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Energieräuber

Ener­gie­vam­pi­re — wer oder was raubt Dir Dei­ne Lebenskraft?

Ener­gie­räu­ber

Kennst Du das: Du betrittst einen Raum und fühlst Dich sofort unwohl. Oder nach der Begeg­nung mit bestimm­ten Men­schen fühlst Du Dich total aus­ge­laugt, kraft­los und erschöpft.

Viel­leicht hast Du auch Kopf­schmer­zen oder Dein Kör­per fühlt sich schwer wie Blei an, Du bist total genervt. Viel­leicht grü­belst Du viel und kannst nachts nicht schla­fen. Du schreibst der­ar­ti­ge Sym­pto­me Dei­nem anstren­gen­den Arbeits­tag zu oder sagst Dir, dass Du womög­lich heu­te mit dem fal­schen Fuß zuerst auf­ge­stan­den bist oder, oder, oder…

Viel­leicht ahnst Du aber auch schon, wer oder was die Ursa­che sein könn­te oder Du weißt bereits intui­tiv, was los ist.

Mög­li­cher­wei­se hast Du es hier mit Ener­gie­räu­bern zu tun, auch so genann­ten Ener­gie­vam­pi­ren. Sie wer­den so genannt, weil sie Dir Dei­ne Ener­gie absau­gen. Das ist natür­lich nicht wört­lich gemeint, son­dern im über­tra­ge­nen Sinn. Aber die Ana­lo­gie zu Graf Dra­cu­la, der sei­nen Opfern den Lebens­saft aus­saugt und sich von ihrer Lebens­en­er­gie nährt, ist gut geeig­net, um deut­lich zu machen, was da ener­ge­tisch mit Dir passiert.

Bei­spiel:

Dein Chef nör­gelt stän­dig an Dir her­um, Du kannst ihm nichts recht machen. Egal, was Du tust, es scheint ihn nie zufrie­den­zu­stel­len. Du strengst Dich noch mehr an, um sei­nen Wün­schen und Vor­stel­lun­gen gerecht zu wer­den, und doch reicht es nicht. Er hat trotz­dem noch was auszusetzen…

Du nimmst das natür­lich per­sön­lich und denkst, DU bist nicht gut genug. Dein Selbst­wert­ge­fühl lei­det und schrumpft, bis Du zum Schluss so klein bist, daß Du Dich selbst kaum noch wahrnimmst.

Dein Chef merkt viel­leicht gar nicht, was er da tut, und solan­ge ihn nie­mand auf sein Ver­hal­ten auf­merk­sam macht, kann er nicht damit auf­hö­ren, getreu dem Mot­to “…denn sie wis­sen nicht, was sie tun.”

Jetzt wäre es ange­bracht, Dei­nem Chef den Spie­gel vor­zu­hal­ten, damit er selbst sehen kann, was er da treibt. Aller­dings bedeu­tet das nicht unbe­dingt, daß er dann damit auf­hört. Es könn­te immer­hin sein, dass es ihn antörnt, Macht über sei­ne “Unter­ge­be­nen”  aus­zu­üben. In die­sem Fall ist er sich sei­ner Hand­lun­gen sehr wohl bewußt.

pair-707509_640Men­schen benut­zen ande­re Men­schen als Energiequelle

Men­schen, die ande­re Men­schen dazu benut­zen, ihre eige­nen Bedürf­nis­se oder Süch­te zu befrie­di­gen oder für ihre Zwe­cke ein­span­nen, bege­hen einen schwe­ren ener­ge­ti­schen Miß­brauch. Hier han­delt es sich um eine Form von psy­chi­scher und emo­tio­na­ler Gewalt.

War­um tun sie das?

  • Um ihre eige­ne inne­re Lee­re zu füllen.
  • Um ihre Ängs­te und Unsi­cher­hei­ten zu kompensieren.
  • Um ihre (Sehn-)Süchte zu befriedigen.
  • Um ihren (Seelen-)Schmerz zu stillen.

Viel­leicht fal­len Dir noch ande­re Grün­de ein, weil Du viel­leicht selbst schon ein­mal Erfah­run­gen mit Men­schen oder Situa­tio­nen gemacht hast, die Dir Dei­ne Kraft geraubt haben.

Wie kannst du Ener­gie-Vam­pi­ris­mus erken­nen? Wor­an merkst Du, daß Dir jemand oder etwas dei­ne Lebens­en­er­gie raubt?

