Archiv der Kategorie: Bewusstsein

Fehldiagnose Betreuung

Aufgrund einer Fehldiagnose wurde Frau M. eine Betreuung aufgezwungen, die ihr das Leben zur Hölle machen sollte... Unfähigkeit oder Vorsatz?

Eine Demenz, die keine ist

Es macht mich echt wütend, wenn Menschen von sogenannten Fachleuten eine Demenz diagnostiziert wird, die gar keine ist. Frau M., die ich vor ca. 2 Monaten kennenlernte, mußte sich vor einigen Jahren einer Operation unterziehen. Unmittelbar nach der Operation – Frau M. war noch im Krankenhaus – wurde bei ihr eine Demenz diagnostiziert. Der Arzt meinte, daß die Symptomatik darauf schließen ließe. Und das, obwohl Frau M. gerade erst eine schwere OP hinter sich hatte und noch nicht einmal zuhause war.

Frau M. ist Anfang siebzig und keineswegs dement. Sie ist sehr klar und orientiert, kann chronologisch und in der richtigen Reihenfolge erzählen und hat auch keine Erinnerungslücken. Ihr Kurzzeitgedächtnis funktioniert hervorragend und das Langzeitgedächtnis ebenso. Ich staune immer wieder, wie strukturiert Frau M. ist und wie gefaßt sie wirkt, besonders dann, wenn sie mir davon berichtet, was sich in den letzten zwei Jahren bei ihr abgespielt hat. Ich an ihrer Stelle wäre längst ausgeflippt.

Doch Frau M. ist verzweifelt. Noch während ihres Krankenhausaufenthaltes wurde ihr ein Betreuer zugewiesen, der ihr ihr Geld wegnahm, ihre Wohnung auflöste und sie in ein 1‑Zimmer-Appartement steckte. Der Haushalt wurde fast komplett aufgelöst. Ihr blieben nur noch ein paar Möbel und etwas Geschirr, ein paar Bücher und Dekoartikel, mit denen sie ihr Appartment einrichten konnte. Ein Appartment, daß viel zu klein ist, in dem Frau M. fast erstickt. Der Betreuer gab ihr im Monat gerade einmal so viel Geld, wie der aktuelle Hartz IV-Satz beträgt. Manchmal war es sogar noch weniger. Frau M. konnte sich plötzlich nichts mehr leisten und mußte um jeden Cent betteln. Und das, obwohl sie eine stattliche Pension hat. Frau M. war früher Beamtin und hat gut verdient.

Nachtigall, ick hör dir trappsen

Als ich ihre Geschichte zunächst von einem gemeinsamen Bekannten hörte, gingen bei mir alle Alarmglocken an. Ich wollte Frau M. unbedingt selbst sprechen. Mittlerweile haben wir uns ein paarmal getroffen und uns viel miteinander unterhalten. Ich konnte Frau M. des öfteren beobachten, wie sie sprach, wie sie sich bewegte, wie sie ihren Haushalt führte usw.

Und sofort war für mich klar: Diese Frau ist keineswegs dement! Doch warum stellte der Arzt im Krankenhaus diese Fehldiagnose? Und warum wurde ihr noch während des Krankenhausaufenthaltes ein Betreuer zugewiesen, ein wildfremder Mann, den sie gar nicht kannte und der von einer Betreuungsagentur kam? Der Arzt müßte Frau M. dann mit großer Wahrscheinlichkeit eine schwere Form der Demenz diagnostiziert haben, die den Einsatz eines Betreuers „notwendig“ machte. Warum räumte der Betreuer noch während ihres Krankenhausaufenthaltes Frau M.’s Wohnung aus und löste ihren Haushalt auf?

Frau M. war bis zu diesem Zeitpunkt ein selbstbewußter Mensch mit einer festen Persönlichkeit. Sie fragte nach, wenn sie etwas nicht verstand und sagte unmißverständlich, was sie davon hielt, wenn ihr etwas nicht gefiel. Kurz und gut: Frau M. hatte ihre eigene Meinung und die vertrat sie auch, freundlich, aber bestimmt. 

Daran ist nichts Verwerfliches. Im Gegenteil, diese Einstellung ist sehr gesund. Ich habe Frau M. als einen sehr vernünftig denkenden Menschen kennengelernt, die sagt, was sie bewegt und durchaus in der Lage ist, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Und wenn sie das Gefühl hatte, daß hier eine Fehldiagnose vorlag, war es ihr gutes Recht, das anzusprechen und sich eine zweite und sogar dritte Meinung einzuholen. Doch das wurde ihr verwehrt.

Was hat der Betreuer mit Frau M.’s Geld gemacht?

Bis heute hat Frau M. von ihrem Betreuer keinen Nachweis darüber erhalten, was mit ihrem Hausstand passierte und was er mit ihrem Geld gemacht hat. Sie hatte ihn mehrfach um Auskunft und Rechenschaft ersucht. Schließlich handelt es sich um ihr Eigentum und sie hat ein Recht darauf, zu erfahren, was damit geschehen ist. Denn selbst, wenn ein Betreuer bestellt ist, so darf er mit dem Eigentum der zu betreuenden Person nicht machen, was er will, er muß es verwalten und im Falle des Ablebens den Nachlaß regeln..

Es liegt der Verdacht nahe, daß Frau M. in ein Komplott hineingeraten ist. Denn anders läßt sich dieses Verhalten des Krankenhauses bzw. des behandelnden Arztes und des Betreuers nicht erklären. Eine alleinstehende Frau mit einer guten Pension – leichte Beute?

Das liest sich wie ein Krimi, nicht wahr. Und es ist auch einer. Meine Nase sagt mir, daß die ganze Sache gewaltig zum Himmel stinkt. 

Warum Fehldiagnosen und das gängige Betreuungsrecht Dich Dein letztes Hemd kosten können

In Deutschland kann jeder unter das sogenannte Betreuung gestellt werden. Das kann’s ja wohl nicht sein. Man könnte glatt auf die Idee kommen, da steckte Methode dahinter. Der Jurist Alexander Paetow rät daher jedem, kein Krankenhaus ohne Anwalt zu betreten und nicht mit Psychiatern zu sprechen. Die Gutgläubigkeit der Patienten werde nur ausgenutzt. Alles könne gegen den Patienten verwendet werden.

Das seit 1992 geltende Betreuungsrecht sollte Menschen die sogenannte Entmündigung ersparen bzw. ihre Rechte stärken, so hieß es offiziell. In Wahrheit vereinfacht das Betreuungsrecht eine Entmündigung sogar noch. Und der Willkür sind damit Tür und Tor geöffnet.

Der Berliner Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck kam in seinem 2008 veröffentlichten Gutachten zu dem Schluß, daß das gängige Betreuungsrecht in Deutschland gegen die UN-Konvention über die Rechte nicht nur behinderter Menschen verstößt.

Die Willkür der deutschen Betreuungsmaschinerie (ein Auszug aus dem Artikel von Susanne Härpfer):

Der Münchner Anwalt, Prof. Volker Thieler kämpft seit Jahren gegen Betreuungen. „Der Mensch verliert im Betreuungsrecht seine Menschenwürde“, kritisiert er. „Im Betreuungsrecht ist der Schutz der Familie außer Kraft gesetzt. Der Richter kann machen, was er will“, warnt Thieler.

Der Richter kann behaupten, die Angehörigen seien zu weit weg, es ginge ihnen nur um´s Geld, sie seien zu alt, oder er schiebt ihnen Alkoholismus unter. Noch nicht einmal der Ehepartner erfährt etwas, er hat kein Recht, die Akten einzusehen. Irgendeinen Grund gibt es immer.

Thieler schildert die Willkür, die es gibt, mitten in Deutschland. Er prangert den juristischen Missstand an:

Es ist sehr schwierig, das anzufechten. Die Macht ist unglaublich. Ein Betreuer kann sämtliche Entscheidungen treffen. Er kann entscheiden, dass der Betreute nicht mehr telefonieren kann, nicht mehr Post entgegen nehmen darf, nicht mehr aus dem Haus gehen, dass er seine Wohnung verliert, er kann ihn in geschlossene Anstalten einweisen. Sogenannte Betreuung ist in Wahrheit ein enormer Eingriff in die Menschenrechte. Der Betreute verliert eigentlich sämtliche Rechte.

Prof. Volker Thieler

Fazit

Eins steht fest: Dement ist Frau M. nicht. Sie hatte allenfalls ein Delir, welches im Rahmen von Operationen als Durchgangssyndrom bezeichnet wird und meist nach einigen Monaten wieder verschwindet. Das hätte der Arzt differentialdiagnostisch abgrenzen müssen. Zudem ist Frau M. Diabetikerin, was das Risiko für ein Delir, besonders kurz nach einer OP erhöht. Ist der Arzt nun unfähig oder einfach nur korrupt? Beides wäre fatal für seine Patienten. Eine Fehldiagnose bleibt es allemal. Und sie ist bis heute nicht revidiert worden.

Ich bleibe auf jeden Fall an der Sache dran und werde beizeiten berichten, wie es mit Frau M. weitergeht.

Schreibt mir

Wenn ihr auch Erfahrungen mit Fehldiagnosen habt oder ähnliche Fälle wie den von Frau M. kennt, freue ich mich auf Eure Mitteilungen. Ihr könnt dazu die Kommentarfunktion nutzen.


Beitragsbild: Gustav Staedtler


Im Artikel „Verwirrtheitszustände im Alter“ (Dt. Ärzteblatt 2012, 109(21)) wird das Delir gut erklärt. Obwohl viele Fachausdrücke drin vorkommen, ist der Artikel auch für Laien zu verstehen. Hier ein Auszug daraus, um das Delir von der Demenz zu unterscheiden:

"... Bei der Syndromdiagnostik ist die Demenz die wichtigste Differenzialdiagnose. Wichtige Kriterien, die für ein Delir und gegen eine Demenz sprechen, sind ein akuter Krankheitsbeginn, ein fluktuierender Verlauf mit einer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus und eine Störung von Bewusstseinshelligkeit und Aufmerksamkeitsniveau. Vor allem bei Hochbetagten sind Mischbilder von Delir und Demenz viel häufiger als rein delirante Zustände (15). Oft sind Delir und Demenz im Querschnitt nicht sicher zu unterscheiden und können erst im Krankheitsverlauf voneinander differenziert werden." 

(Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/126278)

Eine ausführlichere Darstellung zur Unterscheidung zwischen Delir und Demenz bietet der Aufsatz von Prof. Dr. med. Volker Faust (http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/Int.1‑Akute_Verwirrtheitszustaende_Delir.pdf)

Differential-Diagnostik Delir-Demenz

Die Illusion der Inklusion

Die Illusion der Inklusion

Inklusion ist ein Wort, das seit einigen Jahren in aller Munde ist. Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern Europas aussieht, aber in Deutschland wird Inklusion groß geschrieben. Integration reicht nicht mehr und ist mittlerweile sogar verpönt. Nicht selten mußte ich mir entrüstete Kritik anhören, wenn ich das Wort Integration in den Mund nahm...

Inklusion – was heißt das eigentlich?

