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Pusteblume

Wie aus Angst Friede wird

Von Friede, Freude, Eierkuchen kann in diesen Tagen wohl keine Rede sein. Wohin ich auch höre, machen sich die Menschen nicht nur Sorgen um ihre Zukunft, viele haben sogar richtiggehend Angst. Angst vor Terror, Angst vor Krieg, Angst vor Enteignung, Angst vor dem Verlust ihrer Sicherheit, Angst vor Gewalttaten uvm.

Die Propagandamaschinerie von Politikdarstellern und Leitmedien funktioniert bestens, um Menschen zu manipulieren und ihnen einzureden, daß es unvermeidbar sei, im Rahmen der Sicherheit ein Stück Souveränität abzugeben. Nun, wenn man bedenkt, daß die BRD seit 1945 nicht souverän gewesen ist und es bis heute nicht ist, frage ich mich, von wessen Souveränität wir hier sprechen?

Viele Menschen im Land wissen das auch, und viele spüren schon lange, daß hier etwas gewaltig zum Himmel stinkt. Die meisten von ihnen können es aber nicht in Worte fassen, was zugegebenermaßen auch ziemlich schwierig ist. Denn in einem Satz läßt sich das, was hier seit vielen Jahren läuft, nicht beschreiben.

Was soll bloß werden?

Dennoch läßt sich dieses unterschwellige Gefühl von Mißtrauen gegenüber den Führern des Landes, Wut über die vermeintliche Unfähigkeit unserer Politikdarsteller und die Angst vor einem erneuten Krieg nicht wegdiskutieren. Ich sage bewußt “vermeintlich”, denn die meisten unserer Politiker sind durchaus nicht unfähig, im Gegenteil: sie machen ihren Job hervorragend! Sie tun nämlich nichts anderes, als ihren Auftrag zu erfüllen. Ein Auftrag, der ihnen von der Hauptsiegermacht USA aufgebrummt wurde und den wir alle vier Jahre mittragen, indem wir unsere vermeintliche “Bürgerpflicht” erfüllen und dieses Spiel der Großen und Mächtigen mit unserem Kreuzchen auf dem Stimmzettel auch noch unterstützen.

Der amtierende US-Präsident sagte zu Beginn seiner ersten Amtsperiode, daß Deutschland ein besetztes Land sei und daß dies auch so bleiben werde.

Der Auftrag der BRD-Regierung heißt, zuerst das deutsche Volksvermögen und dann das deutsche Volk abzuwickeln (= Sequestrationsbesatzung; Sequester = Zwangsverwalter). Genau das ist es, was hier passiert. Die massenhaften “Zuwanderungen” sowie die Abschaffung der Geburtenbücher und Kataster sind nur einige Beispiele des offenkundigen Wahnsinns, der hier im Zuge der Globalisierung inszeniert wird. Kein Wunder, daß viele Menschen Angst haben. Ist Dir übrigens schon aufgefallen, daß seit einigen Monaten von den so genannten Flüchtlingsströmen überhaupt nichts mehr im Fernsehen kommt?

Wir haben gerade das alljährliche politische Sommerloch, und das wird mit aberwitzigen und abstrusen Nachrichten gefüllt, damit das gemeine Volk etwas zum Diskutieren hat und nicht auf “dumme Gedanken” kommt, wie etwa darüber nachzudenken, was um uns herum so passiert und gewisse Dinge einmal zu hinterfragen. “Nachrichten” bedeutet übrigens das, was nachgerichtet wurde. Welchen Wahrheitsgehalt die Meldungen in den Leitmedien haben, ist also mehr als fraglich. Und auch das macht vielen Menschen Unmut und Angst.

Zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden lernen

Die meisten Menschen sind jedoch schon so sehr konditioniert, daß sie zwischen Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden können. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wahrheit ist ein Gefühl. Ob etwas wahr ist oder nicht, kannst du mit Hilfe der Weisheit Deines Körpers überprüfen, und zwar jede einzelne Aussage, die irgendjemand tätigt und jede Meldung, die du siehst oder hörst. Sicher hast Du schon einmal vom kinesiologischen Muskeltest gehört.

Nun, der kinesiologische Muskeltest ist eine wundervolle Methode, um herauszubekommen, ob mir etwas gut tut oder nicht, ob ich ein Medikament vertrage oder ob die Lebensmittel, die ich zu mir nehme, förderlich für meine Gesundheit sind, ob mir mein Nachbar wohlgesonnen ist oder nicht usw.

Das sagt aber noch nicht, wie wir am besten mit Unsicherheit und Angst umgehen können. Von Friede, Freude, Eierkuchen sind wir also immer noch weit entfernt.

Angst ist auch ein Gefühl, und zwar ein sehr mächtiges. Angst lähmt. Wer ständig in Angst lebt, ist nicht mehr in der Lage, klar zu denken und adäquate Entscheidungen zu treffen, geschweige denn klug und besonnen zu handeln. In einem meiner Beiträge habe ich bereits darüber geschrieben (“Wenn dich mal wieder die Angst packt”).

Was machen wir mit der Angst?

Ich merke bei mir selbst, daß mich die Ängste meiner Mitmenschen nicht unberührt lassen und ihre ängstlichen, ja schon fast panikartigen Befürchtungen von Terror und Krieg auch bei mir eine Wirkung erzielen. Hinzu kommt, daß ich in den letzten Tagen geradezu bombardiert wurde mit Meldungen, in denen von einem bevorstehenden 3. Weltkrieg die Rede ist. Ich muß zugeben, daß ich zeitweilig richtig Mühe damit hatte, nicht auf deren  dramatisierende Geschichten einzusteigen.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Steigen wir auf die Dramen der anderen ein, zieht uns das Lebensenergie ohne Ende! Deshalb ist es wichtig, daß wir uns selbst beobachten, was wir denken, wie wir denken, was wir fühlen, was wir sagen und was wir tun. Diese Dinge sind enorm wichtig für unser Leben im Jetzt und sie formen unsere Zukunft.

Das Gesetz der Anziehung (Resonanzprinzip)

Das, was wir heute denken, wird morgen zu unserer Realität. So funktioniert Schöpfung. Was willst Du schöpfen? Angst oder Liebe, Konflikt oder Friede?

Wenn mein Kopf voll ist mit Vorstellungen von Bedrohung und Gewalt, dann ziehe ich genau das an, was ich nicht haben will. So funktioniert das Resonanzprinzip.

Paß also bitte darauf auf, was sich in deinem Oberstübchen abspielt und was es mit Dir macht, wenn die Medien Dir wieder mal einen Floh ins Ohr setzen wollen. Steig nicht auf alles ein, was irgendwelche Politikdarsteller an geistigem Dünnpfiff von sich geben. Das ist gewollt, da steckt Methode dahinter, auch wenn Du das vielleicht nicht glauben magst. Du mußt mir auch nicht glauben. Ich fände es viel besser, wenn Du alles hinterfragen und überprüfen würdest, was Dir komisch vorkommt. Nur so stellst Du sicher, daß Dir so schnell keiner mehr ein X für ein U vormachen kann. Das ist Deine Verantwortung. Und das ist Dein Anteil an der Erschaffung einer Zukunft, die die Mehrheit der Menschen in diesem Land und auf diesem Planeten sich wünschen. 

Wie aus Angst Friede wird

Kein Fernsehen mehr gucken, keine Nachrichten mehr hören, das zieht Dich runter, macht Dich wütend, frustriert und ängstlich. Wenn morgen der Krieg ausbrechen sollte, erfährst Du es eine halbe Stunde später, na und? Bis dahin kannst Du Dich darin üben, förderliche Gedanken zu entwickeln und einmal in Dich hineinzuspüren, welche Gefühle diese Gedanken in Dir auslösen. Wenn es friedvolle und freudvolle Gefühle sind, verharre darin, so lange und so oft Du kannst. Denn was Du aussendest, kehrt in der gleichen Qualität zu Dir zurück.

Denke oder sage laut: “Ich gehe in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe“. Dann beobachte, was passiert. Immer wenn Du im Zustand de LIEBE bist, hat die Angst keine Chance, von Dir Besitz zu ergreifen. Je öfter Du diese Übung machst, desto mehr wirst Du feststellen, welch eine kraftvolle, positive Wirkung dies hat und wie sich Dein Leben verändert.

Denke oder sage laut: “Friede sei mit Dir.” Beobachte, was es mit Dir macht.

Denke oder sage laut: “Friede sei mit mir.” Denn auch das ist wichtig. Wenn Du Frieden statt Kampf in Dir spürst, wird sich das auf Dein Umfeld und Deine Mitmenschen übertragen. So einfach geht Schöpfung. Jeder kann das tun, auch Du!

Foto: Selbstliebe

Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest

Selbstliebe ist etwas ganz Natürliches. Schon Jesus sagte: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst! Er meinte damit nicht: Liebe Deinen Nächsten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil werden. Wer die Interessen von anderen stets über seine eigenen stellt, verleugnet sich selbst. Das kann sogar bis zur völligen Selbstaufgabe gehen. Dieses Verhalten ist keineswegs gesund und nicht zu befürworten. Aber es kommt leider viel zu oft vor. Gewalt und Unterdrückung versetzen Menschen in Angst. Und Angst ist bekanntlich das Gegenteil von Liebe. Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest, erfährst Du hier.

Fehlende Selbstliebe verhindert die Heilung

Sich selbst zu lieben, fällt vielen Menschen schwer. Wir wurden als Kinder bereits dazu erzogen, andere über uns selbst zu stellen. Im deutschen Sprachgebrauch gilt es als höflich, die andere Person zuerst zu nennen, so heißt es beispielsweise “…meine Schwester und ich…” oder  “…mein Freund und ich…” Im Englischen ist das ganz anders, dort heißt es “…me and my parents…” (ich und meine Eltern) oder “… me and my husband…” (ich und mein Ehemann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit anderen Sprachen verhält. Jedenfalls drückt die Nennung der eigenen Person vor der anderen ein gewisses Selbstbewusstsein aus.

Was aber, wenn ein Mensch misshandelt, herabgewürdigt und gedemütigt wird, z. B. durch Folter, sexuelle Übergriffe oder Psychoterror? Die körperlichen Wunden heilen vielleicht mit der Zeit, aber was ist mit den seelischen Wunden? Wenn diesem Menschen obendrein das Gefühl vermittelt wird, er sei an seiner Situation doch selbst schuld, kann dies dazu führen, dass die Selbstliebe auf ein Minimum schwindet oder sogar ganz auf der Strecke bleibt.

