Archiv der Kategorie: Gedichte, Sprüche und Zitate

Marienkäfer-Glücksbringer

Die 20 schönsten Zitate zum Glück

Wer mich kennt, weiß, daß ich Zitate und Weisheiten liebe und auch gerne mit ihnen arbeite. In ihnen steckt viel Lebenserfahrung, sie regen zum Nachdenken an und motivieren. Heute möchte ich Dir meine 20 Lieblingszitate zum Thema „Glück“ schenken. Mögen Sie Dein Leben bereichern und Deinen Alltag schöner machen.

"Ein kleines Glück wird einmal groß.
Wenn du nur warten kannst,
dann fällt es auch in deinen Schoß."

(aus dem Lied "Ein kleines Glück" von Adamo)

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749 – 1832)

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
(Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu, 1689 – 1755)

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluß entzieht.
(Epiktet, gr. Philosoph, um 50 – 138 n. Chr.)

Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt.-frz. Philosoph, 1875 – 1965)

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.
(Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jh. v. Chr. – 5. Jh. v. Chr.)

Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.
(Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russ. Schriftsteller, 1821 – 1881)

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
(Francis Bacon, engl. Philosoph, 1561 – 1626)

Fast überall, wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844 – 1900)

Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki, dt. Literaturkritiker, 1920 – 2013)

Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen.
(Günther Jauch, dt.  Fernsehmoderator, *1956)

Mutterglück, das ist das, was eine Mutter empfindet, wenn die Kinder abends im Bett sind.
(Robert Lembke, dt. Fernsehmoderator, 1913 – 1989)

Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht, aber die anderen werden glücklich.
(Josephine Baker, am.-fr. Sängerin u. Tänzerin, 1906 – 1975)

Herzschmerz und Einsamkeit sind der Antrieb hinter meiner Arbeit. Ich bin zu nichts zu gebrauchen, wenn ich glücklich bin.
(Pink!, am. Sängerin, *1979)

Ich bin so happy, dass ich in den letzten Tagen sogar ein paar Mal gelächelt habe.
(Victoria Backham, Ex-Spice Girl (Posh) und Ehefrau von Fußballer David Backham, *1974)

Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
(Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819 – 1898)

Die meisten Leute sind in etwa so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
(Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 – 1865)

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.
(Pearl S. Buck, am. Schriftstellerin und  Literaturnobelpreisträgerin, 1892 – 1973)

Die Tür zum Glück, zum Heil, zur Rettung, zur Selbstverwirklichung geht nach außen auf.
(Søren Kierkegaard, dän. Philosoph, 1813 – 1855)

Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.
(Ralph Waldo Emerson, am. Philosoph, 1803 – 1882).

Die meisten Menschen sind unglücklich, weil sie vom Glück zu viel verlangen. Der Ehrgeiz ist der größte Feind des Glücks, denn er macht blind.
(Jean-Paul Belmondo, frz. Schauspieler, *1933)

Was bedeutet Glück für Dich? Wann fühlst Du Dich glücklich? Gibt es besondere Glücksmomente in Deinem Leben?

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Die Gewohnheit des Denkens

Sprüche, Zitate und Weisheiten – echte Lebenshilfen

Es gibt abertausende Sprüche, Zitate und Weisheiten, die wir täglich verwenden, ohne weiter darüber nachzudenken. Wir benutzen sie meistens, weil sie gerade gut zu einer bestimmten Situation, Fragestellung oder Aussage passen. Aber auch im Gespräch mit Klienten, Kunden, in Beratung, Coaching, Therapie und Supervision sind Sprüche, Zitate und Aphorismen ein hervorragendes Werkzeug zur Kommunikation, Selbstreflexion und Entwicklung förderlicher Gedanken und Lebenseinstellungen.

Philosophen, Mystiker und Gelehrte aller  Zeiten, wie Platon, Epikur, Konfuzius, Rumi, Osho, Laotse, Jiddu Krishnamurti, Eckhart Tolle und – um den weiblichen Pol nicht zu vernachlässigen – Hildegard von Bingen, Teresa von Avila, Berta von Suttner, Simone de Beauvoir, Mary Wollstonecraft uvm. haben uns nicht nur schlaue Sprüche hinterlassen, die uns beeindrucken und vor Ehrfurcht erstarren lassen sollen. Hinter ihren Aussagen steckt tiefe Weisheit und Erkenntnisse, die an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden dürfen. Es handelt sich bei diesen Weisheiten um grundlegende Dinge, die den Menschen ein Zusammenleben leichter und schöner machen. Es handelt sich um universelle Gesetzmäßigkeiten des Lebens.

Sprüche, Zitate und Weisheiten – ein gutes Werkzeug in der Kommunikation

Ich persönlich benutze auch gerne Zitate, Aphorismen und Weisheiten im Gespräch mit anderen. Nicht, weil ich damit protzen will, sondern weil ich sie gezielt einsetze, nämlich speziell im Gespräch mit Klienten, also in der Beratung und im Coaching. Auch in Therapie und Supervision werden Aphorismen und Zitate mittlerweile sehr erfolgreich angewandt.

Sie sind ein hervorragendes Werkzeug, um eigene festgefahrene Muster und Glaubenssätze zu hinterfragen und seinen Horizont zu erweitern. Und zwar in dem Sinne, dass sie dazu anregen, über den Inhalt nachzudenken und zu eigenen Erkenntnissen zu kommen.

Wie könnte das gemeint sein? Wie interepretiere ich den Inhalt dieses Spruchs? Ist das auch meine Wahrheit? Was macht dieser Gedanke mit mir, wenn ich ihn höre? Wie geht es mir damit? Spüre ich Widerstand?

