diese Seite.

Buchtipp:
Der achtsame Weg zur Selbstliebe:
Wie man sich von destruktiven Gedanken und Gefühlen befreit (Christopher Germer, 2011)

Echte Freunde

“Echte Fründe ston zesamme,
ston zesamme su wie eine Jott un Pott.
Echte Fründe ston zesamme,
eß och dih Jlöck op Jöck un läuf dir fott.
Fründe, Fründe, Fründe en dr Nut,
jon´er hundert, hundert op e Lut…” (Übersetzung am Ende des Artikels)

Ja, ja, ich weiß: Karneval ist vorbei. Der Aschermittwoch hat die närrische Zeit beendet und die Fastenzeit eingeläutet. Trotzdem möchte ich heute dieses Kölsche Lied  der Höhner zitieren, das nicht nur zur Karnevalszeit hochaktuell ist, sondern jeden Tag im Jahr. Denn in der Not kann man gute Freunde immer gebrauchen, gell. Leider gibt es so wenige davon, ich meine, die echten! Manchmal sonnen sich andere einfach nur in unserem Licht oder heften sich an uns wie die Schmeißfliegen, und wenn’s dann mal brenzlig wird, schwirren sie davon, wie selbige. Echte Freunde sind mit Gold nicht aufzuwiegen…

Was macht für Dich eine echte Freundschaft aus?

Tust Du Dich schwer mit dem Begriff Freundschaft? Warum nennt man den einen Freund und der andere, mit dem man viel mehr und öfter zu tun hat, ist ‘nur’ ein Bekannter?

Wie viele Menschen gibt es, die Du Freunde nennst? Nein ich meine nicht Deine Facebook-Freunde und nicht Deine Kumpel, auch nicht die guten Bekannten oder die alten Bekannten. Eine Thekenbekanntschaft ist kein Freund. Obwohl natürlich aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft werden kann.

Wie genau definierst Du Freundschaft? Wann darf sich jemand Dein Freund oder Deine Freundin nennen?

Mein Lebensgefährte hat einen Freund, mit dem er seit der 3. Klasse befreundet ist. Die beiden haben ihre Kindheit und Jugend miteinander verbracht, haben (Liebes-)Kummer und Freude geteilt, sind zusammen mit einer alten Rostlaube nach Paris gefahren, haben geheiratet, Trauzeugen und Patenschaften übernommen und was man halt so macht als Freunde. Heute sind beide über 60 und  immer noch befreundet. Die gemeinsamen Unternehmungen sind weniger geworden, man sieht sich nicht mehr so oft wie früher, aber es wird mindestens zweimal im Monat miteinander telefoniert. Wenn wir zusammen sind, werden die alten Geschichten von früher erzählt, und wir schmeißen uns jedesmal weg vor Lachen. Einmal hat mein Lebenspartner sogar für seine Freunde, die in Not waren, seinen Job gekündigt, weil der Chef ihm keinen Urlaub geben wollte, um zu ihnen zu fahren und ihnen zu helfen.

Ich habe eine Freundin, die ich nur sehr unregelmäßig sehe und spreche. Da ich in Berlin wohne und sie am Bodensee, telefonieren oder skypen wir meistens miteinander. Ich nenne sie Freundin, weil ich mit ihr meine tiefsten Gedanken teile und sie die ihren mit mir. Sie ist meine Freundin, weil sie mir keinen Schmu um die Backe streicht, sondern mir die Wahrheit knallhart ins Gesicht sagt (liebevoll, aber unverblümt). Wir hauen uns unsere Wahrheiten um die Ohren. Wir bauen uns gegenseitig auf und wachsen aneinander und miteinander. Manchmal sprechen wir uns viele Monate (zuletzt sogar über ein Jahr) nicht. Und dennoch ist es so, als hätten wir uns gestern erst gesehen. Wir haben eine tiefe Herzensverbindung, ich würde sogar sagen, Seelenverbindung.

Für mich hat eine Freundschaft nichts damit zu tun, wie oft man sich sieht, spricht oder wie oft man miteinander ausgeht. Freundschaft heißt für mich, da zu sein. Ich weiß, dass meine Freundin vom Bodensee da ist. Und ich bin auch da, nicht nur für sie , auch für andere Menschen, mit denen ich befreundet bin und die ich lange nicht gesehen habe. Da sein bedeutet nicht, an einem bestimmten Ort zu sein. Verstehst Du, was ich meine?

“Wenn ein Schicksalsschlag dich trifft,
musst du einen Freund haben,
dem du trauen und auf den du bauen kannst.”

(Mr. Hobbs in “Der kleine Lord”)

Hast Du eine Freundin oder einen Freund, die Du nachts um drei anrufen kannst, wenn es sein muss? Gibt es Menschen, die Dich nachts um drei anrufen können?

Jemanden zu haben, bei dem man sich ausweinen und bei dem man sich Erdrückendes von der Seele reden kann, hat etwas unglaublich Entlastendes und Befreiendes. Das offene Ohr eines Freundes bei einem Glas Bier bewirkt manchmal mehr als ein Gespräch bei einem Therapeuten. Es muss auch nicht immer gleich eine Lösung her, zuhören reicht oft schon.

Der Begriff “Freund” oder “Freundin” wird teilweise sehr lax verwendet. Und obwohl ich nicht jeden meinen Freund nennen würde, ist es bei mir dennoch so, dass sich Begriffe wie “Freunde oder Freundschaft” irgendwie aufzulösen scheinen. Sie haben für mich nicht mehr diesselbe Bedeutung wie früher. Ich merke, dass, je mehr ich in mir zuhause bin, ich gar keine Freunde mehr habe. Das klingt seltsam und widersprüchlich, nicht wahr? Und doch fühlt es sich total richtig an. Denn das Gefühl, dass ich in mir habe, geht über Freundschaft weit hinaus. Es ist ein Gefühl von bedingungsloser Annahme, von Liebe zu allem was ist. Es gelingt mir nicht immer, dieses Gefühl über mehrere Stunden oder gar einen ganzen Tag zu halten. Aber ich rufe es mir immer wieder in Erinnerung und übe und übe und übe… Smily-rot

Hier eine kleine Übung für Dich. Beantworte Dir selbst einmal folgende Fragen:

Wen liebst Du?
Wer darf Dich lieben?
Wofür bist Du dankbar?
Wem vertraust Du?
Kannst Du Dich selbst lieben?


Wenn Du nicht aus dem Rheinland kommst oder des Kölschen Dialektes nicht mächtig bist, hier eine Übersetzung und Erklärung des Refrains von “Echte Fründe”:

Echte Freunde halten zusammen,
halten zusammen wie ein Gott und Pott (urkölsches Familiencredo: Wir beten zu einem Gott und essen aus einem Topf; Abk. ‘Jott un Pott’)
Echte Freunde halten zusammen,

ist auch dein Glück unterwegs und läuft dir fort.
Freunde, Freunde, Freunde in der Not,
gehen hundert, hundert auf ein Lot…
(Lot = alte Gewichtseinheit, ca. 14 – 18 g. Bedeutung: Die Freundschaft von 100 “Freunden” wiegt gerade mal so viel wie 1 Lot, d. h. es bleiben Dir in der Not nicht viele Freunde übrig. Wenn Du Glück hast, gerade mal einer, und das ist dann eben ein echter Freund.)

Zeit für Dich: Dein schöner Tag in 7 Schritten

Nichts planen wir so akribisch, wie unseren Urlaub. Meist wissen wir schon, wohin wir reisen wollen, ob es ein Strand- oder ein Aktivurlaub werden soll, ob wir in die Sommerfrische fahren oder lieber einen Winterurlaub machen. Wir wälzen Prospekte oder schauen im Internet nach günstigen Reiseangeboten. Wir haben auch eine genaue Vorstellung davon, was wir im Urlaub erleben möchten. Dementsprechend planen wir unser Ausflugs- und Erlebnisprogramm. Natürlich müssen dafür die richtigen Klamotten eingepackt und ggf. noch eingekauft werden. Der Gedanke an den Urlaub zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht, und wir erledigen die Vorbereitungen mühelos und mit einer kindlichen Freude. Wie Du diese Freude auch in Deinem Alltag erleben kannst, verrate ich Dir in diesem Artikel.

Mach Dir einen schönen Tag

Du arbeitest  viel, hast Stress und freust Dich auf Deinen wohlverdienten Jahresurlaub. Endlich mal wieder ein paar Wochen am Stück ausspannen. Vielleicht kannst Du Dir aber auch keinen Urlaub leisten und bist frustriert, weil Dein Alltag nur aus Arbeit und Überlebenskampf besteht. Dann ist es für Dich vielleicht umso schwieriger, zu entspannen oder gar auszuspannen.

Ja, es ist ist schwierig, aber nicht unmöglich. Und deshalb ist es wichtig, Deinen Tag zu planen, so wie Du einen Urlaub planen würdest.

Was brauchst Du dazu?

Nun, zunächst einmal brauchst Du Deine Erlaubnis. Ja, denn ohne die geht’s nicht. Wenn Du Dir selbst nicht gestattest, einen schönen Tag zu erleben, dann wird es auch nichts. Schnell wirst Du 1000 Ausreden parat haben, warum Du “keine Zeit” hast, einen schönen Tag zu erleben. Die Kinder, der Haushalt, die kranke Großmutter, das knappe Budget usw.

Dabei muss Dein schöner Tag nicht viel kosten, ja er kann sogar ganz ohne finanziellen Aufwand gestaltet werden. Es kommt halt darauf an, wie Du diesen Tag erleben möchtest.

Zeit für Dich: Dein schöner Tag in 7 Schritten

Um Deinen Tag zu planen stelle Dir folgende Fragen:

1.  Vorstellung

  • Wie soll Dein Tag beginnen?
  • Vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee?
  • Danach eine Dusche?
  • Ein ausgiebiges Frühstück…?

2. Worauf hast Du Lust?

  • Was willst Du mal wieder machen?
  • Was hast Du schon lange nicht mehr gemacht?
  • Was lässt sich an einem Tag gut bewerkstelligen?
  • Brauchst Du Action oder Ruhe?

3. Wo soll es hingehen?

  • Bleibst Du zuhause oder in Deinem Wohnort?
  • Oder fährst Du raus (über die Stadtgrenze, aufs Land etc.)?
  • Wie kommst Du dahin und wieder zurück?

4. Wen nimmst Du mit?

  • Reist Du alleine?
  • Oder in Begleitung?

5. Was kostet der Spaß?

  • Was darf Dein schöner Tag maximal kosten (Fahrtkosten, Eintritt, Verpflegung etc.)?
  • Wie kannst Du Dir das Geld dafür beschaffen (möglichst ohne Schulden zu machen)?
  • Lässt sich Dein schöner Tag auch ohne zusätzliche Kosten gestalten?

6. Was musst Du im Vorfeld organisieren, um Deinen Tag durchführen zu können?

  • Babysitter organisieren
  • Haustiere versorgen oder woanders unterbringen
  • Pflege eines Angehörigen delegieren
  • Urlaub beantragen etc.

7. Termin festlegen

Mach einen festen Termin und organisiere alles auf diesen Termin hin. Sonst wirst Du es wahrscheinlich nie tun.

Dieser Tag gehört nur Dir, er ist nur für Dich. Du hast ihn Dir verdient, einfach so, weil Du da bist, nicht weil Du vorher eine Leistung vollbracht hast. Das ist nämlich einer der größten Denkfehler, die wir fast alle machen. Wir denken, wenn wir nichts geleistet haben, dürfen wir auch nicht “belohnt” werden. Dein schöner Tag hat aber nichts mit Belohnung zu tun, sondern mit Liebe und Wertschätzung Dir selbst gegenüber. Und wenn es Dir gut geht, geht es Deinen Lieben auch gut. Es ist ja nicht so, als würdest Du nur an Dich denken, nicht wahr? Du versorgst Deine Familie, bist für Deine Freunde da, die Kollegen brauchen Dich usw. Menschen, die nur an sich denken, haben diese Gewissensbisse nicht, die machen einfach, was ihnen gefällt, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber das bist ja nicht Du.

Erlaube Dir, etwas für Dich zu tun, plane Deinen schönen Tag und dann genieße ihn in vollen Zügen. Gedanken an Reue oder Gewissensbisse lass beiseite. Die vermiesen Dir nur die Stimmung und machen Deinen schönen Tag in Nullkommanix zunichte. Und das wäre äußerst schade, denn damit hättest Du nichts gewonnen, außer noch mehr Frust. Und das willst Du ja nicht und Deine Lieben sicher auch nicht.

Wenn Du Dir keinen ganzen Tag genehmigen willst oder kannst, dann wenigstens ein paar schöne Stunden.

Ideen für einen schönen Tag (oder ein paar schöne Stunden)

  • Mal wieder ein Konzert besuchen
  • Für Freunde kochen
  • Pläne für die Zukunft machen
  • Im Mondschein schwimmen
  • Den Sonnenaufgang/Sonnenuntergang feiern
  • Eine Wanderung mit Rucksack über Stock und Stein
  • Alle gelben Blumen auf einer Wiese zählen
  • Mal wieder einen Schneemann bauen
  • Mit der besten Freundin / dem besten Freund Klingelmännchen spielen
  • Menschen besuchen, die Du lange nicht gesehen hast
  • Barfuß über eine nasse Wiese laufen
  • Auf einer Parkbank sitzen und die Natur bewundern
  • Einer Biene bei der Arbeit zusehen…
Wann wirst Du Dir erlauben, Zeit für Dich zu haben?

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude bei der Vorbereitung Deines Tages.

Der Zauber der Weihnacht – so erzeugst du Frieden und Sicherheit

Denkst du, es ist noch zu früh, um jetzt schon über Weihnachten nachzudenken? Ich finde, über Weihnachten kann man gar nicht früh genug nachdenken. Nein, ich meine nicht den Spekulatius, die Dominosteine oder die Adventskalender, die schon bald wieder in den Supermartregalen zu finden sind. Ich meine den Gedanken oder besser gesagt den Zauber der Weihnacht…

In Zeiten wie diesen,

wo wir täglich, ja sogar stündlich mit dem Flüchtlingsdrama in Europa konfrontiert werden, wo wir durch die veröffentlichte Meinung von Politikern und Regierungen über die Mainstream-Medien manipuliert und eingelullt werden, wo Menschen und Völker gegeneinander aufgehetzt werden, wo Kriege entfacht werden, um eine neue Weltordnung der so genannten Finanz-Elite durchzusetzen, haben die meisten Menschen ihren Blick für’s Wesentliche verloren.

Verwirrung, Unsicherheit, Angst und Hass sind ein Ausdruck fehlender LIEBE. Und wer Verwirrung, Unsicherheit, Angst und Hass absichtlich unter den Menschen verbreitet, der ist von der LIEBE so weit entfernt, wie man nur sein kann.

Und wir regen uns über alles Mögliche auf:  Politiker, Banken, Gesellschaft, Arbeitskollegen, Vorgesetze, Freunde,  ja sogar über unsere eigene Familie.

Außer an Weihnachten: Da sitzen wir mit der “buckligen Verwandtschaft” unterm Christbaum und tun so, als gäbe es für uns nichts Schöneres als das traute Beisammensein im Kreise der Familie. Und soll ich dir was sagen: Viele empfinden das tatsächlich so. Sie streiten sich das ganze Jahr, aber an Weihnachten kehrt plötzlich Frieden ein.

Woran liegt das?

Es fängt schon in der Adventszeit an. Sicherlich sind die vier Wochen bis Heiligabend auch mit Stress verbunden. Da werden Plätzchen gebacken, auf den letzten Drücker Geschenke besorgt, Vorbereitungen getroffen und so weiter und so fort.  Alles, was wir das ganze Jahr über nicht tun und was dann zusätzlich noch auf uns einprasselt.

Und plötzlich, mit einem Mal spüren wir es:

In den ganzen Vorweihnachtsstress mischt sich so ein zartes Gefühl, ganz diffus, noch nicht wirklich spürbar, aber dennoch da. Wir ertappen uns dabei, wie ein Lächeln über unser Gesicht huscht.  Ist es Vorfreude oder vielleicht etwas anderes? Einerseits graut es uns vor den Feiertagen, die für viele ja auch mit Verpflichtungen verknüpft sind, auf die sie lieber verzichten würden. Andererseits lassen wir uns (bewusst oder unbewusst) ganz sanft einfangen vom Zauber der Weihnacht.

Ich spüre, wie ich mehr und mehr bei mir selbst ankomme (Advent = Ankunft).

Der Zauber der Weihnacht – was ist das eigentlich?

Das bunte Treiben des Sommers beruhigt sich, ebenso wie die Naur, draußen wird es still. Und in uns auch. Wir haben nunmehr Gelegenheit, uns auf uns selbst zu besinnen und auf das, was uns wichtig ist. Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen, Zeit für Selbstreflektion.

Alle Jahre wieder feiern wir Weihnachten und behaupten, es sei das Fest der LIEBE.

Viele empfinden das sicher auch so. Außer diejenigen, bei denen die Geschenke an erster Stelle stehen und die Frage, wieviel es dieses Jahr abzusahnen gibt. Aber mit denen will ich mich hier nicht befassen.

Da, wo man die Bedeutung von Weihnachten noch kennt, weiß man, dass der Gedanke der Weihnacht geprägt ist von FREUDE und ZUVERSICHT.

Und jedes Jahr spüren wir es aufs Neue. Ich persönlich fühle mich an diesen Tagen besonders erfüllt von FRIEDEN, STILLE und einer sehr klaren, inneren ZENTRIERTHEIT.

Das ist der Zauber der Weihnacht. Es bedeutet, ganz bei uns zu sein, in unserer Mitte. Wenn wir in unserer Mitte sind, gibt es keine Unsicherheit, keine Angst, keinen Hass und keinen Krieg. Nur Stille, Zentriertheit und Klarheit. Das ist ein Zustand absoluter Sicherheit und Stabilität! Verstehtst du das? Sicherheit kann uns niemals von außen gegeben werden, durch keinen Job, durch keine Polizei und durch keine Regierung. Sicherheit kommt immer aus uns selbst, so wie auch alle anderen Qualitäten immer aus uns selbst kommen.

Jedes Jahr bitte ich darum, den Gedanken von Weihnachten übers ganze Jahr aufrechterhalten zu können. Das mache ich seit ca. 3 Jahren. Doch ich will offen sein: in den ersten beiden Jahren gelang es mir nicht. Spätestens nach Ostern war ich wieder total von meinem Alltag eingefangen und regte mich über Politiker, Banken, Gesellschaft, Arbeitskollegen, Vorgesetze, Freunde,  ja sogar über meine eigene Familie auf.

Den Zauber der Weihnacht weitertragen

In diesem Jahr ging es schon etwas besser. Ich habe zumindest zwischendurch an den Zauber der Weihnacht gedacht. Und es ist mir tatsächlich gelungen, ihn zu fühlen, in mir größer werden zu lassen und diesen wundervollen Gedanken in die Welt hinauszusenden.

Stell dir vor, was passiert, wenn sich plötzlich LIEBE und FRIEDEN überall breitmachen.

Kannst du ansatzweise erahnen, welche Macht jeder Einzelne von uns hat? Wenn immer mehr von uns in eine Haltung von LIEBE, FRIEDEN und ZUVERSICHT kommen, dann werden sich diese Qualitäten recht schnell verbreiten. Wenn wir diesen Gedanken einmal weiterdenken (pardon, aber als Systemikerin kann ich nicht anders) dann entsteht vor unseren Augen ein ganz neues Weltbild. Und es wird nicht nur ein Bild bleiben, sondern zu unserer REALITÄT werden! So funktioniert Schöpfung, du erinnerst dich?

Und dabei ist es gar nicht notwendig, dass ALLE Menschen das tun. Ein gewisser Prozentsatz genügt bereits, um uns aus der Dualität in höhere Qualitäten hineinzuentwickeln.

Das bedeutet, dass alles, was nicht mit diesen Qualitäten in Resonanz geht (also, was nicht auf der selben Wellenlänge liegt), verschwindet. Konstrukte aus Raffgier, Neid, Machtbesessenheit, Korruption, Angst und Krieg fallen in sich zusammen, ebenso wie ihre Konstrukteure.

Sage also bitte nie wieder: “Ich bin allein, ich bin zu klein, ich kann ja doch nichts machen!” Du bist wichtig, so wie jeder Einzelne von uns.  Sonst wärst du nicht hier!

Der Zauber der Weihnacht ist nichts anderes als die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu allem was ist. An die kannst du dich jeden Tag aufs Neue erinnern, du kannst sie in dir erzeugen, allein mit deiner Absicht. Dann kannst du sie in dir fühlen, größer werden lassen und deinem Nachbarn schicken. Du kannst abends mit ihr einschlafen und morgens mit ihr aufwachen. Verstehst du, was ich meine?