Menschen, die nicht über genügend Selbstbewusstsein bzw. Selbstliebe verfügen, sind leichter verwundbar. Deren Selbstwertgefühl wird mit einem Mal schwer erschüttert und leidet massiv unter der körperlichen und/oder psychischen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem traumatischen Erlebnis – auch nach mehreren traumatischen Erfahrungen – Dein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und an der Wiederherstellung Deiner Selbstliebe zu arbeiten, denn

  • Du hast ein Recht darauf, dass die Verletzung aufhört!
  • Du hast ein Recht darauf, Dich selbst achten und lieben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht darauf, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen!

Und zwar einzig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbstliebe kann man lernen

Wie Du Selbstliebe (wieder) lernen kannst, möchte ich Dir nachfolgend zeigen. Es ist nämlich so, dass Du – egal wie alt Du inzwischen bist – lernen kannst, Dich selbst zu achten und zu lieben. Das braucht vielleicht ein wenig Zeit, vielleicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Liebe (wieder) Teil Deines Bewusstseins geworden ist, kannst Du an Deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Die Liebe ist der Grundstein dafür.

Liebe ist eine Himmelsmacht

Werde zu dem, was Du haben möchtest. Willst Du mehr Liebe in Dein Leben ziehen, so musst Du diese Qualität in Dir erzeugen und damit einen Resonanzkörper bilden. Du hast keine Liebe in Dir, sie ist abgestorben, meinst Du?

Da muss ich Dir entschieden widersprechen: Du hast sehr wohl Liebe in Dir. Du bist Liebe! Dass Du sie momentan nicht so recht wahrnehmen kannst, liegt daran, dass sie überlagert ist von anderen Qualitäten, die sich in den Vordergrund gedrängt haben, z. B. Schrecken, Wut, Trauer etc.

Liebe ist die stärkste Macht im Universum. Unser natürlicher Zustand ist es, entspannt, friedvoll und in der Liebe zu sein. Kein Baby kommt böse, berechnend oder korrupt auf die Welt.

Du bist ein liebenswerter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu werden. Einfach so, weil es Dich gibt. Liebe ist nichts, was man sich verdienen muss. Liebe ist immer da. Sie ist allumfassend und bedingungslos. Es ist genug Liebe für alle da. Liebe kann niemals zur Neige gehen. Bedingungslose Liebe ist eine unversiegbare Quelle und erschafft sich aus sich heraus immer wieder neu.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der menschlichen Liebe, die aus dem Ego kommt, die allzu gerne instrumentalisiert wird, an Bedingungen geknüpft ist und mit der Abhängigkeiten geschaffen werden, z. B.:

“Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du…” oder

“Wenn du aufhörst zu weinen, hat Mami dich wieder lieb” usw.

Diese Manipulationen sind emotionale Erpressung und haben mit LIEBE nicht das Geringste zu tun! LIEBE bedeutet, jemanden auch dann zu akzeptieren, wenn er gerade nicht das tut, was ich von ihm erwarte oder wenn er nicht so aussieht, wie ich ihn gerne hätte. Und was für die Liebe zu anderen gilt, gilt auch für die Liebe zu mir selbst. Selbstliebe heißt, mich so anzunehmen, wie ich bin, mit all meinen Unzulänglichkeiten und Spleens, mit Bierbauch, Rettungsringen, Haarausfall, Hängebrüsten und schlechter Laune.

Es ist paradox, aber wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902-1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, meinen Mann, meinen Lehrer etc. so akzeptiere, wie sie sind, ohne sie verändern zu wollen, dann passieren Wunder.

Veränderung kann also nur geschehen, wenn wir lernen, uns und alles um uns herum so zu lieben, wie es ist. Eine wahrlich große Herausforderung in einer Welt, die wir in Gut und Böse eingeteilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Deinem Herzen – aus welchen Gründen auch immer – versperrt ist, kommt hier eine kleine Übung mit großer Wirkung, die Dich in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bringt.

Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe

Sorge dafür, dass Du für einige Minuten ungestört bist. Mache es Dir bequem. Setze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atemzüge und beobachte Deinen Atem, wie er durch Deinen Körper strömt. Du musst ihn nicht beeinflussen, lass ihn einfach kommen und gehen. Lass auch Deine Gedanken kommen und wieder gehen.

Jetzt sprich Deine Absicht aus, in Kontakt mit der Allumfassenden bzw. Bedingungslosen Liebe zu kommen (in Gedanken oder laut):

“Ich gehe in Kontakt zur Allumfassenden Liebe” oder

“Ich schwinge mit der Bedingungslosen Liebe”.

Hilfreich ist die Vorstellung, dass du LIEBE einatmest, verbunden mit der Affirmation:

“Ich atme Bedingungslose Liebe ein” oder

“Ich lade die Bedingungslose Liebe in mein Leben ein, sie durchströmt meinen Körper, meinen Geist und meine Seele”.

Im Idealfall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohlgefühl in Deiner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts daraus, Deine Absicht genügt. Sei Dir dessen gewiss, dass Du in Kontakt mit der LIEBE bist und Deine Schwingungen sich erhöhen. Bedenke, dass die traumatische Energie, die vielleicht noch in deinem Nervensystem gebunden ist, sich erst lösen muss. Mit dieser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen.

Vielleicht spürst Du aber auch schon beim ersten Mal, dass Dein Herzzentrum (Herz-Chakra) sich weitet und Du ein angenehmes Gefühl von Wärme, Leichtigkeit oder Freude wahrnimmst, und sei dieses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und würdige es. Mache diese Übung immer wieder, am besten jeden Tag, gerne auch mehrmals am Tag. Nach einer Weile musst Du Dich dazu nicht mehr zurückziehen oder hinlegen. Du kannst jederzeit und überall mit der Bedingungslosen Liebe in Kontakt gehen. Die Übung dauert nur ein paar Sekunden oder Minuten. Dein Gedanke, in Resonanz mit der Bedingungslosen Liebe zu gehen oder die Vorstellung, LIEBE einzuatmen, genügt.

Wenn du möchtest, kannst Du mit der Zeit die Meditation noch erweitern:

Nimm das Wohlgefühl war, das sich einstellt, wenn Du in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bist. Spüre, in welchen Regionen im Körper Du es fühlst. Genieße es. Hat es eine Form oder eine Farbe? Lass dieses Wohlgefühl größer werden und sich richtig in Dir breit machen. So groß, dass es Deinen ganzen Körper durchdringt. Und noch größer, so groß, dass es über Deinen physischen Körper hinausgeht. Noch größer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befindest, ausfüllt. Dann noch größer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, ausfüllt. Und nochmal größer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohlgefühl noch größer werden lassen? So groß, dass es das ganze Land umschließt, den Kontinent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkenntnisse wollen nicht nur bestaunt, sondern auch trainiert werden. Nur so können wir sie in unseren Alltag integrieren, so können sie wirken und unser Leben angenehmer machen. Und die nächste Gelegenheit zum Üben kommt bestimmt. In Kontakt mit der Liebe zu sein, ist das Wichtigste bei Deinem inneren Friedensprozess.

Auf der Netzseite Hopeful-Wounds gibt eine Betroffene von sexualisierter Gewalt Überlebenstipps für dunkle Stunden. Diese Überlebenstipps sind für alle Menschen mit traumatischen Erfahrungen wertvoll, nicht nur für Opfer sexualisierter Gewalt. Wenn Dein Selbstwertgefühl – durch wen oder was auch immer – in Mitleidenschaft gezogen wurde und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf diese Seite.

Buchtipp:
Der achtsame Weg zur Selbstliebe:
Wie man sich von destruktiven Gedanken und Gefühlen befreit (Christopher Germer, 2011)

Angst frisst die Seele auf: Warum Bewusstseinsarbeit so wichtig ist

Angst ist eine starke negative Kraft. Angst lähmt. Angst wirkt zerstörerisch.  Aus Ängsten entwickeln sich Minderwertigkeitskomplexe, Depressionen, Panik und Phobien. Angst bringt die meisten Menschen dazu, falsche Entscheidungen zu treffen. Aus Angst treffen Menschen oft gar keine Entscheidung. Das führt dazu, daß die meisten im Leben nicht richtig weiterkommen, resignieren, zuerst ihre Träume und schließlich sich selbst aufgeben.

Angst frisst die Seele auf

In meinem Blog-Beitrag “Wenn Dich mal wieder die Angst packt” habe ich bereits über die Entstehung von Ängsten geschrieben und wie sie sich auf unser Leben auswirken. Angst ist für die Machthaber dieser Welt der wichtigste Kontrollmechanismus, um Menschen, Gemeinden, ja ganze Völker in Unwissenheit und Sklaverei zu halten.

Wenn Du denkst, daß ich übertreibe, dann schau Dir die Weltgeschichte einmal an (nein, ich meine nicht die herkömmlichen Geschichtsbücher, darin wirst Du die Wahrheit nicht finden). Du mußt schon hinter die Kulissen schauen, jenseits des Mainstreams, und Dir Deine eigene Meinung bilden.

“Die Herrschenden haben uns intelligent genug gemacht, damit wir uns selbst versklaven, jedoch nicht intelligent genug, das auch zu erkennen.”
– Daniel Prinz –

Um zu erkennen, was hier läuft, wie und warum wir in Angst und Knechtschaft gehalten werden, ist es wichtig, ja so gar unabdingbar, daß wir über unseren Tellerrand hinausschauen und unser Bewußtsein erweitern. Das bedeutet unter anderem, daß wir die Dinge hinterfragen, die uns täglich geschehen. Warum müssen wir zum Beispiel für alles bezahlen? Wo wir doch angeblich als freie Menschen geboren werden und uns Lebensmittel und Waren kostenlos zur Verfügung stehen müßten? Hast Du Dich das jemals gefragt? Wer profitiert davon, daß Du und ich für alles, ja wirklich für alles bezahlen müssen, während die Machtelite niemandem Einblick in ihre Finanzen gewähren muß, wie zum Beispiel der Vatikan?

Nun, um das zu ergründen, müßte ich einen sehr großen Sprung machen, der einige tausend Jahre zurückgeht, als nämlich die ersten Geldverleiher die Szenerie betraten und der Zins und Zinseszins erfunden wurde. Zurück in eine Zeit, in der Herrscher auf ihren Raub- und Eroberungszügen ganze Landstriche verwüsteten und abertausende von Menschen den Tod fanden. Und zurück in die Zeit, in der die klassische Sklaverei abgeschafft und stattdessen die Lohnarbeit eingeführt wurde = moderne Sklaverei.

Aber ich will das hier gar nicht ausschmücken. Dazu kannst Du Dich selbst belesen, wenn es Dich denn wirklich interessiert. Das Internet ist voll von Informationen diesbezgülich.

Menschen haben vor vielem Angst, z. B. vor Jobverlust und damit einhergehenden finanziellen Einbußen, Angst vor Gesichtsverlust, Angst, nicht anerkannt zu werden, nichts wert zu sein uvm.

Du mußt Dein Bewußtsein erweitern, wenn Du (wieder) in Deine Kraft kommen willst.

Warum ist dies so wichtig?

Das nachfolgende Schautafel zeigt die verschiedenen Bewußtseinsebenen von David R. Hawkins, einem amerikanischen Arzt, Bewußseinsforscher und spirituellen Lehrer.

Hawkins’ Hauptanliegen war die Förderung der Spiritualität im Menschen. Nach seiner Erfahrung ist spirituelles Wachstum das grundlegendste und tiefgreifendste Mittel zur Linderung von Leid in dieser Welt.

In über 30-jähriger Forschungsarbeit schlüsselte Hawkins die menschlichen Bewußtseinsebenen mittels kinesiologischer Tests in einer “Skala des Bewußtseins” auf. Er beschrieb diese Ebenen in einer Messwertskala zwischen 0 und 1.000, mit denen man die verschiedenen Bewußtseinsebenen über kinesiologische Muskeltests messen kann. Die Ebene 0 stellt dabei den physischen Tod dar und die tiefste Ebene, auf die ein Mensch sinken kann. Der Wert 700-1.000 bezeichnet den Zustand der Erleuchtung.

Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas kompliziert, ist es aber nicht, wie Du gleich sehen wirst.

Die Ebenen des Bewußtseins nach David R. Hawkins:

BewußtseinsebenenDu siehst, dass der untere Teil von Ebene 0 bis 175 die negativen Eigenschaften abbildet, der obere die positiven, bis hin zur höchsten Bewußtseinsebene, die irdisch erreichbar ist. Der grüne mittlere Teil bildet die Schwelle nach oben und unten.

Wenn wir ständig unten gehalten werden und in Angst, Sorge oder gar Schuld und Scham leben müssen, haben wir auf Dauer das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Ohnmacht (= erlernte Hilflosigkeit). Wir verlieren damit unser Gefühl für unsere Selbstwirksamkeit, ja wir haben gar kein Bewußsein mehr darüber, daß wir überhaupt eine Selbstwirksamkeit haben. Wir verlieren uns dabei selbst.

Viele Menschen glauben in diesem Jammertal der Hoffnungslosigkeit, daß Gott ein strafender Gott ist, der über sie richtet und sie nicht liebt. Sie vergessen dabei völlig, daß sie selbst göttliche Wesen und mit Schöpferkräften ausgestattet sind. Die Schöpferkräfte sind ihnen im Laufe ihres Über-Lebenskampfes abhanden gekommen.

Selbstwirksamkeit – was ist das?

Selbstwirksamkeit meint die Einstellung zu der Wirksamkeit unseres eigenen Handelns, also das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten und in unser Leistungsvermögen. Menschen mit einer niedrigen Selbstwirksamkeitserwartung sind der Meinung, daß sie mit ihren Fähigkeiten und Handlungen nicht viel bewirken können. Sie glauben, daß ihr Leben vom Schicksal bestimmt ist, von Lehrern, Chefs, Politikern oder sonst irgendwelchen äußeren Umständen.

Menschen mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung glauben bzw. wissen, daß sie mit ihrem Handeln etwas bewirken und auch schwierige Situationen und größere Strapazen gut meistern können. Sie verfügen über einen gesunden Optimismus, eine positive geistige Haltung in Bezug auf ihre Fähigkeiten und ihre Selbstbestimmungsmöglichkeiten.

Wir wirkt sich Deine Selbstwirksamkeitserwartung auf Dein Leben aus?

Deine Selbstwirksamkeitserwartung beeinflußt Deine Gefühle und Dein Verhalten. Erfolg oder Mißerfolg werden durch Deine Selbstwirksamkeitserwartung stark beeinflußt.

Wenn Du davon überzeugt bist, Einfluß auf Dein Leben zu haben, auf Deine Gesundheit und alles, was Dir im Leben geschieht, dann reagierst Du weniger ängstlich. Du bist guter Dinge und voller Zuversicht, daß Du etwas bewirken und erreichen kannst. Du traust Dir mehr zu, hast mehr Widerstandskraft und ein größeres Durchhaltevermögen.

Menschen mit weniger Optimismus und einer niedrigen Selbstwirksamkeitserwartung geben schnell auf, wenn es Probleme gibt oder sie eine Niederlage einstecken müssen. Diese Menschen wagen sich oft an nichts Neues heran, weil sie Angst haben und sich nichts zutrauen. Und weil sie nicht an ihre eigenen Fähigkeiten glauben, fühlen sie sich hilflos, rutschen in eine Depression oder entwickeln ein Suchtverhalten.

Wie Du Deine Selbstwirksamkeit stärken kannst

Zunächst ist es wichtig zu wissen, daß unsere Selbstwirksamkeit erlernt ist. Sie zeigt sich in Äußerungen, wie

  • Ich weiß, was ich kann
  • Ich habe das früher schonmal geschafft, dann schaffe ich das jetzt auch
  • Ich vertraue meinen Fähigkeiten etc.

Du kannst Deine Selbstwirksamkeit dadurch stärken,

  • daß Du die Erfahrung machst, schwierige Situationen zu bewältigen
  • daß Du Du Menschen als Vorbild nimmst, die schon da sind, wo Du noch hinwillst
  • daß Du Dich mit Menschen umgibst, die an Dich glauben
  • daß Du lernst, Deine Gefühle zu beinflussen (Angst ist nur ein Gefühl!)
  • daß Du Dir eine positive Lebenseinstellung aneignest

Viele Menschen konnten ihre Selbstwirksamkeit nie entwickeln, weil sie seit ihrer Geburt in Angst und Schrecken leben. Ich denke da an Babys, die in Kinderpornoringe hineingeboren werden oder an Menschen, die schon früh sexuell mißbraucht wurden. Und ich denke an Menschen, die auf irgend eine Art und Weise traumatisiert wurden und die Erfahrung machen mußten, nichts bewirken zu können und der Situation hilflos ausgeliefert waren.

In solchen Fällen ist es nicht mit ein paar Affirmationen getan, sondern es bedarf einer individuellen, auf den jeweiligen Menschen zugeschnittene Therapie.

Mir ist nur wichtig, Dir zu sagen, daß Du – egal, was Du erlebt hast – Deine Selbstwirksamkeit aufbauen und stärken kannst. Nährende Beziehungen, gute Freunde, eine liebende Familie sind da sehr hilfreich. Hol Dir im Zweifelsfall professionelle Hilfe.

Übung:

Erinnere Dich an eine schwierige Situation in Deinem Leben, die Du bewältigt hast. Es muß nichts “Weltbewegendes” gewesen sein, es darf ruhig auch etwas “Kleineres” sein. Wichtig ist, daß Du Dir bewußt machst, daß Du Deine Herausforderung gut gemeistert hast.

  • Wie hast Du das gemacht?
  • Welche Fähigkeiten hast Du dafür gebraucht und eingesetzt?
  • Welche Unterstützung von außen hattest Du?
  • Wie hast Du Dich gefühlt, nachdem die Schwierigkeit übewunden war (was hast Du gemacht, mit wem hast Du gesprochen)?

Mach Dir das bewußt und verweile eine Zeitlang in diesem guten Gefühl! Wenn Du vor einer ähnlichen Herausforderung stehst, brauchst Du dich nur daran zu erinnern, daß Du das schon einmal gut hinbekommen hast.


Bildquellen:

Beitragsbild: Engelsleiter (Wikipedia, gemeinfrei)

Karte des Bewußtseins: © Sylvia Geiss

Wenn Dich mal wieder die Angst packt…

Angst ist kein guter Begleiter

In diesen Tagen höre ich von immer mehr Menschen, daß sie Angst haben bzw. daß sich Ängste in ihnen breit machen, die sie vor einiger Zeit noch nicht hatten:

  • “Angst vor dem Flüchtlingsstrom, der kein Ende nimmt.”
  • “Angst vor radikalem Islamismus und zunehmender Islamisierung in Deutschland und Europa.”
  • “Angst vor Zwangsenteignungen.”
  • “Angst vor großen Einbußen und Verlusten.”
  • “Angst vor (erneutem) Krieg.”
  • “Angst, daß mir oder meiner Familie etwas zustößt.”
  • “Angst, daß “es” wieder passiert.”
  • “Angst vor der Angst.”

Siehst Du Dir die Mainstream-Nachrichten im TV an, hörst Du Mainstream-Radio und liest Du Mainstream-Zeitungen, dann wird Dir ganz anders, nicht wahr? Da stehen nämlich nur negative Meldungen drin. Nachrichten, die den Menschen Angst machen. Nachrichten, die den Menschen Angst machen SOLLEN!

Du magst es glauben oder nicht, aber genau das ist gewollt. Daß Du und ich und alle Menschen Angst haben.

Da stellen sich gleich zwei Fragen:

1. Wer will das?

2. Wozu?

Im Grunde sind die beiden Fragen schnell beantwortet:

Zu 1: Die weltweite Finanzelite.

Zu 2: Um ihre Macht auszubauen und den Planeten zu beherrschen (Neue Weltordnung).

Du mußt wissen, daß es einige Großfamilien, so genannte Clans auf dieser Erde gibt, die seit einigen Jahrhunderten die Macht und die Ressourcen dieses Planeten unter sich aufteilen. Namen wie Rockefeller und Rothschild hast Du sicherlich schon gehört oder davon gelesen. Diese Clans haben so viel Geld, dass man die Zahl nicht einmal aussprechen kann. Seit dem sie die Menschen vom Geld abhängig gemacht haben, bestimmen sie, wo es lang geht. Sie verändern, ignorieren und verbiegen Recht und Gesetz, beeinflussen Politiker auf der ganzen Welt (ja, auch die US-amerikanischen), streuen Zwist und Zwietracht, bestimmen, wer wann gegen wen einen Krieg anzettelt, finanzieren beide Seiten und legen bereits vorher fest, wer “gewinnt”. Sie kontrollieren die Banken und die Medien und machen sich die Welt, wie es ihnen gefällt.

"Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht." - Mayer Amschel Rothschild (1744-1812), Gründer der Rothschild-Bankendynastie
 
"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
 - Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company
"Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, daß das System ihnen feindlich ist." - Gebrüder Rothschild, London, am 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner

euro-96594_640So, jetzt weißt Du’s. Die große Masse der Menschen auf diesem Planeten ist also zu blöd, um zu begreifen, was hier läuft. Das ist eine unverschämte Behauptung der Gebr. Rothschild, nicht wahr. Aber leider haben sie recht. Die breite Masse weiß tatsächlich nicht, was hier läuft. Zu behaupten, sie wären geistig nicht fähig zu begreifen, halte ich allerdings für ein Gerücht. Die meisten Menschen begreifen sehr wohl, wenn man es ihnen einfach erklärt.

Aber einfach ist in dieser Welt nichts – außer der Wahrheit, die ist immer einfach. Wann immer etwas kompliziert wird, weißt Du, daß es mit der Wahrheit nicht mehr viel zu tun hat. Die sollen wir nämlich gar nicht wissen. Wir sollen in Unwissenheit, Angst und Abhängigkeit gehalten werden.

Und wie macht man das am besten?

  • Indem man uns erzählt, daß die Rohstoffe knapp werden.
  • Indem man uns erzählt, daß wir von Terror bedroht sind.
  • Indem man uns erzählt, daß wir den Gürtel mal wieder enger schnallen müssen.
  • Indem man uns erzählt, daß wir Rassisten sind, wenn wir uns darüber beschweren, daß unsere Brüdern und Schwestern aus dem Ausland unseren Sozialstaat ausnutzen, während wir von den Jobcentern von einer Maßnahme in die nächste gesteckt werden und mit Sanktionen belegt werden, wenn wir unsere “Mitwirkungspflicht” vernachlässigen.
  • Indem man uns erzählt, daß wir Nazis sind, wenn wir es wagen, so etwas wie Nationalstolz zu fühlen oder darüber nachdenken, unsere Heimat zu verteidigen, wenn wir uns bedroht fühlen.
  • Indem man uns erzählt, daß wir eine Kollektivschuld haben und daß wir Nazis sind, wenn wir es wagen, darüber nachzudenken oder gar zu äußern, daß wir keine Lust mehr haben, immer noch unsere “Schuld(en)” aus dem 2. Weltkrieg abzuzahlen.
  • Indem man uns erzählt, daß wir Nazis sind, wenn wir uns weigern, Griechenland oder andere bankrotte Staaten unter den Rettungsschirm zu nehmen.

Und so weiter und so fort…

Merkst Du was?

Die Masse muss dumm und in Angst gehalten werden, sonst lehnt sie sich womöglich auf. Leider sind die Massen sehr leicht zu beeinflussen und zu lenken. Was glaubst Du wohl, warum das TV-Programm immer anspruchsloser wird? Tagsüber gibt es Hartz IV-TV. Und wenn doch einmal eine einigermaßen informative oder anspruchsvolle Sendung gezeigt wird, läuft sie meistens am späten Abend oder nachts.

Die Klatschmagazine sind voll von unnützen Nicht-Informationen, wie zum Beispiel der junge Lover von Heidi Klum, die neue Yacht der Geissens oder die Arsch-OP von Kim Kardashian.

Du fragst Dich jetzt vielleicht, wieso ich etwas über das Hinterteil von Kim Kardashian weiß?

Nun ja, auch ich gehe hin und wieder zum Friseur, habe einen Fernseher, einen Computer mit Internet und höre beim Autofahren Radio. Mein Mann schaut sich gerne die Nachrichten an, um im Bilde zu sein, wie er immer so schön sagt. Ich renne bei den Nachrichten meistens raus, weil ich diesen gequirlten Mist einfach nicht mehr sehen und hören will. Aber irgendwie läßt es sich nicht vermeiden, daß ich das eine oder andere doch mitbekomme. Und ganz ehrlich: Manchmal schaue ich mir auch was Unterhaltsames im Fernsehen an. Ich will mich nicht ständig mit hochgeistigen Dingen beschäftigen, und da kann ich auch schon mal über den Silikon-Pöter von Kim Kardashian lachen.

Freunde von uns meinen, man müsse sich doch informieren. Es könnte doch sein, daß der 3. Weltkrieg ausbricht, und dann? Nun, ich bin der Meinung, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, erfahre ich es eben eine halbe Stunde später, was soll’s.

In Mary Wollstonecrafts Verteidigung der Rechte der Frau aus dem Jahr 1792 heißt es:

"...Die Masse der Menschheit muß in Unwissenheit erhalten werden, sonst würden die willfährigen Sklaven zur Erkenntnis ihrer Abhängigkeit kommen. Die Menschen beugen sich vor ihren Unterdrückern... Statt auf ihrem angeborenen Recht der Freiheit zu bestehen, kriechen sie im Staube und sagen, wir wollen essen und trinken, denn morgen können wir sterben. Von den Frauen gilt das selbe. Sie erniedrigen sich aus dem gleichen Hang, den Moment zu genießen, und schließlich verachten sie eine Freiheit, die zu erringen sie nicht Kraft genug haben."

Wie lenkt man das gemeine Volk am besten ab?

Vergnügungsparks, Sport- und Konzertveranstaltungen, Kinofilme, Videospiele sowie schlecht bezahlte Jobs halten die Menschen beschäftigt. Wer mit Sorgen um den Arbeitsplatz oder Sorgen um seine Krankheit, mit Kindererziehung oder der Pflege von Familienangehörigen beschäftigt ist, der ist viel zu müde, um sich mit den Geschehnissen in der Welt auseinanderzusetzen. Der kriegt auch nicht mit, daß unsere Politiker uns belügen, daß sich die Balken biegen. Wem das Wasser bis zum Hals steht, der ist nicht in der “Stimmung” über Fragen der Freiheit und des menschlichen Schöpfungspotenzials nachzudenken. Die Medien tun durch einseitige Berichterstattung bzw. Zensur ihr übriges dazu, die Masse der Menschen im Interesse der Machthaber zu manipulieren. Nein, wir haben keine Pressefreiheit, falls Du dieser Meinung gewesen sein solltest.

Minderwertige Nahrungsmittel, Drogen und Medikamente, Strahlung jeglicher Art, jegliche Art von Zwängen, die das System uns auferlegt sowie gezielte Desinformationen an Schulen und Universitäten tragen nicht dazu bei, daß der Mensch sein volles Potenzial entfalten kann. Im Gegenteil, dies soll ja gerade verhindert werden.

Gesetze, die schon lange keine Gültigkeit mehr haben bzw. die noch nie Gültigkeit hatten und dennoch angewendet werden, dienen nicht den Völkern und den Menschen, sondern ausschließlich der Machtelite. Warst Du schon einmal bei Gericht? Hast Du vielleicht selbst schon einmal einen Prozeß erlebt? Hast Du jemals erlebt, daß es bei Gericht um Gerechtigkeit geht? Ein weiser Spruch sagt: “Bei Gericht bekommst Du keine Gerechtigkeit, da bekommst Du ein Urteil.”

All diese Dinge zusammen genommen + Genderwahn + politische Korrektheit können einen Menschen schier in die Verzweiflung treiben. Und genau das, liebe Leserin und lieber Leser, ist gewollt. So, das war nun aber eine Ausnahme. Wie Du sicher schon bemerkt hast, verwende ich überwiegend die männliche Schreibweise. Nicht, um Dich, liebe Leserin zu diskriminieren, sondern weil ich diesen Genderwahnsinn nicht mitmache. Das ist alles.

Woher kommen unsere Ängste?

Ursprünglich sollte dieser Artikel gar nicht so politisch werden. Aber weil gerade in den letzten Wochen und Monaten so viele Menschen ihre Ängste geäußert haben, wollte ich das einmal aufgreifen und beleuchten, woran das liegt. Und da komme ich am Weltgeschehen nun mal nicht vorbei. Denn die Angst der Menschen gründet tief, sehr tief.

Manchmal sind es gar nicht unsere eigenen Ängste, die da ihr Spiel mit uns treiben, sondern wir haben die Angst als Muster von unseren Eltern oder Großeltern übernommen. Besonders, wenn diese den 2. Weltkrieg miterlebt haben. Vielleicht hast Du schon einmal von Second-Generation-Traumata gehört. Es handelt sich dabei um traumatische Symptome oder Ängste, die mit unserem Leben gar nichts zu tun haben, sondern die wir quasi geerbt haben. Schwere Traumata können das Ergbut verändern. Ein sehr empfehlenswertes Buch hierzu heißt “Wie Traumata in die nächste Generation wirken” von Udo Bear und Gabriele Frick-Baer.

challenge-73325_640Aber natürlich wirken sich auch unsere eigenen Erfahrungen auf unsere psychische, emotionale und mentale Stabilität aus und beeinflussen unser Selbstwertgefühl. Seien es Erfahrungen aus der Kindheit, dem Erwachsenenleben oder auch aus früheren Inkarnationen, die wir immer noch als Erinnerung in unserer DNA tragen und die unseren Charakter formen.

Angst wird durch vielerlei Dinge ausgelöst. Meist ist es eine Kombination aus verschiedenen Faktoren, z. B. Medikamente, schwaches Selbstwertgefühl, Verlust des Arbeitsplatzes uvm.

Und die Machtelite weiß genau, was Menschen Angst macht, sie sind Spezialisten darin. Macht über einen Menschen auszuüben, ist für viele sehr erregend, das geht bis hin zur sexuellen Erregung. Und es gibt auch Menschen, die es scheinbar erregend finden, sich runtermachen zu lassen. Aber die meisten Menschen wollen in Frieden und Harmonie leben. Sie wollen auf Augenhöhe mit ihren Mitmenschen kommunizieren. Sie wollen Freude geben und Freude empfangen. Sie wollen ein Leben in Liebe, Gerechtigkeit und im Einklang mit dem Kosmos.

Nicht die Menschheit, nicht die Völker sind es, die Krieg wollen, es sind immer nur einige wenige, die den Hals nicht voll bekommen und sich daran aufgeilen, andere zu beherrschen.

Was macht die Angst mit Dir?

Angst fühlt sich grauenhaft an, nicht wahr? Es ist ein Gefühl, wie wenn man unter sich macht. Als hätte man Flugzeuge im Bauch. Herz schlägt bis zum Hals, der Blutdruck steigt, das Blut rauscht in den Ohren. Wir bekommen schweißnasse Hände, der kalte Schweiß steht uns auf der Stirn. Wir werden unruhig und nervös, zittern. Wir spüren ein Beklemmungsgefühl in der Brust, wie die eiserne Faust, die sich um unser Herz schlingt. Die Stimme versagt uns, der Mund wird trocken, der Hals wird eng. Atemnot und Erstickungsgefühle, Bauchschmerzen, Taubheitsgefühle, Schwindel und Benommenheit können sich zeigen.

FreezeandFragmentAngst lähmt. Wenn es uns nicht gelingt, die Angstsituation zu verlassen bzw. bei Gefahr zu kämpfen oder zu fliehen, erstarren wir zu Eis (Freeze). In diesem Zustand von Todesangst, in dieser Schockstarre sind wir nicht mehr in der Lage, klar zu denken. In diesem Moment wird das Angsterlebnis innerpsychisch als Trauma verarbeitet, und das Erlebnis wird zersplittert (Fragment), so daß es nicht mehr zusammenhängend erinnert werden kann. Dies ist eine Überlebensfunktion, die unser Organismus automatisch abfährt. Hierzu habe ich bereits ausführlich geschrieben. Du kannst dies auch in meiner Publikation SystemischeAuswirkungenFremdtötung nachlesen. Einfach auf den Link klicken und kostenlos herunterladen.

Was machst Du mit der Angst?

Natürlich gibt es begründete Ängste. Und es ist auch gut so, wenn wir die spüren, denn sie schützen uns vor falschen Handlungen bzw. Gefahren. Es gibt aber auch unbegründete Ängste bzw. Angst, von der wir gar nicht wissen, wo sie herkommt. Dann geht es zunächst darum, dies herauszufinden.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Ängsten umzugehen. Verhaltenstherapie soll ja das Mittel der Wahl sein. Das behaupten aber nur “Mainstream-Experten”. Ich persönlich halte nichts davon, wenn den Menschen erzählt wird, sie müssten lernen, mit ihrer Angst zu leben bzw. sie müssten sich der Angst stellen (Konfrontation bzw. Exposition). Das ist meines Erachtens nur ein weiterer Ansatz, wie das System (Krankenkassen, Pharmaindustrie) Menschen in Unwissenheit und Abhängigkeit hält. Bewältigungsstrategien entwickeln und lernen, mit der Angst umzugehen, können allenfalls Schritte auf dem persönlichen Heilungs- oder Friedensprozeß sein, keinesfalls jedoch die Endlösung. Das ist für mich nicht akzeptabel. Ich weiß nicht, wie Du das siehst.

Eine liebe Kollegin von mir half mir vor einigen Monaten, mit meinen eigenen Ängsten fertigzuwerden. In mir kam plötzlich eine Angst hervor, die mich eiskalt packte. Sie hatte mit meinem jetzigen Leben nur bedingt etwas zu tun. Es waren alte Ängste aus vergangenen Leben, die mein jetziges immer noch beeinflussen. Durch eine bestimmte Situation wurde diese Angst, ich möchte fast sagen, es war Todesangst, noch einmal präsent. Für meinen Geschmack zu präsent, aber ich mußte nun einen Weg finden, damit umzugehen.

Wir sprachen also eine Weile miteinander, und auf einmal sagte meine Kollegin einen Satz, für den ich ihr ewig dankbar sein werde, der mich auf der Stelle beruhigte und mich aus diesem grauenhaften Zustand herausbrachte:

“Angst ist nur ein Gefühl, mehr nicht!”

Ich ließ diesen Satz ein paar Sekunden in mir wirken und spürte sofort, daß er wahr ist.

Wann immer ich in einer Situation bin, die mir Unbehagen bereitet, fällt mir sofort dieser Satz wieder ein: Angst ist nur ein Gefühl, mehr nicht! Ich denke ihn ein paar Mal in Gedanken oder sage ihn mir vor, und augenblicklich stellt sich ein Gefühl der Ruhe und inneren Sicherheit ein.

Ich möchte Dich dazu ermuntern, das auch zu machen, wenn Du Angst in Dir verspürst. Einen Versuch ist es wert, und wenn Du alleine mit Deiner Angst nicht klarkommst, stehe ich Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Denn eins ist klar, Angst beeinflußt unser Denken und Handeln und hindert uns daran, in unsere Schöpferkraft zu kommen. Ein Blog-Beitrag, ein Text im Internet oder ein Buch helfen da nur bedingt und können allenfalls eine Information oder Anregung sein, Dir weitere Hilfen zu holen.

Ob ich noch Ängste habe? Ja, denn ich bin ein Mensch, genau wie Du. Auch bei mir kommen immer wieder Angstgefühle hoch. Auch ich habe Verlustängste und Existenzängste, besonders in diesen Tagen. Mir hilft es, mir diese Ängste anzuschauen und mich zu fragen, ob sie etwas mir mir zu tun haben oder nicht. Wenn sie mir das Leben gar zu schwer machen, hole auch ich mir Rat und Tat von Menschen, die es gut mit mir meinen.

Liebe & Licht,

Sissell

9 Gründe, die Dich daran hindern, gesund und glücklich zu werden

Was brauchst Du, um gesund und glücklich zu sein?

Du weißt, daß Du alles, was Du zu Deiner Heilung oder Lösung brauchst, bereits in Dir hast. Ich predige es oft genug, und du kannst es auch auf meinen Seiten immer mal wieder lesen.

  • Warum fühlst Du Dich dann trotzdem noch nicht besser?
  • Warum hast Du immer noch nicht die Lösung für Deine Herausforderung gefunden?
  • Warum wollen Deine Krankheitssymptome einfach nicht verschwinden?

9 Gründe, die Dich daran hindern, gesund und glücklich zu werden

1. Du glaubst noch nicht wirklich daran, dass es stimmt

Dein Kopf weiß es, daß Du alles in Dir hast, was Du brauchst. Du kannst aber noch nicht zur Lösung kommen, weil das dazugehörige Bauchgefühl fehlt. Die gedankliche Erkenntnis ist sozusagen noch nicht bis auf die Gefühlsebene vorgedrungen. Während ich das schreibe, fallen mir diese Liedzeilen von Mark Forster ein: “Bauch sagt Kopf ja. Doch Kopf sagt Bauch nein. Und zwischen den beiden steh’ ich…”

Wenn Du Dich noch an die 4 Schöpfungsschritte erinnerst: Alles beginnt mit einem Gedanken, dann taucht ein Bild auf, dem ein Gefühl folgt. Zum Schluss kommt die Handlung – oder auch nicht. Wenn das Gefühl z. B. Angst ist, und die Angst größer ist als das Bild, das du im Kopf hast, gewinnt der Teil mit der größeren Energie, in dem Fall die Angst, den Schöpfungsprozeß. Und das kann dazu führen, dass du handlungsunfähig wirst.

2. Du zweifelst noch an Deinen eigenen Fähigkeiten

Ängste und Unsicherheiten sind ein schlechter Ratgeber, wenn es darum geht, Deine eigenen Fähigkeiten zu entdecken und Stabilität aufzubauen. Diese niedrigschwingenden Energien können Dich immer wieder runterziehen. Sie können Dein System lahmlegen  und Dich daran hindern, zu erkennen, was wirklich in Dir steckt. Wenn dann noch ein blöder Spruch aus dem Umfeld kommt, á la “das schaffst du sowieso nicht…” oder “denkst du, du bist schon soweit” oder “also, ich würde mir das an deiner Stelle nochmal überlegen…” etc. pp., dann trägt das nicht gerade zum Aufbau Deines Selbstwertgefühls bei.

Lass Dir von anderen nichts einreden, und lass Dir auch nichts ausreden. Wenn Du aus tiefster Überzeugung etwas tun oder nicht tun möchtst, bis Du der Einzige, der diese Entscheidung treffen kann.  Und letzten Endes bist Du auch dafür verantwortlich, nicht Dein Nachbar, Dein Friseur oder Dein Tennislehrer. Erlaube Dir, diese Gedanken zuzulassen und sich in Dir auszubreiten. So gewinnst Du nach und nach immer mehr Sicherheit.

3. Du traust Dir noch nicht so recht über den Weg, dass deine Unternehmungen tatsächlich erfolgreich sein könnten

Du hast schon einen Lösungsversuch unternommen, hast aber noch Angst, dass der erhoffte Erfolg ausbleibt? Hier möchte ich Dich wieder an die 4 Schöpfungsschritte erinnern. Deine Absicht mag kraftvoll gewesen sein, das Bild in Deinem Kopf auch. Wenn aber die Angst oder die Zweifel größer sind… den Satz muss ich nicht mehr zu Ende führen, Du weißt, wie es ausgeht.

Es kommt also darauf an, welche Energie Deiner Absicht folgt. Hilfreich ist es, eine Art Erfolgsjournal oder Erfolgstagebuch zu führen. Schreibe hier jeden noch so kleinen Erfolg hinein. Und wenn Dich mal wieder Zweifel überkommen, dann nimm Dir deine Notizen zur Hand, und Du wirst sehen, wie viele Erfolge Du schon erzielt hast. Es sind weit mehr als die Misserfolge.

Stelle Dir jeden Abend vor dem Schlafengehen die Frage: Was ist mir heute gut gelungen? Vielleicht fallen Dir auch während des Tages einige Dinge ein, dann warte nicht bis zum Abend, sondern notiere sie gleich, damit Du sie nicht vergisst.

4. Du hast Angst davor, dass Deine Unternehmungen tatsächlich erfolgreich sein könnten

Kommt Dir das jetzt komisch vor? Warum solltest Du Angst vor Erfolg haben? Schließlich ist es ja genau das, was Du dir wünschst. Oder etwa doch nicht? Stelle Dir einmal ernsthaft die Frage: Was bist Du ohne Dein Drama?

Was tust Du, wenn Du Deine Lösung gefunden hast? Was tust Du, wenn Du gesund und glücklich geworden bist und Du kein Drama mehr hast? Es könnte nämlich passieren, dass Du mit einem Mal in ein seelisches Loch fällst und sich eine gähnende Leere in Dir breit macht, wenn Du zu Deiner Lösung gelangt bist. Dann kannst Du Dir entweder ein neues Drama suchen, oder Du kannst die innere Leere mit etwas ausfüllen, dass Dir Freude und Segen bringt.

Dazu ist es hilfreich, wenn Du Dir vorher Gedanken darüber machst. Entwickle eine Zukunftsvision.

5. Du hast noch nicht zu 100 % die Verantwortung für Dich übernommen und suchst die “Schuld” für Deine Situation noch bei anderen

Ich kann doch nichts dafür, dass ich krank geworden bin. Es sind die Viren, die Bakterien, Pilze oder sonst irgendwelche Parasiten, die mir das Leben schwermachen. Nein, lieber Leser, das sind – unter uns gesagt – faule Ausreden. Parasiten können uns nur befallen und Krankheitssysmptome hervorrufen, wenn wir vorher auf der seelisch/geistigen Ebene den Nährboden dafür gelegt haben. Ansonsten können sie nicht mit uns in Resonanz gehen.