Manchmal hören oder lesen wir ein Zitat, und sofort geht uns das Herz auf. Wir sagen innerlich ja dazu. Vielleicht, weil wir im Leben Erfahrungen gemacht haben, auf die dieser bestimmte Spruch genau zutrifft.

Und dann gibt es Weisheiten, die wir eine zeitlang in uns wirken lassen müssen, um sie zu erfassen, um sie zu verstehen und zu begreifen. Oft eröffnen sich uns beim Philosophieren und Diskutieren darüber ganz neue Welten. Wir lernen uns dabei selbst besser kennen und staunen vielleicht über uns selbst.

Wenn sich bei bestimmten Aussagen Widerstand regt, ist das für mich immer ein Zeichen, genauer nachzufragen: Was genau stimmt mit dieser Aussage nicht? Warum spüre ich dabei eine Faust im Magen? Wie sehe ich das? Es ist spannend, mich dabei selbst zu beobachten. Mit meinen Klienten mache ich es genauso. Widerstand ist ein Zeichen dafür, daß wir etwas nicht an uns heranlassen wollen – eine Art Schutzmechanismus. Dann ist es angesagt, diesen Widerstand zu ergründen und zu hinterfragen. Oft verbirgt sich dahinter eine Angst, etwas zu erfahren, das wir nicht wollen oder zugeben zu müssen, daß wir mit unserer bisherigen Ansicht falsch lagen, die Angst vor Gesichtsverlust etc. Hierin liegt aber auch eine große Chance zu Wachstum und Entwicklung.

Einen Spruch provokativ zu verwenden kann helfen, eine Reaktion hervorzurufen

Ich liebe es, mit Aphorismen, Weisheiten und Zitaten zu arbeiten. Ich erfahre viel über mein Gegenüber, und das hilft mir und meinen Klienten in der Beratung oder im Coaching. Es geht ja nicht darum, meinen Gesprächspartner davon zu überzeugen, daß der Gedanke, den ich ihm gebe, richtig ist und zu seiner Wahrheit werden soll. Vielmehr rege ich dazu an, über eine bestimmte Aussage nachzudenken, sie in sich wirken zu lassen und zu beobachten, was passiert (mental, emotional und körperlich).

Dann beginnt der verbale Austausch darüber, und wir können gemeinsam ergründen, was gerade in meinem Gesprächspartner los ist und wo der Schuh drückt. Ich nutzte Zitate und Sprüche auch gerne, um mein Gegenüber ein wenig zu provozieren und ihr oder ihm auf diese Weise eine Reaktion zu entlocken, wenn ich das Gefühl habe, daß es hilfreich ist.

Ob Weisheiten, Zitate und Aphorismen für Dich ein geeignetes Werkzeug sein können, um privat oder beruflich damit zu arbeiten, kannst Du leicht herausfinden. Entweder fühlst Du Dich sowieso schon dazu hingezogen, und falls nicht – trage Dich doch einfach für eine Weile in meinen Verteiler ein und erhalten jeden Montag einen Gedanken, der Dich zum Nachdenken anregt, Dich motiviert und Dein Leben schöner macht.

MontagsspruchWenn Du gerne mit Zitaten und Sprüchen arbeiten möchtest, empfehle ich Dir „Das Problem, der Spruch, die Lösung – Aphorismen in Beratung, Therapie und Supervisionvon Ludger Kühling. Das Arbeitsset besteht aus einem Taschenbuch und 86 Spruchkarten.

Auf Dein persönliches Wachstum!

Geh deinen Weg

Irischer Segen aus dem Jahre 1692

Geh deinen Weg ruhig – mitten in Lärm und Hast,
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Steh mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht,
aber gib dich selber nicht auf dabei.

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar
und hör die anderen auch an,
selbst die Unwissenden, Dummen – sie haben auch ihre Geschichte.

Laute und zänkische Menschen meide.
Sie sind eine Plage für dein Gemüt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst,
wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten.
Denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich.

Freu dich an deinen Erfolgen und Plänen.
Strebe wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden.
Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens.

Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften.
Die Welt ist voll Tricks und Betrug.
Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.

Sei du selber – vor allem:
heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst.
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt.
Sie erfährt so viel Entzauberung, erträgt so viel Dürre
und wächst doch voller Ausdauer, immer neu, wie das Gras.

Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an.
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

Pflege die Kräfte deines Gemüts,
damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft,
aber überfordere dich nicht durch Wunschträume.
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit.

Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir.
Im Übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst.

Du bist ein Kind der Schöpfung,
nicht weniger wie die Bäume und Sterne es sind.
Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
Und ob du es merkst oder nicht -
ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so, wie sie es soll.

Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt für dich begreifst.
Und was auch immer deine Mühen und Träume sind
in der lärmenden Verwirrung des Lebens -
halte Frieden mit deiner eigenen Seele.

Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren
zerronnenen Träumen -

die Welt ist immer noch schön!


Wir Idioten (von Erich Kästner)

Wie hinter fortgewehten Hüten,
so jagen wir Terminen nach.
Vor lauter Hast und Arbeitswüten
liegt unser Innenleben brach.

Wir tragen Stoppuhr´n in den Westen
und gurgeln abends mit Kaffee.
Wir hetzen von Geschäft zu Festen
und denken stets im Exposé.

Wir rechnen in der Arbeitspause
und rauchen fünfzehn pro Termin
und kommen meistens nur nach Hause,
um frische Wäsche anzuzieh´n.

Wir sind tagaus, tagein ein Traber
und sitzen kaum beim Essen still.
Wir merken, dass wir Herzen haben,
erst wenn die Pumpe nicht mehr will.

Erich Kästner


Beitragsbild: Verwehter Hut (Quelle: meinetapete.de)