  1. Schwät­zer: je mehr sie reden, des­to mehr Auf­merk­sam­keit wol­len sie von Dir. Wenn Du sie ihnen gibst, hast Du schon ver­lo­ren, und zwar DEINE wert­vol­le Lebens­en­er­gie. Ich zum Bei­spiel ver­lie­re extrem viel Ener­gie, wenn mich jemand zuquatscht, z. B. Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter oder Leu­te, die mir etwas ver­kau­fen wol­len. Dann wer­de ich nach einer gewis­sen Zeit schlag­ar­tig müde. Manch­mal bekom­me ich sogar Kopf­schmer­zen.  Frü­her habe ich mich nicht getraut, das Gespräch dann abzu­spre­chen. Ich war ja schließ­lich wohl­erzo­gen und ein höf­li­cher Mensch. Heu­te pas­siert mir das nicht mehr. Men­schen, die mich schwä­chen mit ihrem Geschwätz, wer­den gna­den­los geblockt.
  2. Wenn jemand sich nah in Dei­ner Aura auf­hält, z. B. frem­de Per­so­nen, die den gebüh­ren­den Abstand (mind. 1 m) nicht wah­ren und Dir zu nah kommen.
  3. Wenn Dich jemand mit den Augen fixiert. Die Augen sind der Spie­gel zur See­le. Schau­en wir jeman­dem tie­fer oder län­ger als eini­ge Sekun­den in die Augen, so gewäh­ren wir ihm Zugang zu unse­rem Inners­ten. Dies soll­te nur Men­schen vor­be­hal­ten sein, die Du gut kennst, denen Du ver­traust und bei denen Du Dich wohlfühlst.
  4. Nei­di­sche Men­schen, Arbeits­kol­le­gen, die Dich mob­ben, Dein Part­ner, der Dich so sehr ver­ein­nahmt, daß Du gar nicht merkst, wie Du ihm bereits hörig gewor­den bist.
  5. Wenn immer ein Mensch über einen ande­ren Macht ausübt.
  6. Wann immer Du Dich als Opfer fühlst und Dich klein machst bzw. machen läßt.
  7. Wer­bung im TV, Spam-Mails oder sons­ti­ge Maß­nah­men, die Dir sug­ge­rie­ren, die­ses oder jenes Pro­dukt unbe­dingt zu brau­chen und ohne dies nicht lebens­fä­hig zu sein (pas­siert fast täglich).
  8. Stän­di­ge Nega­tiv­mel­dun­gen in den Nach­rich­ten, Gewalt­sze­nen in TV und Kino oder Videospielen.
  9. Dena­tu­rier­te Nah­rungs­mit­tel, Medi­ka­men­te, Dro­gen, Alko­hol, Süch­te schwä­chen Dei­ne Lebenskraft.
  10. Ver­trock­ne­te Pflan­zen zie­hen Dir Lebens­en­er­gie ab. Wirf sie weg oder säu­be­re die tro­cke­nen Stel­len aus.
  11. Auch Gegen­stän­de kön­nen uns Ener­gie zie­hen. Wenn Du zum Bei­spiel ein Bild in dei­ner Woh­nung hän­gen hast, das Du über­haupt nicht magst, weil Dir die Far­be oder die Form nicht gefällt. Du kannst es aber nicht abneh­men, weil Dei­ne Part­ne­rin sonst Stress macht. Viel­leicht hast Du einen Gegen­stand geschenkt bekom­men, der Dir Unbe­ha­gen berei­tet, Du willst ihn aber nicht weg­ge­ben, weil Du den Schen­ken­den nicht ent­täu­schen möch­test. All dies raubt Dir dei­ne Lebensenergie.

Der rus­si­sche Para­psy­cho­lo­ge und Autor Vadim Tschen­ze beschreibt sei­ner­seits 12 Arten des Ener­gie-Vam­pi­ris­mus. Die Sei­te ist kurz und kna­ckig gehal­ten, so kannst Du es dort gut nachlesen.

Wie kannst Du Dich vor Ener­gie­vam­pi­ren schützen?

Das Zau­ber­wort heißt SELBSTACHTUNG. Ohne Dei­ne Selbst­ach­tung nüt­zen alle Tech­ni­ken und Übun­gen nichts. Wenn Du Dich selbst nicht ach­test, wird es auch kein ande­rer tun, es sei denn, Du hast es tat­säch­lich mit höher ent­wi­ckel­ten Wesen zu tun, die grund­sätz­lich wert­schät­zend und wohl­wol­lend sind. Sol­che Men­schen hast Du hof­fent­lich in Dei­nem nähe­ren Umfeld sprich Fami­lie, Arbeit, Frei­zeit etc.