Allerdings habe ich das Gefühl, daß alle Welt von Inklusion spricht, weil es politisch doch ach so korrekt ist, doch kaum einer weiß, was das überhaupt bedeutet und welche Auswirkungen das hat. Dann wird zur Veranschaulichung oft eine grafische Darstellung herangezogen, wie etwa diese hier:

Unterschiede des sozialen Zusammenlebens
Quelle: Wikipedia

Unsere Politikdarsteller vertreten die Meinung, man könne, ja müsse Menschen in alle Teilbereiche des Lebens integrieren bzw.  – politisch korrekt – inkludieren.

Ich behaupte: Es ist schlichtweg unmöglich, Menschen in alle Teilbereiche des Lebens zu integrieren und erst recht nicht zu inkludieren. Dazu an anderer Stelle mehr.

Inklusion: Begriffsherkunft und ‑verwendung

Inklusion als Begriff der Soziologischen Systemtheorie

Der Begriff Inklusion wurde von Talcott Parsons in die soziologische Theorie eingeführt und von Niklas Luhmann weiter entwickelt. Inklusion meint bei Parsons innerhalb der evolutionären Gesellschaftsentwicklung die Einbeziehung bislang ausgeschlossener Akteure in Subsysteme. Luhmann beschreibt die moderne Gesellschaft als eine funktional differenzierte Gesellschaft mit diversen voneinander abgegrenzten Bereichen, wie Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Erziehung, Kunst oder Religion. In diese Einzel-Systeme können Menschen nicht integriert werden, sie dürfen nicht Teile davon werden, weil sie gleichzeitig an mehreren dieser Systeme partizipieren müssen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Die Partizipation an den Leistungen der einzelnen Funktionssysteme ist laut Luhmann Inklusion, die jeweils erst durch Exklusion aus anderen Funktionssystemen möglich wird. Eine vollständige Inklusion in die Gesellschaft (alle ihre Teilsysteme) ist nicht möglich. Eine sehr weit gehende Exklusion aus allen Teilsystemen hat Luhmann dagegen in den Favelas beobachtet... (Wikipedia) 

Alle Menschen sind gleich – stimmt das wirklich? 

Zumindest nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz: Männer und Frauen... Behinderte und Nichtbehinderte... Schwarze und Weiße... Christen und Moslems usw.

Bullshit! Bitte entschuldige den Ausdruck, aber anders kann ich es nicht sagen. Es ist ausgemachter Blödsinn, zu behaupten, daß alle Menschen gleich sind. Das ist eben gerade nicht so. Kein Mensch ist gleich wie der andere. Menschen sind unterschiedlich. Ebenso wie Völker und Nationen unterschiedlich sind – in ihren Mentalitäten, Religionen, Hautfarben, Weltanschauungen, im Aussehen, in ihren Bedürfnissen, in Bezug auf ihre Umgebung und die Herausforderungen, die an sie gestellt werden uvm.

Wenn wir alle gleich wären, wozu brauchen wir dann diese täglichen Fragen und Streitereien in Bezug auf die oben gezeigte Grafik?  Wenn wir wirkliche alle gleich wären, warum haben dann nicht alle die gleichen Rechte, warum werden dann immer noch nicht alle gleich behandelt, warum fühlen sich dann so viele diskriminiert? Manche Menschen scheinen wohl gleicher zu sein als andere, nicht wahr.

Das Resonanzprinzip: Gleiches zieht Gleiches an – Ungleiches stößt einander ab

Gleich und gleich gesellt sich gern... Wer kennt dieses Sprichwort nicht? Nach dem Prinzip der Resonanz ist das so. Das Ressonanzgesetz zeigt uns aber auch eindeutig, daß eben nicht alles gleich ist. Es gibt auch Ungleiches. Es gibt Menschen, Völker und Ethnien, zu denen wir uns hingezogen, mit denen wir uns sogar verbunden fühlen. Und es gibt den umgekehrten Fall, daß wir uns zu bestimmten Menschen und Gruppen nicht hingezogen fühlen.

Inklusion im Zusammenhang der Ungleichheitsforschung

Als Reaktion auf beobachtete gesellschaftliche Exklusionstendenzen entwickelten Soziologen und im Anschluss an sie dann auch Sozialarbeitswissenschaftler normative Konzepte der sozialen Inklusion, die sich in der Begriffsverwendung stark von der bei Parsons und Luhmann unterscheiden und eine vollständige gesellschaftliche Teilhabe meinen. Stichweh stellt das in den Zusammenhang mit der französischen Sozialtheorie, beginnend mit Émile Durkheim. Dort sei Inklusion als Gelingen gesellschaftlicher Solidarität zu lesen. Bei Michel Foucault hätten Exklusion wie auch Inklusion disziplinarischen Charakter. Auch die Ungleichheitstheorie Pierre Bourdieus basiere auf dem Gegensatzpaar Inklusion und Exklusion. Eine weitere Quelle des soziologischen Inklusionsbegriffs ist der britische Theoretiker Thomas H. Marshall, mit seinem wohlfahrtsstaatlichen Konzept von citizenship.
Die normative Verwendung des Begriffs Inklusion im Zusammenhang der aktuellen Ungleichheitsforschung verdeutlicht Martin Kronauer in Abgrenzung zu dem der Integration. Integration gehe von einer vorgegebenen Gesellschaft aus, in die integriert werden kann und soll. Inklusion dagegen erfordere vorab, dass gesellschaftliche Verhältnisse, die exkludieren, überwunden werden... (Wikipedia)

Die vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Soziale Inklusion meint also die vollständige gesellschaftliche Teilhabe. Das mag ja ein hehrer Gedanke sein, jedenfalls was die Teilhabe von gesundheitlich Beeinträchtigten und/oder sozial Benachteiligten betrifft. Aber hier zeigt die Praxis des Lebens, daß das meistens nicht möglich ist. Und das ergibt sich aus der Sache selbst. Jemand, der im Rollstuhl sitzt und vom Hals an abwärts gelähmt ist, kann viele Dinge selbst nicht tun (z. B. Tanzen gehen, Sport treiben uvm.). Er benötigt rund um die Uhr Hilfe von Dritten. Auch einem geistig behinderten Menschen ist die vollständige gesellschaftliche Teilhabe verwehrt, und zwar aufgrund seiner Beeinträchtigung. Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, bleibt die vollständige gesellschaftliche Teilhabe ebenfalls verwehrt. Denn die meisten Unternehmungen des täglichen Lebens kosten Geld. Und immer nur Spazieren gehen, weil es nichts kostet, ist auf Dauer frustrierend und hat mit vollständiger gesellschaftlicher Teilhabe nichts zu tun.

Hier machen sich unsere Politikdarsteller sich selbst und anderen etwas vor.

Das geplante neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) fördert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht, im Gegenteil, es blockiert sie und beschneidet das Leben und die Rechte von Behinderten sogar noch. Raul Krauthausen, Aktivist und Gründer der Sozialhelden, hat dazu einen sehr treffenden Artikel in der Huffington Post verfaßt: ...die 10 größten Mängel des Entwurfs zum Bundesteilhabegesetz“

Inklusion um jeden Preis?

Dafür werden aber massenhaft sogenannte „flüchtende Menschen“ (Flüchtlinge darf man auch nicht mehr sagen, weil politisch unkorrekt!), die alle aus sicheren Drittländern kommen, nach Deutschland eingeschleust. Sie sollen schnellstmöglich in Deutschland inkludiert werden. Sie sollen hier leben und arbeiten und – wenn man das Konzept der sozialen Inklusion wörtlich nimmt – vollständig am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Warum um Himmels Willen muß – zumindest hier in Deutschland – alles und jeder inkludiert werden? Was ist aus dem guten alten Konzept der Gastarbeiter geworden? Darauf hätte ich gerne eine ehrliche Antwort. Ich fürchte allerdings, die werden wir von unseren Politikdarstellern nicht bekommen.

Es ist schlichtweg unmöglich, Menschen aus fremden, vor allem morgenländischen Kulturen,  Glaubenssystemen, Mentalitäten usw. ins abendländische Deutschland zu inkludieren. Sie können allenfalls eine Zeitlang hier aufgenommen werden und müssen dann wieder in ihre Heimat zurückkehren. Denn diese Menschen wurden ihrer Heimat beraubt und entwurzelt (siehe auch „Bist Du gut verwurzelt?“).

In Berlin leben viele hunderttausend Türken. Viele von ihnen in der zweiten und dritten Generation, d. h. sie sind hier geboren und aufgewachsen. Ich habe den Eindruck, daß die meisten sich hier sehr gut integriert haben. Ich habe jedoch auch den Eindruck, daß die meisten von ihnen gerne unter sich bleiben, mit ihren türkischen Familien und türkischen Freunden. Und das ist auch verständlich. Du erinnerst Dich – gleich und gleich gesellt sich gern! Sicherlich gibt es Kontakte und Freundschaften zu Deutschen und anderen Volksgruppen. Aber die meisten leben unter sich, weil sie gleich ticken, weil sie sich untereinander nicht erklären oder rechtfertigen müssen etc. Das ist kein Vorwurf, sondern eine ganz natürliche Gegebenheit.

Würdest Du Dich zurzeit in Nordafrika oder in Nord-Korea wohlfühlen und dort bleiben wollen, wenn Du nicht freiwillig dort hingegangen wärest und dich mit den dortigen Systemen einverstanden erklärt hättest?

Ich möchte nicht falsch verstanden werden: ich will damit nicht sagen, daß man sich in fremden Kulturen nicht wohlfühlen und dort keine Wurzeln schlagen kann. Und ich will auch nicht sagen, daß man nicht in einen Dialog mit anderen Glaubenssystemen treten soll, im Gegenteil: Kommunikation trägt erheblich zur Verständigung bei. Es findet nur oftmals keine wirkliche Kommunikation statt. Stattdessen werden gezielt einseitige bzw. Desinformationen durch die Leitmedien verbreitet, die Menschen und Völker noch mehr voneinander entfernen und noch mehr Haß schüren und damit eine wahre Völkerverständigung verhindern.

Wenn man einen Bezug zu Land, Menschen, Glaubenssystem und Kultur aufbauen und sich – zumindest ein Stück weit – damit identifizieren kann, ist das wunderbar. Aber ich halte es für ein Verbrechen, anderen Menschen und Völkern fremde Gepflogenheiten  aufzuzwingen!

Heimat ist ein Paradies!

Die Aufgabe der Politiker wäre es jetzt, dafür zu sorgen, daß wieder Frieden einkehrt, damit Völker wieder Völker und Menschen wieder Menschen sein können. Aber das wird von der herrschenden Machtelite im Zuge der Globalisierung, in der alles und jeder zur Handelsware werden soll, bisher erfolgreich vereitelt.

Inklusion – so wie sie aktuell politisch betrieben wird – führt langfristig zu einer vollständigen Durchmischung von Systemen und Subsystemen, und damit zu einer kompletten Durchmischung von Menschen aller Ethnien. Völker und Nationen werden ausgelöscht, es wird nur noch einen braunen„Einheitsmenschen“ geben, mit einem einen IQ nah an der Grenze zur Debilität, der ihm gerade noch erlaubt zu begreifen, welchen Bus er zur Arbeit nehmen muß (siehe auch „Ein satter Bauch beschwert sich nicht“).