Aber manche Menschen kommen doch schon krank oder mit Behinderungen auf die Welt, wirfst Du ein? Ja, das stimmt. Weil die Seele, die den Fahrplan des Lebens bestimmt, es sich so ausgesucht hat, um bestimmte Lernerfahrungen zu machen. Im Laufe unseres Lebens dürfen wir aber erkennen, daß wir eben diese oder jene Erfahrung nicht mehr brauchen und dürfen uns von unseren Krankheitssymptomen befreien. Mit Behinderungen verhält es sich ähnlich. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Blinder wieder sehen kann oder ein Lahmer wieder gehen. Oft sind mit diesen Leiden Lebensaufgaben verbunden, die wir nicht auf Anhieb verstehen. Und manchmal reicht ein Leben nicht aus, um heil zu werden.

Du bist für Deine Krankheit selbst verantwortlich. Du hast Dein Leben vor Deiner Inkarnation auf der Seelenebene geplant und Dir für Deine Lernaufgaben natürlich auch die entsprechenden Umstände geschaffen. Ebenso bist Du auch für Deine Gesundheit verantwortlich. Du weißt jetzt, wie Du Deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst. Vielleicht brauchst Du zusätzliche Unterstützung durch einen Therapeuten oder ein Heilmittel, alles hat seine Berechtigung.

6. Du hast Dir selbst noch nicht die Erlaubnis erteilt, wieder gesund und glücklich werden zu dürfen

Du weißt jetzt, dass Du dir erlaubt hast, krank zu sein bzw. dein Seelenplan hat es so vorgegeben. Wer, glaubst Du, kann Dir erlauben, wieder gesund zu werden? Dein Arzt wird es sicher nicht tun, denn er verliert damit einen “guten” Kunden und eine Einnahmequelle. Die Pharmaindustrie wird es Dir ebenfalls nicht erlauben, für die gilt das gleiche. Je länger sich Dich in ihrer Abhängigkeit halten können, desto mehr verdienen sie an Dir. Mach bitte nicht den Fehler, zu glauben, die Medikamentenindustrie würde wollen, dass Du wieder gesund wirst. Das ist ein Trugschluss. Ich will damit nicht sagen, dass es keine wirksamen Medikamente gibt. Ich will auch nicht sagen, dass es keine verantwortungsvollen Ärzte und Heiler gibt. Das maße ich mir nicht an.

Aber, wenn Du Dir selbst nicht erlaubst, wieder gesund und glücklich zu werden, werden selbst die besten Medikamente und die besten Ärzte nichts für Dich tun können. Heilen kannst Du Dich immer nur selbst!

7. Deine Prioritäten liegen gerade ganz woanders

Vielleicht hast Du ja keine Zeit, Dich um Dich und Deine Herausforderung zu kümmern. Da gibt es womöglich ein krankes Familienmitglied zu pflegen oder Dinge zu erledigen, die keinen Aufschub dulden, weil die Konsequenzen zu drastisch wären. Das ist völlig in Ordnung. Du entscheidest, wann Du soweit bist.

Überprüfe aber hin und wieder den Zustand Deiner Lebensenergie-Akkus. Wenn die nämlich leer sind, kannst Du auch nicht mehr für andere da sein. Und welche Konsequenzen das für dich und deine Lieben hätte, kannst nur Du wissen.

8. Du bist mit deinen Unternehmungen schon einmal gescheitert und hast Angst zu versagen

Wollten tätest Du schon, aber trauen tust Du Dich nicht? Versagensängste können uns sehr lähmen. Die Angst vor Ablehnung, nicht gut genug oder nicht erfolgreich zu sein, betrifft viele Menschen. Warum ist das so? Ich denke, es liegt daran, daß wir ständig Dinge, Situationen und andere Menschen in Kategorien einteilen, sie bewerten, beurteilen und leider auch verurteilen.

Wenn wir damit aufhören würden, hätte alles Leiden ein Ende. Und wir hätten wir uns  über uns selbst hinaus entwickelt, hin zu wahrhaft weisen Geschöpfen. Schließlich nehmen wir uns in Anspruch, ein Homo sapiens (= wissender Mensch) zu sein. Dabei vergessen wir gern, daß Wissen und Weisheit zwei verschiedene Dinge sind und oft gar nichts miteinander zu tun haben. Wissen haben wir im Kopf und Weisheit im Herzen. Es kann nicht schaden, Herz und Verstand miteinander in Einklang zu bringen.

Vertraue Dir, es ist nicht schlimm zu scheitern. Im Gegenteil, Du hast bereits bewiesen, daß Du imstande bist, etwas zu unternehmen. Daß dabei auch mal was schiefgeht, ist kein Weltuntergang. Du kannst aus der Erfahrung lernen und daran wachsen. Jammern hilft da nicht viel. Erinnerst Du Dich, als du noch klein warst und mit Bauklötzchen einen Turm gebaut hast? Wenn er umfiel, hast Du ihn wieder aufgebaut. Wieder und wieder, ohne zu jammern und zu schreien. Das hat man Dir erst später beigebracht, richtig?

9. Du hast aufgegeben

Hier fällt mir eine Lebensweisheit ein:  “Schwach ist nicht der, der fällt, sondern der, der nicht mehr aufsteht.”

Vielleicht bist Du wirklich zu schwach zum Aufstehen, weil Deine Kräfte aufgebraucht sind. Wenn Du noch atmen kannst, wenn Du noch denken kannst, und wenn Du sprechen oder Dich anderweitig bemerkbar machen kannst, kannst Du Dir auch Hilfe holen. Es sei denn,  Du möchtest sterben. Das ist Deine Wahl.

Und schon kommt mir eine Liedzeile in den Sinn, diesmal von Xavier Naidoo: “Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen…”

Wenn Du also Hilfe brauchst, um wieder auf die Beine zu kommen, dann frage jemanden, notfalls auch einen Fremden. Menschen sind von Natur aus positiv und konstruktiv. Und sie lieben es geradezu, anderen einen Gefallen zu tun. Wer für andere etwas tun kann, tut damit auch immer etwas für sich.  Du kennst das sicher aus eigener Erfahrung. Niemand muss im Leben ganz alleine zurecht kommen. Dafür ist der Mensch nicht gemacht. Wir sind “Rudeltiere” und brauchen die Gemeinschaft.

Was Du zur Aktivierung Deiner Selbstheilungskräfte brauchst, ist Deine SELBSTERMÄCHTIGUNG. Was Du für die Umsetzung Deines Lösungsansatzes benötigst, ist Deine SELBSTERMÄCHTIGUNG, ist Deine Erlaubnis, es zu tun!

Wann wirst Du Dir erlauben, gesund und glücklich zu werden?

Was heißt hier werden? Dostojewski wusste schon: “Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, daß er glücklich ist. Das ist alles… Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.”

Also nochmal:
Wann wirst Du Dir erlauben, gesund und glücklich zu SEIN?

Neugeboren – Wege aus dem Geburtstrauma

Wie der Geburtsprozess unser Leben prägt

Nicht nur Mütter und Väter können die Geburt ihres Kindes als belastend oder gar traumatisierend erleben, sondern auch das Baby selbst.

SchwangerWir verbringen viele Monate im Bauch unserer Mutter. Wir schwimmen geschützt und geborgen in der Schwerelosigkeit der Fruchtblase und erleben eine Zeit des Wachsens und Versorgtseins. Dieses “ozeanische Gefühl des Einsseins” wird jäh unterbrochen, wenn der Geburtsprozess eingeleitet wird. Entweder durch den Embryo selbst oder durch künstliche Einleitung.

Geburtstrauma – jetzt wird’s eng

Der Embryo muss den Weg nach draußen finden, um zu überleben. Er macht sich auf den Weg ins Unbekannte. Dabei weiß er nicht, wie lange und mühsam dieser Weg werden wird. Eine Geburt kann schnell gehen, sie kann aber auch viele Stunden dauern, und das ist nicht nur für die Mutter, sondern auch für das Baby extrem anstrengend.

Geburt im KreißsaalDer Geburtsprozess kann leicht und kurz sein, aber auch zu schnell (Sturzgeburt), zu schwer oder kompliziert (z. B. Steißlage, Zangengeburt etc.). Der Temperatursturz von ca. 15 Grad, das grelle Licht im Kreißsaal, laute Geräusche oder Stimmen sowie das technische Agieren der Geburtshelfer können das Nervensystem des Babys extrem belasten, so dass es in einen Schockzustand geraten kann. Dieser Schockzustand wird Geburtstrauma genannt.

“Der Beginn des Lebens auf der Erde ist der Moment des ersten Atemzugs. Die sofortige Durchtrennung der Nabelschnur unterbricht die Versorgung für das Neugeborene und es muss atmen, aus der panischen Angst heraus zu ersticken und zu sterben. So jedenfall sah der Beginn des Lebens auf dieser Erde für viele von uns aus. Es ist das große Verdienst von Frédérick Leboyer, einem französischen Gynäkologen, der einfühlsam die Torturen des Babys nachvollzog und uns darauf aufmerksam machte, wie früh wir der Autonomie und Selbstbestimmung beraubt wurden. Sein Buch “Geburt ohne Gewalt” erschien Anfang der 70er Jahre und hat zu einer neuen Offenheit und zu bewussteren Geburtspraktiken geführt¹.”

Frédérick Leboyer (*1918) gilt als der Vater der sanften Geburtsmedizin.

GeburtNach seiner Forderung soll das Neugeborene sanft und liebevoll und ohne unnötigen Stress auf die Welt gebracht werden. Aus der Geborgenheit des Mutterleibes soll sich das Baby langsam an die körperliche Veränderung gewöhnen dürfen. Hierzu gehören folgende Maßnahmen:

  • Das Neugeborene soll der Mutter auf den Bauch gelegt werden, um die Wärme zu spüren und die Herztöne der Mutter zu hören. So soll sich das Baby von den Strapazen der Geburt erholen.
  • Die Nabelschnur wird nicht unmittelbar nach der Geburt durchtrennt, dadurch soll dem Kind die Umstellung auf die selbständige Atmung leichter fallen.
  • Kind und Mutter wird Zeit gegeben, sich erst einmal kennenzulernen. Erst danach wird das Neugeborene warm gebadet und dann zum ersten Mal an die Brust gelegt.
  • Mit dem Kind soll sanft umgegangen werden, falls keine besonderen medizinischen Maßnahmen erforderlich sind.
  • Das Entbindungszimmer soll besonders warm und das Licht gedämpft sein, damit sich das Kind an den Übergang gewöhnen kann.

Leboyers Bücher werden vielfach zu Geburtsvorbereitungen genutzt. Er lebt heute als Schriftsteller in der Schweiz².

MeergeborenDie Art, wie wir geboren werden, prägt unsere späteren Lebensmuster

Dr. Ines Howe, Atemtrainerin und Leiterin des Atman-Institutes in Berlin³ sagte in einem Interview mit der Zeitschrift “Sein” im März 2011: “…die Muster, die unser Bewusstsein während der Geburt prägen, sind unsere Überlebensstrategien. Jedes Mal, wenn wir durch eine schwierige Phase der Veränderungen gehen oder in Stress-Situationen geraten, wird die Blaupause unserer Geburt aktiviert. Aber: Nicht, was faktisch während der Schwangerschaft und der Geburt geschieht, prägt unsere Persönlichkeit, sondern unsere “Antwort” darauf, wie wir die Geburt erlebt und welche Entscheidungen wir während des Geburtsprozesses getroffen haben. Der Weg durch den Geburtskanal ist für den Embryo unter Einsatz seines ganzen Körpers, seiner ganzen Kraft und mit der wirksamen Unterstützung der mütterlichen Wehen zu bewältigen.”

Auf diesem Weg können Überzeugungen und Lebensmuster entstehen, wie z. B.

  • Das Leben ist schwer
  • Ich muss härter arbeiten als andere, um das gleiche zu erreichen
  • Ich fühle mich hilflos
  • Ich muss es alleine schaffen
  • Nur wer hart arbeitet, wird erfolgreich sein
  • Das Leben ist ein einziger Kampf
  • Ich muss mir alles mühevoll erwerben, während anderen alles zufällt
  • Es gibt keinen Ausweg
  • Ich muss kämpfen, um zu überleben
  • Ich schaffe es nicht

Wenn die Geburt künstlich herbeigeführt wurde, kann die Überzeugung entstehen, fremdbestimmt zu sein und nicht selbst über Art und Zeit des Geschehens bestimmen zu können. Diese Menschen werden später alles daran setzen, es alleine zu schaffen, um diesen Schmerz nicht mehr erleben zu müssen (“Ich muss es alleine schaffen”).

TwinsWerden Zwillinge geboren, erleben sie nicht nur die Trennung vom schützenden Mutterleib, sondern auch die Trennung vom Zwilling. Diese Erfahrung löst einen tiefen Schmerz und ein Gefühl des Verlassenseins und Alleinseins aus.

Komplikationen bei der Geburt, wie z. B. Kaiserschnitt, Zangengeburt, Steißlage oder Nabelschnur-Umschlingung, ein extrem langer Geburtsprozess, der Gesundheitszustand der Mutter, die familiäre, finanzielle und/oder psycho-soziale Situation zur Zeit der Geburt hinterlassen entsprechende Geburtsblaupausen.

Um mit diesen schmerzlichen Erfahrungen überleben zu können, werden sie ins Unterbewusstsein verschoben. Dort wirken sie im Verborgenen und bestimmen, wie wir uns selbst, die Welt und andere Menschen sehen und auf Situationen und Anforderungen reagieren. Sie wirken sich auf viele unserer Lebensthemen aus, z. B. wie wir uns in Beziehungen verhalten, wie wir auf Druck und Stress reagieren, wie wir mit Problemen umgehen. Sie haben Auswirkungen auf unsere Angst, keinen Ausweg zu finden, beeinflussen unser Selbstwertgefühl, unser Ess- und Schlafverhalten, die Beziehung zu uns selbst, unserem Körper, unserer Sexualität und unsere Fähigkeit, Liebe und Freude zu empfinden und zu geben.

Neugeboren – Wege aus dem Geburtstrauma (Rebirth)

Ich selbst kam drei Wochen zu spät zur Welt, die Nabelschnur war ein paarmal um meinen Hals gewickelt und ich war schon blau angelaufen. Noch heute kann ich keine engen Rollkragenpullis tragen oder Halsketten, die nicht mindestens 45 cm lang sind. Auch trage ich immer noch Prägungen aus dem Geburtsprozess mit mir herum. So habe ich auch jahrelang die Überzeugung vertreten, dass ich es alleine schaffen muss, dass ich kämpfen muss, um zu überleben oder dass ich oft den Menschen am meisten weh tue, die ich am meisten liebe. Um Hilfe zu bitten, fiel mir oft schwer.

Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass alles, was verletzt wurde, auch wieder heilen kann.

“Es ist nie zu spät, die emotionalen und spirituellen Wunden der ersten prägenden Erfahrungen zu heilen, egal wie lange die Geburt zurück liegt. Im Körpergedächtnis der Zellen sind alle Erinnerungen gespeichert. Wenn wir die Tür zu unseren dort festgehaltenen Gefühlen aus der Vergangenheit zu öffnen beginnen, fangen wir an, uns zu erinnern und emotional und spirituell zu heilen”, so Dr. Ines Howe.

Auf welche Art du deinen Heilungsprozess angehst, ist deine persönliche Sache. Es gibt viele Möglichkeiten, an die Prägungen deiner Geburt heranzukommen, z. B. durch spezielle Atem-Meditationen (holotropes Atmen, integratives Atmen, Quantum Light Breath) oder  durch Trancearbeit (Hypnose, Rückführung), SeiFu, Somatic Experiencing und vieles mehr.

Hallo, hier bin ichUm diesen Artikel mit etwas Humorigem abzuschließen, möchte ich allen werdenden Eltern das Büchlein von Willy Breinholst “Hallo, hier bin ich!” ans Herz legen. Es schildert die Schwangerschaft und Geburt aus Sicht des Babys im Mutterleib. Ich habe es während meiner eigenen Schwangerschaft vor vielen Jahren gelesen und habe mich köstlich amüsiert.

 


1, 3 Dr. Ines Howe, Praxis für Integratives Atmen und Leiterin des Atman-Instituts in Berlin: http://www.atman-institut.de

2 Wikipedia: Frédérick Leboyer

 

Literatur:

Breinholst, Willy (1980): Hallo, hier bin ich! – Bastei Lübbe
Griscom, Chris (1990): Meergeboren. Goldmann Verlag

 

Hypnose mittels Pendel

Keine Angst vor Hypnose

Hast du Angst vor Hypnose?

Immer wieder höre ich von Menschen, dass sie Angst vor Hypnose haben. Sie würden zwar gerne eine Hypnosesitzung oder eine Rückführung haben, fürchten aber, dass der Behandler in der Trance mit ihnen etwas machen könnte, das sie nicht wollen oder dass sie in der Hypnose Dinge sagen oder tun könnten, die ihnen im Nachhinein peinlich sein würden…

In vielen Gesprächen, die ich mit Laien bisher über Hypnose geführt habe, trat die Befürchtung zutage, dass der Hypnotiseur die Macht hätte, Menschen nach Belieben zu manipulieren und fernzusteuern.

Das ist Quatsch!

Dieses Vorurteil möchte ich entkräften und dir die Angst vor einer Hypnose nehmen. Denn diese Annahme ist völlig falsch. Der Hypnotiseur hat keineswegs die Macht, dich nach seinem Gutdünken fernzusteuern. Ja, er hat  – genau genommen – nicht einmal die Macht, dich zu hypnotisiern. Ja, du hast richtig gelesen.

Kein Mensch hat jemals einen anderen
Menschen in Trance versetzt!

Wer das von sich behauptet und damit prahlt, ist ein Schwätzer, der lediglich sein Ego polieren will.

Ob du in einen Trancezustand kommst, ist einzig und allein deine Entscheidung. Der Hypnotiseur kann einen noch so tollen Einleitungstext haben und diesen mit den besten Einstreutechniken spicken. Wenn du ihm nicht vertraust oder nicht bereit bist, dich darauf einzulassen und dich (ein Stück weit) fallenzulassen, wirst du nicht in Trance gehen.

Niemand kann dich hypnotisieren,
außer du dich selbst.

Na, wenn das nicht beruhigend ist… Der Hypnotiseur hilft dir lediglich dabei, in den Trancezustand zu gelangen. Er bereitet dir sozusagen den Weg. Er sorgt dafür, dass du dich wohlfühlst und es gemütlich hast. Er hilft dir, dich zu entspannen, damit du deine Aufmerksamkeit von außen nach innen lenken kannst.

Und du darfst gewiss sein, dass unter unter Hypnose keine Dinge tun wirst, vor denen du auch im Wachzustand zurückschrecken würdest. Jeder Mensch hat gewisse Hemmschwellen, die er niemals überschreiten würde. Wenn du also im Wachbewusstsein keinen Mord begehen oder nackt auf dem Tisch tanzen könntest, so wirst du das unter Hypnose auch nicht tun.

Noch einmal:
Kein Mensch kann dich in Trance versetzen,
außer du dich selbst!

Was Hypnose ist und wie genau sie funktioniert, wird in dem Artikel Hypnotherapie und „Hypnosystemische Therapie“ von Gerlinde Meijer & Heribert Döring-Meijer kurz und knackig erklärt. Besser kann ich es nicht beschreiben, deshalb möchte ich dir diesen Artikel sehr ans Herz legen.

Wozu ist eine Hypnose gut?

Durch die Tranceinduktionen wird dem Klienten der Zugang und die Aufmerksamkeit auf unwillkürliche Prozesse, auf das „Unbewusste„ ermöglicht (Meijer G. & H. Döring-Meijer). Mit Hilfe des Unbewussten (auch Unterbewusstsein genannt) können positive und kreative Lösungen erarbeitet werden, die der Klient in der für sich angemessenen Zeit in sein Leben integrieren kann.

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar
Antoine de Saint-Exupéry

Ich selbst arbeite auch sehr gern mit Trance-Sitzungen und Rückführungen. Das Erleben von Empfängnis, Geburt und des eigenen Todes bzw. des Zustandes nach dem Tod sind gut geeignet, um Bewusstseinsbegrenzungen aufzuheben und den geistigen Horizont zu erweitern.

Ein tiefgreifender Heilungsprozess
kann angeregt werden.

Auch hypnotische Sprachmuster nach Milton Erickson (1901-1980), die Arbeit mit Metaphern oder geführte Meditationen sowie Imaginationsübungen sind sehr wirksam und effektiv.

Fakt ist:

Grundsätzlich musst du vor Hypnose keine Angst haben. Wenn du Vertrauen zu deinem  Therapeuten oder Coach hast, musst du dich nicht fürchten. Die meisten Menschen haben meines Erachtens eher Angst vor dem, was sie in der Hypnose sehen oder erleben könnten, z. B. dass sie schon einmal gelebt haben oder dass sie in einem früheren Leben etwas Schreckliches erlebt haben, vielleicht ein Opfer oder ein Schurke gewesen sind.

Diese Vorstellung schreckt viele ab, eine Rückführung oder Hypnosesitzung zu machen. Das ist sehr menschlich und verständlich, denn es besteht die Möglichkeit, dass ihr bisher vertrautes Weltbild im wahrsten Sinne des Worts “ver-rückt” werden könnte. Und das ist für den einen oder anderen ggf. schwer zu verdauen.

Aber du darfst beruhigt sein: Dein Unbewusstes wird nichts freigeben, womit du im Wachzustand und im Alltag nicht umgehen könnten. Eine geniale Schutzmaßnahme des LEBENS, nicht wahr?

In diesem Sinne wünsche ich dir spannende und heilsame Erfahrungen.

 


Literatur und Quellen:

Erickson M.H., E.L. Rossi & S.L. Rossi (1978): Hypnose. – Reihe Leben Lernen, Bd. 35. – Pfeiffer

Meijer, G. & H. Döring-Meijer: Hypnotherapie und „Hypnosystemische Therapie“ – http://www.claro-vita.net

Schmidt, G. (2010):  Wie hypnotisieren wir uns erfolgreich im Alltag – Einführung in hypnosystemisches Empowerment. – Workshop auf dem Kongress “Mentales Stärken” in Heidelberg, Oktober 2010. –  Auditorium Netzwerk.

Zeig, J. (2013): Meine Stimme begleitet Sie überall hin – ein Lehrseminar mit Milton Erickson. – 11. Auflage, Klett-Cotta.


Bildquelle Beitragsbild oben (Taschenuhr): http://www.gateofmindpower.com

 

So viel vor… wie Angst lähmt

Morgen hab ich viel vor

Du gehst am Abend zu Bett mit dem Gedanken an deine To-do-Liste für den nächsten Tag und nimmst dir vor, mindestens zwei Drittel davon abzuarbeiten. Du hast einen Zeitplan gemacht und deine Aktivitäten gut durchdacht und geplant.

Dann klingelt der Wecker, es ist 7.00 Uhr… du haust drauf, drehst dich um und… zum Glück hast du eine Wiederholungsfunktion… es ist 7.10 Uhr… der Wecker klingelt erneut. Du haust nochmal drauf und denkst, ach, nur noch ein paar Minuten… und während du das denkst, schläfst du auch schon  wieder ein. Um 7.20 Uhr klingelt der Wecker in drittes Mal.

Du weißt genau, wenn du jetzt draufhaust und nicht gleich aufstehst, ist der Tag gelaufen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Immer diese Sache mit der Disziplin

Du ärgerst dich über dich selbst, weil du mal wieder nicht die Disziplin hattest, beim ersten Klingeln aus dem Bett zu springen. Dein Mann ist schon seit 2 Stunden aus dem Haus. Du machst dir also erst mal einen Kaffee, dann schaltest du das Frühstücksfernsehen an und drückst dir nebenbei ein Weißmehlbrötchen mit Butter und Marmelade rein.

Mist, auch das noch. Du wolltest doch streng mit dir sein und bis zum Mittagessen nur Obst zu dir nehmen. Du gehst ins Bad, wäschst dir das Gesicht und putzt dir die Zähne. Zum Duschen und Anziehen hast du überhaupt keine Lust. Am liebsten würdest du vor dem Frühstücksfernsehen sitzen bleiben und vergessen, dass du heute so viel zu tun hast. Da fällt dir deine To-do-Liste wieder ein. Du nimmst sie dir vor und… dir wird schlecht.

Du legst sie wieder zur Seite und setzt erst einmal eine Waschmaschine mit Buntwäsche auf. Dann schaltest du deinen PC ein und checkst deine E-Mails – immer noch im Schlafanzug.

Rast- und Ruhelosigkeit

Anstatt den ersten Punkt auf deiner Liste anzugehen, wanderst du rastlos in deiner Wohnung umher. Du hast Angst. Angst vor diesem Telefonanruf, der so unangenehm ist… Angst vor einem “Nein”… Angst vor der Ablehnung deiner neuen Geschäftsidee… Angst vor unangenehmen Fragen, die du (noch) nicht beantworten kannst… Angst, keine Interessenten zu gewinnen und am Ende des Monats deine Rechnungen nicht bezahlen zu können… Du weißt genau, wenn du das heute nicht hinkriegst, wirst du heute Nacht wieder nicht schlafen können.

Du gehst deine To-do-Liste noch einmal durch und suchst dir einen Punkt raus, der dir leichter fällt zu erledigen. Du kannst dabei in deiner Komfortzone bleiben und musst nicht da raus, in diese Welt voller Hyänen, die alle um dasselbe Stück Fleisch kämpfen.

Ok, dieser Punkt ist abgehakt. Mal sehen – was kommt als nächstes? Steuerunterlagen zusammenstellen, einen Zahnarzttermin machen, endlich diesen blöden Nachsendeantrag stellen. Aber dafür müsstest du zur Post – oder kann man das auch online machen? Du gehst ins Internet, um das zu recherchieren. Da fällt dein Blick auf die aktuellen Nachrichten auf der Startseite deines Browsers. Du klickst auf die Überschrift, die dich gerade am meisten fesselt und merkst dabei nicht, wie du dich immer mehr und mehr verzettelst.

Der Druck wird größer

Mittlerweile ist es 14 Uhr. Du hättest immer noch genug Zeit, das eine oder andere von deiner Liste abzuarbeiten. Aber jetzt ist es auch schon egal. Dann mache ich es eben morgen, sagst du zu dir selbst. Du machst dir was zu Essen, bleibst in deinen Schlumperklamotten und machst es dir auf der Couch gemütlich. Beim Zappen durch die Kanäle empfindest du Langeweile. Aber auch so etwas wie Unruhe, der innere Druck baut sich mehr und mehr auf. Deine Laune verschlechtert sich zusehends.

haareraufen[Bildquelle: littlemisswife.com]

Das Telefon klingelt, es ist deine beste Freundin. Du siehst ihre Nummer im Display und beschließt, nicht ranzugehen. Du fühlst dich dermaßen elend, dass du niemanden sehen und mit niemandem sprechen willst, nicht einmal mit ihr.

Das schlechte Gewissen

Damit du das Gefühl hast, wenigstens ein bisschen was getan zu haben, nimmst du dir nochmal deine To-do-Liste vor. Mittlerweile ist es 15.30 Uhr. Deine innere Unruhe wird immer größer, die Anspannung immer stärker. Du fragst dich, was du deinem Mann nachher erzählen wirst, wenn er nach Hause kommt. Dann beschließt du, dich doch noch ein wenig frisch zu machen, ziehst dich an, machst dir die Haare, legst ein wenig Make up auf und rufst deinen Zahnarzt an, um einen Termin zu machen. Ok, dieser Punkt ist erledigt. Dann gehst zur Post und stellst deinen Nachsendeantrag. Prima, auch das wäre geschafft. Deine Laune verbessert sich wieder etwas, und du machst noch deine Einkäufe für’s Abendessen.

17.30 Uhr – du hängst noch schnell die Wäsche auf, danach fängst du mit den Vorbereitungen für’s Abendessen an. Dein Mann kommt nach Hause und sagt: “Na, Schatz, wie war dein Tag? Konntest du alles erledigen, was du dir vorgenommen hast? Ich habe dich heute extra nicht angerufen, um dich nicht zu stören.”

Jetzt hat dein schlechtes Gewissen endgültig die Oberhand. Du hast Stress, und zwar richtigen Stress. Es vibriert in deiner Magengrube, und du fragst dich, ob es irgend etwas gibt, was du zu deiner Rechtfertigung vorbringen kannst. Fieberhaft überlegst du, was du ihm sagen könntest. “Mir ging es heute gar nicht gut. Ich habe schon den ganzen Tag so ein flaues Gefühl im Magen. Ich glaube, ich brüte etwas aus. Ich musste mich vorhin sogar hinlegen. So ein Mist, ich hatte mir so viel vorgenommen und hab wieder nichts geschafft.”

So geht’s nicht weiter

Auch das noch, jetzt lüge ich ihn auch schon an, denkst du dir. So geht das nicht weiter. Der Druck und die Schuldgefühle werden immer größer. Du quälst dich mit Selbstvorwürfen. Du fragst dich: was kann ich nur tun, um mehr Disziplin aufzubringen, die Aufschieberitis und die Angst vor unangenehmen Aufgaben zu überwinden?

Hilfe ist angesagt

Angst ist eine lähmende Energie. Diese Geschichte ist ein klassischer Fall für eine Beratung oder ein Coaching. Hier kannst du gemeinsam mit deinem Coach beleuchten, was hinter deinem Verhaltensmuster  steckt. Wenn du Wert darauf legst, die Ursache für deine Ängste herauszufinden, kannst du das beispielsweise mittels Hypnose oder Rückführung tun.

In der Trance können Dinge wieder erinnert werden, die vergessen wurden, alte Muster und Verhaltensweisen bewusst gemacht und Blockaden gelöst werden.  Mit Hilfe des Unterbewusstseins werden positive und kreative Lösungen erarbeitet, die du in der für dich angemessenen Zeit in dein Leben integrieren kannst.

Du kannst auch mit EFT arbeiten, der Meridianklopftechnik. Sie wird in der Therapie und in der Selbsthilfe eingesetzt, ist sehr leicht zu erlernen und anzuwenden. EFT wirkt oft da, wo sonst nichts mehr hilft. Es wirkt auch dann, wenn du die Ursachen für deine Angst nicht kennst.

Mein Sofort-Tipp:

  • Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor. Schnell stellt sich sonst ein Gefühl von Überforderung ein.
  • Teile dir deine Vorhaben in kleinere Happen auf.
  • Übelege, welche Dinge du delegieren kannst.
  • Und baue immer einen Zeit-Puffer für unvorhergesehene Dinge ein.
  • Wenn du alleine nicht weiterkommst, hol dir Hilfe. Oft genügt schon ein Gespräch mit einer vertrauten Person.
  • Reicht das nicht aus, suche dir einen Coach, der dich bei deiner Herausforderung unterstützt.

Du darfst es! 🙂