Nur wenn Du Dich selbst ach­test, kannst Du auch von ande­ren Ach­tung ein­for­dern, und zwar Ach­tung vor dem Leben und Ach­tung vor Dir als Mensch.

alive-934671_640Nur wenn Du ener­ge­tisch im Gleich­ge­wicht bist, bist Du in dei­ner Kraft.

Ener­ge­ti­scher Aus­tausch muss auf bei­den Sei­ten statt­fin­den. Wenn Dir jemand Ener­gie zieht, ohne dies wie­der aus­zu­glei­chen, ent­steht eine Dys­ba­lan­ce. D. h. der Ener­gie­räu­ber wird immer stär­ker, und Du wirst immer schwä­cher. Du kannst dies in nahe­zu allen Sys­te­men des Lebens beob­ach­ten. Wie im Gro­ßen, so im Klei­nen. Es pas­siert in Part­ner­schaf­ten, Fami­li­en, Gemein­den, Staa­ten und Völkern.

Die immer grö­ßer wer­den­de Sche­re zwi­schen Arm und Reich sowie das öko­lo­gi­sche Ungleich­ge­wicht auf unse­rem Pla­ne­ten sind das bes­te Bei­spiel dafür, daß wir gegen fun­da­men­ta­le Natur­ge­set­ze verstoßen.

Dys­ba­lan­cen ent­ste­hen durch die Miß­ach­tung des Uni­ver­sel­len Geset­zes des Aus­gleichs oder Harmonie.

Alles im Leben strebt zur Har­mo­nie, zum Gleich­ge­wicht. Das Leben besteht aus Geben und Neh­men. Es ist ein immer­wäh­ren­der gegen­sei­ti­ger Aus­tausch von Ener­gien. Im Ide­al­fall sind wir in unse­rer ener­ge­ti­schen Mit­te, d. h. in Balance.

In sei­nem Buch “Die Pro­phe­zei­hun­gen von Celesti­ne” geht James Red­field der Fra­ge nach, war­um es in Bezie­hun­gen immer wie­der zu Macht­kämp­fen und Kon­flik­ten kommt.

Am Bei­spiel frisch Ver­lieb­ter lässt sich das ganz gut erklä­ren. Hier ein Aus­zug aus dem Buch:

"Wir haben uns immer gefragt, weshalb Glück und Euphorie in einer Liebesbeziehung irgendwann enden und es dann zu Konflikten und Auseinandersetzungen kommt. Jetzt wissen wir es. Es hängt mit dem Energieaustausch zwischen den Beteiligten zusammen. 
Am Anfang einer Liebe versorgen sich beide Partner unbewußt gegenseitig mit Energie, geraten als Folge davon in Hochstimmung und fühlen sich beflügelt. Dieses unwahrscheinlich intensive Hochgefühl nennen wir >Verliebtsein<. Wenn die Partner jedoch erwarten, der andere müsse ihnen dieses Gefühl vermitteln, so schneiden sie sich damit von der Energiezufuhr des Universums ab und werden im Lauf der Beziehung immer abhängiger von der Energie des Partners - unglücklicherweise ist sie dort zu diesem Zeitpunkt meistens nicht mehr im Überfluß vorhanden. Und so wird an der eigenen Energie gespart. Die Beteiligten verfallen wieder in ihre alten Dramen und versuchen einander zu kontrollieren, um die Energie des anderen in die eigene Richtung zu lenken. An diesem Punkt verkommt die Beziehung zu dem ja bestens bekannten stinkgewöhnlichen Machtkampf."

Du weißt jetzt, wer oder was Dir Ener­gie zieht. Es liegt in Dei­ner Ver­ant­wor­tung, dein Ener­gie­le­vel wie­der zu erhö­hen und Dir Dei­ne schein­bar ver­lo­re­ne Ener­gie zurück­zu­ho­len, um im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ein aus­ge­gli­che­ner Mensch zu sein.

Wel­che Erfah­run­gen hat Du mit Ener­gie­vam­pi­ren gemacht? Was zieht Dir Energie?

Schrei­be mir, ich freue mich auf Dei­ne Erfahrungen.

In der nächs­ten Woche stel­le ich ver­schie­de­ne Metho­den vor, wie Du Dich wirk­sam vor Ener­gie­räu­bern schüt­zen kannst.


Buch­tipp: