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Kleiner Junge mit Hund

Tierische Therapeuten

Tiere als Helfer in Therapie und Pädagogik

Viele Menschen haben ein Haustier, ich behaupte einmal, die meisten von uns. Und jeder, der ein Haustier zu sich nimmt, tut das aus ganz bestimmten, individuellen Gründen.

TiereHelfer

Die Wissenschaft hat sich in den letzten Jahren vermehrt mit der Wirkung von Tieren auf Menschen befasst. Leider hinkt Deutschland mit der Erforschung der „animal assisted therapy“, wie die tiergestützte Therapie in den angelsäschischen Ländern heißt, mal wieder hinterher. In den USA erschien bereits im Jahr 1969 das erste Werk zu diesem Thema, und es gibt weiterhin dazu viel Fachliteratur.

Doch inzwischen interessieren sich immer mehr Pädagogen und Therapeuten aus verschiedenen Richtungen für die tiergestützte Therapie bzw. tiergestützte Interventionen und setzen auch Tiere bei ihrer Arbeit ein. Mittlerweile gibt es sogar professionelle Weiterbildungen für Heilpädagogen, Sozialarbeiter oder auch Ergotherapeuten in tiergestützter Therapie.

Tierische Therapeuten

Tiere haben beim Menschen positive Auswirkungen, z. B.

  • Senkung des Blutdrucks
  • Reduktion der Herzfrequenz
  • Hormonhaushalt
  • Muskeltonus
  • Wahrnehmung (wird gefördert)
  • Entspannung im Gesicht (Mund-/Augenpartie)
  • Stimme wird weicher (Frequenz steigt)
  • Erhöhung der Aufmerksamkeit
  • Erhöhung der Kommunikations- und Leistungsfähigkeit

Die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Tier

elephant-375_640Menschen und Tiere leben schon seit Ewigkeiten zusammen. Im Lauf der Geschichte domestizierte der Mensch die Tiere und setzte sie für die Arbeit ein, z. B. auf dem Feld. Je mehr sich der Mensch kulturell entwickelte, desto mehr veränderte sich auch die Beziehung zwischen Mensch und Tier. In prähistorischen Hochkulturen spielten Tiere eine wichtige Rolle. So galten beispielsweise Katzen bei den alten Pharaonen als heilige Tiere. In Indien sind es bis heute noch die Kühe. In anderen Teilen der Welt gelten Elefanten als heilig.

Trotzdem wurden Tiere als niedere Wesen angesehen, die keine Seele besaßen. Erst Aristoteles (384−322 v. Chr.) sprach den Tieren eine Seele zu. Unter verschiedenen religiösen Einflüssen änderte sich diese Sichtweise jedoch immer wieder. Der Mensch ist in der Lage, über sich selbst nachzudenken, das Tier nicht, hieß es. Daher stellte man den Menschen über das Tier und nahm sich das Recht heraus, das Tier nach Belieben zu benutzen.

Erst im 18. Jahrhundert begann ein Umdenken. Der Philosoph und Naturforscher Jean-Jacques Rousseau fand heraus, dass Tiere sehrwohl ein Empfindungsvermögen haben. Und so nahm man nicht mehr allein die geistige Leistung als Maßstab, sondern entdeckte Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier, nämlich über das Fühlen und die Sensibilität. Damit veränderte sich erneut die Mensch-Tier-Beziehung. Nicht zuletzt durch die moderne Verhaltensforschung, die herausfand, dass Tiere leidensfähig sind.

War das Tier früher überwiegend Jagdgefährte oder Arbeitstier, so nimmt es heute einen immer wichtigeren Stellenwert im sozialen Bereich ein: das Tier als Freund und Familienmitglied.

Was ist tiergestützte Therapie?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sowohl in der Therapie als auch in der Pädagogik bzw. sozialen Projekten Tiere als Helfer eingesetzt werden mit dem Ziel, das psychische und körperliche Wohlbefinden oder das Sozialverhalten zu verbessern, Ängste abzubauen, Spannungen zu lösen und vieles mehr.

Welche Voraussetzungen muss ein Tier haben, um als Helfer eingesetzt zu werden?

Nicht jedes Tier eignet sich als Therapie-Tier. Um bei einer Therapie eingesetzt zu werden, muss das Tier bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Es muss

  • gesund und gepflegt
  • kontaktfreudig und neugierig sein und
  • ein freundliches Wesen haben

Es kann vorkommen, dass jemand mit motorischen Störungen das Tier etwas fester anpackt als ein gesunder Mensch. Oder dass sich aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen, Ängsten oder emotionalen Belastungen ein Mensch nicht so verhält, wie er es sonst tun würde. Daher ist ein freundlicher und geduldiger Charakter des Tieres unabdingbar.

Welche Tiere sind als Co-Therapeuten geeignet und wo werden sie eingesetzt?

HUNDE
Der Hund als BegleiterIm medizinischen Bereich werden Hunde gerne in der Logotherapie eingesetzt.

Aber auch Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen, Erziehungsheime und sogar Justizvollzugsanstalten werden im Rahmen von Tierbesuchsdiensten besucht. In den USA wirkenTherapiehunde schon seit vielen Jahren in Krankenhäusern am Heilungsprozess von Patienten mit z. B. schweren Kopf- oder Rückenmarkverletzungen, Amputationen, Schlaganfällen und neuromuskulären Beeinträchtigungen mit.

Inzwischen gibt es sogar Hunde, die darin ausgebildet werden, Krebs zu erschnüffeln,  bevorstehende Epilepsie-Anfälle oder eine Unterzuckerung bei Diabetes-Erkrankten zu erkennen.