Die massenhafte Einschleusung von Menschen aus fremden Kulturkreisen, die sich weder zu uns noch wir uns zu ihnen hingezogen fühlen, führt zur Zersetzung des deutschen Volkes. Eines Volkes, das durch die jahrzehntelange Gehirnwäsche unserer sogenannten Politiker sowie der Leitmedien, durch das Einreden einer Kollektivschuld und weiterer menschenverachtender Maßnahmen, wie Hartz IV und dergleichen, derart obrigkeitshörig geworden ist, daß es mir kaum möglich scheint, daß dieses einst so stolze Volk der Dichter und Denker imstande sein wird, klar zu sehen, klar zu denken, sich zu erheben und sich dieses menschenverachtende Gebaren unserer Politikmarionetten geschlossen zu verbitten. Stattdessen gehen wir zur Wahl und glauben, mit unserer Stimme, die wir dort im wahrsten Sinne des Wortes abgegeben haben, etwas ändern zu können.

Und es macht mich wütend, wenn wir – nicht nur von Ausländern, sondern auch von unseren eigenen Landsleuten – als Nazis bezeichnet werden, nur weil wir unsere Heimat lieben und schützen wollen, wie es unser Geburtsrecht ist!

Auch ich kaufe beim Türken um die Ecke. Ich esse gern asiatisch und orientalisch und habe überhaupt nichts dagegen, daß Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, hier Zuflucht finden. Aber die gezielte massenhafte Einschleusung überwiegend junger Männer aus Nordafrika nach Deutschland hat nichts mit Zuflucht gewähren zu tun, sondern geschieht aus rein geostrategischen Gründen mit dem Ziel der Abwicklung des deutschen Volksvermögens und letztlich der Abschaffung des Deutschen Volkes.

Dies und ähnliches verbirgt sich hinter solch wohlklingenden Begriffen wie Inklusion.


Literatur + Links:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) – zum Bundesteilhabegesetz: http://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Inklusion/bundesteilhabegesetz.html

Pirinçci, Akif. (2016): Umvolkung. Wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden. – ISBN 978−3−944422−19−0.

Prinz, Daniel (2015): Wenn das die Deutschen wüssten... – ISBN 978−3−938656−27−3.

SaureZitronen

Übersäuerung – Grundlage vieler Krankheiten

Der Mensch ist von Natur aus ein basisches Wesen. Eine gesunde Ernährung sollte daher zu 80 % basenbildend sein und nur zu 20 % säurebildend. Leider ist es in unserer sogenannten Zivilisation genau umgekehrt. Die meisten Menschen leiden an Übersäuerung.

Übersäuerung macht krank

Ein Sprichwort sagt: Sauer macht lustig. Das stimmt aber nicht. Ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist die Grundlage für viele Krankheiten (z. Beispiel Migräne, Gelenkschmerzen, Verspannungen, PMS, Alzheimer, Arthritis uvm.), nicht zuletzt auch Krebs. Dr. Otto Warburg, der 1931 den Nobelpreis für Medizin erhielt, stellte fest, daß Krebs sich ausschließlich im sauren Milieu entwickelt.

Saure Lösungen haben einen niedrigen pH-Wert (< 7) und eine hohe Wasserstoffkonzentration. Hingegen haben basische Lösungen einen hohen pH-Wert (> 7) und eine geringe Konzentration an Wasserstoffionen. Ein pH-Wert von 7 wird als neutral bezeichnet. 

Unser Blut hat einen pH-Wert von 7,35 bis 7,45. Weicht der pH-Wert im Blut von diesem sehr engen Bereich ab, droht der Tod. Der Körper besitzt die Fähigkeit,  diesen pH-Wert stabil zu halten, z. B. indem er sich Mineralien aus den Knochen holt. Menschen, die unter Osteoporose leiden (Frauen sind häufiger betroffen als Männer), haben einen sehr starken Mineralienabbau in den Knochen. 

Der Säure-Basen-Haushalt wird vor allem durch die Atmung und die Ausscheidung über die Nieren reguliert. Saures Kohlendioxid wird über die Lunge ausgeatmet. Indem die Nieren bei niedrigem pH-Wert vermehrt Wasserstoffionen oder bei zu hohem pH-Wert basische Bestandteile in den Urin abgeben, können sie den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen.

Selbstregulierungsfähigkeit bei Übersäuerung

Fällt der pH-Wert in den Nieren unter 4,5, setzt die sogenannte Nierensperre ein. Das heißt, daß die Nieren die Produktion von stärkerer Säure blockieren, um sich nicht selbst zu zersetzen. Die Nierensperre ist eine Selbstregulierungs-Funktion unseres Körpers.

Magensäure hat einen pH-Wert von 1 bis 1,5. Sie besteht zum Großen Teil aus Salzsäure, die wir für die Verdauung der Nahrung brauchen.

Vielleicht hast Du öfter mit Sodbrennen zu tun, dann könnte das ein Anzeichen dafür sein, daß Du zu viele säurebildende Stoffe zu Dir genommen hast.

Wenn der Mensch über viele Jahre unvernünftig mit seiner Ernährung und seiner Gesundheit umgeht, gesellt sich ein Symptom zu dem anderen. Kumuliert können diese Symptome zu ernsthaften Erkrankungen führen. Dies ist ein schleichender Prozeß, der über viele Jahre stattfindet. Und genau darum ist dies so gefährlich. Wenn wir nicht akut bedroht sind, reagieren wir nicht und ignorieren kleinere Wehwehchen schon mal gerne, nicht wahr. Irgendwann kommt dann der große Hammer, und wir wundern uns, wie so wir plötzlich krank sind. „Ich hatte doch nie was, ...es war doch immer alles in Ordnung, ...ich war doch nie krank...“ heißt es dann. Dabei leiden wir im Grunde an schleichender Übersäuerung.

Was macht uns sauer?

  • Negative Gedanken, Ärger, Angst, Stress, Schmerzen
  • Umwelteinflüsse
  • Pflanzenschutzmittel, Fungizide, Herbizide, Pestizide etc.
  • Zahrungsmittelzusätze wie Farbstoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Süßungsmittel etc.
  • Zahnfüllungen aus Amalgam (enthalten Quecksilber uvm.)
  • Weißmehlprodukte und Süßspeisen
  • Zucker- und kohlensäurehaltige Getränke (Cola, Limonade, Fruchtsaftgetränke etc.)
  • Drogen, Alkohol und Nikotin
  • Übermäßige körperliche Anstrengung (z. B. Hochleistungssport, schwere körperliche Arbeit etc.)
  • Fleisch, tierisches Eiweiß, tierisches Fett und Milchprodukte

Welche Säuren bildet unser Körper? 

Säuren im Körper

Was fehlt uns?

  • Basische Lebensmittel
  • Hochwertiges Trinkwasser (ohne Kohlensäure, pH-neutral)
  • Ausreichend Schlaf
  • Ruhe- und Entspannung
  • Angemessene Bewegung (Tanzen, Spazierengehen, Joggen, Walking, Schwimmen etc.)
  • Positive Lebenseinstellung

Was können wir tun, damit’s uns wieder gut geht?

  • Säurebildende Nahrungsmittel drastisch reduzieren
  • Basenbildende Lebensmittel drastisch erhöhen
  • Basische Bäder und Fußbäder (mit Mineralsalz und ggf. Bergkristall-Trommelsteinen)
  • Entsäuern mit basischem Tee und Mineralstoffen
  • Heilfasten
  • Regelmäßig bewegen (schon 15 min. täglich an der frischen Luft bewirken viel)
  • Viel trinken (reines, lebendiges, pH-neutrales Wasser)
  • Für ausreichenden Schlaf sorgen (der Körper entsäuert nachts)
  • Sich regelmäßige Entspannungs-Pausen gönnen (Meditation, Wellness etc.)
  • Viel lachen (produziert Freude-Hormone)
Warum die Zitronen sauer wurden

Ich muß das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.

Bis sie einst sprachen: »Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!«

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: »Daraus kann nichts werden!
Ihr müßt so bleiben! Ich badauer!«
Da wurden die Zitronen sauer . . .

(Heinz Erhardt)


Infos, Literatur und Empfehlungen

Downloads

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Säurebildende Lebensmittel

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BasischeLebensmittel

Videos

China Study – Dr. T. Colin Campbell (engl. mit Untertiteln) – Teil 1

China Study – Dr. T. Colin Campbell (engl. mit Untertiteln) – Teil 2

China Study – Dr. T. Colin Campbell (engl. mit Untertiteln) – Teil 3

Links

Diese Internetseite informiert sehr umfassend über Säuren und Basen. Du findest hier alles, was Du zu diesem Thema wissen mußt, wie Du Übersäuerung feststellen kannst, wie Du Dir selbst helfen kannst und vieles mehr.

Bücher

Bildquelle Beitragsbild: http://www.lion-of-judah.eu/d/wellness/acid.htm

Pusteblume

Wie aus Angst Friede wird

Von Friede, Freude, Eierkuchen kann in diesen Tagen wohl keine Rede sein. Wohin ich auch höre, machen sich die Menschen nicht nur Sorgen um ihre Zukunft, viele haben sogar richtiggehend Angst. Angst vor Terror, Angst vor Krieg, Angst vor Enteignung, Angst vor dem Verlust ihrer Sicherheit, Angst vor Gewalttaten uvm.

Die Propagandamaschinerie von Politikdarstellern und Leitmedien funktioniert bestens, um Menschen zu manipulieren und ihnen einzureden, daß es unvermeidbar sei, im Rahmen der Sicherheit ein Stück Souveränität abzugeben. Nun, wenn man bedenkt, daß die BRD seit 1945 nicht souverän gewesen ist und es bis heute nicht ist, frage ich mich, von wessen Souveränität wir hier sprechen?

Viele Menschen im Land wissen das auch, und viele spüren schon lange, daß hier etwas gewaltig zum Himmel stinkt. Die meisten von ihnen können es aber nicht in Worte fassen, was zugegebenermaßen auch ziemlich schwierig ist. Denn in einem Satz läßt sich das, was hier seit vielen Jahren läuft, nicht beschreiben.

Was soll bloß werden?

Dennoch läßt sich dieses unterschwellige Gefühl von Mißtrauen gegenüber den Führern des Landes, Wut über die vermeintliche Unfähigkeit unserer Politikdarsteller und die Angst vor einem erneuten Krieg nicht wegdiskutieren. Ich sage bewußt „vermeintlich“, denn die meisten unserer Politiker sind durchaus nicht unfähig, im Gegenteil: sie machen ihren Job hervorragend! Sie tun nämlich nichts anderes, als ihren Auftrag zu erfüllen. Ein Auftrag, der ihnen von der Hauptsiegermacht USA aufgebrummt wurde und den wir alle vier Jahre mittragen, indem wir unsere vermeintliche „Bürgerpflicht“ erfüllen und dieses Spiel der Großen und Mächtigen mit unserem Kreuzchen auf dem Stimmzettel auch noch unterstützen.

Der amtierende US-Präsident sagte zu Beginn seiner ersten Amtsperiode, daß Deutschland ein besetztes Land sei und daß dies auch so bleiben werde.

Der Auftrag der BRD-Regierung heißt, zuerst das deutsche Volksvermögen und dann das deutsche Volk abzuwickeln (= Sequestrationsbesatzung; Sequester = Zwangsverwalter). Genau das ist es, was hier passiert. Die massenhaften „Zuwanderungen“ sowie die Abschaffung der Geburtenbücher und Kataster sind nur einige Beispiele des offenkundigen Wahnsinns, der hier im Zuge der Globalisierung inszeniert wird. Kein Wunder, daß viele Menschen Angst haben. Ist Dir übrigens schon aufgefallen, daß seit einigen Monaten von den so genannten Flüchtlingsströmen überhaupt nichts mehr im Fernsehen kommt?

