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Trauma­ba­sier­te Bewußt­s­eins­kon­trol­le und ritua­li­sier­ter Kindesmißbrauch

Mind Con­trol ist nicht nur ein MK-Ultra-Pro­jekt. Viel­mehr hat die CIA die Ergeb­nis­se der Expe­ri­men­te von Dr. Men­ge­le & Co. dazu benutzt, das Pro­jekt MK-Ultra zu ent­wi­ckeln und durchzuführen.

Kon­trol­le von außen über das Bewußt­sein bzw. über das Unter­be­wußt­sein eines Men­schen erlangt man nur, indem man den natür­li­chen psy­chi­schen Schutz­wall des Men­schen ver­letzt bzw. zerstört.

Extre­me trau­ma­ti­sche Erleb­nis­se, wie z. B. über lan­ge Zeit immer wie­der­keh­ren­de trau­ma­ti­sche Erfah­run­gen, kön­nen schwe­re und schwers­te psy­chi­sche Schä­den nach sich zie­hen. Der phy­si­sche Tod ist die Fol­ge von maxi­ma­lem, unaus­halt­ba­rem Streß.

Kin­der ver­fü­gen noch nicht über die­sen psy­chi­schen Schutz­wall und über aus­rei­chen­de Bewäl­ti­gungs­me­cha­nis­men, um schwe­re oder lang anhal­ten­de Streß­si­tua­tio­nen zu kom­pen­sie­ren. Sie müs­sen ihre see­li­sche Wider­stands­kraft (Resi­li­enz) erst entwickeln. 

Dabei kommt es auf drei wich­ti­ge Fak­to­ren an:

  • Sta­bi­le emo­tio­na­le Bezie­hung zu einem Erwach­se­nen (Eltern, Onkel, Tan­te, Nach­barn, Leh­rer etc.).
  • Men­schen, die als sozia­les Vor­bild die­nen und zei­gen, wie Pro­ble­me kon­struk­tiv gelöst wer­den können.
  • Früh Leis­tungs­an­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen (ein Amt in der Schu­le, die Ver­sor­gung jün­ge­rer Geschwis­ter etc.).

Die­se Fak­to­ren zur Resi­li­en­z­ent­wick­lung haben Kin­der, die in Por­no-Rin­ge hin­ein­ge­bo­ren und miß­braucht wer­den, nicht.

  • Sie haben kei­ne sta­bi­le näh­ren­de Bezie­hung zu ihren Eltern und Geschwistern.
  • Sie haben kei­ne Vor­bil­der, die Pro­ble­me und Her­aus­for­de­run­gen kon­struk­tiv lösen.
  • Sie haben aller­dings sehr früh Leis­tungs­an­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, die sie nicht bewäl­ti­gen kön­nen. Und dabei han­delt es sich nicht um ein Amt in der Schu­le oder um die Betreu­ung jün­ge­rer Geschwister.

Durch mei­ne jah­re­lan­ge Arbeit mit Ange­hö­ri­gen von Mord- und Tötungs­de­lik­ten habe ich Kon­takt mit Men­schen gehabt, die Opfer ritua­li­sier­ter Gewalt sind. Ich weiß, daß die­se Men­schen kei­nes­wegs Spin­ner oder Schi­zo­phre­nie­kran­ke sind. 

Es ist hohe Zeit, daß die Opfer ritua­li­sier­ter Gewalt end­lich eine Stim­me erhal­ten und die Ver­ant­wort­li­chen dafür zur Rechen­schaft gezo­gen werden.

Dr. Mar­co Pol­te, Jurist und Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie, hat tief­grei­fen­de Erkennt­nis­se durch jah­re­lan­ge Unter­su­chun­gen, Recher­chen und Inter­views zum The­ma ritua­li­sier­te Gewalt und trauma­ba­sier­te Bewußt­steins­kon­trol­le zusammengetragen.

Ein geschicht­li­cher Exkurs zeigt: Sys­te­ma­ti­scher Kin­des­miss­brauch wird seit der Nazi-Zeit betrie­ben und von “ganz oben” gedeckt. Ein erschüt­tern­des Gespräch, das so manch einen wach­rüt­teln soll­te.

Opfer des MK Ultras lei­den noch immer unter den Fol­gen die­ses CIA Pro­gramms. Bewußt­s­eins­kon­trol­le, Brain­wa­shing (Gehirn­wä­sche) und LSD Expe­ri­men­te. Das Pro­gramm läuft schein­bar noch immer, sie­he: https://www.mind-control-news.de/news… ZDF Doku 2002

 

Rote Zwiebeln

Grip­pe­schutz mit Zwiebeln

NETZFUND: Das Geheim­nis der Zwiebel

Fol­gen­den Bei­trag habe ich im Netz gefun­den und möch­te ihn Dir auf kei­nen Fall vorenthalten:

Im Jahr 1919 star­ben 40 Mil­lio­nen Men­schen an der Grippe.
Ein Arzt besuch­te die vie­len Bau­ern, um zu sehen, ob er ihnen bei der Bekämp­fung der Grip­pe hel­fen konn­te. Vie­le der Bau­ern und ihre Fami­li­en hat­ten sich mit der Grip­pe ange­steckt und vie­le starben.

Der Arzt stieß jedoch auf einen Land­wirt, des­sen Fami­lie voll­kom­men gesund war, nie­mand im Haus war an der Grip­pe erkrankt. Der Arzt frag­te den Land­wirt, was er mache, das sich von den ande­ren unter­schei­den wür­de. Die Bäue­rin ant­wor­te­te, dass sie ledig­lich eine geschäl­te Zwie­bel in eine Scha­le getan und sie in allen Räu­men des Hau­ses plat­ziert habe.

Der Arzt dach­te, das könn­te even­tu­ell das Heil­mit­tel gewe­sen sein. Also frag­te er nach, ob er eine die­ser Zwie­beln haben könn­te. Als er sie unter das Mikro­skop leg­te, fand er den Grip­pe­vi­rus in der Zwie­bel. Die Zwie­beln absor­bier­ten offen­sicht­lich alle Bak­te­ri­en und hiel­ten so die Fami­lie gesund.

Ich habe die­se Infor­ma­ti­on an eine Freun­din in Ore­gon gesandt, die regel­mä­ßig mit mir in Gesund­heits­fra­gen zusam­men­ar­bei­tet. Sie hat mir eine inter­es­san­te Erfah­rung mit Zwie­beln erzählt:

“Ich ken­ne die Geschich­te des Land­wirts nicht, aber ich hat­te mir eine Lun­gen­ent­zün­dung zuge­zo­gen, ich lag sehr krank dar­nie­der. Da las ich einen Arti­kel, der Fol­gen­des besag­te: Schnei­de die bei­den Enden einer Zwie­bel ab, ste­che mit der Gabel eine Sei­te der Zwie­bel an, lege sie auf einen Tel­ler und stel­le die­sen über Nacht in die Nähe des Kran­ken. Am nächs­ten Tag wird die Zwie­bel durch die Kei­me schwarz gefärbt sein. Ich tat, was emp­foh­len wur­de. Die Zwie­bel war am nächs­ten Tag in einem tris­ten Zustand, und ich — ich fühl­te mich viel besser.”

Wenn wir Magen­pro­ble­me haben, wis­sen wir oft nicht, wor­an das lie­gen könn­te. Viel­leicht sind die Zwie­beln, die wir zuvor geges­sen haben?

*Zwie­beln ABSORB BACTERIA* und das ist der Grund, war­um sie so gut dar­in sind, uns vor *Käl­te und Grip­pe* zu schützen.

Und genau aus die­sem Grund soll­ten wir NICHT eine Zwie­bel essen, die eine Zeit­lang auf­be­wahrt wur­de, nach­dem sie *auf­ge­schnit­ten* wurde.

Wenn eine Lebens­mit­tel­ver­gif­tung gemel­det wird, suchen die Beam­ten als ers­tes danach, ob das “Opfer” *Zwie­beln* geges­sen hat und woher die­se Zwie­beln kamen. Höchst­wahr­schein­lich sind die *Zwie­beln* die Ursache.

*Zwie­beln sind rie­si­ge Magne­ten* für Bak­te­ri­en, beson­ders ungekochte.

*Bewah­ren Sie nie­mals eine Por­ti­on geschnit­te­ner Zwie­beln über einen bestimm­ten Zeit­raum auf und ver­wen­den Sie sie danach zur Zube­rei­tung von Spei­sen. Es ist nicht ein­mal sicher, wenn Sie sie in einen Beu­tel mit Reiß­ver­schluss ste­cken und in Ihren Kühl­schrank legen. Sie ist immer noch giftig*.

*Bit­te den­ken Sie dar­an, dass es gefähr­lich sein kann, eine bereits geschäl­te, zer­klei­ner­te Zwie­bel am nächs­ten Tag zum Kochen zu ver­wen­den. Denn sie wird selbst für eine ein­zi­ge Nacht hoch­gif­tig — da sie gif­ti­ge Bak­te­ri­en erzeugt/absorbiert, die auf­grund über­mä­ßi­ger Gal­len­se­kre­te und sogar Lebens­mit­tel­ver­gif­tun­gen nega­ti­ve Magen­in­fek­tio­nen ver­ur­sa­chen kann.

Man kann die Zwie­bel im Kühl­schrank zur Des­in­fek­ti­on nutzen.


Quel­len:

  1. https://www.authorstream.com/Presentation/aSGuest83373-793133-geheimnis-des-zwiebels/
  2. https://www.facebook.com/nijaElena/posts/1261358830742059?__tn__=K‑R

Bei­trags­bild: Mar­co Verch, Lizenz CC by 2.0

Politische Korrektheit macht krank!

Der Zwang zur poli­ti­schen Kor­rekt­heit macht krank!

Krank durch den wach­sen­den Zwang zu poli­ti­scher Kor­rekt­heit und Kon­for­mi­tät? Ja. Die Zahl der Men­schen mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen in der BRD nimmt seit Jah­ren bestän­dig zu. Vie­les deu­tet auf einen kau­sa­len Zusam­men­hang hin.

In der BRD wim­melt es vor Gesin­nungs­po­li­zis­ten, das Inter­net ist nicht mehr frei, die Mei­nungs­frei­heit ist mas­siv ein­ge­schränkt. Men­schen wird ihr Bank­kon­to gekün­digt, nur weil sie sich nicht poli­tisch kor­rekt ver­hal­ten und ihr Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung ausüben.

Vie­le Men­schen über die­ses Recht jedoch gar nicht mehr aus, weil sie schlicht­weg Angst vor Repres­sa­li­en haben. Dar­un­ter sind auch vie­le Poli­zis­ten und Jus­tiz­be­diens­te­te. Die­ser Dau­er­druck macht krank!

Die Zahl der psy­chisch Erkrank­ten ist in der BRD sprung­haft angestiegen.

Wie Mei­nungs­dik­ta­te krank machen und wel­chen Anteil die soge­nann­te poli­ti­sche Kor­rekt­heit dar­an hat, habe ich kürz­lich in einem Arti­kel in der PAZ gele­sen sie­he hier.

Bereits im letz­ten Jahr hat­te ich in mei­nem Bei­trag “Zen­sur und Geschichts­lü­gen” dar­auf hin­ge­wie­sen, daß seit jeher Men­schen, die Lügen auf­ge­deckt und ver­öf­fent­licht haben, dif­fa­miert, denun­ziert, ver­folgt und geäch­tet wur­den. Heu­te ist es noch viel schlim­mer. Sie wer­den kri­mi­na­li­siert, ent­rech­tet und ent­eig­net — und das nur, weil sie von Ihrem grund­ge­setz­lich garan­tier­ten Recht der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung Gebrauch machen. 

Heu­te wird jeder, der eine ande­re Mei­nung ver­tritt als die erwünsch­te, poli­tisch kor­rek­te, in die “rech­te” Ecke gestellt, als Reichs­bür­ger oder sogar als Nazi beschimpft. Der Kampf des BRD-Unrecht-Sys­tems gegen Anders­den­ke­ne wird immer mehr ver­schärft, weil die Poli­tik­dar­stel­ler des BRD-Regimes nicht im Traum dar­an den­ken, ihre eige­nen Feh­ler zu erken­nen, geschwei­ge denn zu behe­ben. Da haut man doch lie­ber auf recht­schaf­fe­ne Bür­ger drauf und dekla­riert sie zu Kriminellen.

Wer es also wagt, auf der Ein­hal­tung der grund­ge­setz­li­chen Rechts­ord­nung zu bestehen, gilt künf­tig als rechtsextrem.