Aber nicht nur im körperlichen, sondern auch im seelischen Bereich sind Hunde eine große Hilfe. In psychiatrischen Abteilungen oder psychotherapeutischen Praxen wird gerne mit Hunden gearbeitet. Der Körperkontakt zum Hund durch Streicheln und Kuscheln wirkt sich wohltuend auf die Seele des Menschen aus.

PFERDE
arabian-horse-656756_640Auch mit dem Pferd ist ein enger körperlicher Kontakt möglich. Die Hippotherapie wird in der Hauptsache zur Lösung von Verkrampfungen und zur Förderung von Gleichgewicht und Bewegung eingesetzt. Heilpädagogisches oder therapeutisches Reiten wird beispielsweise gerne bei Suchtpatienten oder bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

Ebenso bei Menschen mit Sprachstörungen oder mit psychischen bzw. psychosomatischen Beeinträchtigungen ist die Pferdetherapie sehr beliebt. Pferde und Esel werden auch gerne im Rahmen einer Angsttherapie eingesetzt. Denn das Führen eines so großen Tieres baut Unsicherheiten ab und stärkt das Selbstvertrauen. Ein Pferd lässt sich nämlich nur führen, wenn man sich selbst ganz sicher ist, wohin man will und das auch ausstrahlt. Schon die kleinste Unaufmerksamkeit genügt, und das Pferd macht was es will und nicht, was der Patient möchte.

DELPHINE
DelfintherapieDelphin-Therapien gehören zu den bekanntesten Therapieformen mit Tieren. Sie werden hauptsächlich bei Kindern angewendet, z. B. bei Autismus, dem Down-Syndrom oder geistigen Behinderungen.

Die Therapie findet im Wasser statt, was einen besonderen therapeutischen Effekt auf den Patienten hat: das Getragenwerden im Wasser, die Wärme der Sonne, die Wellenbewegungen des Wassers und natürlich der Kontakt zum Delphin haben eine überaus positive Wirkung auf den Patienten.

Delphine können erkennen, ob eine Frau schwanger ist. Über ihr Sonar nehmen sie wahr, dass im Bauch der Frau noch ein Herz schlägt. Das zieht sie magisch an.

Entspannung, Zufriedenheit, Steigerung der Kommunikation, längere Phasen der Aufmerksamkeit sind positive Effekte der Delphin-Therapie.

NUTZTIERE:
Nutztiere als TherapeutenKühe, Schafe, Ziegen, Schweine, Gänse etc.
Nutztiere werden oft auf Bauernhöfen eingesetzt, die sich auf Tier-Therapien spezialisiert haben.

Hier wohnen und arbeiten Menschen mit geistiger Behinderung, psychisch oder psycho-sozial Beeinträchtigte, Suchtkranke, Demenzerkrankte oder verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Auch Ex-Häftlinge werden mit der Pflege eines oder mehrerer Tiere auf dem Therapie-Bauernhof betraut. Dies dient der Verbesserung des Sozialverhaltens im Rahmen von Re-Sozialisierungsmaßnahmen.

SONSTIGE TIERE
Haustiere als Therapeuten und BegleiterKatzen, Vögel, Meerschweinchen oder Fische werden in Krankenhäusern, Anstalten oder Kliniken eingesetzt, wo sie durch ihre bloße Anwesenheit wirken.

Dabei ist zu sagen, dass Katzen sich durch eine Besonderheit auszeichnen. Sie setzen oder legen sich gerne auf energetische Störfelder, z. B. Wasseradern.

Für wen sind Tiere als Co-Therapeuten geeignet?

Die Frage wurde zum Teil schon beantwortet, hier noch einmal zusammengefasst:

  • Verhaltensauffällige Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Kinder und Jugendliche in pschiatrischen und psychotherapeutischen Einrichtungen oder Praxen: Schwellenängste werden abgebaut. Tiere vermitteln eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre, die Angst vor dem Therapeuten oder der Therapie wird genommen.
  • Senioren und Bewohner von Pflegeheimen: Oft sind diese Menschen alleine und haben niemanden, der sie besucht. Auch das Knüpfen von neuen Kontakten gestaltet sich oft schwierig. Zärtlichkeiten können nicht mehr ausgetauscht werden, sind oft sogar ein Tabuthema. Die älteren Menschen erfahren wieder Gefühle und Emotionen. Sie erleben Körperkontakt mit dem Tier, spüren seine Wärme, seinen Atem, seine pulsierende Lebendigkeit. Sie dürfen dem Tier ihre Zuneigung und Zärtlichkeit geben, anstatt selbst nur versorgt zu werden. Mit einem Tier lassen sich auch leichter soziale Kontakte herstellen, und Tiere helfen gegen die gähnende Langeweile des Alltags. Tiere vertreiben die Einsamkeit und senken nachweislich die Medikamentendosis.
  • Demenz- und Parkinsonerkrankte
  • Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen
  • Patienten mit neurologischen Störungen
  • Depressive und Suchterkrankte
  • AIDS- und Krebspatienten
  • Koma-Patienten und Menschen, die im Sterben liegen: Hunde werden hier gerne eingesetzt, sie helfen Druck abzubauen.

Die Wirkung der Tiere auf Menschen

Durch die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier, durch die gemeinsame Kommunikationsebene (non-verbal, Körpersprache), lösen sich Ängste und wird das Selbstbewusstsein gestärkt.