Wir haben gerade das alljährliche politische Sommerloch, und das wird mit aberwitzigen und abstrusen Nachrichten gefüllt, damit das gemeine Volk etwas zum Diskutieren hat und nicht auf „dumme Gedanken“ kommt, wie etwa darüber nachzudenken, was um uns herum so passiert und gewisse Dinge einmal zu hinterfragen. „Nachrichten“ bedeutet übrigens das, was nachgerichtet wurde. Welchen Wahrheitsgehalt die Meldungen in den Leitmedien haben, ist also mehr als fraglich. Und auch das macht vielen Menschen Unmut und Angst.

Zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden lernen

Die meisten Menschen sind jedoch schon so sehr konditioniert, daß sie zwischen Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden können. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wahrheit ist ein Gefühl. Ob etwas wahr ist oder nicht, kannst du mit Hilfe der Weisheit Deines Körpers überprüfen, und zwar jede einzelne Aussage, die irgendjemand tätigt und jede Meldung, die du siehst oder hörst. Sicher hast Du schon einmal vom kinesiologischen Muskeltest gehört.

Nun, der kinesiologische Muskeltest ist eine wundervolle Methode, um herauszubekommen, ob mir etwas gut tut oder nicht, ob ich ein Medikament vertrage oder ob die Lebensmittel, die ich zu mir nehme, förderlich für meine Gesundheit sind, ob mir mein Nachbar wohlgesonnen ist oder nicht usw.

Das sagt aber noch nicht, wie wir am besten mit Unsicherheit und Angst umgehen können. Von Friede, Freude, Eierkuchen sind wir also immer noch weit entfernt.

Angst ist auch ein Gefühl, und zwar ein sehr mächtiges. Angst lähmt. Wer ständig in Angst lebt, ist nicht mehr in der Lage, klar zu denken und adäquate Entscheidungen zu treffen, geschweige denn klug und besonnen zu handeln. In einem meiner Beiträge habe ich bereits darüber geschrieben („Wenn dich mal wieder die Angst packt“).

Was machen wir mit der Angst?

Ich merke bei mir selbst, daß mich die Ängste meiner Mitmenschen nicht unberührt lassen und ihre ängstlichen, ja schon fast panikartigen Befürchtungen von Terror und Krieg auch bei mir eine Wirkung erzielen. Hinzu kommt, daß ich in den letzten Tagen geradezu bombardiert wurde mit Meldungen, in denen von einem bevorstehenden 3. Weltkrieg die Rede ist. Ich muß zugeben, daß ich zeitweilig richtig Mühe damit hatte, nicht auf deren  dramatisierende Geschichten einzusteigen.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Steigen wir auf die Dramen der anderen ein, zieht uns das Lebensenergie ohne Ende! Deshalb ist es wichtig, daß wir uns selbst beobachten, was wir denken, wie wir denken, was wir fühlen, was wir sagen und was wir tun. Diese Dinge sind enorm wichtig für unser Leben im Jetzt und sie formen unsere Zukunft.

Das Gesetz der Anziehung (Resonanzprinzip)

Das, was wir heute denken, wird morgen zu unserer Realität. So funktioniert Schöpfung. Was willst Du schöpfen? Angst oder Liebe, Konflikt oder Friede?

Wenn mein Kopf voll ist mit Vorstellungen von Bedrohung und Gewalt, dann ziehe ich genau das an, was ich nicht haben will. So funktioniert das Resonanzprinzip.

Paß also bitte darauf auf, was sich in deinem Oberstübchen abspielt und was es mit Dir macht, wenn die Medien Dir wieder mal einen Floh ins Ohr setzen wollen. Steig nicht auf alles ein, was irgendwelche Politikdarsteller an geistigem Dünnpfiff von sich geben. Das ist gewollt, da steckt Methode dahinter, auch wenn Du das vielleicht nicht glauben magst. Du mußt mir auch nicht glauben. Ich fände es viel besser, wenn Du alles hinterfragen und überprüfen würdest, was Dir komisch vorkommt. Nur so stellst Du sicher, daß Dir so schnell keiner mehr ein X für ein U vormachen kann. Das ist Deine Verantwortung. Und das ist Dein Anteil an der Erschaffung einer Zukunft, die die Mehrheit der Menschen in diesem Land und auf diesem Planeten sich wünschen. 

Wie aus Angst Friede wird

Kein Fernsehen mehr gucken, keine Nachrichten mehr hören, das zieht Dich runter, macht Dich wütend, frustriert und ängstlich. Wenn morgen der Krieg ausbrechen sollte, erfährst Du es eine halbe Stunde später, na und? Bis dahin kannst Du Dich darin üben, förderliche Gedanken zu entwickeln und einmal in Dich hineinzuspüren, welche Gefühle diese Gedanken in Dir auslösen. Wenn es friedvolle und freudvolle Gefühle sind, verharre darin, so lange und so oft Du kannst. Denn was Du aussendest, kehrt in der gleichen Qualität zu Dir zurück.

Denke oder sage laut: „Ich gehe in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe“. Dann beobachte, was passiert. Immer wenn Du im Zustand de LIEBE bist, hat die Angst keine Chance, von Dir Besitz zu ergreifen. Je öfter Du diese Übung machst, desto mehr wirst Du feststellen, welch eine kraftvolle, positive Wirkung dies hat und wie sich Dein Leben verändert.

Denke oder sage laut: „Friede sei mit Dir.“ Beobachte, was es mit Dir macht.

Denke oder sage laut: „Friede sei mit mir.“ Denn auch das ist wichtig. Wenn Du Frieden statt Kampf in Dir spürst, wird sich das auf Dein Umfeld und Deine Mitmenschen übertragen. So einfach geht Schöpfung. Jeder kann das tun, auch Du!

Klangschalen

Wie man mit einer Klangmeditation schneller in die Entspannung kommt

Vielleicht hast Du schon einmal von Klangmassage, Klangmeditation oder Klangschalentherapie gehört. Ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen, eine Klangreise nach innen erfahren zu dürfen. Durch meine Ausbildung und eigene Erfahrungen habe ich so manche hilfreiche und tolle Entspannungstechnik kennengelent. Aber die Klangmeditation war mit das Schönste, was ich im Bereich Entspannung bisher erlebt habe.

In Nullkommanix in Trance

Es gelang mir schneller als sonst, in eine tiefe Entspannung zu kommen. Ich nahm wahr, daß mein Körper im Raum anwesend war (ich saß im Schneidersitz auf einem Stuhl), und mein Geist konnte den Raum mühelos verlassen. Nicht, daß ich das früher nicht auch schon gemacht hätte, aber durch die Klänge und Vibrationen der Klangschalen, der Elfenharfe, der Koshi-Klangspiele, Sansula und – ach ich weiß gar nicht mehr, wie die Klanginstrumente alle hießen – war es noch müheloser als sonst. Es war ein wunderschönes Erlebnis.

OM – der Urton, mit dem alles anfing

Joachim E. Behrendt (1922 – 2000), ein deutscher Musikproduzent und Jazzredakteur beim damaligen Südwestfunk Baden Baden erklärt uns in seinem Nada Brahma: Die Welt ist Klang sehr anschaulich und auch für Laien verständlich, was Klang eigentlich ist. Er weiß, daß alles nur aus Leere und Rhythmus besteht. „Im Innersten des Körpers, im Herzen der Welt gibt es keine feste Materie: Es gibt nur den Tanz“ (J.E. Berendt).

In der fernöstlichen Vorstellung ist das Universum aus dem Ur-Ton OM entstanden. Aus diesem kosmischen Urton gingen alle anderen Töne und letztlich die gesamte Schöpfung hervor.

"Klang ist das Grundprinzip des Universums. Im Klang sind drei Aspekte enthalten: Klangerzeugung, Klangentwicklung und Klangauflösung. Der Ton ist ein Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens von Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung – Geburt, Wachsen und Sterben. Seit Beginn der indischen Kultur wurde der Laut oder die Schwingung als der von der Göttlichkeit durchdrungene Träger der Schöpfung verstanden und verehrt" (Sri Balasai Baba).

432 Hertz – der Grundton, auf dem all unsere Zellen schwingen

Jede Disharmonie strebt danach, sich in eine Harmonie aufzulösen. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern gilt auch außerhalb der Musik. Krankheit ist nichts anderes als eine Disharmonie unserer Schwingungen. D. h. jede Verstimmung in uns, sei sie nun psychisch oder körperlich, strebt nach Harmonie und setzt unsere Selbstheilungskräfte in Gang. Äußere Einflüsse, aber auch innere festsitzende Blockaden können die Selbstheilung verlangsamen, im schlimmsten Fall sogar ganz lahmlegen. Dann brauchen wir Unterstützung. 

Eine Klangmassage, Klangmeditation oder Klangtherapie in der Schwingung von 432 Hertz kann hier sehr hilfreich sein. Der einzig echte Kammerton A beträgt 432 Hz. Dies ist der Grundton, auf dem all unsere Zellen schwingen. 

"432 Hz-Musik hört sich wärmer und sanfter an, wir nehmen sie in unserer Mitte wahr - im Herz- und Wirbelsäulenbereich - in ihrer Ausdehnung ist sie "rund. 

Ganz im Gegenteil zur derzeit üblichen Frequenz von 440 Hz, die sich "linear" ausdehnt und die wir seitlich am Kopf wahrnehmen. 440 Hz aktiviert unsere linke Gehirnhälfte (Verstand), was vor allem bei Stress und Ängsten die Disharmonien weiter verstärken kann.

...Der schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der "harmonikalen Kammertöne" bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat.

Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne." (Ashatur)

Wenn Du mehr über die 432 Hz-Frequenz und deren positive Wirkung auf Körper und Psyche erfahren möchtest, solltest Du Dir unbedingt den ganzen Beitrag von Ashatur auf bewusst-vegan-froh.de ansehen. Dort kannst Du Dir auch den Unterschied zwischen 432 Hz-Musik und 440 Hz-Musik anhören und sogar anschauen. 

Übrigens wurde der Kammerton A bereits 1939 von 432 Hz auf 440 Hz verändert. 432 Hz strukturiert, harmnonisiert und stabilisiert unsere Zellen. 440 Hz hingegen schafft Chaos und destabilisiert. Noch Fragen?

Wozu ist eine Klangmeditation, Klangmasssage oder Klangtherapie gut?

Hast Du schon einmal ein verstimmtes Klavier oder eine verstimmte Gitarre gehört? Der Klang ist total schräg und alles andere als angenehm, nicht wahr. Genauso ist es bei uns Menschen, wenn wir „verstimmt“ sind, d. h. wenn unsere Harmonie durcheinandergeraten ist. 

Wenn wir krank sind, sehen wir nicht nur schlimm aus, wir klingen auch so. Wir verziehen das Gesicht, stöhnen und ächzen vor Schmerz, wir weinen oder brüllen wütend herum,  weil wir emotional aus dem Gleichgewicht geraten sind. 