Das kann es doch wohl nicht sein. Wer sind wir, daß wir uns das gefal­len lassen?

Aber lei­der gibt es zu vie­le Men­schen, die Angst davor haben, ihre Mei­nung frei zu äußern. Sie haben Angst, ihren Arbeits­platz zu ver­lie­ren, ihre Freun­de und Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen gegen sich auf­zu­brin­gen und  — hal­ten den Mund.

Mein Coa­ching Tipp dazu:

Fra­ge Dich, was im schlimms­ten Fall pas­sie­ren kann, wenn Du Dei­ne Mei­nung frei her­aus sagst. Ist dann wirk­lich der Arbeits­platz in Gefahr? Lau­fen Dir wirk­lich Dei­ne Freun­de weg? Wenn ja, was sind das für Freunde?

Du soll­test auf kei­nen Fall den Feh­ler machen,  in läh­men­de Star­re zu ver­fal­len, wenn Dir jemand mit Repres­sa­li­en droht. Das hast Du nicht nötig. Du bist ein wun­der­vol­ler, lie­bens­wer­ter Mensch, der ein Recht hat auf sei­ne eige­ne Mei­nung, auch wenn das nicht jedem gefällt.

Fehl­dia­gno­se Betreuung

Auf­grund einer Fehl­dia­gno­se wur­de Frau M. eine Betreu­ung auf­ge­zwun­gen, die ihr das Leben zur Höl­le machen soll­te… Unfä­hig­keit oder Vorsatz?

Eine Demenz, die kei­ne ist

Es macht mich echt wütend, wenn Men­schen von soge­nann­ten Fach­leu­ten eine Demenz dia­gnos­ti­ziert wird, die gar kei­ne ist. Frau M., die ich vor ca. 2 Mona­ten ken­nen­lern­te, muß­te sich vor eini­gen Jah­ren einer Ope­ra­ti­on unter­zie­hen. Unmit­tel­bar nach der Ope­ra­ti­on — Frau M. war noch im Kran­ken­haus — wur­de bei ihr eine Demenz dia­gnos­ti­ziert. Der Arzt mein­te, daß die Sym­pto­ma­tik dar­auf schlie­ßen lie­ße. Und das, obwohl Frau M. gera­de erst eine schwe­re OP hin­ter sich hat­te und noch nicht ein­mal zuhau­se war.

Frau M. ist Anfang sieb­zig und kei­nes­wegs dement. Sie ist sehr klar und ori­en­tiert, kann chro­no­lo­gisch und in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge erzäh­len und hat auch kei­ne Erin­ne­rungs­lü­cken. Ihr Kurz­zeit­ge­dächt­nis funk­tio­niert her­vor­ra­gend und das Lang­zeit­ge­dächt­nis eben­so. Ich stau­ne immer wie­der, wie struk­tu­riert Frau M. ist und wie gefaßt sie wirkt, beson­ders dann, wenn sie mir davon berich­tet, was sich in den letz­ten zwei Jah­ren bei ihr abge­spielt hat. Ich an ihrer Stel­le wäre längst ausgeflippt.

Doch Frau M. ist ver­zwei­felt. Noch wäh­rend ihres Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes wur­de ihr ein Betreu­er zuge­wie­sen, der ihr ihr Geld weg­nahm, ihre Woh­nung auf­lös­te und sie in ein 1‑Zim­mer-Appar­te­ment steck­te. Der Haus­halt wur­de fast kom­plett auf­ge­löst. Ihr blie­ben nur noch ein paar Möbel und etwas Geschirr, ein paar Bücher und Deko­ar­ti­kel, mit denen sie ihr Appart­ment ein­rich­ten konn­te. Ein Appart­ment, daß viel zu klein ist, in dem Frau M. fast erstickt. Der Betreu­er gab ihr im Monat gera­de ein­mal so viel Geld, wie der aktu­el­le Hartz IV-Satz beträgt. Manch­mal war es sogar noch weni­ger. Frau M. konn­te sich plötz­lich nichts mehr leis­ten und muß­te um jeden Cent bet­teln. Und das, obwohl sie eine statt­li­che Pen­si­on hat. Frau M. war frü­her Beam­tin und hat gut verdient.

Nach­ti­gall, ick hör dir trappsen

Als ich ihre Geschich­te zunächst von einem gemein­sa­men Bekann­ten hör­te, gin­gen bei mir alle Alarm­glo­cken an. Ich woll­te Frau M. unbe­dingt selbst spre­chen. Mitt­ler­wei­le haben wir uns ein paar­mal getrof­fen und uns viel mit­ein­an­der unter­hal­ten. Ich konn­te Frau M. des öfte­ren beob­ach­ten, wie sie sprach, wie sie sich beweg­te, wie sie ihren Haus­halt führ­te usw.

Und sofort war für mich klar: Die­se Frau ist kei­nes­wegs dement! Doch war­um stell­te der Arzt im Kran­ken­haus die­se Fehl­dia­gno­se? Und war­um wur­de ihr noch wäh­rend des Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes ein Betreu­er zuge­wie­sen, ein wild­frem­der Mann, den sie gar nicht kann­te und der von einer Betreu­ungs­agen­tur kam? Der Arzt müß­te Frau M. dann mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit eine schwe­re Form der Demenz dia­gnos­ti­ziert haben, die den Ein­satz eines Betreu­ers “not­wen­dig” mach­te. War­um räum­te der Betreu­er noch wäh­rend ihres Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes Frau M.’s Woh­nung aus und lös­te ihren Haus­halt auf?

Frau M. war bis zu die­sem Zeit­punkt ein selbst­be­wuß­ter Mensch mit einer fes­ten Per­sön­lich­keit. Sie frag­te nach, wenn sie etwas nicht ver­stand und sag­te unmiß­ver­ständ­lich, was sie davon hielt, wenn ihr etwas nicht gefiel. Kurz und gut: Frau M. hat­te ihre eige­ne Mei­nung und die ver­trat sie auch, freund­lich, aber bestimmt. 

Dar­an ist nichts Ver­werf­li­ches. Im Gegen­teil, die­se Ein­stel­lung ist sehr gesund. Ich habe Frau M. als einen sehr ver­nünf­tig den­ken­den Men­schen ken­nen­ge­lernt, die sagt, was sie bewegt und durch­aus in der Lage ist, Recht von Unrecht zu unter­schei­den. Und wenn sie das Gefühl hat­te, daß hier eine Fehl­dia­gno­se vor­lag, war es ihr gutes Recht, das anzu­spre­chen und sich eine zwei­te und sogar drit­te Mei­nung ein­zu­ho­len. Doch das wur­de ihr verwehrt.

Was hat der Betreu­er mit Frau M.’s Geld gemacht?

Bis heu­te hat Frau M. von ihrem Betreu­er kei­nen Nach­weis dar­über erhal­ten, was mit ihrem Haus­stand pas­sier­te und was er mit ihrem Geld gemacht hat. Sie hat­te ihn mehr­fach um Aus­kunft und Rechen­schaft ersucht. Schließ­lich han­delt es sich um ihr Eigen­tum und sie hat ein Recht dar­auf, zu erfah­ren, was damit gesche­hen ist. Denn selbst, wenn ein Betreu­er bestellt ist, so darf er mit dem Eigen­tum der zu betreu­en­den Per­son nicht machen, was er will, er muß es ver­wal­ten und im Fal­le des Able­bens den Nach­laß regeln..

Es liegt der Ver­dacht nahe, daß Frau M. in ein Kom­plott hin­ein­ge­ra­ten ist. Denn anders läßt sich die­ses Ver­hal­ten des Kran­ken­hau­ses bzw. des behan­deln­den Arz­tes und des Betreu­ers nicht erklä­ren. Eine allein­ste­hen­de Frau mit einer guten Pen­si­on — leich­te Beute?

Das liest sich wie ein Kri­mi, nicht wahr. Und es ist auch einer. Mei­ne Nase sagt mir, daß die gan­ze Sache gewal­tig zum Him­mel stinkt. 

War­um Fehl­dia­gno­sen und das gän­gi­ge Betreu­ungs­recht Dich Dein letz­tes Hemd kos­ten können

In Deutsch­land kann jeder unter das soge­nann­te Betreu­ung gestellt wer­den. Das kann’s ja wohl nicht sein. Man könn­te glatt auf die Idee kom­men, da steck­te Metho­de dahin­ter. Der Jurist Alex­an­der Pae­tow rät daher jedem, kein Kran­ken­haus ohne Anwalt zu betre­ten und nicht mit Psych­ia­tern zu spre­chen. Die Gut­gläu­big­keit der Pati­en­ten wer­de nur aus­ge­nutzt. Alles kön­ne gegen den Pati­en­ten ver­wen­det werden.

Das seit 1992 gel­ten­de Betreu­ungs­recht soll­te Men­schen die soge­nann­te Ent­mün­di­gung erspa­ren bzw. ihre Rech­te stär­ken, so hieß es offi­zi­ell. In Wahr­heit ver­ein­facht das Betreu­ungs­recht eine Ent­mün­di­gung sogar noch. Und der Will­kür sind damit Tür und Tor geöffnet.

Der Ber­li­ner Rechts­an­walt Wolf­gang Kal­eck kam in sei­nem 2008 ver­öf­fent­lich­ten Gut­ach­ten zu dem Schluß, daß das gän­gi­ge Betreu­ungs­recht in Deutsch­land gegen die UN-Kon­ven­ti­on über die Rech­te nicht nur behin­der­ter Men­schen ver­stößt.

Die Will­kür der deut­schen Betreu­ungs­ma­schi­ne­rie (ein Aus­zug aus dem Arti­kel von Susan­ne Här­pfer):

Der Münch­ner Anwalt, Prof. Vol­ker Thie­ler kämpft seit Jah­ren gegen Betreu­un­gen. “Der Mensch ver­liert im Betreu­ungs­recht sei­ne Men­schen­wür­de”, kri­ti­siert er. “Im Betreu­ungs­recht ist der Schutz der Fami­lie außer Kraft gesetzt. Der Rich­ter kann machen, was er will”, warnt Thieler.

Der Rich­ter kann behaup­ten, die Ange­hö­ri­gen sei­en zu weit weg, es gin­ge ihnen nur um´s Geld, sie sei­en zu alt, oder er schiebt ihnen Alko­ho­lis­mus unter. Noch nicht ein­mal der Ehe­part­ner erfährt etwas, er hat kein Recht, die Akten ein­zu­se­hen. Irgend­ei­nen Grund gibt es immer.

Thie­ler schil­dert die Will­kür, die es gibt, mit­ten in Deutsch­land. Er pran­gert den juris­ti­schen Miss­stand an:

Es ist sehr schwie­rig, das anzu­fech­ten. Die Macht ist unglaub­lich. Ein Betreu­er kann sämt­li­che Ent­schei­dun­gen tref­fen. Er kann ent­schei­den, dass der Betreu­te nicht mehr tele­fo­nie­ren kann, nicht mehr Post ent­ge­gen neh­men darf, nicht mehr aus dem Haus gehen, dass er sei­ne Woh­nung ver­liert, er kann ihn in geschlos­se­ne Anstal­ten ein­wei­sen. Soge­nann­te Betreu­ung ist in Wahr­heit ein enor­mer Ein­griff in die Men­schen­rech­te. Der Betreu­te ver­liert eigent­lich sämt­li­che Rechte.

Prof. Vol­ker Thieler

Fazit

Eins steht fest: Dement ist Frau M. nicht. Sie hat­te allen­falls ein Delir, wel­ches im Rah­men von Ope­ra­tio­nen als Durch­gangs­syn­drom bezeich­net wird und meist nach eini­gen Mona­ten wie­der ver­schwin­det. Das hät­te der Arzt dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­tisch abgren­zen müs­sen. Zudem ist Frau M. Dia­be­ti­ke­rin, was das Risi­ko für ein Delir, beson­ders kurz nach einer OP erhöht. Ist der Arzt nun unfä­hig oder ein­fach nur kor­rupt? Bei­des wäre fatal für sei­ne Pati­en­ten. Eine Fehl­dia­gno­se bleibt es alle­mal. Und sie ist bis heu­te nicht revi­diert worden.

Ich blei­be auf jeden Fall an der Sache dran und wer­de bei­zei­ten berich­ten, wie es mit Frau M. weitergeht.

Schreibt mir

Wenn ihr auch Erfah­run­gen mit Fehl­dia­gno­sen habt oder ähn­li­che Fäl­le wie den von Frau M. kennt, freue ich mich auf Eure Mit­tei­lun­gen. Ihr könnt dazu die Kom­men­tar­funk­ti­on nutzen.


Bei­trags­bild: Gus­tav Staedtler


Im Arti­kel “Ver­wirrt­heits­zu­stän­de im Alter” (Dt. Ärz­te­blatt 2012, 109(21)) wird das Delir gut erklärt. Obwohl vie­le Fach­aus­drü­cke drin vor­kom­men, ist der Arti­kel auch für Lai­en zu ver­ste­hen. Hier ein Aus­zug dar­aus, um das Delir von der Demenz zu unterscheiden:

"... Bei der Syndromdiagnostik ist die Demenz die wichtigste Differenzialdiagnose. Wichtige Kriterien, die für ein Delir und gegen eine Demenz sprechen, sind ein akuter Krankheitsbeginn, ein fluktuierender Verlauf mit einer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus und eine Störung von Bewusstseinshelligkeit und Aufmerksamkeitsniveau. Vor allem bei Hochbetagten sind Mischbilder von Delir und Demenz viel häufiger als rein delirante Zustände (15). Oft sind Delir und Demenz im Querschnitt nicht sicher zu unterscheiden und können erst im Krankheitsverlauf voneinander differenziert werden." 

(Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/126278)

Eine aus­führ­li­che­re Dar­stel­lung zur Unter­schei­dung zwi­schen Delir und Demenz bie­tet der Auf­satz von Prof. Dr. med. Vol­ker Faust (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1‑Akute_Verwirrtheitszustaende_Delir.pdf)

Differential-Diagnostik Delir-Demenz

SaureZitronen

Über­säue­rung — Grund­la­ge vie­ler Krankheiten

Der Mensch ist von Natur aus ein basi­sches Wesen. Eine gesun­de Ernäh­rung soll­te daher zu 80 % basen­bil­dend sein und nur zu 20 % säu­re­bil­dend. Lei­der ist es in unse­rer soge­nann­ten Zivi­li­sa­ti­on genau umge­kehrt. Die meis­ten Men­schen lei­den an Übersäuerung.

Über­säue­rung macht krank

Ein Sprich­wort sagt: Sau­er macht lus­tig. Das stimmt aber nicht. Ein unaus­ge­gli­che­ner Säu­re-Basen-Haus­halt ist die Grund­la­ge für vie­le Krank­hei­ten (z. Bei­spiel Migrä­ne, Gelenk­schmer­zen, Ver­span­nun­gen, PMS, Alz­hei­mer, Arthri­tis uvm.), nicht zuletzt auch Krebs. Dr. Otto War­burg, der 1931 den Nobel­preis für Medi­zin erhielt, stell­te fest, daß Krebs sich aus­schließ­lich im sau­ren Milieu entwickelt.

Sau­re Lösun­gen haben einen nied­ri­gen pH-Wert (< 7) und eine hohe Was­ser­stoff­kon­zen­tra­ti­on. Hin­ge­gen haben basi­sche Lösun­gen einen hohen pH-Wert (> 7) und eine gerin­ge Kon­zen­tra­ti­on an Was­ser­stof­fio­nen. Ein pH-Wert von 7 wird als neu­tral bezeichnet. 

Unser Blut hat einen pH-Wert von 7,35 bis 7,45. Weicht der pH-Wert im Blut von die­sem sehr engen Bereich ab, droht der Tod. Der Kör­per besitzt die Fähig­keit,  die­sen pH-Wert sta­bil zu hal­ten, z. B. indem er sich Mine­ra­li­en aus den Kno­chen holt. Men­schen, die unter Osteo­po­ro­se lei­den (Frau­en sind häu­fi­ger betrof­fen als Män­ner), haben einen sehr star­ken Mine­ra­li­en­ab­bau in den Knochen. 

Der Säu­re-Basen-Haus­halt wird vor allem durch die Atmung und die Aus­schei­dung über die Nie­ren regu­liert. Sau­res Koh­len­di­oxid wird über die Lun­ge aus­ge­at­met. Indem die Nie­ren bei nied­ri­gem pH-Wert ver­mehrt Was­ser­stof­fio­nen oder bei zu hohem pH-Wert basi­sche Bestand­tei­le in den Urin abge­ben, kön­nen sie den Säu­re-Basen-Haus­halt beeinflussen.

Selbst­re­gu­lie­rungs­fä­hig­keit bei Übersäuerung

Fällt der pH-Wert in den Nie­ren unter 4,5, setzt die soge­nann­te Nie­ren­sper­re ein. Das heißt, daß die Nie­ren die Pro­duk­ti­on von stär­ke­rer Säu­re blo­ckie­ren, um sich nicht selbst zu zer­set­zen. Die Nie­ren­sper­re ist eine Selbst­re­gu­lie­rungs-Funk­ti­on unse­res Körpers.

Magen­säu­re hat einen pH-Wert von 1 bis 1,5. Sie besteht zum Gro­ßen Teil aus Salz­säu­re, die wir für die Ver­dau­ung der Nah­rung brauchen.

Viel­leicht hast Du öfter mit Sod­bren­nen zu tun, dann könn­te das ein Anzei­chen dafür sein, daß Du zu vie­le säu­re­bil­den­de Stof­fe zu Dir genom­men hast.

Wenn der Mensch über vie­le Jah­re unver­nünf­tig mit sei­ner Ernäh­rung und sei­ner Gesund­heit umgeht, gesellt sich ein Sym­ptom zu dem ande­ren. Kumu­liert kön­nen die­se Sym­pto­me zu ernst­haf­ten Erkran­kun­gen füh­ren. Dies ist ein schlei­chen­der Pro­zeß, der über vie­le Jah­re statt­fin­det. Und genau dar­um ist dies so gefähr­lich. Wenn wir nicht akut bedroht sind, reagie­ren wir nicht und igno­rie­ren klei­ne­re Weh­weh­chen schon mal ger­ne, nicht wahr. Irgend­wann kommt dann der gro­ße Ham­mer, und wir wun­dern uns, wie so wir plötz­lich krank sind. “Ich hat­te doch nie was, …es war doch immer alles in Ord­nung, …ich war doch nie krank…” heißt es dann. Dabei lei­den wir im Grun­de an schlei­chen­der Übersäuerung.

Was macht uns sauer?

  • Nega­ti­ve Gedan­ken, Ärger, Angst, Stress, Schmerzen
  • Umwelt­ein­flüs­se
  • Pflan­zen­schutz­mit­tel, Fun­gi­zi­de, Her­bi­zi­de, Pes­ti­zi­de etc.
  • Zah­rungs­mit­tel­zu­sät­ze wie Farb­stof­fe, Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, künst­li­che Süßungs­mit­tel etc.
  • Zahn­fül­lun­gen aus Amal­gam (ent­hal­ten Queck­sil­ber uvm.)
  • Weiß­mehl­pro­duk­te und Süßspeisen
  • Zucker- und koh­len­säu­re­hal­ti­ge Geträn­ke (Cola, Limo­na­de, Frucht­saft­ge­trän­ke etc.)
  • Dro­gen, Alko­hol und Nikotin
  • Über­mä­ßi­ge kör­per­li­che Anstren­gung (z. B. Hoch­leis­tungs­sport, schwe­re kör­per­li­che Arbeit etc.)
  • Fleisch, tie­ri­sches Eiweiß, tie­ri­sches Fett und Milchprodukte

Wel­che Säu­ren bil­det unser Körper? 

Säuren im Körper

Was fehlt uns?

  • Basi­sche Lebensmittel
  • Hoch­wer­ti­ges Trink­was­ser (ohne Koh­len­säu­re, pH-neutral)
  • Aus­rei­chend Schlaf 
  • Ruhe- und Entspannung
  • Ange­mes­se­ne Bewe­gung (Tan­zen, Spa­zie­ren­ge­hen, Jog­gen, Wal­king, Schwim­men etc.)
  • Posi­ti­ve Lebenseinstellung

Was kön­nen wir tun, damit’s uns wie­der gut geht?

  • Säu­re­bil­den­de Nah­rungs­mit­tel dras­tisch reduzieren
  • Basen­bil­den­de Lebens­mit­tel dras­tisch erhöhen
  • Basi­sche Bäder und Fuß­bä­der (mit Mine­ral­salz und ggf. Bergkristall-Trommelsteinen)
  • Ent­säu­ern mit basi­schem Tee und Mineralstoffen
  • Heil­fas­ten
  • Regel­mä­ßig bewe­gen (schon 15 min. täg­lich an der fri­schen Luft bewir­ken viel)
  • Viel trin­ken (rei­nes, leben­di­ges, pH-neu­tra­les Wasser)
  • Für aus­rei­chen­den Schlaf sor­gen (der Kör­per ent­säu­ert nachts)
  • Sich regel­mä­ßi­ge Ent­span­nungs-Pau­sen gön­nen (Medi­ta­ti­on, Well­ness etc.)
  • Viel lachen (pro­du­ziert Freu­de-Hor­mo­ne)
Warum die Zitronen sauer wurden

Ich muß das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.

Bis sie einst sprachen: »Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!«

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: »Daraus kann nichts werden!
Ihr müßt so bleiben! Ich badauer!«
Da wurden die Zitronen sauer . . .

(Heinz Erhardt)


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Chi­na Stu­dy — Dr. T. Colin Camp­bell (engl. mit Unter­ti­teln) — Teil 1

Chi­na Stu­dy — Dr. T. Colin Camp­bell (engl. mit Unter­ti­teln) — Teil 2

Chi­na Stu­dy — Dr. T. Colin Camp­bell (engl. mit Unter­ti­teln) — Teil 3

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Die­se Inter­net­sei­te infor­miert sehr umfas­send über Säu­ren und Basen. Du fin­dest hier alles, was Du zu die­sem The­ma wis­sen mußt, wie Du Über­säue­rung fest­stel­len kannst, wie Du Dir selbst hel­fen kannst und vie­les mehr.

Bücher

Bild­quel­le Bei­trags­bild: http://www.lion-of-judah.eu/d/wellness/acid.htm

Klangschalen

Wie man mit einer Klang­me­di­ta­ti­on schnel­ler in die Ent­span­nung kommt

Viel­leicht hast Du schon ein­mal von Klang­mas­sa­ge, Klang­me­di­ta­ti­on oder Klang­scha­len­the­ra­pie gehört. Ich hat­te vor eini­gen Wochen das Ver­gnü­gen, eine Klangrei­se nach innen erfah­ren zu dür­fen. Durch mei­ne Aus­bil­dung und eige­ne Erfah­run­gen habe ich so man­che hilf­rei­che und tol­le Ent­span­nungs­tech­nik ken­nen­gel­ent. Aber die Klang­me­di­ta­ti­on war mit das Schöns­te, was ich im Bereich Ent­span­nung bis­her erlebt habe.

In Null­kom­ma­nix in Trance

Es gelang mir schnel­ler als sonst, in eine tie­fe Ent­span­nung zu kom­men. Ich nahm wahr, daß mein Kör­per im Raum anwe­send war (ich saß im Schnei­der­sitz auf einem Stuhl), und mein Geist konn­te den Raum mühe­los ver­las­sen. Nicht, daß ich das frü­her nicht auch schon gemacht hät­te, aber durch die Klän­ge und Vibra­tio­nen der Klang­scha­len, der Elfen­har­fe, der Koshi-Klang­spie­le, San­su­la und — ach ich weiß gar nicht mehr, wie die Klang­in­stru­men­te alle hie­ßen — war es noch mühe­lo­ser als sonst. Es war ein wun­der­schö­nes Erlebnis.

OM — der Urton, mit dem alles anfing

Joa­chim E. Beh­rendt (1922 — 2000), ein deut­scher Musik­pro­du­zent und Jazz­re­dak­teur beim dama­li­gen Süd­west­funk Baden Baden erklärt uns in sei­nem Nada Brah­ma: Die Welt ist Klang sehr anschau­lich und auch für Lai­en ver­ständ­lich, was Klang eigent­lich ist. Er weiß, daß alles nur aus Lee­re und Rhyth­mus besteht. “Im Inners­ten des Kör­pers, im Her­zen der Welt gibt es kei­ne fes­te Mate­rie: Es gibt nur den Tanz” (J.E. Berendt).

In der fern­öst­li­chen Vor­stel­lung ist das Uni­ver­sum aus dem Ur-Ton OM ent­stan­den. Aus die­sem kos­mi­schen Urton gin­gen alle ande­ren Töne und letzt­lich die gesam­te Schöp­fung hervor.