In der Begegnung mit einem Tier, z. B. mit einem Hund, erfährt der Mensch bedingungslose Liebe, Zuneigung und Akzeptanz. Dies erfahren sie von ihren Mitmenschen meist nicht. Das Tier nimmt uns so an, wie wir sind, ohne Vorurteile oder Zweifel. Die vertrauensvolle Öffnung des Patienten dem Tier gegenüber begünstigt den Heilungsprozess.

Auch tierische Therapeuten brauchen eine Auszeit

Tiere, die pädagogisch oder therapeutisch eingesetzt werden, sind oft einem hohen Maß an Stress ausgesetzt. Körperliche Zudringlichkeiten, raues Zupacken, zu viele Menschen, die sich um ein Tier drängeln, ungewohnte Gerüche oder Bewegungen durch die Patienten bedeuten für das Tier Stress.

Hunde am StrandWichtig ist daher, dass Personen, die therapeutisch mit Tieren arbeiten, das Tier oder die Tiere gut kennen, Stressreaktionen des Tieres erkennen und gut darauf reagieren können. Tierische Co-Therapeuten spüren Anspannungen und Ängste ihrer Patienten, was für sie eine zusätzliche Belastung darstellt. Deshalb braucht das Tier regelmäßige Pausen und Erholungszeiten. Tiere sind unsere Freunde und haben ein Recht auf ihre eigene Lebensfreude.

Alles in allem sind Tiere als therapeutische Helfer eine große Bereicherung. Eine verantwortlicher, artgerechter Umgang mit den Tieren, Sachkunde sowie eine spezielle Ausbildung ist bei tier-therapeutisch Arbeitenden unerlässlich.

Wie haben sich Tiere auf dein Wohlbefinden und auf deine Genesung ausgewirkt?

Schreibe mir. Ich freue mich auf deine Erfahrungen.

Hier noch ein paar Empfehlungen, falls Du Dich näher mit der tiergestützten Therapie oder Tieren in der Sozialen Arbeit mit Menschen befassen möchtest:

Lachen – Wellness für die Seele

Lachen tut der Seele gut

Zähneputzen und Duschen gehört bei den meisten von uns zum täglichen Programm. Wir pflegen unseren Körper mit Peelings, Cremes, Massagen. Unsere Haare lassen wir vom Friseur behandeln, wenn sie stumpf und splissig geworden sind. Wir halten unsere Wohnung und unseren Arbeitsplatz sauber. Sogar unser Auto wird regelmäßig gewartet, gewaschen und gewachst, damit das gute Stück lange läuft und schön glänzt.

Nur eines pflegen wir selten mit so viel Hingabe: unsere Psyche

Dabei ist es sehr gewinnbringend, hin und wieder einen „seelischen Hausputz“ zu machen und sich von unnützem Ballast zu befreien.

Wellness für die Seele (Psychohygiene) zu betreiben bedeutet konkret: 

Maßnahmen zur Erhaltung der seelischen Gesundheit und emotionalen Zufriedenheit 

Ein ausreichender Ressourcen-Pool, aus dem wir Kraft schöpfen können, um mit belastenden Ereignissen angemessen umzugehen, ist dabei äußerst wertvoll. Dabei sind nährende Familienbeziehungen und Freunde genauso wichtig wie sinnvolle (Arbeits-) Aufgaben, stabile finanzielle Verhältnisse, Hobbies, gute Ernährung, regelmäßige Bewegung, Spaß an schönen Dingen, Musik, Kunst, Tanz, erfüllende Sexualität und vieles mehr.

Lache.jpgLachen hält jung und gesund

Lachen erhöht die Sauerstoffaufnahme… Lachen führt zur Vermehrung der natürlichen Killerzellen und stärkt die Immunabwehr. Die Lachforschung hat zahlreiche Belege dafür gefunden, warum Lachen tatsächlich gesund ist und dass Menschen, die viel lachen, weniger krankheitsanfällig sind und schneller wieder gesund werden (siehe „Lache, wenn Dir zum Weinen ist!“).

Heftiges Lachen ist richtig körperliche Arbeit: fast sämtliche Muskeln im Körper werden beansprucht. Bei herzhaftem Lachen steigt der Puls auf 120 Schläge pro Minute. Die Atmung wird stark angeregt, so dass es zu einem beschleunigten Austausch von verbrauchter und sauerstoffangereicherter Luft kommt. Die Lungenflügel dehnen sich und nehmen 3 bis 4 Mal so viel Sauerstoff auf wie gewöhnlich. Insgesamt kommt es zu einer besseren Durchblutung der Muskulatur. Das entspannt die Arterien und senkt den Blutdruck, weil auch der Herzschlag zwar zunächst beschleunigt wird, sich dann aber deutlich verlangsamt. Das Zwerchfell hüpft und massiert die inneren Organe. Die Bauchmuskeln spannen sich an, um die Luft mit einer Geschwindigkeit von ca. 100 km/h hinaus zu pressen.

Der durchschnittliche Lachanfall dauert übrigens etwa 6 Sekunden. Nach der starken muskulären Anspannung setzt umgekehrt eine genauso tiefe Entspannung ein. Stresshormone werden abgebaut. Der Effekt auf den Körper ist mit anderem körperlichen Muskeltraining vergleichbar. Auch die Ausschüttung von Hormonen, den so genannten Endorphinen, ist nach einem Lachanfall vergleichbar mit der Hormonausschüttung nach dem Joggen.

lucky-pig-580693_640Körperpflege und Seelenmassage

Achten Sie darauf, dass Sie sich gut ernähren, und zwar zu 80 Prozent basenbildende Lebensmittel und 20 Prozent säurebildende Lebensmittel (in den meisten Fällen ist es umgekehrt!). Nehmen Sie viele natürliche Mineralstoffe zu sich. Mineralien leiten Säuren aus. Schmeißen Sie Ihr billiges Kochsalz weg und nehmen Sie stattdessen Steinsalz oder Himalaya-Kristallsalz, hierin sind alle Mineralstoffe enthalten, aus denen auch Ihr Körper besteht.

Gönnen Sie Ihrem Körper hin und wieder eine Entschlackungskur. Fasten Sie, machen Sie basische Bäder etc. damit die überschüssige Säure nicht kristallisiert und sich an Ihren Zellwänden absetzt, was Sie definitiv krank macht (Arteriosklerose, Alzheimer, Parkinson, um nur einige Krankheiten zu nennen).

Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf, machen Sie mal Pause, wenn Ihnen alles zu viel wird, spannen Sie aus. Ich weiß, dass das nicht immer leicht zu organisieren ist, aber es geht, wenn man sich selbst wichtig genug nimmt und nicht die Arbeit, den Chef, die Umstände und was sonst noch alles über sich stellt. Es muss auch nicht immer (viel) Geld kosten. Nehmen Sie sich wichtig – lieben Sie sich selbst. Sie dürfen, sollen und müssen, wenn Sie glücklich sein wollen.

Und sorgen Sie dafür, dass Sie immer viel zu lachen haben! Lachen wirkt nicht nur positiv auf Ihre Seele, sondern auch auf Ihren Körper. Heilungsprozesse können schneller vonstatten gehen, wenn Sie sich freuen und Spaß haben. Sie kennen das sicher aus eigenen Erfahrungen. Wenn Sie als Kind mit Fieber das Bett hüten mussten, und der Ausflug in den Zoo oder Vergnügungspark rückte immer näher, dann waren Sie beinahe schlagartig gesund, nicht wahr? Die Vorfreude darauf hat so viele Glückshormone produziert, dass Sie tatsächlich schneller genesen sind. Leider haben wir Erwachsene heute fast völlig vergessen, wie es sich anfühlt, in Glückseligkeit zu schwelgen.

20150105_102727Lache, wenn Dir zum Weinen ist!

Ich rate Ihnen: tun Sie es so oft wie möglich. Und wenn Sie nichts zu lachen haben, dann schaffen Sie sich die Umstände dafür. Sie haben es in der Hand. Es ist Ihre Entscheidung, wie Sie auf bestimmte Umstände oder Situationen reagieren. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie fröhlich oder miesepetrig sein wollen. Sie sind für sich verantwortlich! Kicken Sie alles aus Ihrem Leben, was Sie runterzieht. Schauen Sie einen lustigen Film, lesen Sie ein witziges Buch, treffen Sie sich mit Freunden, albern Sie herum, spielen Sie Klingelmännchen, hüpfen Sie mit einem Lolly im Mund durch die Stadt und amüsieren sich darüber, wenn die Leute Ihnen kopfschüttelnd hinterher schauen. Oder besuchen Sie ein Lachseminar. Werden Sie wieder zum Kind – es tut sooo gut!

Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust am Leben

Werner Finck


Literatur & Quellen:

LachenGeiss, S. (2010): Lache, wenn Dir zum Weinen ist.  Wer niemals lacht, stirbt viel zu früh. – Books on Demand, Norderstedt

www.lachseminare.de

www.michael-titze.de

Kausalität im Gesundheitswesen

Ursachen kennen – Heilung ermöglichen

Die Frage nach der Ursache und dem Zusammenhang von Krankheitssymptomen und dem dahinter stehenden geistig-seelischen Thema sind enorm wichtig bei der Einleitung eines jeden Heilungsprozesses.

Unser bestehendes Gesundheitssystem fragt nicht nach der Ursache von Erkrankungen, sondern behandelt nur die Symptome. Dies ermöglicht Patienten keine wirkliche Genesung, sondern hält ihr Leiden nur künstlich aufrecht.

Ursachen kennenDie fehlende Kausalität im Gesundheitswesen

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir persönlich fehlt die Berücksichtigung der Kausalität in der Heilbehandlung. Was ich damit meine? Ich meine die Frage nach der Ursache meiner Symptome. Die Schulmedizin legt keinen Wert darauf, die Ursache einer Erkrankung herauszufinden. Und wenn doch einmal von Ursachen gesprochen wird, dann kann es sich allenfalls um Pseudo-Ursachen handeln.

Ein Beispiel:

Ein Mann kommt mit einer Erkältung zum Arzt. Der Arzt verschreibt ihm ein Nasenspray und ein Hustenmittel, ggf. noch ein Antibiotikum. Die Schulmedizin lehrt uns, dass hinter einer Erkältung Viren stecken, die bei einem schwachen Immunsystem einen grippalen Infekt mit Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen hervorrufen können. Für Schüttelfrost und Fieber werden Bakterien als Ursache genannt.

Aber:

Was hat mein Immunsystem denn so geschwächt, so dass Viren und Bakterien sich in meinem Körper überhaupt erst breitmachen konnten? Diese Frage stellt die Schulmedizin nicht, sie behandelt nur die Symptome.

Ein ganzheitlich denkender Arzt oder Heilpraktiker würde aber genau da ansetzen. Er würde nach der Ursache forschen. Denn in Wirklichkeit sind nicht Viren oder Bakterien, Pilze oder Parasiten die Ursache von Erkrankungen.