"Klang ist das Grundprinzip des Universums. Im Klang sind drei Aspekte enthalten: Klangerzeugung, Klangentwicklung und Klangauflösung. Der Ton ist ein Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens von Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung – Geburt, Wachsen und Sterben. Seit Beginn der indischen Kultur wurde der Laut oder die Schwingung als der von der Göttlichkeit durchdrungene Träger der Schöpfung verstanden und verehrt" (Sri Balasai Baba).

432 Hertz — der Grund­ton, auf dem all unse­re Zel­len schwingen

Jede Dis­har­mo­nie strebt danach, sich in eine Har­mo­nie auf­zu­lö­sen. Das betrifft nicht nur die Musik, son­dern gilt auch außer­halb der Musik. Krank­heit ist nichts ande­res als eine Dis­har­mo­nie unse­rer Schwin­gun­gen. D. h. jede Ver­stim­mung in uns, sei sie nun psy­chisch oder kör­per­lich, strebt nach Har­mo­nie und setzt unse­re Selbst­hei­lungs­kräf­te in Gang. Äuße­re Ein­flüs­se, aber auch inne­re fest­sit­zen­de Blo­cka­den kön­nen die Selbst­hei­lung ver­lang­sa­men, im schlimms­ten Fall sogar ganz lahm­le­gen. Dann brau­chen wir Unterstützung. 

Eine Klang­mas­sa­ge, Klang­me­di­ta­ti­on oder Klang­the­ra­pie in der Schwin­gung von 432 Hertz kann hier sehr hilf­reich sein. Der ein­zig ech­te Kam­mer­ton A beträgt 432 Hz. Dies ist der Grund­ton, auf dem all unse­re Zel­len schwingen. 

"432 Hz-Musik hört sich wärmer und sanfter an, wir nehmen sie in unserer Mitte wahr - im Herz- und Wirbelsäulenbereich - in ihrer Ausdehnung ist sie "rund. 

Ganz im Gegenteil zur derzeit üblichen Frequenz von 440 Hz, die sich "linear" ausdehnt und die wir seitlich am Kopf wahrnehmen. 440 Hz aktiviert unsere linke Gehirnhälfte (Verstand), was vor allem bei Stress und Ängsten die Disharmonien weiter verstärken kann.

...Der schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der "harmonikalen Kammertöne" bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat.

Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne." (Ashatur)

Wenn Du mehr über die 432 Hz-Fre­quenz und deren posi­ti­ve Wir­kung auf Kör­per und Psy­che erfah­ren möch­test, soll­test Du Dir unbe­dingt den gan­zen Bei­trag von Asha­tur auf bewusst-vegan-froh.de anse­hen. Dort kannst Du Dir auch den Unter­schied zwi­schen 432 Hz-Musik und 440 Hz-Musik anhö­ren und sogar anschauen. 

Übri­gens wur­de der Kam­mer­ton A bereits 1939 von 432 Hz auf 440 Hz ver­än­dert. 432 Hz struk­tu­riert, harm­no­ni­siert und sta­bi­li­siert unse­re Zel­len. 440 Hz hin­ge­gen schafft Cha­os und desta­bi­li­siert. Noch Fragen?

Wozu ist eine Klang­me­di­ta­ti­on, Klang­mass­sa­ge oder Klang­the­ra­pie gut?

Hast Du schon ein­mal ein ver­stimm­tes Kla­vier oder eine ver­stimm­te Gitar­re gehört? Der Klang ist total schräg und alles ande­re als ange­nehm, nicht wahr. Genau­so ist es bei uns Men­schen, wenn wir “ver­stimmt” sind, d. h. wenn unse­re Har­mo­nie durch­ein­an­der­ge­ra­ten ist. 

Wenn wir krank sind, sehen wir nicht nur schlimm aus, wir klin­gen auch so. Wir ver­zie­hen das Gesicht, stöh­nen und äch­zen vor Schmerz, wir wei­nen oder brül­len wütend her­um,  weil wir emo­tio­nal aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten sind. 

KlanginstrumenteKlang­mas­sa­ge oder Klang­the­ra­pie die­nen dazu, Dei­ne Zel­len wie­der zu har­mo­ni­sie­ren, den Kör­per dabei zu unter­stüt­zen, die Selbst­hei­lungs­kräf­te anzu­kur­beln. Klang­the­ra­pie fin­det mit den Pla­ne­ten­tö­nen statt (also in 432 Hz). Sie dient dem Stress­ab­bau, der Ent­span­nung, dem Lösen von fest­sit­zen­den Blo­cka­den und ist ein­fach eine Wohl­tat für Kör­per und Seele. 

Bei­de Hirn­hälf­ten wer­den har­mo­ni­siert, im Gegen­satz zur 440 Hz-Fre­quenz. Eine Klang­mas­sa­ge oder Klang­me­di­ta­ti­on hilft Dir dabei, mit dem Kos­mos in “Ein-Klang” zu kom­men (Uni­ver­sum = ein Lied). So kommst Du schnell wie­der in Ein­klang mit Dir selbst und kannst — sofern Du es Dir erlaubst — gesund werden.

War­um man mit einer Klang­me­di­ta­ti­on schnel­ler in die Ent­span­nung kommt

Ich hat­te wei­ter oben ja schon davon berich­tet, daß ich mit­tels der Klang­me­di­ta­ti­on noch schnel­ler in Tran­ce und damit in die Ent­span­nung gehen konn­te als ohne. Und das hat einen guten Grund. Mit der höchst ange­neh­men 432 Hz-Fre­quenz, die durch das Anschla­gen der Klang­in­stru­men­te erzeugt wird, kommst Du wesent­lich schnel­ler in die Tiefen­ent­span­nung, die sich im so genann­ten Alpha­wel­len- und The­ta­wel­len-Bereich einstellt. 

Mehr zu den ver­schie­de­nen Hirn­wel­len und ihrer Bedeu­tung fin­dest Du auf der Sei­te hirnwellen-und-bewusstsein.de.

Vor eini­gen Wochen durf­te ich Ani­ta Eomée aus Erlan­gen ken­nen­ler­nen und eine Klang­me­di­ta­ti­on mit ihr genie­ßen. Ich war so begeis­tert davon, daß ich unbe­dingt einen Bei­trag dar­über machen woll­te. Ani­ta Eomée macht mit ihrem Klang-Mobil auch Haus­be­su­che. Ich fin­de das super, weil es ja auch Men­schen gibt, die sich nicht oder nicht gut fort­be­we­gen können.

Beson­ders schön stel­le ich mir eine Klang­me­di­ta­ti­on mit ihr in der Salz­grot­te vor. Wer das Glück hat, in der Nähe von Erlan­gen zu woh­nen, der soll­te unbe­dingt ein­mal eine Klang­stun­de in der Salz­grot­te buchen.

Die wun­der­vol­len Klän­ge der Koshi-Klang­spie­le Was­ser, Erde, Luft und Feuer:

Ver­gif­tung — häu­fi­ge Ursa­che psy­chi­scher Erkrankungen

Vie­le Men­schen lei­den jah­re­lang an psy­chi­schen Erkran­kun­gen, ohne zu ahnen, dass eine Ver­gif­tung die Ursa­che sein könnte

Die Schul­me­di­zin berück­sich­tigt meist nicht die Wech­sel­wir­kung zwi­schen Kör­per und Psy­che. Kör­per­li­che Sym­pto­me kön­nen psy­chisch bedingt sein (z. B. durch Stress und trau­ma­ti­sche Erleb­nis­se), und umge­kehrt kön­nen psy­chi­sche Erkran­kun­gen die Fol­ge eines unna­tür­li­chen Umgangs mit unse­rem Kör­per sein. Ver­gif­tun­gen durch Schwer­me­tal­le (z. B. Amal­gam­fül­lun­gen in den Zäh­nen), Umwelt­gif­te, Pil­ze und Para­si­ten kön­nen ver­hee­ren­de Aus­wir­kun­gen auf Kör­per und Psy­che haben.

Vie­le psy­chi­sche Erkran­kun­gen könn­ten besei­tigt wer­den, wenn die Men­schen ordent­lich ent­gif­ten und ihr Ernäh­rungs­ver­hal­ten umstel­len wür­den. Doch die Kau­sa­li­tät von Erkran­kun­gen spielt in unse­rem Gesund­heit­s­ys­tem oder — wie ich es nen­ne — Krank­heits­er­hal­tungs­sys­tem kei­ne Rol­le. Es wer­den nur die Sym­pto­me behan­delt und das auch noch so, dass Hei­lung im Sin­ne von Aus­hei­len gar nicht ange­strebt wird. Ein Pati­ent, der stän­dig krank ist, ist ein lukra­ti­ver Lang­zeit­kun­de. Der Umstand, dass Men­schen in Kran­ken­ver­si­che­run­gen gezwun­gen wer­den, sorgt dafür, dass sie immer schön im Sys­tem gefan­gen blei­ben. Vie­le alter­na­ti­ve, natür­li­che Behand­lungs­me­tho­den, die wirk­lich hilf­reich sind, wer­den von Kran­ken­kas­sen meis­tens nicht über­nom­men — jeden­falls nicht ohne pri­va­te Zuzah­lung. Und vie­le kön­nen pri­va­te Gesund­heits­leis­tun­gen nicht bezah­len, weil ihnen schlicht­weg das Geld fehlt — ein Teufelskreis.

Das ist hoch­kri­mi­nell. Ich habe dazu bereits in einem frü­he­ren Blog­bei­trag geschrie­ben.

MMS (Mul­tief­fect Mine­ral Solu­ti­on) — auch Chlor­di­oxid genannt — wird seit Jahr­zehn­ten zur Des­in­fek­ti­on in der Medi­zin sowie zur Trink­was­ser­ent­kei­mung genutzt. Es ist also ein offi­zi­ell geneh­mig­tes Mit­tel und kei­nes­falls eine ver­bo­te­ne Substanz. 

MMS  ist ein hoch­wirk­sa­mer Stoff, der inner­halb kur­zer Zeit Ver­gif­tun­gen (z. B. durch Schwer­me­tall) aus dem Kör­per aus­lei­tet . Es hilft gegen Para­si­ten, Bak­te­ri­en, Viren, Kei­me und Pil­ze. Noch dazu ist MMS bezahl­bar. Auch bei der Behand­lung schwe­rer Erkran­kun­gen wird MMS seit Jah­ren erfolg­reich ein­ge­setzt (z. B. Mala­ria, Krebs, Dia­be­tes uvm).

MMS greift kei­ne gesun­den Zel­len an, sehr­wohl aber kran­ke Zellen!

Beach­te

Chlor­di­oxid hat nichts mit der gefähr­li­chen Chlor­blei­che zu tun, die zur Chlo­rie­rung von Schwimm­bä­dern benutzt wird. Das ist etwas völ­lig ande­res als MMS.  Dies wird in den Leit­me­di­en ger­ne unter­schla­gen und falsch dar­ge­stellt. Teil­wei­se wer­den regel­rech­te Hetz­kam­pa­gnen gegen MMS gestar­tet. Und spä­te­tens da soll­ten bei Dir alle Alarm­glo­cken ange­hen.  Immer wenn etwas durch die öffent­li­che Mei­nung vehe­ment abge­lehnt und bekämpft wird, kannst Du davon aus­ge­hen, dass an dem ver­meint­li­chen “Übel” was Wah­res dran ist. 

Risi­ken und Nebenwirkungen

“Bei ora­ler Ein­nah­me scheint das Chlor­di­oxid nicht mehr als max. 2 Stun­den im Kör­per zu wir­ken. Danach zer­setzt es sich in Sauer­stoff, Was­ser und Koch­salz, alles natür­li­che Bestand­tei­le des Blu­tes. Es blei­ben also über­haupt kei­ne Rest­be­stand­tei­le wie z.B. bei Medi­ka­men­ten übrig, die vom Kör­per abge­baut oder ent­sorgt wer­den müs­sen. Die Haupt­ne­ben­wir­kun­gen kön­nen bei Über­do­sie­rung Übel­keit bis Erbre­chen und Durch­fall sein. Dies ist häu­fig nur von kur­zer Dau­er. Bei­des scheint nicht auf eine Unver­träg­lich­keit des eigent­li­chen Wirk­stof­fes, son­dern ein­fach auf des­sen zu gründ­li­cher Wir­kung zurück­zu­füh­ren zu sein. Gro­ße Men­gen Rest­müll von abge­tö­te­ten Bak­te­ri­en und Pil­ze schwim­men dann im Blut und müs­sen ent­sorgt wer­den. Dies löst einen Ver­gif­tungs­alarm im Kör­per aus und der Kör­per star­tet sein Not­pro­gramm, indem er oben und unten alles her­aus lässt” (Ali Erhan, “Hei­len mit MMS”, E‑Book S. 15).

Ali Erhan hat auf­grund jah­re­lan­gen Lei­dens durch eine mas­si­ve Schwer­me­tall­ver­gif­tung über vie­le Umwe­ge Chlor­di­oxid ken­nen­ge­lernt und sich selbst damit kuriert. Im nach­fol­gen­den Videobei­trag berich­tet er von sei­nen Erfahrungen:

 

Fazit

Vie­len psy­chisch Erkrank­ten könn­te schnell und ein­fach gehol­fen wer­den, wenn sie die Wir­kung von MMS an Leib und See­le erfah­ren wür­den. Aber lei­der wis­sen zu weni­ge davon oder haben Angst, es könn­te ihnen scha­den, weil Schul­me­di­zin und Leit­me­di­en sie dahin­ge­hend nega­tiv beein­flus­sen.

Mein Tipp

Wecke den For­scher in Dir. Glau­be mir nicht, son­dern recher­chie­re selbst und hol Dir alle Infor­ma­tio­nen, die Du benö­tigst, um für Dich die best­mög­li­che Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen. Für Dei­ne Gesund­heit bist aus­schließ­lich Du ver­ant­wort­lich, sonst nie­mand. Gib Dei­ne Ver­ant­wor­tung bit­te nicht an der Tür Dei­ner Arzt­pra­xis ab.

Lite­ra­tur + Bezugshinweise:

Wei­ter­füh­ren­de Links:

http://www.mms-seminar.com (hier bekommst Du neben zahl­rei­chen Infos und Videobei­trä­gen auch das gra­tis E‑Book von Ali Erhan)

http://josef-stocker.de/gesund11.htm


Bei­trags­bild gefun­den auf tierarztblog.com (Urhe­ber unbekannt).

Fingerhalten

Fin­ger­hal­ten: Die Magie in Dei­nen Händen

Wenn Du Fin­ger-Yoga schon kennst, wirst Du Fin­ger­hal­ten lie­ben. Denn es ist — anders als die Mud­ras — über­all und zu jeder Zeit anwend­bar: Im Bus, im Auf­zug, im Büro, an der Hal­te­stel­le, im War­te­zim­mer, in der Schu­le, auf dem Sofa, auf der Toi­let­te oder in der Bade­wan­ne. Heil­strö­men kos­tet nicht viel Zeit und Du kannst es tun, wann immer Du Lust dazu hast. Das ein­fa­che Hal­ten eines bestimm­ten Fin­gers oder auch meh­re­rer Fin­ger kann Dir hel­fen, in kur­zer Zeit Dei­nen Kör­per, Dei­ne Gedan­ken und Gefüh­le in Har­mo­nie zu brin­gen.

Fin­ger­hal­ten — nut­ze die Kraft Dei­ner Hände

Im letz­ten Jahr hat­te ich einen Bei­trag über Fin­ger-Yoga ver­öf­fent­licht. Und er ist einer der belieb­tes­ten Bei­trä­ge in mei­nem Blog gewor­den. Des­halb möch­te ich an die­ses schö­ne The­ma noch ein­mal anknüp­fen. Denn es gibt noch viel mehr über die Heil­kraft unse­rer Hän­de zu sagen. 

Sicher kennst Du das auch: Du hast Dir den Ell­bo­gen gesto­ßen und sofort greifst Du mit der ande­ren Hand an den Ell­bo­gen, hälst ihn und reibst ihn. Du hast Kopf- oder Nacken­schmer­zen und legst wie selbst­ver­ständ­lich die Hand in den Nacken oder fasst Dir an die Stirn. Dein Kind hat sich das Knie auf­ge­schla­gen, Du legst Dei­ne Hand drauf und schon fühlt das Kind sich besser.

Wor­an liegt das?

Nun, wir sind füh­len­de Wesen und mit Ner­ven- und Ener­gie­bah­nen aus­ge­stat­tet. Unse­re Haut ver­fügt über zahl­rei­che Tast­re­zep­to­ren, die beson­ders zahl­reich in der Zun­gen­spit­ze und in den Fin­ger­kup­pen vor­kom­men. Sanf­te, wohl­mei­nen­de Berüh­run­gen tun uns gut, z. B. Strei­cheln, Mas­sie­ren etc. Es gibt auch Men­schen, die auf sanf­te Rei­ze nicht oder kaum reagie­ren und stär­ke­re Berüh­run­gen brau­chen. Das kann ganz unter­schied­li­che Grün­de haben. Aber im All­ge­mei­nen mögen wir es, wenn wir sanft berührt wer­den von Men­schen, die wir ken­nen und denen wir ver­trau­en. In unse­ren Hän­den liegt magi­sche Heil­kraft, und das im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Wir kön­nen durch das Auf­le­gen der Hän­de Blo­cka­den lösen und Ener­gien zum Flie­ßen bringen. 

Auch Fin­ger-Yoga kann da sehr hilf­reich sein. Wer sich jedoch für das Hal­ten der Mud­ras nicht erwär­men kann, der kann trotz­dem die Macht sei­ner Fin­ger nut­zen, denn sie sind magi­sche Kraftquellen.

Fin­ger­hal­ten ist eine der ein­fachs­ten Selbst­hil­fe­mög­lich­kei­ten bei Stress,  Anspan­nung, Angst und Trauer

Ich erin­ne­re mich dar­an, dass mein Vater mir als Kind ein­mal einen Rat gab, für den ich ihm ewig dank­bar sein wer­de: “Wenn Du beim Lau­fen Sei­ten­ste­chen bekommst, dann drü­cke fest bei­de Dau­men, und das Sei­ten­ste­chen hört schnell wie­der auf.” Ich habe es aus­pro­biert, und es hat gehol­fen, nicht nur ein­mal, son­dern jedes Mal. Ich wuss­te damals nicht, war­um, aber das war mir auch völ­lig egal.

Fin­ger­hal­ten und Heilströmen

Doch unse­re Fin­ger kön­nen noch viel mehr. Wie Du ja sicher schon weißt, ver­lau­fen in unse­rem Kör­per vie­le ver­schie­de­ne Meri­dia­ne. Das sind unsicht­ba­re Ener­gie­leit­bah­nen. Die Schul­wis­sen­schaft hat sie immer noch nicht (voll­stän­dig) aner­kannt, aber das soll uns nicht wei­ter stö­ren. Aku­punk­tur und Aku­pres­sur wur­den schon ange­wandt, als es die moder­ne Schul­me­di­zin noch gar nicht gab. Und es funk­tio­niert seit Jahr­tau­sen­den, eben­so wie EFT - die Meridianklopftechnik.

Die­se Ener­gie­me­ri­dia­ne zie­hen sich bis in unse­re Fin­ger­spit­zen hin­ein. Jeder Fin­ger steht für ver­schie­de­ne Aspek­te und Aufgaben.

Die Magie unserer Finger
© Syl­via Geiss

Wenn Du jeden Fin­ger ein paar Minu­ten hältst, beginnt die Heil­kraft in Dir zu strö­men. Man spricht des­halb auch vom ‘Heil­strö­men’. Du wirst schnell mer­ken, wie sich Dein Befin­den ver­än­dert (kör­per­lich, geis­tig und emo­tio­nal). Du kannst Dei­ne Fin­ger nach­ein­an­der hal­ten und die Ener­gie strö­men las­sen. Du kannst aber auch meh­re­re Fin­ger gleich­zei­tig hal­ten. Pro­bie­re nach Her­zens­lust aus, was Dir Spaß macht und gut tut.

Ich möch­te Dir hier einen klei­nen Über­blick über die Haupt­auf­ga­ben der ein­zel­nen Fin­ger geben:

Der Dau­men hilft Dir bei:

  • Sei­ten­ste­chen (hier bei­de Dau­men hal­ten mit jeweils der­sel­ben Hand, wie wenn Du jeman­dem die Dau­men drückst)
  • Schüch­tern­heit
  • Ein­sam­keit
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Alp­träu­men

Organ­strö­me: Magen und Milz

Der Zei­ge­fin­ger hilft Dir bei:

  • Angst
  • Mut­lo­sig­keit
  • Unsi­cher­heit

Organ­strö­me: Bla­se und Nieren

Der Mit­tel­fin­ger hilft Dir bei:

  • Wut
  • Ärger
  • Gereizt­heit
  • Kon­troll­wut

Organ­strö­me: Leber und Galle

Der Ring­fin­ger hilft Dir bei:

  • Trau­er
  • Trost­lo­sig­keit
  • Atem­not (psy­chisch bedingt)
  • Luft­not bei kör­per­li­cher Anstrengung

Organ­strö­me: Lun­ge und Dickdarm

Der klei­ne Fin­ger hilft Dir bei:

  • Stress
  • Ein­schlaf­schwie­rig­kei­ten
  • Über­for­de­rung
  • Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten
  • Per­fek­tio­nis­mus
  • Ver­gess­lich­keit
  • Ohrenschmerzen/Druck auf den Ohren

Organ­strö­me: Herz und Dünndarm

Mit Fin­ger­hal­ten Blo­cka­den auf­lö­sen und Ener­gien wie­der zum Flie­ßen bringen

Fin­ger­hal­ten ist ein­fach und braucht kei­ne spe­zi­el­len Kennt­nis­se oder Fähig­kei­ten. Du kannst es jeder­zeit über­all machen, wenn Dir danach ist. Es ist aus­rei­chend, die Übun­gen mit einer Hand auszuführen.

Bei Prü­fungs­angst, kannst Du ent­we­der den Zei­ge­fin­ger und danach den Ring­fin­ger hal­ten oder bei­de gleichzeitig.

Wenn Du psy­chi­schen Stress hast und kei­ne Luft bekommst, kannst du nach­ein­an­der oder gleich­zei­tig Ring­fin­ger und klei­nen Fin­ger halten.

Geht Dir beim Jog­gen schnell die Pus­te aus, kannst Du aus Dau­men und Ring­fin­ger einen Kreis bil­den (dabei liegt der Dau­men auf dem Nagel des Ringfingers). 

Hast Du Angst vorm Zahn­arzt, hal­te den Zei­ge­fin­ger, atme aus und den­ke dabei: “Ich ver­traue mei­nem Zahn­arzt. Er will mir hel­fen, mei­ne Zäh­ne in Ord­nung zu brin­gen und mich von Zahn­schmer­zen zu befrei­en. Ich bin hier sicher und gut aufgehoben.”

Es ist egal, wie lan­ge Du Dei­ne Fin­ger hältst und beim Heil­strö­men die Ener­gien flie­ßen lässt. Ver­traue Dei­nem Gefühl. Pro­bie­re aus, was Dir hilft und über­nimm es in Dei­nen All­tag. Es lohnt sich.

Buch­tipp zum Heil­strö­men (ein­fach draufkli­cken):

Fingerhalten und Heilströmen


Bild­quel­le Bei­trags­bild ganz oben: Jin shin jyutsu, Inc. Scotts­da­le, Arizona

Foto: Selbstliebe

Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) findest

Selbst­lie­be ist etwas ganz Natür­li­ches. Schon Jesus sag­te: Lie­be Dei­nen Nächs­ten, wie Dich selbst! Er mein­te damit nicht: Lie­be Dei­nen Nächs­ten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil wer­den. Wer die Inter­es­sen von ande­ren stets über sei­ne eige­nen stellt, ver­leug­net sich selbst. Das kann sogar bis zur völ­li­gen Selbst­auf­ga­be gehen. Die­ses Ver­hal­ten ist kei­nes­wegs gesund und nicht zu befür­wor­ten. Aber es kommt lei­der viel zu oft vor. Gewalt und Unter­drü­ckung ver­set­zen Men­schen in Angst. Und Angst ist bekannt­lich das Gegen­teil von Lie­be. Wie Du Dei­ne Selbst­lie­be (wie­der) fin­dest, erfährst Du hier.

Feh­len­de Selbst­lie­be ver­hin­dert die Heilung

Sich selbst zu lie­ben, fällt vie­len Men­schen schwer. Wir wur­den als Kin­der bereits dazu erzo­gen, ande­re über uns selbst zu stel­len. Im deut­schen Sprach­ge­brauch gilt es als höf­lich, die ande­re Per­son zuerst zu nen­nen, so heißt es bei­spiels­wei­se “…mei­ne Schwes­ter und ich…” oder  “…mein Freund und ich…” Im Eng­li­schen ist das ganz anders, dort heißt es “…me and my par­ents…” (ich und mei­ne Eltern) oder “… me and my hus­band…” (ich und mein Ehe­mann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit ande­ren Spra­chen ver­hält. Jeden­falls drückt die Nen­nung der eige­nen Per­son vor der ande­ren ein gewis­ses Selbst­be­wusst­sein aus. 

Was aber, wenn ein Mensch miss­han­delt, her­ab­ge­wür­digt und gede­mü­tigt wird, z. B. durch Fol­ter, sexu­el­le Über­grif­fe oder Psy­cho­ter­ror? Die kör­per­li­chen Wun­den hei­len viel­leicht mit der Zeit, aber was ist mit den see­li­schen Wun­den? Wenn die­sem Men­schen oben­drein das Gefühl ver­mit­telt wird, er sei an sei­ner Situa­ti­on doch selbst schuld, kann dies dazu füh­ren, dass die Selbst­lie­be auf ein Mini­mum schwin­det oder sogar ganz auf der Stre­cke bleibt.

Men­schen, die nicht über genü­gend Selbst­be­wusst­sein bzw. Selbst­lie­be ver­fü­gen, sind leich­ter ver­wund­bar. Deren Selbst­wert­ge­fühl wird mit einem Mal schwer erschüt­tert und lei­det mas­siv unter der kör­per­li­chen und/oder psy­chi­schen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem trau­ma­ti­schen Erleb­nis — auch nach meh­re­ren trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen — Dein Selbst­wert­ge­fühl wie­der auf­zu­bau­en und an der Wie­der­her­stel­lung Dei­ner Selbst­lie­be zu arbei­ten, denn

  • Du hast ein Recht dar­auf, dass die Ver­let­zung aufhört!
  • Du hast ein Recht dar­auf, Dich selbst ach­ten und lie­ben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht dar­auf, ein glück­li­ches und erfüll­tes Leben zu führen!

Und zwar ein­zig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbst­lie­be kann man lernen

Wie Du Selbst­lie­be (wie­der) ler­nen kannst, möch­te ich Dir nach­fol­gend zei­gen. Es ist näm­lich so, dass Du — egal wie alt Du inzwi­schen bist — ler­nen kannst, Dich selbst zu ach­ten und zu lie­ben. Das braucht viel­leicht ein wenig Zeit, viel­leicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Lie­be (wie­der) Teil Dei­nes Bewusst­seins gewor­den ist, kannst Du an Dei­nem Selbst­wert­ge­fühl arbei­ten. Die Lie­be ist der Grund­stein dafür.

Lie­be ist eine Himmelsmacht

Wer­de zu dem, was Du haben möch­test. Willst Du mehr Lie­be in Dein Leben zie­hen, so musst Du die­se Qua­li­tät in Dir erzeu­gen und damit einen Reso­nanz­kör­per bil­den. Du hast kei­ne Lie­be in Dir, sie ist abge­stor­ben, meinst Du?

Da muss ich Dir ent­schie­den wider­spre­chen: Du hast sehr wohl Lie­be in Dir. Du bist Lie­be! Dass Du sie momen­tan nicht so recht wahr­neh­men kannst, liegt dar­an, dass sie über­la­gert ist von ande­ren Qua­li­tä­ten, die sich in den Vor­der­grund gedrängt haben, z. B. Schre­cken, Wut, Trau­er etc.

Lie­be ist die stärks­te Macht im Uni­ver­sum. Unser natür­li­cher Zustand ist es, ent­spannt, fried­voll und in der Lie­be zu sein. Kein Baby kommt böse, berech­nend oder kor­rupt auf die Welt.

Du bist ein lie­bens­wer­ter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu wer­den. Ein­fach so, weil es Dich gibt. Lie­be ist nichts, was man sich ver­die­nen muss. Lie­be ist immer da. Sie ist all­um­fas­send und bedin­gungs­los. Es ist genug Lie­be für alle da. Lie­be kann nie­mals zur Nei­ge gehen. Bedin­gungs­lo­se Lie­be ist eine unver­sieg­ba­re Quel­le und erschafft sich aus sich her­aus immer wie­der neu.

Sie ist nicht zu ver­wech­seln mit der mensch­li­chen Lie­be, die aus dem Ego kommt, die all­zu ger­ne instru­men­ta­li­siert wird, an Bedin­gun­gen geknüpft ist und mit der Abhän­gig­kei­ten geschaf­fen wer­den, z. B.:

“Wenn du mich wirk­lich lie­ben wür­dest, dann wür­dest du…” oder

“Wenn du auf­hörst zu wei­nen, hat Mami dich wie­der lieb” usw.

Die­se Mani­pu­la­tio­nen sind emo­tio­na­le Erpres­sung und haben mit LIEBE nicht das Gerings­te zu tun! LIEBE bedeu­tet, jeman­den auch dann zu akzep­tie­ren, wenn er gera­de nicht das tut, was ich von ihm erwar­te oder wenn er nicht so aus­sieht, wie ich ihn ger­ne hät­te. Und was für die Lie­be zu ande­ren gilt, gilt auch für die Lie­be zu mir selbst. Selbst­lie­be heißt, mich so anzu­neh­men, wie ich bin, mit all mei­nen Unzu­läng­lich­kei­ten und Spleens, mit Bier­bauch, Ret­tungs­rin­gen, Haar­aus­fall, Hän­ge­brüs­ten und schlech­ter Laune.

Es ist para­dox, aber wenn ich mich so akzep­tie­re, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902–1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, mei­nen Mann, mei­nen Leh­rer etc. so akzep­tie­re, wie sie sind, ohne sie ver­än­dern zu wol­len, dann pas­sie­ren Wunder.

Ver­än­de­rung kann also nur gesche­hen, wenn wir ler­nen, uns und alles um uns her­um so zu lie­ben, wie es ist. Eine wahr­lich gro­ße Her­aus­for­de­rung in einer Welt, die wir in Gut und Böse ein­ge­teilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Dei­nem Her­zen – aus wel­chen Grün­den auch immer – ver­sperrt ist, kommt hier eine klei­ne Übung mit gro­ßer Wir­kung, die Dich in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bringt.

Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Liebe

Sor­ge dafür, dass Du für eini­ge Minu­ten unge­stört bist. Mache es Dir bequem. Set­ze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atem­zü­ge und beob­ach­te Dei­nen Atem, wie er durch Dei­nen Kör­per strömt. Du musst ihn nicht beein­flus­sen, lass ihn ein­fach kom­men und gehen. Lass auch Dei­ne Gedan­ken kom­men und wie­der gehen.

Jetzt sprich Dei­ne Absicht aus, in Kon­takt mit der All­um­fas­sen­den bzw. Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu kom­men (in Gedan­ken oder laut):

“Ich gehe in Kon­takt zur All­um­fas­sen­den Lie­be” oder

“Ich schwin­ge mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be”.

Hilf­reich ist die Vor­stel­lung, dass du LIEBE ein­at­mest, ver­bun­den mit der Affirmation:

“Ich atme Bedin­gungs­lo­se Lie­be ein” oder

“Ich lade die Bedin­gungs­lo­se Lie­be in mein Leben ein, sie durch­strömt mei­nen Kör­per, mei­nen Geist und mei­ne Seele”.

Im Ide­al­fall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohl­ge­fühl in Dei­ner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts dar­aus, Dei­ne Absicht genügt. Sei Dir des­sen gewiss, dass Du in Kon­takt mit der LIEBE bist und Dei­ne Schwin­gun­gen sich erhö­hen. Beden­ke, dass die trau­ma­ti­sche Ener­gie, die viel­leicht noch in dei­nem Ner­ven­sys­tem gebun­den ist, sich erst lösen muss. Mit die­ser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen. 

Viel­leicht spürst Du aber auch schon beim ers­ten Mal, dass Dein Herz­zen­trum (Herz-Cha­kra) sich wei­tet und Du ein ange­neh­mes Gefühl von Wär­me, Leich­tig­keit oder Freu­de wahr­nimmst, und sei die­ses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und wür­di­ge es. Mache die­se Übung immer wie­der, am bes­ten jeden Tag, ger­ne auch mehr­mals am Tag. Nach einer Wei­le musst Du Dich dazu nicht mehr zurück­zie­hen oder hin­le­gen. Du kannst jeder­zeit und über­all mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be in Kon­takt gehen. Die Übung dau­ert nur ein paar Sekun­den oder Minu­ten. Dein Gedan­ke, in Reso­nanz mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be zu gehen oder die Vor­stel­lung, LIEBE ein­zu­at­men, genügt.

Wenn du möch­test, kannst Du mit der Zeit die Medi­ta­ti­on noch erweitern:

Nimm das Wohl­ge­fühl war, das sich ein­stellt, wenn Du in Kon­takt mit der Bedin­gungs­lo­sen Lie­be bist. Spü­re, in wel­chen Regio­nen im Kör­per Du es fühlst. Genie­ße es. Hat es eine Form oder eine Far­be? Lass die­ses Wohl­ge­fühl grö­ßer wer­den und sich rich­tig in Dir breit machen. So groß, dass es Dei­nen gan­zen Kör­per durch­dringt. Und noch grö­ßer, so groß, dass es über Dei­nen phy­si­schen Kör­per hin­aus­geht. Noch grö­ßer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befin­dest, aus­füllt. Dann noch grö­ßer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, aus­füllt. Und noch­mal grö­ßer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohl­ge­fühl noch grö­ßer wer­den las­sen? So groß, dass es das gan­ze Land umschließt, den Kon­ti­nent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkennt­nis­se wol­len nicht nur bestaunt, son­dern auch trai­niert wer­den. Nur so kön­nen wir sie in unse­ren All­tag inte­grie­ren, so kön­nen sie wir­ken und unser Leben ange­neh­mer machen. Und die nächs­te Gele­gen­heit zum Üben kommt bestimmt. In Kon­takt mit der Lie­be zu sein, ist das Wich­tigs­te bei Dei­nem inne­ren Friedensprozess.

Auf der Netz­sei­te Hope­ful-Wounds gibt eine Betrof­fe­ne von sexua­li­sier­ter Gewalt Über­le­bens­tipps für dunk­le Stun­den. Die­se Über­le­bens­tipps sind für alle Men­schen mit trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen wert­voll, nicht nur für Opfer sexua­li­sier­ter Gewalt. Wenn Dein Selbst­wert­ge­fühl — durch wen oder was auch immer — in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wur­de und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf die­se Seite.

Buch­tipp:
Der acht­sa­me Weg zur Selbst­lie­be:
Wie man sich von destruk­ti­ven Gedan­ken und Gefüh­len befreit (Chris­to­pher Ger­mer, 2011)

Progressive Muskelentspannung

Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung: So baust Du in kur­zer Zeit Anspan­nun­gen und Stress ab

Du kommst von der Arbeit nach Hau­se, bist müde… zu müde um noch ins Fit­ness-Stu­dio zu gehen. Aber Dei­ne Schul­tern und Dein Nacken schmer­zen, weil Du total ver­spannt bist. Viel­leicht merkst Du auch schon gar nicht mehr, wie hart Dei­ne Mus­ku­la­tur im Schul­ter-Nacken-Bereich ist, weil das für Dich schon zur Nor­ma­li­tät gewor­den ist. Dann soll­test Du es ein­mal mit Pro­gres­si­ver Mus­kel­ent­span­nung versuchen.
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Kaktus- Symbol für Resilienz

Resi­li­enz: 7 Geheim­nis­se see­li­scher Abwehrkräfte

Ver­lierst Du in kri­ti­schen Situa­tio­nen leicht die Ner­ven? Fühlst Du Dich schnell über­for­dert? Kon­flik­te sind für Dich der Hor­ror? Du bist schnell gereizt, wenn nicht alles glatt läuft? Unvor­her­ge­se­he­ne Din­ge berei­ten Dir immensen Streß? Ein klei­ner Streit mit Dei­nem Part­ner ver­saut Dir das gan­ze Wochen­en­de? Dann soll­test Du Dei­ne see­li­sche Wider­stands­fä­hig­keit aus­bau­en. Resi­li­enz heißt das Zau­ber­wort… gan­zen Arti­kel lesen

Schi­zo­phre­nie oder PTBS?

Es kommt lei­der immer wie­der vor, dass die Dia­gno­se “Schi­zo­phre­nie” bzw. eine so genann­te schi­zo­phreni­for­me Stö­rung gestellt wird, obwohl es sich um post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­sym­pto­me han­delt. Das ist des­we­gen so fatal, weil Men­schen mit der Dia­gno­se Schi­zo­phre­nie einen Stem­pel auf­ge­drückt bekom­men, den sie nicht wie­der los­wer­den. Sie wer­den als Psy­cho­pa­then ver­schrien, als Irre oder der­glei­chen. Die Fol­gen kön­nen ver­hee­rend für das wei­te­re Leben sein.