Manchmal ist die Ursache nicht gleich ersichtlich, dann muss sich der Behandler etwas mehr Zeit für seinen Patienten nehmen, um sie herauszufinden. Das wiederum wird aber von den Krankenkassen gar nicht bezahlt. Zeit für den Patienten? Wo kämen wir denn da hin?

Oft kommen auch mehrere Faktoren oder mögliche Ursachen zusammen, zum Beispiel: 
  • falsche Ernährung (Junkfood etc.)
  • Umweltbelastungen, wie Handystrahlung, Elektrosmog, Mikrowellen etc.
  • zu wenig Bewegung
  • emotionale Belastungen und negativer Stress jedweder Art (z. B. fehlende Anerkennung im Beruf, die Trauer um ein geliebtes Wesen, traumatischer Stress etc.)

Nicht zu vergessen, dass hinter jedem Symptom und hinter jeder Erkrankung ein Thema steckt. Körperliche Symptome haben ihre Ursache immer im Seelisch-Geistigen. Es gibt keine Erkrankung mit körperlichen Ursachen!

Das, was sich auf der Körperebene zeigt, ist lediglich das Symptom. Dahinter liegt immer ein Thema, das noch angeschaut und ggf. bearbeitet werden will. Manchmal genügt es auch, das Thema nur anzuschauen, um den Sinn dahinter zu verstehen. Dann kann sich die Blockade lösen. Andere Themen wollen etwas genauer hinterfragt werden.

Das Prinzip des Geistes

Auch wenn wir oft von Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist sprechen, so liegt doch die Ursache immer im Geistigen. Anders kann es gar nicht sein, das würde dem Universellen Prinzip des Geistes und der Schwingung widersprechen.

„Der Geist herrscht über die Materie. Wenn Sie das Prinzip des Geistes verstehen, dann verstehen Sie, dass Sie in Ihrem Kern ein geistiges Wesen sind, das zur Zeit eine Erfahrung in der physischen Realität macht. Ihr Bewusstsein und Ihre Gedanken erschaffen Ihre Erlebniswelt“ (Dr. B. Kohler, 2005).[1]

„…Die Wissenschaftler suchen immer noch nach den primären Bausteinen der materiellen Welt. In unseren Tagen sind sie auf der Suche nach den Quarks, merkwürdigen subatomaren Einheiten… wenn wir an diese merkwürdigen Quarks nahe genug herankommen, schmelzen auch sie weg. Auch sie können keinen Anspruch auf Festigkeit erheben. Selbst ihre Geschwindigkeit und ihre Position ist unklar, und es bleiben von ihnen nur Beziehungen und Schwingungsmuster. Woraus also besteht der Körper? Er besteht aus Leere und Rhythmus. Im Innersten des Körpers, im Herzen der Welt gibt es keine feste Materie: Es gibt nur den Tanz“ (G. Leonard, 1991).[2]

Demzufolge ist Krankheit nichts anderes als eine Disharmonie der Schwingungen.

Sie mögen einwerfen, dass eine Krebserkrankung aber schon eine psychische Beeinträchtigung nach sich ziehen kann. Also war doch die Krebserkrankung die Ursache für deine Depression, denken Sie?

Nein, war sie nicht. Sie haben den Krebs nicht einfach so aus heiterem Himmel oder per Zufall bekommen. Sondern Sie haben im Vorfeld auf der seelisch-geistigen Ebene die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Krebs es sich bei Ihnen gemütlich machen konnte. Sie haben sozusagen eine Resonanz geschaffen, die die Erkrankung in Ihr Leben gezogen hat.

Was ist passiert, dass Ihr Schwingungsfeld derart gestört hat, damit sich ein körperliches Symptom ausbilden konnte?

Wenn wir nicht auf die Stimme unseres Herzens oder das Flüstern unserer Seele hören, macht sie sich über unseren Körper bemerkbar: „Körper, geh du voran, auf mich hört sie/er nicht.“ Dann kommt es zu körperlichen Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art, je nachdem, welches (Lern)-Thema gerade für uns ansteht.

Schauen Sie sich das Thema an, das mit dem Krebs zusammenhängt, und verstehen Sie, warum der Krebs bei Ihnen ist und was er Ihnen sagen will, kann dies der erste Schritt zu Ihrer Heilung sein. Einer Heilung ohne Chemo und giftige Medikamente, die Ihr Leiden nur künstlich aufrechterhalten anstatt es zu verbessern.

Das bedingt allerdings, dass Sie Verantwortung übernehmen. Verantwortung für Ihre Krankheit, und Verantwortung für Ihre Heilung. Das bedeutet auch, dass Sie mit Ihrem Arzt auf Augenhöhe sprechen, anstatt ihn als „Halbgott in Weiß“ über sich zu stellen nach dem Motto „schließlich hat ja studiert, er muss es ja wissen“.

Sie haben alles, was Sie zu Ihrer Heilung brauchen, bereits in sich. Sie wissen es nur (noch) nicht.

Der Job des Arztes oder des Therapeuten sollte sein, Ihnen bei der Aktivierung Ihrer Selbstheilungskräfte zu helfen, anstatt sie mit Medikamenten zu unterdrücken. Leider haben viele Ärzte das vergessen oder es wurde ihnen in ihrem Studium erst gar nicht beigebracht. Dahinter stecken ganze Industriezweige, die gar kein Interesse daran haben, dass ein Mensch wirklich heil wird. Stellen Sie sich bitte vor, Patienten würden nach einer Behandlung genesen und bräuchten keine Medikamente oder Therapien mehr. Das würde einen ganzen Industriezweig zum Zusammenbruch bringen. Die Pharmakonzerne hätten erhebliche finanzielle Verluste. Und schließlich hängen da ja auch viele Arbeitsplätze dran, nicht wahr?

Geschulte Pharma-Referenten und das aufgezwungene Gesundheitssystem, das über die Krankenkassen abgewickelt wird, macht es Menschen in Heilberufen, die wirklich helfen wollen, nicht gerade einfach.

Weg von der Schulmedizin?

Ich will nicht behaupten, man könne grundsätzlich auf medizinische Behandlungen oder Medikamente verzichten. Bestimmte Therapien und Arzneistoffe können den Heilprozess wirksam unterstützen. Auch will ich die Schulmedizin nicht verteufeln. Sie hat ihre Berechtigung. Denn wenn ich mir ein Bein gebrochen habe, bin ich froh, wenn ein Chirurg mich wieder ordentlich zusammenflickt.

Mir ist wichtig zu verstehen, dass die Kausalität in der Behandlung von Erkrankungen eine enorme Wichtigkeit hat. Dies hat große Auswirkungen auf die Behandlung und den Heilungserfolg. Allerdings, und das darf ich an dieser Stelle in aller Deutlichkeit sagen, hat unser Gesundheitssystem kein Interesse daran, dass Menschen wirklich gesund werden. Einige Gründe hatte ich vorhin schon genannt.

Was für die meisten von uns offensichtlich ist, wurde mir in einem offiziellen Gespräch mit der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales nochmal knallhart und unverfroren ins Gesicht geschleudert:

„Wissen Sie, unser Gesundheitssystem ist so aufgebaut, dass nach der Kausalität von Erkrankungen nicht gefragt wird. Es wird immer nur die jeweilige Erkrankung (Anm. d. Autorin = Symptom) behandelt. Die Ursache spielt dabei keine Rolle.“

Das süffisante Grinsen meiner Gesprächspartnerin schien mir zu sagen: „Und du kleines Würstchen kannst nichts dagegen tun, wir sitzen doch am längeren Hebel“.

Nun, ich gebe zu, dass mich das zuerst ganz schön auf die Palme gebracht hat. Denn im ersten Moment dachte ich, sie hat Recht, es sieht so aus, als könnten wir nichts tun. Ich fühlte mich hilflos und dem System gnadenlos ausgeliefert.

Aber als ich mich wieder beruhigt und mir den Schaum vom Mund gewischt hatte, wurde mir klar, dass es keinen Sinn macht, das bestehende Gesundheitssystem bekämpfen zu wollen. Das würde viel zu viel Energie kosten und am Ende gäbe es Verlierer auf allen Seiten.

Auch Politiker werden krank und sterben

Dabei kann ich deren Haltung gar nicht nachvollziehen. Auch die Funktionäre in den Gremien, Verwaltungen und Ministerien sind Menschen, die krank werden und sterben können. Sie sägen sich mit ihren Entscheidungen den eigenen Ast ab, auf dem sie sitzen. Es sei denn, sie verfügen über genügend Geld und das entsprechende Wissen, um sich heimlich und im Verborgenen bei Schamanen, Geistchirurgen oder sonstigen „Scharlatanen“ behandeln zu lassen, die die Kasse nicht übernimmt. Oder sie haben zu Hause einen Jungbrunnen, in den sie steigen, um dann wie Phoenix aus der Asche geheilt und erfrischt wieder aufzuerstehen. Wenn ich mir allerdings unsere Entscheider so anschaue, scheint mir dies eher unwahrscheinlich zu sein.

Das bringt mich unweigerlich zu der Annahme, dass dahinter wohl ein größerer Plan stecken könnte, dem unsere Gesetzgeber folgen, wissentlich oder unwissentlich. Es mag jeder darüber denken, wie er will. Und man mag mich auch als Verschwörungstheoretikerin verschreien.

Mir fällt da nur immer wieder diese Weisheit von Buckminster Fuller[3] ein, die da heißt:

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.»


 

Fußnoten + Literatur:

[1] Dr. Barbara Kohler „Das Prinzip des Geistes“, 2005

[2] George Leonard „Der Rhythmus des Kosmos“, 1991

[3] Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Visionär, Philosoph und Schriftsteller

Video:
Die 5 biologischen Naturgesetze – https://sylvia-geiss.de/die-5-biologischen-naturgesetze – Original-Seite: http://www.neue-mediz.in

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit oder ohne Galle?

Wenn die Galle überläuft

Vor zwei Jahren kam ich mit starken Schmerzen im linken Oberbauch ins Krankenhaus. Es wurde eine Gallenkolik diagnostiziert mit Steinen im Gallengang. Der Oberarzt ordnete für den nächsten Morgen eine endoskopische Untersuchung an. Bei dieser Untersuchung wurden die Steine aus dem Gallengang entfernt. Im Zuge dessen wurde auch der Gang zur Bauchspeicheldrüse untersucht, um sicherzugehen, dass dieser nicht verstopft ist.

Bildquelle: http://heilfastenkur.de/krankheit-19-Gallensteine.htm

Ich wurde am Abend vorher von der Assistenzärztin über die Risiken dieser endoskopischen Untersuchung aufgeklärt. Sie erklärte mir, es könne in wenigen Ausnahmefällen zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kommen, nämlich genau dann, wenn das Endoskop in den Bauchspeicheldrüsengang eindringt. Ich bekam Angst und wollte die Endoskopie nicht machen, wollte aber natürlich auch, dass die Steine rauskommen. Irgendwann hätte es sonst lebensgefährlich für mich werden können. Ich legte mich mit dem Gedanken schlafen, dass dies bitte bei mir nicht passieren möge.