Wie unter­schei­de ich eine Schi­zo­phre­nie von einer PTBS (post­trau­ma­ti­sche Belastungsstörung)?

Wenn ein Mensch vor Dir steht, der ängst­lich ist, unru­hig her­um­zap­pelt, bei jeder Bewe­gung, die Du machst, erschreckt und sich bedroht fühlt oder aggres­siv wird, wenn Du ihm einen Schritt zu nahe kommst… oder wenn er in sich gekehrt ist, kaum Kon­takt zur Außen­welt auf­nimmt, sei­ne Affek­te so flach sind, dass Du kaum eine Regung wahr­neh­men kannst… wenn er von irrea­len Gefüh­len und Emp­fin­dun­gen spricht, wie z. B. “ich füh­le mich wie unter Strom” oder wenn er sagt, dass er sei­ne Glied­ma­ßen nicht spürt… wenn er sei­ne Glied­ma­ßen nicht bewe­gen kann… wenn er Dir mit­teilt, er habe das Gefühl, sei­ne Haut wür­de bren­nen oder wenn er Dir auf Dei­ne Fra­ge eine ganz ande­re Ant­wort gibt als das, was gefragt war… wenn er Stim­men im Kopf hat, die immer wie­der auf ihn ein­re­den, ihn ver­höh­nen oder aus­la­chen… wenn er beschreibt, dass er nicht mehr Herr sei­ner Gedan­ken und sei­ner Gefüh­le ist… wür­dest Du die­sen Men­schen als schi­zo­phren bezeichnen?

Auf den ers­ten Blick viel­leicht ja. Die Sym­pto­ma­tik könn­te dar­auf hin­deu­ten, dass es sich nach schul­me­di­zi­ni­scher Leh­re um eine schi­zo­phreni­for­me Erkran­kung han­delt. Es könn­te sich aber auch genau­so gut um post­trau­ma­ti­sche Stress-Sym­pto­me han­deln. Das wird lei­der all­zu oft ver­kannt. Vie­le Behand­ler schau­en nur auf die Sym­pto­me und ver­su­chen sie sogleich ein­zu­ord­nen. Zusam­men­ge­zählt ergibt sich dann die­ses oder jenes “Stö­rungs­bild”.

Ursa­chen suchen — Zusam­men­hän­ge erkennen

Dabei ist es von gro­ßer Bedeu­tung, nicht nur auf die Sym­pto­me zu schau­en, die augen­schein­lich sind, son­dern auch nach einem mög­li­chen Aus­lö­ser in der Lebens­ge­schich­te des Betrof­fe­nen zu suchen, nach der Ursa­che für die Sym­pto­ma­tik. Dies ist bei post­trau­ma­ti­schem Stress genau­so wich­tig wie bei ande­ren psy­chi­schen Beein­träch­ti­gun­gen. Gera­de trau­ma­ti­scher Stress kann Sym­pto­me nach sich zie­hen, die nach der Schul­mei­nung als psy­cho­tisch ein­zu­ord­nen sind. Psy­cho­tisch heißt, wenn Betrof­fe­ne bei­spiels­wei­se von wahn­haf­ten Ver­fol­gungs- oder Beein­träch­ti­gungs­ge­dan­ken geplagt wer­den oder von kör­per­li­chen Miss­emp­fin­dun­gen, wie Taub­heits­ge­füh­len oder dem Gefühl, kör­per­lich berührt wor­den zu sein. Die­se Sym­pto­me, die als psy­cho­tisch gel­ten, kön­nen auch bei schwe­ren trau­ma­ti­schen Erleb­nis­sen vor­kom­men, z. B. nach einer Ver­ge­wal­ti­gung, nach kör­per­li­cher Fol­ter oder immer wie­der keh­ren­den kör­per­li­chen und psy­chi­schen Gewalt­er­fah­run­gen, wie z. B. ritua­li­sier­te Gewalt.

Es muss auch dar­an gedacht wer­den, dass Men­schen mit zahl­rei­chen oder immer wie­der­keh­ren­den Trau­ma­ta mit der Zeit tat­säch­lich ‘wahn­sin­nig’ wer­den kön­nen. Dies gilt nicht nur für Opfer, son­dern auch für Täter. Wer ande­ren Men­schen stän­dig und immer wie­der­keh­rend Gewalt zufügt, kann dabei in einen regel­rech­ten Blut­rausch gera­ten und total irre wer­den. Oft wird Fol­ter­knech­ten oder Ter­ro­ris­ten selbst schlimms­te (sexua­li­sier­te) Gewalt ange­tan, damit sie auf Befehl funktionieren.

Wenn sie dann ihrer­seits ande­ren Men­schen Gewalt zufü­gen, befin­den sie sich meist in einem dis­so­zia­ti­ven Zustand, d. h. sie haben im Anschluss an die Tat kei­ne Erin­ne­rung mehr dar­an, was sie getan haben und gehen ihrer gewohn­ten Arbeit nach. Ter­ro­ris­ten wer­den ent­spre­chend aus­ge­bil­det. Die Befehls­ha­ber wis­sen genau, wie sie Men­schen in eine Dis­so­zia­ti­on füh­ren kön­nen und wie­der hin­aus. Wenn z. B. Selbst­mord­at­ten­tä­ter mit einem Gür­tel um den Bauch in eine Men­schen­men­ge geschickt wer­den, wur­den sie vor­her meist sexu­ell gefol­tert und befin­den sich in einem dis­so­zia­ti­ven Zustand (Dis­so­zia­ti­on ist ein Über­le­bens­me­cha­nis­mus, d. h. das Gehirn kop­pelt die schlimms­ten Erfah­run­gen vom All­tags­be­wusst­sein ab, weil das Grau­en sonst uner­träg­lich wäre). In die­sem Zustand kön­nen sie die Tat aus­füh­ren, ohne über mög­li­che Fol­gen oder gar den eige­nen Tod nachzudenken.

Für Opfer von z. B. ritua­li­sier­ter sexu­el­ler Gewalt gilt das­sel­be ent­spre­chend. Sie wer­den von den Tätern Schritt für Schritt in die Dis­so­zia­ti­on geführt, in die­sem Zustand miss­braucht und danach Schritt für Schritt wie­der aus der Dis­so­zia­ti­on her­aus­ge­führt in den nor­ma­len All­tag. Die Opfer ver­brin­gen den Rest des Tages ganz nor­mal, und wenn man sie fragt, wie ihr Tag war, sagen sie: Gut, alles in Ord­nung. Und sie emp­fin­den es auch als in Ord­nung, weil sie an den Miss­brauch sowie die unmit­tel­ba­re Zeit davor und danach kei­ne Erin­ne­rung haben.

Es ist so lan­ge alles in Ord­nung, bis so genann­te Trig­ger (= Aus­lö­ser), wie z. B. bestimm­te Gerü­che, For­men, Far­ben, Gestal­ten, Klän­ge etc. dafür sor­gen, dass der Betrof­fe­ne plötz­lich aus hei­te­rem Him­mel anfängt zu schrei­en, eine Panik­at­ta­cke bekommt oder in Apa­thie ver­fällt und ‘wir­res’ Zeug redet. Für den Betrof­fe­nen ist es so, als erleb­te er das Schreck­li­che jetzt in die­sem Moment, obwohl es schon eine Zeit­lang zurück­liegt und es dabei in Wirk­lich­keit um eine Erin­ne­rung han­delt, die lan­ge ver­drängt im Unter­be­wusst­sein schlum­mer­te und jetzt hochpoppt.

Die­se Men­schen sind nicht schi­zo­phren. Schi­zo­phren oder psy­cho­pa­tisch sind die Draht­zie­her dahin­ter, meist geschul­te Leu­te, die genau wis­sen, wie das mensch­li­che Gehirn und die Psy­che funk­tio­nie­ren. Sie sind die wahr­haft Kran­ken und gehö­ren aus dem Ver­kehr gezogen.

Wer­den post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­sym­pto­me nicht recht­zei­tig und nicht rich­tig behan­delt, kön­nen sie chro­ni­fi­zie­ren und extre­me Aus­ma­ße anneh­men, die dann in der Tat schi­zo­phre­nie-ähn­lich anmu­ten können.

Bei der Dia­gno­se­stel­lung — spe­zi­ell bei der Unter­schei­dung Schi­zo­phre­nie oder PTBS — gibt es so vie­le Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen, wes­halb die Fra­ge nach der Kau­sa­li­tät von immenser Bedeu­tung im Umgang mit den Betrof­fe­nen ist.

Aber die Fra­ge nach der Ursa­che inter­es­siert unser Gesund­heits­sys­tem oder bes­ser gesagt unser Krank­heits­er­hal­tungs­sys­tem nicht. Eine Refe­rats­lei­te­rin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um hat mir ein­mal per­sön­lich gesagt, dass nach den Ursa­chen nicht geschaut wer­de, es wür­den immer nur die Sym­pto­me behan­delt. Etwas ande­res sei in unse­rem Gesund­heits­sys­tem nicht vor­ge­se­hen. So, jetzt weißt Du’s.

Leit­sym­pto­me der Schizophrenie

Es gibt unter­schied­li­che Arten von Schi­zo­phre­nie mit unter­schied­li­chen Sym­ptom­bil­dern. Leit­sym­pto­me sind:

For­ma­le Denk­stö­run­gen (zer­fah­re­nes, sprung­haf­ter Gedan­ken­gang ohne logi­schen Zusam­men­hang, Spra­che bruch­stück­haft bis Wort­sa­lat, Sprach­ver­ar­mung, plötz­li­ches Abrei­ßen des zunächst flüs­si­gen Gedankens)

Inhalt­li­che Denk­stö­run­gen (Wahn, z. B. Ver­fol­gungs­wahn, Ver­gif­tungs­wahn, hypo­chon­dri­scher Wahn etc., wahn­haf­te Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen einer rea­len Wahrnehmung)

Ich-Stö­run­gen (Fremd­beein­flus­sungs­er­le­ben = Den­ken und Han­deln erschei­nen als von außen gelenkt; Gedan­ken­ent­zug, Gedan­ken­ein­ge­bung, Deper­so­na­li­sa­ti­on = der Kör­per und das Ich bil­den kei­ne Ein­heit mehr, die Gren­zen zwi­schen Ich und Umwelt sind durch­läs­sig; Derea­li­sa­ti­on = Emp­fin­den von räum­li­cher Ver­än­de­rung, Ent­frem­dung der Umwelt, Emp­fin­den des Unwirk­li­chen, Gespenstischen)

Wahr­neh­mungs­stö­run­gen (akus­ti­sche, opti­sche oder tak­ti­le Hal­lu­zi­na­tio­nen, Leib­hal­lu­zi­na­tio­nen = abnor­me Kör­per­emp­fin­dun­gen, wie z. B. das Gefühl des Schrump­fens oder das Gefühl, von elek­tri­schem Strom durch­strömt zu werden)

Affekt­stö­run­gen (emo­tio­na­le Ver­ar­mung und Iso­la­ti­on, man­geln­der emo­tio­na­ler Kon­takt, lee­re Hei­ter­keit oder Albern­heit, inad­äqua­te Affek­te = Gefühls­aus­druck und Erleb­nis­in­halt pas­sen nicht zusam­men, unpas­sen­de Mimik)

Kata­to­ne Stö­run­gen (star­ke moto­ri­sche Unru­he mit z. T. ste­reo­ty­pen Bewe­gungs­ab­läu­fen, Erre­gungs­zu­stän­de , Schrei­en, Grim­mas­sie­ren, Stö­run­gen der Psy­cho­mo­to­rik, bizar­re Hal­tun­gen, Hal­tungs­ste­reo­ty­pien etc.)

Sui­zi­da­li­tät und Aggres­si­vi­tät (Sui­zid­ge­fahr durch befeh­len­de Stim­men und Angst­zu­stän­de oder Ver­fol­gungs­wahn; Fremd­ge­fähr­dung durch z. B. Angriff auf ver­meint­li­chen Verfolger)

Die drei häu­figs­ten Vari­an­ten der Schizophrenie

Bei der para­no­id-hal­lu­zi­na­to­ri­schen Schi­zo­phre­nie ste­hen Wahn­erleb­nis­se und Hal­lu­zi­na­tio­nen im Vor­der­grund. Es ist das häu­figs­te Erschei­nungs­bild schi­zo­phre­ner Stö­run­gen. Die Sym­pto­ma­tik beginnt meist ab dem 40. Lebensjahr.

Die kata­to­ne Schi­zo­phre­nie ist geprägt von Stö­run­gen des Antriebs sowie der Will­kür­be­we­gun­gen. Dabei kommt es zu Schwan­kun­gen zwi­schen kata­to­nem Stu­por (Erstar­rung) und kata­to­ner Erre­gung. Beim Stu­por ist der Betrof­fe­ne bei kla­rem Bewusst­sein und nimmt die Vor­gän­ge in sei­ner Umge­bung mit beson­de­rer Emp­find­lich­keit wahr. Er ist jedoch auf­grund sei­ner Bewe­gungs­un­fä­hig­keit nicht in der Lage, dar­an teil­zu­neh­men. Wenn­gleich Angst, Wahn und Hal­lu­zi­na­tio­nen nicht im Vor­der­grund ste­hen, so sind sie für den Betrof­fe­nen doch beson­ders quälend.

Bei der hebe­phre­nen Schi­zo­phre­nie han­delt es sich um eine Form, die beson­ders jun­ge Men­schen meist vor dem 30. Lebens­jahr betrifft. Affekt­stö­run­gen, for­ma­le Denk­stö­run­gen (unge­ord­net, zer­fah­ren, weit­schwei­fig), Stö­run­gen des Sozi­al­ver­hal­tens und Manie­ris­men (= bizar­re, ver­zerr­te oder ver­schnör­kel­te Bewe­gungs­ab­läu­fe, die in die­ser Situa­ti­on unsin­nig erschei­nen), bestimm­ten das Erscheinungsbild.

Behand­lung von Schizophrenie

Die Behand­lung bei Men­schen mit aku­ter Schi­zo­phre­nie erfolgt in der Regel sta­tio­när und mit Psy­cho­phar­ma­ka (Anti­psy­cho­ti­ka, Anti­de­pres­si­va, Beru­hi­gungs­mit­tel etc.). Eine Behand­lung wird ggf. auch gegen den Wil­len des Betrof­fe­nen mit­tels einer behörd­li­chen Unter­brin­gung durch­ge­führt. Neben der Phar­ma­ko­the­ra­pie ist auch eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung sinn­voll, z. B. Sozio­the­ra­pie zur För­de­rung der Eigen­ak­ti­vi­tät, För­de­rung der Fähig­keit zur Ent­wick­lung von Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien, lebens­prak­ti­sche Maß­nah­men im Bereich Arbeit, Frei­zeit und Woh­nung; Ver­hal­tens­the­ra­pie zur Ver­bes­se­rung der sozia­len Kom­pe­tenz; Arbeits- und Beschäf­ti­gungs­the­ra­pie und wei­te­re Reha-Maßnahmen.

Behand­lung von PTBS

Eine Post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung braucht ggf. auch Medi­ka­men­te, aber nicht zwangs­läu­fig. Anti­de­pres­si­va, angst­lö­sen­de und beru­hi­gen­de Medi­ka­men­te kön­nen zum Ein­satz kom­men, hin und wie­der auch Anti­psy­cho­ti­ka. Dies muss indi­vi­du­ell abge­stimmt und ent­schie­den wer­den. Es gibt vie­le Betrof­fe­ne, die pri­ma ohne Medi­ka­men­te aus­kom­men oder allen­falls ein homöo­pa­ti­sches Mit­tel neh­men. Auch eine sta­tio­nä­re Behand­lung ist nicht unbe­dingt erfor­der­lich. Die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung von post­trau­ma­ti­schem Stress soll­te nicht in ers­ter Linie aus einer Ver­hal­tens­the­ra­pie bestehen.  Lei­der wird dies aber in vie­len Fäl­len so gemacht, weil es sich über die Kran­ken­kas­sen abrech­nen lässt. Für die Betrof­fe­nen ist eine Ver­hal­tens­the­ra­pie bei PTBS mit­un­ter fatal. Sie brau­chen eine spe­zi­ell auf ihre Bedüf­nis­se aus­ge­rich­te­te Trau­ma­the­ra­pie. Vie­le The­ra­peu­ten ver­fü­gen aber gar nicht über die ent­spre­chen­de Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on. Es genügt auch nicht, ein Wochen­end­se­mi­nar in EMDR zu bele­gen und zu glau­ben, man kön­ne Trau­ma­the­ra­pie machen. Lei­der kommt dies immer wie­der vor. Die War­te­zeit auf einen ange­mes­se­nen The­ra­pie­platz beträgt vie­le Mona­te, bis zu einem Jahr und länger.

Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­se bei Schizophrenie

Schul­me­di­zi­ni­sche Dia­gno­sen kön­nen ein Fluch sein, aber für man­che auch ein Segen. Men­schen, die ihre Dia­gno­se ken­nen, kön­nen sich dadurch sehr erleich­tert füh­len. Sie haben dann das Gefühl, etwas Greif­ba­res in der Hand zu haben, end­lich Gewiss­heit zu haben, was mit ihnen los ist. Für ande­re wie­der­um bedeu­tet eine Dia­gno­se etwas End­gül­ti­ges, oft auch Stig­ma­ti­sie­ren­des. Oft kom­men Angst und das Gefühl von Hilf­lo­sig­keit hin­zu. Das kann zu einer gro­ßen Belas­tung wer­den. Im GK3 für Psych­ia­trie, der Bibel für alle ange­hen­den Psych­ia­ter oder Psy­cho­the­ra­peu­ten, sind fol­gen­de Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­sen aufgeführt:

  1. Schi­zo­phre­nie­ty­pi­sche Sym­pto­me über mind. 1 Monat
  2. orga­ni­sche Psy­cho­sen (z. B. Delir)
  3. psy­cho­ti­sche Sym­pto­me bei Suchterkrankungen
  4. Aku­te, schi­zo­phre­nie­for­me psy­cho­ti­sche Stö­run­gen (kur­ze reak­ti­ve Stö­rung, weni­ger als 1 Monat)
  5. Per­sön­lich­keits­stö­run­gen (para­no­ide, schi­zo­ty­pe und schizoide)
  6. Aku­te bzw. anhal­ten­de wahn­haf­te Störung

Wo blei­ben hier die Sym­pto­me einer post­trau­ma­ti­schen Belas­tungs­re­ak­ti­on, wie z. B. dis­so­zia­ti­ve Reak­tio­nen, wie Stu­por, Krampf­an­fäl­le, Deper­so­na­li­sa­ti­on, Derea­li­sa­ti­on und der­glei­chen. Auch die gehö­ren in die Dif­fe­ren­ti­al­dia­gno­se bei Schi­zo­phre­nie. Denn die Sym­pto­me sind oft sehr ähn­lich und müs­sen vor der end­gül­ti­gen Dia­gno­se­stel­lung unbe­dingt abge­klärt und abge­grenzt wer­den. Man könn­te die Sym­pto­me der PTBS auch im Punkt 1 “Schi­zo­phre­nie­ty­pi­sche Sym­pto­me über mind. 1 Monat” unter­brin­gen. Aber gera­de die­ser Punkt ist ja ein Kri­te­ri­um, das für die Dia­gno­se Schi­zo­phre­nie spricht. Viel­leicht kann mir jemand erklä­ren, war­um der Punkt 1 im GK3 dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­tisch auf­ge­führt ist.

Schi­zo­phre­nie oder PTBS?

Ich weiß, dass die dif­fe­ren­ti­al­dia­gnos­ti­sche Abgren­zung nicht ein­fach ist, gera­de bei Schi­zo­phre­nie. Sogar erfah­re­ne Ärz­te und The­ra­peu­ten tun sich damit schwer. Ich ken­ne Fäl­le, in denen eine Schi­zo­phre­nie dia­gnos­ti­ziert wur­de, und im Nach­hin­ein stell­te sich her­aus, dass es sich in Wirk­lich­keit um post­trau­ma­ti­sche Stress-Reak­tio­nen gehan­delt hatte.

Ich hat­te vor ein paar Jah­ren (ich war gera­de mit mei­ner Aus­bil­dung fer­tig) mit einer betrof­fe­nen Frau ein lan­ges Tele­fon­ge­spräch. Sie erzähl­te mir, dass bei ihr eine Schi­zo­phre­nie dia­gnos­ti­ziert wor­den war, sie aber der Mei­nung sei, dass es sich bei ihr um post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­sym­pto­me han­del­te. Sie erzähl­te mir, was ihr alles pas­siert war.

Ich hat­te bei ihren Schil­de­run­gen zunächst auch den Ein­druck gewon­nen, dass an der Dia­gno­se Schi­zo­phre­nie etwas dran sein könn­te. So berich­te­te sie bei­spiels­wei­se von “Wel­len”, die immer über sie kom­men wür­den. Auf mein Nach­fra­gen konn­te sie nicht wei­ter spre­chen. Sie stam­mel­te, ihre Gedan­ken ris­sen ab und sie konn­te den Faden nicht wie­der auf­grei­fen. Aller­dings hat­te ich die Frau nur am Tele­fon und nicht per­sön­lich vor mir sit­zen, so dass ich ohne­hin kei­ne Ver­mu­tung hät­te äußern kön­nen, um was es sich wirk­lich han­delt.  Abge­se­hen davon bleibt die Dia­gno­se­stel­lung “Schi­zo­phre­nie” allein Psych­ia­tern vorbehalten.

Lan­ge Rede — kur­zer Sinn: Fakt war, dass die Frau ein­fach zu vie­le schreck­li­che Din­ge erlebt hat­te und nicht in der Lage war, sie chro­no­lo­gisch zu schil­dern. Es stell­te sich wei­ter­hin her­aus, dass die­se “Wel­len” kei­nes­wegs abnor­me wahn­haf­te Emp­fin­dun­gen waren. Die Frau konn­te ledig­lich ihre Emp­fin­dun­gen und Ein­drü­cke nicht mit den pas­sen­den Wor­ten beschrei­ben, weil sie durch die trau­ma­ti­schen Erleb­nis­se noch so beein­träch­tigt war. Die Sym­pto­me waren in der Zwi­schen­zeit chro­ni­fi­ziert, da sie nicht bzw. unsach­ge­mäß behan­delt wur­den. Mit einer Schi­zo­phre­nie hat­te ihre Sym­pto­ma­tik so viel zu tun, wie der Papst mit dem Kamasutra.

Acht­sam­keit bei der Diagnosestellung

Ich unter­stel­le den meis­ten Medi­zi­nern, Psych­ia­tern und Psy­cho­the­ra­peu­ten eine för­der­li­che Ein­stel­lung zu ihrer Arbeit und ihren Patienten.

Lei­der wer­den immer wie­der Fehl­dia­gno­sen, feh­ler­haf­te oder fal­sche Gut­ach­ten erstellt und Fehl­be­hand­lun­gen durch­ge­führt. Es wird wohl die unter­schied­lichs­ten Grün­de dafür geben, je nach­dem, wel­chen Interessen(gruppen) hier gedient wer­den soll.

Des­halb möch­te ich Sie, ver­ehr­te Fach­kräf­te und ange­hen­de Fach­kräf­te im Bereich Medi­zin, Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie, herz­lich bit­ten, mit Men­schen, die sich ver­trau­ens­voll in Ihre Hän­de bege­ben, beson­ders acht­sam und behut­sam umzu­ge­hen. Wenn Sie den Men­schen wohl­ge­son­nen sind, schau­en und hören Sie ein­mal mehr hin, bevor Sie eine end­gül­ti­ge Dia­gno­se stel­len oder ein Gut­ach­ten schrei­ben. Fra­gen Sie nach Hin­ter­grün­den und suchen Sie nach Zusam­men­hän­gen, auch wenn unser aktu­el­les Gesund­heits­sys­tem das nicht vor­sieht. Es kann nicht sein, dass wir gezwun­gen wer­den sol­len, die Kau­sa­li­tät von Erkran­kun­gen sowie die Wech­sel­wir­kung zwi­schen Kör­per und Psy­che zu igno­rie­ren, nur weil es ein paar weni­gen so gefällt.

Erin­nern Sie sich dar­an, war­um Sie Arzt oder The­ra­peut gewor­den sind.

Man könn­te noch so viel zu die­sem The­ma sagen, aber an die­ser Stel­le soll es genug sein. Mehr dazu in mei­nen nächs­ten Blog-Artikeln.


Lite­ra­tur:

Poehl­ke, T. (2009): GK3 Psych­ia­trie. Ori­gi­nal-Prü­fungs­fra­gen mit Kom­men­tar. – 17. Auf­la­ge, Thie­me Verlag