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Und wie es im Leben so ist: Wovor man sich fürchtet, das zieht man an wie ein Magnet. Nach dem Erwachen aus der Narkose bekam ich erneut heftige Schmerzen im linken Oberbauch. Intuitiv wusste ich, was los war. Ich informierte die Assistenzärztin darüber, und sie sagte etwas mitleidig lächelnd, dass ich dann wohl zu den besagten Ausnahmefällen gehörte.

KäsebrotEin göttliches Erlebnis

Nachdem ich mich die folgende Nacht hindurch ein ums andere Mal in zahlreiche Kotztüten übergeben hatte, durfte ich die nächsten drei Tage nichts essen. Ich bekam nur etwas Brühe und Tee. Nun ja, meiner Figur tat dies keinen Abbruch. Ich hatte genügend zuzusetzen, wie man so schön sagt. Am 4. Tag bekam ich eine Scheibe Brot mit Käse. Ich erinnere mich wie gestern an dieses göttliche Erlebnis. Ich glaube, ich habe eine halbe Stunde an dieser Brotscheibe gegessen, schön langsam und zig-fach gekaut, damit ich diesen Genuss so lange wie möglich erleben konnte. Noch nie hatte ich ein Käsebrot so genossen. Und ich behielt es sogar drin 🙂

Nach 6 Tagen Krankenhausaufenthalt wollte ich nach Hause, und man gab mir zähneknirschend die Entlassungspapiere. Nur zu gerne hätten sie mich noch ein paar Tage dort behalten mit der Begründung, dass eine weitere Beobachtung meiner Befindlichkeit angesagt wäre. Aber ich war selbständig und musste Geld verdienen. Jeder Unternehmer, der mit eigenen Händen arbeiten muss, wird das verstehen. Kein Geschäft – kein Einkommen.

den Ausgleich suchenOperation – ja oder nein?

Der Oberarzt legte mir nahe, mich in 5 bis 6 Wochen erneut im Krankenhaus zu melden zwecks Entfernung meiner Gallenblase. Ich warf ein, dass die Gallenblase doch immerhin für irgend etwas gut sein müsste, schließlich hätte die Natur uns sonst nicht damit ausgestattet. Die Assistenzärztin wiegelte ab und erklärte, dass die Gallenblase nur eine Speicherfunktion hätte, sonst nichts. Und man könnte auch sehr gut ohne Gallenblase leben.

Ich nahm das zur Kenntnis und war hin- und hergerissen. Was sollte ich tun? Meine Intuition sagte mir, dass ich meine Gallenblase behalten sollte – auf gar keinen Fall operieren lassen. Andererseits hatte ich nicht genügend Kenntnisse und Informationen, um eine adäquate Entscheidung treffen zu können.

Also war klar: Ich musste mit so vielen Leuten wie möglich darüber sprechen.

Lukrative Langzeitkunden

Meiner Bettnachbarin, einer 32-jährigen Frau, wurde 12 Jahre zuvor die Gallenblase entfernt. Sie erzählte mir, dass sie einige Jahre danach Diabetes bekam. Nun lag sie im  Krankenhaus und gab sich ganz in die Hände der Schulmedizin. Und die Schulmedizin hatte mir nicht gesagt, dass sich ein Diabetes entwickeln kann, nachdem einem die Gallenblase entfernt wurde.

IcDiabetesh sprach also mit meiner Internistin darüber und teilte ihr meine Bedenken mit. Auch sie empfahl mir, die Gallenblase entfernen zu lassen. Sie meinte , gerade bei Frauen könnten sich immer wieder Steine bilden und es könne zu Entzündungen kommen. Um dem vorzubeugen, sei es besser, die Blase herausnehmen zu lassen. Sie berichtete mir von einer Patientin, die einige Wochen zuvor qualvoll an Gallenblasenkrebs gestorben war.

Du kannst dir sicher vorstellen, dass meine Ängste damit nicht gerade kleiner wurden. Ich fragte mich, warum bei Patienten eine solche Angst geschürt wird. Die Antwort kam mir sofort in den Sinn: Es gehört wohl zum Kundenbindungssystem der Pharmaindustrie. Ein Patient, bei dem sich nach einer Gallen-OP ein Diabetes entwickelt, ist ein lukrativer  Kunde, der lebenslang behandelt werden muss. Ein einträgliches Geschäft. Mehr zu diesem Thema in meinem Beitrag „Kausalität im Gesundheitswesen“.

„Wer sein Herz ausschütten kann, dem wird die Galle nicht überlaufen“

HerzensangelegenheitAlso sprach ich mit zwei meiner besten Freundinnen, die in der Naturheilkunde sehr bewandert sind sowie mit einer befreundeten Heilpraktikerin.

Alle drei empfahlen mir, auf die Operation zu verzichten und bestärkten mich damit in meiner Intuition.

Das Thema hinter dem Symptom

Ich wusste schon länger, dass das seelisch-geistige Thema hinter den Gallensteinen unterdrückte Wut und Aggressionen sind, die nicht adäquat zum Ausdruck gebracht werden konnten.

Ich habe einen schönen Artikel von Margret Rupprecht gefunden, den ich hier gerne zitieren möchte. Du findest ihn im Original unter: http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis‑z/galle.html

"Während das Herz als Symbol für positive Gefühle gilt, ist bei der Galle genau das Gegenteil der Fall. Galle steht für Ärger, Bitterkeit und Aggression. Wer zornig ist, möchte am liebsten „Gift und Galle spucken". Galle ist ein Synonym für geronnene, feststeckende Gefühle, die ein Mensch nicht zu zeigen wagt und die sich in ihm im wahrsten Wortsinn versteinern. Wer für ein gutes Familienleben sorgt und einen Freundeskreis pflegt, in dem er über alles sprechen kann, was ihn bewegt, wird selten an der Galle erkranken. Denn wenige Organerkrankungen stehen in so engem Zusammenhang mit einem blockierten Gefühlsleben wie die Erkrankungen der Galle. Darin liegt aber auch eine Chance für die Therapie: Wer lernt, einen Zugang zu seinen tieferen Gefühlen zu finden und diese angemessen zum Ausdruck zu bringen, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass auch seine Gallenflüssigkeit wieder fließt und nicht länger durch Entzündung, Stau und Versteinerung Beschwerden verursacht."

Tiefe Erkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung

In den 6 Tagen im Krankenhaus hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, und mir ist einiges bewusst geworden. Ich hatte in den letzten Jahren einfach viel zu viel hinuntergeschluckt, anstatt mich zu erheben und zu sagen, was mir nicht passt oder was mich bewegt.hurra pantera

Ich habe mir diese Erkenntnisse sehr zu Herzen genommen, habe den Entschluss gefasst, meine Gefühle mehr zum Ausdruck zu bringen anstatt sie zu schlucken, und bin seitdem beschwerdefrei.

Und ich habe das tiefe Gefühl, dass das so bleibt.

 

 

 


Informationen zu Gallensteinen und deren Behandlung:

http://heilfastenkur.de/krankheit-19-Gallensteine.htm

http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/krankheiten-a-bis‑z/galle.html

Bildquellen:

Beitragsbild oben: https://www.kloesterl-apotheke.de

Gallensteine: http://heilfastenkur.de/krankheit-19-Gallensteine.htm

Käsebrot: https://www.flickr.com/photos/capitainb/5636991783

Operation: http://fotos.piqs.de/4/4/b/f/5/8f7cd27aaef687a200374e335fb91d43.jpg

Diabetes: https://www.flickr.com/photos/124826101@N03/15331984653

Herzen: http://fotos.piqs.de/2/4/5/1/8/99e442517c2652416fbdaa87aa7deb8f.jpg

Hurra: http://aragec.com/hurra.html#prettyPhoto%5Bgaleri%5D/1/

Der Bio-Rhythmus von Eulen und Lerchen

Bist du eine Eule oder eine Lerche?

Meine Artikel und Beiträge schreibe ich überwiegend am späten Abend bzw. nachts. Auch wenn ich an einem Buch arbeite, bin ich zwischen 23.00 und 2.30 Uhr am kreativsten. Nachts ist (meist) alles ruhig, kein Telefon klingelt, keine Ablenkung von außen, die irgendwie stören könnte. Der Kosmos ist offen, die Energien fließen, und manchmal kann ich gar nicht so schnell schreiben, wie mir die Sätze in den Kopf kommen. Je nach dem, woran ich gerade arbeite, mache ich auch schon mal eine Nacht durch.

Ich gehöre also zu den so Eulen, die abends lange leistungsfähig sind und früh morgens nur schwer in die Gänge kommen.

Daneben gibt es auch noch die Lerchen, die Frühaufsteher, die oft schon vor dem Wecker, ja sogar mit dem ersten Sonnenstrahl putzmunter aus dem Bett hüpfen. Dafür gehen sie am Abend mit den Hühnern schlafen.

Die meisten Menschen sind allerdings Mischtypen, und ihr Schlaf-Wach-Rhythmus liegt irgendwo dazwischen.

Nach welchem Rhythmus wir am liebsten leben, bestimmt unsere innere Uhr, unserer biologischer Taktgeber, mit dem wir alle ausgestattet sind.

Leider lässt sich unser Bio-Rhythmus nicht immer mit unseren Arbeitszeiten vereinbaren, nicht wahr? Und wer Schichtdienst zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten schieben muss, hat es auch nicht gerade leicht, seiner inneren Uhr zu folgen. Das bedeutet für den Organismus und die Psyche mitunter enormen Stress.

Nach welchem Rhythmus tickt deine innere Uhr?

Bist du eher Eule oder Lerche? Kannst du deinen Tagesablauf deinem Bio-Rhythmus anpassen?  Wenn nicht, ist es ratsam, dir die Arbeitszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Freizeit sollte nach Möglichkeit mit Aktivitäten ausgefüllt werden, die Freude und Energie bringen und dich nicht auslaugen. So kannst du die Auswirkungen, gegen deine innere Uhr zu leben, etwas abpuffern.

Sorge gut für dich 

Wenn du dich wohl und ausgeglichen fühlst, bist du viel leistungsfähiger. Die Dinge gehen dir leichter von der Hand. Die Zeit vergeht schneller, wenn du deinen Beruf mit Freude erledigst. Und deine Arbeit kommt dir nicht mehr wie eine lästige Pflicht vor.

Wann wirst du dir erlauben, mehr nach deinem Bio-Rhythmus zu leben? 🙂

 

Beitragsbild: Shutterstock / Eric Isselee (gefunden auf: www.einfachtierisch.de)