KlanginstrumenteKlangmassage oder Klangtherapie dienen dazu, Deine Zellen wieder zu harmonisieren, den Körper dabei zu unterstützen, die Selbstheilungskräfte anzukurbeln. Klangtherapie findet mit den Planetentönen statt (also in 432 Hz). Sie dient dem Stressabbau, der Entspannung, dem Lösen von festsitzenden Blockaden und ist einfach eine Wohltat für Körper und Seele. 

Beide Hirnhälften werden harmonisiert, im Gegensatz zur 440 Hz-Frequenz. Eine Klangmassage oder Klangmeditation hilft Dir dabei, mit dem Kosmos in „Ein-Klang“ zu kommen (Universum = ein Lied). So kommst Du schnell wieder in Einklang mit Dir selbst und kannst – sofern Du es Dir erlaubst – gesund werden.

Warum man mit einer Klangmeditation schneller in die Entspannung kommt

Ich hatte weiter oben ja schon davon berichtet, daß ich mittels der Klangmeditation noch schneller in Trance und damit in die Entspannung gehen konnte als ohne. Und das hat einen guten Grund. Mit der höchst angenehmen 432 Hz-Frequenz, die durch das Anschlagen der Klanginstrumente erzeugt wird, kommst Du wesentlich schneller in die Tiefenentspannung, die sich im so genannten Alphawellen- und Thetawellen-Bereich einstellt. 

Mehr zu den verschiedenen Hirnwellen und ihrer Bedeutung findest Du auf der Seite hirnwellen-und-bewusstsein.de.

Vor einigen Wochen durfte ich Anita Eomée aus Erlangen kennenlernen und eine Klangmeditation mit ihr genießen. Ich war so begeistert davon, daß ich unbedingt einen Beitrag darüber machen wollte. Anita Eomée macht mit ihrem Klang-Mobil auch Hausbesuche. Ich finde das super, weil es ja auch Menschen gibt, die sich nicht oder nicht gut fortbewegen können.

Besonders schön stelle ich mir eine Klangmeditation mit ihr in der Salzgrotte vor. Wer das Glück hat, in der Nähe von Erlangen zu wohnen, der sollte unbedingt einmal eine Klangstunde in der Salzgrotte buchen.

Die wundervollen Klänge der Koshi-Klangspiele Wasser, Erde, Luft und Feuer:

Ein satter Tiger mit gefülltem Bauch

Ein satter Bauch beschwert sich nicht!

Ein gefüllter Bauch geht nicht demonstrieren. Oder doch? Immer mehr Stimmen werden laut, wie ungerecht es in unserem Land zugeht. Für Migranten werde alles getan, während man das eigene Volk am ausgestreckten Arm verhungern lasse (metaphorisch gesehen).  Es wird sogar davon gesprochen, dass das Deutsche Volk verraten und verkauft werde und unsere so genannten Politiker nichts weiter als Marionetten im Spiel der Finanzelite und damit Hochverräter seien.

Quaken allein hilft nicht

Viele Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren, z. B. gegen die Flüchtlingspolitik, gegen Umweltverschmutzung, gegen die Abholzung der Regenwälder, gegen Fracking, gegen schlechte Arbeitsbedingungen uvm. Aber sie demonstrieren auch für etwas, z. B. für die Einhaltung von Menschenrechten, für einen verbesserten Opferschutz, für bessere Lebensbedingungen usw. Aber egal, ob sie für oder gegen etwas sind, sie haben im Kopf immer die Defizite, den Mangel bzw. die schlechten Umstände – deswegen gehen sie ja auf die Straße.

Nun ist es aber so, dass die Energie der Aufmerksamkeit folgt. D. h., wenn ich meine Aufmerksamkeit auf Defizite lenke und auf das, was nicht gut läuft, gebe ich meine Energie dort hinein, und das Problem wird nicht kleiner, sondern größer. Und die „Gegenseite“ wird stärker, denn sie nährt sich von unserer wertvollen Lebensenergie (siehe dazu meinen Blog-Artikel „Energievampire“).

Und die Erfahrung zeigt immer wieder, dass es keinen Sinn macht, sich bei denen zu beschweren, die für unsere Probleme verantwortlich sind, z. B. Politiker, Arbeitgeber, Wirtschaftsbosse, Lobbyisten usw. Es macht keinen Sinn, herumzuquaken wie der Frosch im Tümpel und auf bessere Zeiten zu hoffen.

Dabei sollte man doch meinen, dass unsere Politiker dem Volk verpflichtet sind und nicht irgendwelchen Interessensverbänden, Industriekonzernen oder Finanzkartellen. Nun, wenn dies so wäre, könnten wir uns tatsächlich beschweren, unsere Beschwerden würden Gehör finden und es würde per Recht und Gesetz Abhilfe geschaffen werden.

Doch in der so genannten Bundesrepublik Deutschland geht die Macht eben nicht vom Volk aus, wie uns immer wieder weisgemacht wird. Parteien sind nichts weiter als Lobbyisten-Vereine, und die Menschen haben lediglich die Wahl zwischen verschiedenen inhaltlichen Färbungen. Die Bundesregierung hat de facto kein Interesse daran, dem Deutschen Volk zu dienen und sich für die Interessen ihrer Bürger und des eigenen Landes einzusetzen, wie es ihre Aufgabe wäre.

Statt dessen werden Menschen schrittweise entmündigt und enteignet, schleichend und raffiniert, so dass es keiner merken soll. Doch leider – oder besser Gott sei Dank – gibt es immer mehr Menschen, die aufwachen und erkennen, dass in unserem System etwas nicht stimmt. Schon lange spüren sie es, konnten es aber bisher nicht richtig einordnen, geschweige denn in Worte fassen.

Mensch zu sein und als Mensch behandelt zu werden ist Dein Geburtsrecht!

Immer mehr Menschen leisten aktiven Widerstand gegen die illegalen und damit kriminellen Machenschaften unserer Politikdarsteller. Sie lassen sich kein X mehr für ein U vormachen und treten für ihre Rechte ein – ihre Menschenrechte, die sie von Geburt an haben (siehe § 1 des staatlichen BGB).

Doch leider muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die Masse der Menschen noch nicht aufgewacht ist. Und das kommt den „Großen“ und „Mächtigen“ natürlich sehr gelegen, und sie setzen alles daran, dass das auch so bleibt.

So dienen Bildungsprogramme in öffentlichen Schulen und Bildungseinrichtungen nicht etwa dazu, dass der Mensch die Mysterien des Lebens erfahre, sondern einzig und allein dazu, einer so genannten Machtelite, die die Geschicke der Menschen auf diesem Planeten bestimmen will, funktional zur Verfügung zu stehen. Ich könnte auch sagen, als Sklaven zu dienen.

Die Masse muss in Dummheit gehalten werden, damit sie funktioniert. So sollen die Menschen am besten nur so viel Intelligenz besitzen, dass sie nicht über den eigenen Tellerrand hinausschauen können, aber gerade noch genug, um zu wissen, mit welchem Bus sie morgens zur Arbeit fahren müssen. Zu einer Arbeit, die ihnen keinen Spaß macht, die sie nicht ausfüllt, die schlecht bezahlt wird und um die sie auch noch betteln müssen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Und wenn ein Job zum Leben nicht reicht, dann muss eben ein zweiter her, notfalls kann man ja noch mit Hartz IV aufstocken, nicht wahr.

Mary Wollstonecraft, Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Mutter der Frankstein-Autorin Mary Shelley, erkannte bereits im 18. Jahrhundert, dass die meisten Menschen Angst vor der so genannten Obrigkeit haben und sich gar nicht trauen, für ihre Rechte einzustehen. In ihrer Verteidigung der Rechte der Frau aus dem Jahr 1792 heißt es:

„...Die Masse der Menschheit muß in Unwissenheit erhalten werden, sonst würden die willfährigen Sklaven zur Erkenntnis ihrer Abhängigkeit kommen. Die Menschen beugen sich vor ihren Unterdrückern... Statt auf ihrem angeborenen Recht der Freiheit zu bestehen, kriechen sie im Staube und sagen, wir wollen essen und trinken, denn morgen können wir sterben. Von den Frauen gilt das selbe. Sie erniedrigen sich aus dem gleichen Hang, den Moment zu genießen, und schließlich verachten sie eine Freiheit, die zu erringen sie nicht Kraft genug haben.“

„Wir wollen essen und trinken, denn morgen können wir sterben.“ Das ist scheinbar die einzige Sorge, die die meisten Menschen auch heute noch haben. Und ich meine damit nicht die Menschen in den so genannten Drittländern, die so arm sind, dass sie jeden Tag um ihr nacktes Überleben kämpfen. Ich meine die Menschen in der so genannten Zivilisation.

Essen und Trinken gibt es bei uns im Überfluss. Und damit das so bleibt, müssen massenhaft Nahrungsmittel produziert werden. Dass darunter die Qualität leidet, ergibt sich von selbst. Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Hormonpräparate, Antibiotika, Sedativa (Beruhigungsmittel) und sonstige Chemikalien werden Pflanzen und Tieren zugeführt, damit sie schneller wachsen, nicht krank werden und keine Schädlinge bekommen.

Hinzu kommt gentechnisch verändertes Saatgut, das unser Urgetreide und unsere Urpflanzen derart verändert, dass sie sich von selbst nicht mehr vermehren können. Monsanto und andere Großkonzerne, die das Saatgutmonopol innehaben, sind deswegen oft in den Negativ-Schlagzeilen gewesen. Monsanto wurde mittlerweile von der Firma Bayer gekauft.

Wo es früher einen Sonntagsbraten gab, gibt es heute Fleisch im Überfluss, und zwar jeden Tag. Tiere werden dazu massenhaft gezüchtet, missbraucht, gequält und ermordet. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Film „Earthlings – Erdlinge“. Auf unserem Planeten herrscht unermessliches Leid für Mensch, Tier und Umwelt. Ein Prozent der Menschheit herrscht über die restlichen 99 Prozent und bestimmt, wer leben darf und wer sterben muss, was in unseren Schulen und Universitäten gelehrt wird, was im Fernsehen gezeigt wird und was auf unsere Teller kommt.

Wie kann es sein, dass eine Handvoll Leute über die gesamte Menschheit herrschen kann? Wieso lassen wir uns das gefallen? Wieso wehren wir uns nicht? Wieso machen wir immer nur quak, quak, anstatt uns zu erheben, uns die ganze Sache mal aus der Vogelperspektive anzusehen und uns einen Überblick darüber zu verschaffen, was hier wirklich los ist? Und dann natürlich die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen.

Weil die meisten Menschen sich nicht für Politik interessieren. Es ist ihnen schlichtweg egal. Sie sind der Meinung, sie könnten ja doch nichts ändern und lassen andere für sich entscheiden. Die meisten Menschen sind tatsächlich Frösche, deshalb müssen sie ständig quaken. Was anderes können sie nicht. Sie sind damit beschäftigt, zu arbeiten, ihre Kinder zu erziehen (oder auch nicht), Fußball zu gucken und sich mit der Frage zu befassen, wo es das billigste Hackfleisch gibt.

Und damit das so bleibt, werden wir alle manipuliert, über die Medien, über die Schulen und Lehranstalten, über Medikamente, Strahlungen und über unsere Nahrungsmittel.

Ein satter Bauch beschwert sich nicht!

Menschen, die genug zu essen haben, die ein Dach über dem Kopf haben und ihre Miete und Rechnungen bezahlen können (wenn auch mehr schlecht als recht), gehen nicht auf die Straße und demonstrieren. Wozu auch, es geht ihnen doch gut. Schließlich gibt es immer noch genügend, denen es noch schlechter geht. Da braucht man sich doch nicht zu beschweren. „In Deutschland muss niemand hungern“, sagen sie. Ja, an Nahrungsmitteln mangelt es wahrlich nicht. Aber sie merken gar nicht, wie sehr sie schon im System gefangen sind und sehen gar nicht, wie sehr sie schon zu Sklaven geworden sind. Wie sie seelisch schon längst verhungert sind.

Fresst Weizen und Zucker, schlagt euch den Bauch voll mit Fleisch und Milchprodukten, raucht und trinkt Alkohol. Nehmt Drogen,  guckt Fernsehen und schaltet Eure Handys immer auf Empfang. Nehmt brav Eure Medikamente, sie sind lebensnotwendig, aber nicht für Euch, sondern für uns. Sie halten euch so lange am leben, bis wir den letzten Penny aus euch herausgepresst haben. Danach seid ihr nur noch nutzlose Verbraucher. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

Beruhigungsmittel im Trinkwasser, Haarp,  ELF-Wellen und Chemtrails tun ihr übriges dazu, dass unsere Zirbeldrüse und unser Bewusstsein lahmgelegt werden. Wir können gar nicht mehr klar denken. Wir können auch nicht mehr fühlen, weil unsere feinstofflichen Antennen nicht mehr funktionieren. Die Empathie geht flöten. Menschen werden zu Psychopathen und zu regelrechten Monstern. Unser Erbgut wird verändert, und so züchten wir eine Generation emotionsloser Zombies heran, die keinerlei Mitgefühl mehr haben und über Programme wie Haarp gezielt ferngesteuert werden können.

„Teile und herrsche“ ist das Motto der so genannten Machtelite. Es hat in vergangenen Zeiten funktioniert, und es funktioniert heute noch viel besser, dank der oben beschriebenen Methoden.

Und das fängt schon in den Familien an. Die Eltern sind beide berufstätig, die Kinder sind auf sich gestellt. Es gibt kaum noch Gemeinsamkeiten. Jeder lebt nur noch für sich. Viele sehen nur noch ihre eigenen Interessen und gehen für die Erreichung derselben sogar über Leichen. Wie im Großen, so im Kleinen.

Hinzu kommen geostrategische Aspekte, die man nicht außer acht lassen darf. Oder was glaubst Du, warum so viele Migranten seit September 2015 nach Deutschland und Europa eingeschleust werden? Dabei handelt es sich nicht um echte Flüchtlinge, denn die Menschen, die hier bei uns aufschlagen, kommen alle aus sicheren Drittländern. Vielmehr werden sie gezielt hier eingeschleust (80 % junge Männer). Es soll eine braune Mischrasse entstehen, die einen IQ von gerade einmal 75 nicht überschreitet. Damit bewegen wir uns dann an der Grenze zur Debilität. Aber es reicht gerade noch, um zu funktionieren und die Befehle auszuführen, die andere uns geben.

Unsere Spiritualität wird unterwandert, unsere geistig-seelische Entwicklung unterdrückt und Menschen sind keine Menschen mehr, sondern emotionslose Zombies, die sich leicht lenken und ausbeuten lassen.

Und weißt Du was? Ich muss all das vorhin gesagte nicht einmal beweisen, da es offensichtlich und offenkundig ist. Du musst nur Augen und Ohren aufsperren, hinsehen und hinhören. Vergleiche einmal die Aussagen in den Mainstream-Medien mit alternativen Medien, die Du im Internet findest. Bilde Dir Deine eigene Meinung. Und wenn Du jetzt noch den Mut aufbringen kannst, bestimmte Dinge, die Dir nicht gefallen, einmal zu hinterfragen und auch mal nein zu sagen, anstatt jeden Brocken zu schlucken, den man Dir hinwirft, dann hast Du den ersten Schritt auf dem Weg in Deine persönliche und unser aller Freiheit und Wohlergehen auf diesem Planeten gemacht. Du bist ein Teil des Ganzen. Alles was Du tust, wirkt sich auf alles aus. Das ist das Prinzip von Ursache und Wirkung.

Sag also bitte nicht, Du kannst ja doch nichts tun. Du kannst sehr viel tun. Für Dich und Deine Familie. Auch wenn es Dir nicht bewusst ist, dass Deine Handlungen und Gedanken Auswirkungen haben, weil Du das Ergebnis nicht gleich siehst, so macht es doch etwas aus, wie Du Dich entscheidest.

Ich möchte Dich dazu ermuntern, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. So wie Neo im Film „Matrix“. Für welche Pille Du Dich dann entscheidest, bestimmst Du selbst. Aber Du kannst dann nicht mehr sagen, Du hättest von all dem nichts gewusst. Übernimm Verantwortung und hilf mit, eine bessere Welt zu erschaffen, die Du Dir ja auch sehnlichst wünschst. Es tut sonst niemand für uns, wir müssen es selbst machen.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.»

(Buckminster Fuller, 1895–1983)

Bitte hör nicht auf zu träumen...

Mach Dich auf die Suche nach der Wahrheit. Tief in Dir drin spürst Du schon lange, dass etwas nicht stimmt. Vertraue Deiner Intuition. Suche nach Menschen, denen es ganauso geht wie Dir. Tut Euch zusammen, gemeinsam erreicht Ihr mehr. Vielleicht gehst Du anfangs auch demonstrieren, wenn Dir nichts besseres einfällt. Das ist ok, es ist ein Anfang. Und dann suche weiter nach der Wahrheit – und höre nie mehr damit auf.

Marienkäfer-Glücksbringer

Die 20 schönsten Zitate zum Glück

Wer mich kennt, weiß, daß ich Zitate und Weisheiten liebe und auch gerne mit ihnen arbeite. In ihnen steckt viel Lebenserfahrung, sie regen zum Nachdenken an und motivieren. Heute möchte ich Dir meine 20 Lieblingszitate zum Thema „Glück“ schenken. Mögen Sie Dein Leben bereichern und Deinen Alltag schöner machen.

"Ein kleines Glück wird einmal groß.
Wenn du nur warten kannst,
dann fällt es auch in deinen Schoß."

(aus dem Lied "Ein kleines Glück" von Adamo)

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749 – 1832)

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.
(Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu, 1689 – 1755)

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluß entzieht.
(Epiktet, gr. Philosoph, um 50 – 138 n. Chr.)

Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt.-frz. Philosoph, 1875 – 1965)

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.
(Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jh. v. Chr. – 5. Jh. v. Chr.)

Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.
(Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russ. Schriftsteller, 1821 – 1881)

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
(Francis Bacon, engl. Philosoph, 1561 – 1626)

Fast überall, wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844 – 1900)

Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.
(Marcel Reich-Ranicki, dt. Literaturkritiker, 1920 – 2013)

Bildung kann einen sehr glücklich und gelassen machen.
(Günther Jauch, dt.  Fernsehmoderator, *1956)

Mutterglück, das ist das, was eine Mutter empfindet, wenn die Kinder abends im Bett sind.
(Robert Lembke, dt. Fernsehmoderator, 1913 – 1989)

Viele Frauen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht, aber die anderen werden glücklich.
(Josephine Baker, am.-fr. Sängerin u. Tänzerin, 1906 – 1975)

Herzschmerz und Einsamkeit sind der Antrieb hinter meiner Arbeit. Ich bin zu nichts zu gebrauchen, wenn ich glücklich bin.
(Pink!, am. Sängerin, *1979)

Ich bin so happy, dass ich in den letzten Tagen sogar ein paar Mal gelächelt habe.
(Victoria Backham, Ex-Spice Girl (Posh) und Ehefrau von Fußballer David Backham, *1974)

Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
(Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819 – 1898)

Die meisten Leute sind in etwa so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
(Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 – 1865)

Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.
(Pearl S. Buck, am. Schriftstellerin und  Literaturnobelpreisträgerin, 1892 – 1973)

Die Tür zum Glück, zum Heil, zur Rettung, zur Selbstverwirklichung geht nach außen auf.
(Søren Kierkegaard, dän. Philosoph, 1813 – 1855)

Glück ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen kannst, ohne selbst ein paar Tropfen abzubekommen.
(Ralph Waldo Emerson, am. Philosoph, 1803 – 1882).

Die meisten Menschen sind unglücklich, weil sie vom Glück zu viel verlangen. Der Ehrgeiz ist der größte Feind des Glücks, denn er macht blind.
(Jean-Paul Belmondo, frz. Schauspieler, *1933)

Was bedeutet Glück für Dich? Wann fühlst Du Dich glücklich? Gibt es besondere Glücksmomente in Deinem Leben?

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Vergiftung – häufige Ursache psychischer Erkrankungen

Viele Menschen leiden jahrelang an psychischen Erkrankungen, ohne zu ahnen, dass eine Vergiftung die Ursache sein könnte

Die Schulmedizin berücksichtigt meist nicht die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche. Körperliche Symptome können psychisch bedingt sein (z. B. durch Stress und traumatische Erlebnisse), und umgekehrt können psychische Erkrankungen die Folge eines unnatürlichen Umgangs mit unserem Körper sein. Vergiftungen durch Schwermetalle (z. B. Amalgamfüllungen in den Zähnen), Umweltgifte, Pilze und Parasiten können verheerende Auswirkungen auf Körper und Psyche haben.

Viele psychische Erkrankungen könnten beseitigt werden, wenn die Menschen ordentlich entgiften und ihr Ernährungsverhalten umstellen würden. Doch die Kausalität von Erkrankungen spielt in unserem Gesundheitsystem oder – wie ich es nenne – Krankheitserhaltungssystem keine Rolle. Es werden nur die Symptome behandelt und das auch noch so, dass Heilung im Sinne von Ausheilen gar nicht angestrebt wird. Ein Patient, der ständig krank ist, ist ein lukrativer Langzeitkunde. Der Umstand, dass Menschen in Krankenversicherungen gezwungen werden, sorgt dafür, dass sie immer schön im System gefangen bleiben. Viele alternative, natürliche Behandlungsmethoden, die wirklich hilfreich sind, werden von Krankenkassen meistens nicht übernommen – jedenfalls nicht ohne private Zuzahlung. Und viele können private Gesundheitsleistungen nicht bezahlen, weil ihnen schlichtweg das Geld fehlt – ein Teufelskreis.

Das ist hochkriminell. Ich habe dazu bereits in einem früheren Blogbeitrag geschrieben.

MMS (Multieffect Mineral Solution) – auch Chlordioxid genannt – wird seit Jahrzehnten zur Desinfektion in der Medizin sowie zur Trinkwasserentkeimung genutzt. Es ist also ein offiziell genehmigtes Mittel und keinesfalls eine verbotene Substanz. 

MMS  ist ein hochwirksamer Stoff, der innerhalb kurzer Zeit Vergiftungen (z. B. durch Schwermetall) aus dem Körper ausleitet . Es hilft gegen Parasiten, Bakterien, Viren, Keime und Pilze. Noch dazu ist MMS bezahlbar. Auch bei der Behandlung schwerer Erkrankungen wird MMS seit Jahren erfolgreich eingesetzt (z. B. Malaria, Krebs, Diabetes uvm).

MMS greift keine gesunden Zellen an, sehrwohl aber kranke Zellen!

Beachte

Chlordioxid hat nichts mit der gefährlichen Chlorbleiche zu tun, die zur Chlorierung von Schwimmbädern benutzt wird. Das ist etwas völlig anderes als MMS.  Dies wird in den Leitmedien gerne unterschlagen und falsch dargestellt. Teilweise werden regelrechte Hetzkampagnen gegen MMS gestartet. Und spätetens da sollten bei Dir alle Alarmglocken angehen.  Immer wenn etwas durch die öffentliche Meinung vehement abgelehnt und bekämpft wird, kannst Du davon ausgehen, dass an dem vermeintlichen „Übel“ was Wahres dran ist. 

Risiken und Nebenwirkungen

„Bei oraler Einnahme scheint das Chlordioxid nicht mehr als max. 2 Stunden im Körper zu wirken. Danach zersetzt es sich in Sauerstoff, Wasser und Kochsalz, alles natürliche Bestandteile des Blutes. Es bleiben also überhaupt keine Restbestandteile wie z.B. bei Medikamenten übrig, die vom Körper abgebaut oder entsorgt werden müssen. Die Hauptnebenwirkungen können bei Überdosierung Übelkeit bis Erbrechen und Durchfall sein. Dies ist häufig nur von kurzer Dauer. Beides scheint nicht auf eine Unverträglichkeit des eigentlichen Wirkstoffes, sondern einfach auf dessen zu gründlicher Wirkung zurückzuführen zu sein. Große Mengen Restmüll von abgetöteten Bakterien und Pilze schwimmen dann im Blut und müssen entsorgt werden. Dies löst einen Vergiftungsalarm im Körper aus und der Körper startet sein Notprogramm, indem er oben und unten alles heraus lässt“ (Ali Erhan, „Heilen mit MMS“, E‑Book S. 15).

Ali Erhan hat aufgrund jahrelangen Leidens durch eine massive Schwermetallvergiftung über viele Umwege Chlordioxid kennengelernt und sich selbst damit kuriert. Im nachfolgenden Videobeitrag berichtet er von seinen Erfahrungen:

 

Fazit

Vielen psychisch Erkrankten könnte schnell und einfach geholfen werden, wenn sie die Wirkung von MMS an Leib und Seele erfahren würden. Aber leider wissen zu wenige davon oder haben Angst, es könnte ihnen schaden, weil Schulmedizin und Leitmedien sie dahingehend negativ beeinflussen.

Mein Tipp

Wecke den Forscher in Dir. Glaube mir nicht, sondern recherchiere selbst und hol Dir alle Informationen, die Du benötigst, um für Dich die bestmögliche Entscheidung treffen zu können. Für Deine Gesundheit bist ausschließlich Du verantwortlich, sonst niemand. Gib Deine Verantwortung bitte nicht an der Tür Deiner Arztpraxis ab.

Literatur + Bezugshinweise:

Weiterführende Links:

http://www.mms-seminar.com (hier bekommst Du neben zahlreichen Infos und Videobeiträgen auch das gratis E‑Book von Ali Erhan)

http://josef-stocker.de/gesund11.htm


Beitragsbild gefunden auf tierarztblog.com (Urheber unbekannt).

Foto: Selbstliebe

Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest

Selbstliebe ist etwas ganz Natürliches. Schon Jesus sagte: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst! Er meinte damit nicht: Liebe Deinen Nächsten mehr als Dich selbst! Wer sich selbst nicht (genug) liebt, kann nicht heil werden. Wer die Interessen von anderen stets über seine eigenen stellt, verleugnet sich selbst. Das kann sogar bis zur völligen Selbstaufgabe gehen. Dieses Verhalten ist keineswegs gesund und nicht zu befürworten. Aber es kommt leider viel zu oft vor. Gewalt und Unterdrückung versetzen Menschen in Angst. Und Angst ist bekanntlich das Gegenteil von Liebe. Wie Du Deine Selbstliebe (wieder) findest, erfährst Du hier.

Fehlende Selbstliebe verhindert die Heilung

Sich selbst zu lieben, fällt vielen Menschen schwer. Wir wurden als Kinder bereits dazu erzogen, andere über uns selbst zu stellen. Im deutschen Sprachgebrauch gilt es als höflich, die andere Person zuerst zu nennen, so heißt es beispielsweise „...meine Schwester und ich...“ oder  „...mein Freund und ich...“ Im Englischen ist das ganz anders, dort heißt es „...me and my parents...“ (ich und meine Eltern) oder „... me and my husband...“ (ich und mein Ehemann) usw. Ich weiß nicht, wie es sich mit anderen Sprachen verhält. Jedenfalls drückt die Nennung der eigenen Person vor der anderen ein gewisses Selbstbewusstsein aus. 

Was aber, wenn ein Mensch misshandelt, herabgewürdigt und gedemütigt wird, z. B. durch Folter, sexuelle Übergriffe oder Psychoterror? Die körperlichen Wunden heilen vielleicht mit der Zeit, aber was ist mit den seelischen Wunden? Wenn diesem Menschen obendrein das Gefühl vermittelt wird, er sei an seiner Situation doch selbst schuld, kann dies dazu führen, dass die Selbstliebe auf ein Minimum schwindet oder sogar ganz auf der Strecke bleibt.

Menschen, die nicht über genügend Selbstbewusstsein bzw. Selbstliebe verfügen, sind leichter verwundbar. Deren Selbstwertgefühl wird mit einem Mal schwer erschüttert und leidet massiv unter der körperlichen und/oder psychischen Misshandlung.

Es lohnt sich aber, nach einem traumatischen Erlebnis – auch nach mehreren traumatischen Erfahrungen – Dein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und an der Wiederherstellung Deiner Selbstliebe zu arbeiten, denn

  • Du hast ein Recht darauf, dass die Verletzung aufhört!
  • Du hast ein Recht darauf, Dich selbst achten und lieben zu dürfen!
  • Du hast ein Recht darauf, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen!

Und zwar einzig und allein aus dem Grund, weil Du hier bist.

Selbstliebe kann man lernen

Wie Du Selbstliebe (wieder) lernen kannst, möchte ich Dir nachfolgend zeigen. Es ist nämlich so, dass Du – egal wie alt Du inzwischen bist – lernen kannst, Dich selbst zu achten und zu lieben. Das braucht vielleicht ein wenig Zeit, vielleicht auch viel Zeit, aber es ist machbar!

Wenn die Liebe (wieder) Teil Deines Bewusstseins geworden ist, kannst Du an Deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Die Liebe ist der Grundstein dafür.

Liebe ist eine Himmelsmacht

Werde zu dem, was Du haben möchtest. Willst Du mehr Liebe in Dein Leben ziehen, so musst Du diese Qualität in Dir erzeugen und damit einen Resonanzkörper bilden. Du hast keine Liebe in Dir, sie ist abgestorben, meinst Du?

Da muss ich Dir entschieden widersprechen: Du hast sehr wohl Liebe in Dir. Du bist Liebe! Dass Du sie momentan nicht so recht wahrnehmen kannst, liegt daran, dass sie überlagert ist von anderen Qualitäten, die sich in den Vordergrund gedrängt haben, z. B. Schrecken, Wut, Trauer etc.

Liebe ist die stärkste Macht im Universum. Unser natürlicher Zustand ist es, entspannt, friedvoll und in der Liebe zu sein. Kein Baby kommt böse, berechnend oder korrupt auf die Welt.

Du bist ein liebenswerter Mensch. Du bist es wert, geliebt zu werden. Einfach so, weil es Dich gibt. Liebe ist nichts, was man sich verdienen muss. Liebe ist immer da. Sie ist allumfassend und bedingungslos. Es ist genug Liebe für alle da. Liebe kann niemals zur Neige gehen. Bedingungslose Liebe ist eine unversiegbare Quelle und erschafft sich aus sich heraus immer wieder neu.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der menschlichen Liebe, die aus dem Ego kommt, die allzu gerne instrumentalisiert wird, an Bedingungen geknüpft ist und mit der Abhängigkeiten geschaffen werden, z. B.:

„Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du…“ oder

„Wenn du aufhörst zu weinen, hat Mami dich wieder lieb“ usw.

Diese Manipulationen sind emotionale Erpressung und haben mit LIEBE nicht das Geringste zu tun! LIEBE bedeutet, jemanden auch dann zu akzeptieren, wenn er gerade nicht das tut, was ich von ihm erwarte oder wenn er nicht so aussieht, wie ich ihn gerne hätte. Und was für die Liebe zu anderen gilt, gilt auch für die Liebe zu mir selbst. Selbstliebe heißt, mich so anzunehmen, wie ich bin, mit all meinen Unzulänglichkeiten und Spleens, mit Bierbauch, Rettungsringen, Haarausfall, Hängebrüsten und schlechter Laune.

Es ist paradox, aber wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, kann ich mich verändern.

Carl Rogers (1902−1987)

Wenn ich mich selbst, mein Kind, meinen Mann, meinen Lehrer etc. so akzeptiere, wie sie sind, ohne sie verändern zu wollen, dann passieren Wunder.

Veränderung kann also nur geschehen, wenn wir lernen, uns und alles um uns herum so zu lieben, wie es ist. Eine wahrlich große Herausforderung in einer Welt, die wir in Gut und Böse eingeteilt haben, nicht wahr? Wenn Du nicht weißt, wie Du das machen kannst, wenn der Zugang zu Deinem Herzen – aus welchen Gründen auch immer – versperrt ist, kommt hier eine kleine Übung mit großer Wirkung, die Dich in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bringt.

Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe

Sorge dafür, dass Du für einige Minuten ungestört bist. Mache es Dir bequem. Setze oder lege Dich hin. Nimm ein paar Atemzüge und beobachte Deinen Atem, wie er durch Deinen Körper strömt. Du musst ihn nicht beeinflussen, lass ihn einfach kommen und gehen. Lass auch Deine Gedanken kommen und wieder gehen.

Jetzt sprich Deine Absicht aus, in Kontakt mit der Allumfassenden bzw. Bedingungslosen Liebe zu kommen (in Gedanken oder laut):

„Ich gehe in Kontakt zur Allumfassenden Liebe“ oder

„Ich schwinge mit der Bedingungslosen Liebe“.

Hilfreich ist die Vorstellung, dass du LIEBE einatmest, verbunden mit der Affirmation:

„Ich atme Bedingungslose Liebe ein“ oder

„Ich lade die Bedingungslose Liebe in mein Leben ein, sie durchströmt meinen Körper, meinen Geist und meine Seele“.

Im Idealfall geht Dir jetzt das Herz auf und Du spürst ein Wohlgefühl in Deiner Brust. Wenn Du nicht gleich etwas spürst, mach Dir nichts daraus, Deine Absicht genügt. Sei Dir dessen gewiss, dass Du in Kontakt mit der LIEBE bist und Deine Schwingungen sich erhöhen. Bedenke, dass die traumatische Energie, die vielleicht noch in deinem Nervensystem gebunden ist, sich erst lösen muss. Mit dieser Übung wird Dir dies nach und nach gelingen. 

Vielleicht spürst Du aber auch schon beim ersten Mal, dass Dein Herzzentrum (Herz-Chakra) sich weitet und Du ein angenehmes Gefühl von Wärme, Leichtigkeit oder Freude wahrnimmst, und sei dieses Gefühl auch noch so klein. Nimm es wahr und würdige es. Mache diese Übung immer wieder, am besten jeden Tag, gerne auch mehrmals am Tag. Nach einer Weile musst Du Dich dazu nicht mehr zurückziehen oder hinlegen. Du kannst jederzeit und überall mit der Bedingungslosen Liebe in Kontakt gehen. Die Übung dauert nur ein paar Sekunden oder Minuten. Dein Gedanke, in Resonanz mit der Bedingungslosen Liebe zu gehen oder die Vorstellung, LIEBE einzuatmen, genügt.

Wenn du möchtest, kannst Du mit der Zeit die Meditation noch erweitern:

Nimm das Wohlgefühl war, das sich einstellt, wenn Du in Kontakt mit der Bedingungslosen Liebe bist. Spüre, in welchen Regionen im Körper Du es fühlst. Genieße es. Hat es eine Form oder eine Farbe? Lass dieses Wohlgefühl größer werden und sich richtig in Dir breit machen. So groß, dass es Deinen ganzen Körper durchdringt. Und noch größer, so groß, dass es über Deinen physischen Körper hinausgeht. Noch größer, so groß, dass es den Raum, in dem Du Dich befindest, ausfüllt. Dann noch größer, so groß, dass es das Haus, in dem du wohnst, ausfüllt. Und nochmal größer, so groß, dass es die Stadt, in der du lebst, erwärmt. Nun, kannst du das Wohlgefühl noch größer werden lassen? So groß, dass es das ganze Land umschließt, den Kontinent, die Erde?

Übung macht den Meister!

Neue Erkenntnisse wollen nicht nur bestaunt, sondern auch trainiert werden. Nur so können wir sie in unseren Alltag integrieren, so können sie wirken und unser Leben angenehmer machen. Und die nächste Gelegenheit zum Üben kommt bestimmt. In Kontakt mit der Liebe zu sein, ist das Wichtigste bei Deinem inneren Friedensprozess.

Auf der Netzseite Hopeful-Wounds gibt eine Betroffene von sexualisierter Gewalt Überlebenstipps für dunkle Stunden. Diese Überlebenstipps sind für alle Menschen mit traumatischen Erfahrungen wertvoll, nicht nur für Opfer sexualisierter Gewalt. Wenn Dein Selbstwertgefühl – durch wen oder was auch immer – in Mitleidenschaft gezogen wurde und Du einen Weg zurück ins Lebens suchst, wirf einen Blick auf diese Seite.

Buchtipp:
Der achtsame Weg zur Selbstliebe:
Wie man sich von destruktiven Gedanken und Gefühlen befreit (Christopher Germer, 2011)

Leere Bank - Einsamkeit

Warum heuchelst Du Lebenslust, obwohl Du einsam bist?

Würdest Du einem fremden Menschen gegenüber zugeben, dass Du Dich einsam fühlst? Warum glauben wir, uns verstellen zu müssen, wenn wir jemanden kennenlernen wollen? Warum gehen wir davon aus, jemanden nur dann für uns gewinnen zu können, wenn wir uns als „toller Hecht“ oder „starke Powerfrau“ präsentieren? Warum heucheln wir Lebenslust, obwohl wir einsam sind?

Viele Menschen sind einsam – zu viele

Norman und Magde sind vor einigen Tagen in Jaipur angekommen und wohnen im gleichen Hotel. Beide sind im gesetzten Alter und Singles. Beide hoffen, auf ihre „alten Tage“ in Indien noch ein klein wenig Glück zu finden.

Eines Abends sitzt Norman in der Lounge eines schicken Hotels im gleichen Ort. Da taucht Magde plötzlich auf, die ebenfalls auf Streifzug ist, entdeckt Norman und setzt sich zu ihm. Dem gefällt das nicht sonderlich, und er bedeutet Magde, dass sie ihm gerade die Tour vermasselt. Denn die Lady dort an der Bar sehe ihn dauern an. „So, wie man ein Museumsstück ansieht“, gibt Magde spöttisch zurück.

„Warum spotten Sie?“, fragt Norman enttäuscht. „Ich möchte mich nur wieder jung fühlen, spüren, dass ich gebraucht werde, so wie ich andere brauche, und sei es nur für eine Nacht – eine wundervolle Nacht. Sie kennen dieses Gefühl doch auch?“

Magde versteht und arrangiert mit weiblichem Geschick die Zusammenkunft von Norman und der Lady an der Bar. Ihr Name ist Carol. Sie möchte wissen, was Norman so treibt. Er stammelt etwas von Import-Export-Geschäften und versucht krampfhaft, lustig und locker zu sein. Seine Bemerkungen Carol gegenüber sind allerdings so plump und sein Lachen so aufgesetzt, dass es Magde alsbald zu viel wird und sie unter einem Vorwand das Weite sucht.

Das Gespräch zwischen Norman und Carol wird immer holpriger. Beide wissen nicht recht, was sie noch sagen sollen und schweigen betreten. Carol fühlt sich sichtlich unwohl und will die Situation verlassen: „Wissen Sie, unsere kleine Plauderei war sehr nett, nur...“

„Nein, war sie nicht“, erwidert Norman und ärgert sich über sich selbst.

„Nein, war sie nicht“, gibt Carol zu, „aber ich muss jetzt wirklich gehen“.

„Hören Sie, Carol, können wir die ganze Heuchelei nicht lassen und nochmal anfangen? Ich bin nicht charmant oder besonders schlagfertig...“ Nach einer kleinen Pause blickt er ihr ins Gesicht und offenbart ihr mit ruhiger, fester Stimme: „Mein Name ist Norman – und ich bin einsam.“ —

„Mein Name ist Carol, und ich bin es auch.“

Was glaubst Du, wie die Geschichte weitergeht? Nun, wenn Du den Film „Best Exotic Marigold Hotel“ gesehen hast, dann weißt Du es. Und wenn nicht, hast Du vielleicht Muße, darüber nachzudenken, wie es wohl sein könnte.

Was tust Du, wenn Du einsam bist? 

Wie gehst Du mit Einsamkeit um? Ziehst Du Dich zurück und versinkst in Traurigkeit, Selbstmitleid und Lethargie? Oder bist Du eher daran interessiert, diesen Zustand so schnell wie möglich zu beenden?

Frauen haben meist eine beste Freundin, die sie anrufen. Männer  gehen vielleicht mit ihrem besten Freund oder Kumpel ein Bier trinken. Aber nach dem Telefonat und nach dem Kneipenbesuch sind beide wieder alleine. Und dann kommen die Gedanken zurück und drehen ihre Runden, immer und immer wieder. Doch damit ist es natürlich nicht getan. Das Gefühl der Einsamkeit ist so erdrückend.

Wenn Du jung bist, kommst Du damit vielleicht eine Zeitlang klar. Irgendwann kommt schon der Richtige oder die Richtige. Aber wenn Du im fortgeschrittenen Alter bist, sinken die Chancen, nochmal jemanden kennenzulernen, der sich für eine Beziehung eignet. Man selbst ist vielleicht auch nicht mehr so flexibel. Nicht jeder gibt sich mit einem One-Night-Stand zufrieden, aber viele wären schon glücklich, nur eine Nacht mit jemandem zu verbringen und das Gefühl zu haben, doch noch begehrenswert und liebenswert zu sein. Nähe, Intimität, Geborgenheit, Wärme und Haut-an-Haut-Gefühl sind nicht nur was für junge Leute, sondern erst recht auch für Ältere. Denn die haben das oft jahrelang vermisst.

Bist Du bereit, die Maske fallen zu lassen?

In der Geschichte von Norman und Carol hat mich am meisten beeindruckt, dass Norman sich getraut hat, sein Befinden anzusprechen. Als er mit dem Rücken an der Wand stand und seine Chancen bei Carol endgültig zu schwinden drohten, als er merkte, dass das alte Konzept nicht mehr funktioniert, konnte er plötzlich seine Maske fallen lassen und sich so zeigen, wie er ist. Er entspannte sich total, und auch Carol konnte sich nun entspannen. Wie wundervoll. Das ist die Basis für einen Neuanfang – Offenheit und Ehrlichkeit.

Ich finde es ziemlich merkwürdig und frage mich, warum wir es offensichtlich nötig haben, andere zu manipulieren, in dem wir etwas heucheln, was gar nicht vorhanden ist. Aber irgendwann kommt die andere Seite von uns ja sowieso zum Vorschein. Doch meist haben wir dann unsere Partner schon sicher oder glauben es zumindest. 

Der erste Eindruck ist nicht mehr zu korrigieren, so heißt es jedenfalls. Aber die Geschichte von Norman und Carol zeigt, dass das nicht stimmt. Der erste Eindruck ist sehr wohl zu korrigieren. Der Punkt ist, dass wir oft keine zweite Chance dafür bekommen.

Ist es nicht seltsam, dass wir die gleichen Muster immer wieder abfahren? Und es funktioniert auch jedes Mal aufs Neue – jedenfalls eine Zeitlang. Vielleicht braucht man ein gewisses Alter oder viel Lebenserfahrung, um damit aufhören zu können. Was denkst Du?

Das Bewusstsein unserer eigenen Endlichkeit lässt uns anders handeln

Wie würde Norman wohl als jüngerer Mensch – sagen wir im Alter von 25 oder 35 gehandelt haben? Ob er genau so ehrlich gewesen wäre und zugegeben hätte, dass er sich einsam fühlt? Ich glaube nicht. Ich glaube, es ist das Bewusstsein unserer eigenen Endlichkeit, das uns im Alter direkter, ehrlicher und zielstrebiger werden lässt, wenn wir etwas erreichen oder haben wollen.

Mit 20 halten wir uns für unsterblich und glauben, wir haben alle Zeit der Welt. Aber dann sind wir auf einmal nicht mehr 20, sondern 50, 60, 70 oder noch älter. Da ist für pubertäres Geplänkel und sinnloses Drumherum keine Zeit. Da packt man die Gelegenheit beim Schopf, da kommt man auf den Punkt. Schließlich will man noch etwas voneinander haben, und man weiß nie, wie lange es noch geht, nicht wahr? Das weiß man mit 20 zwar auch nicht, aber in dem Alter denkt man noch nicht an sein irdisches Ende.

Nicht, dass ein Kennenlernen im Alter nicht verspielt, romantisch und nett sein kann, aber es hat eine andere Qualität als in jüngeren Jahren. Wenn wir erkannt haben, dass wir uns selbst und anderen nichts mehr beweisen müssen, brauchen wir uns auch nicht mehr zu verstellen. Wir können uns so geben, wie wir sind – und das ganz locker und selbstbewusst.

Mein Tipp:

Wenn Du einsam bist und daran etwas ändern willst, finde einen Menschen, dem Du das mitteilen möchtest (auf welchem Weg auch immer). Jemanden, der das versteht. Vielleicht jemanden, dem es genauso geht. Es kann ein bekannter Mensch sein oder auch ein ganz fremder. Das spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du Dir bewusst machst, was Dich bewegt. Hör auf, so zu tun, als sei alles in Ordnung. Es ist keine Schande, einsam zu sein. Es gibt unzählige Menschen, die sich einsam fühlen, die sich – genau wie Du – nicht trauen, das zuzugeben und glücklich wären, wenn sie jemanden wie Norman oder Carol treffen würden.


Filmtipp:


Best Exotic Marigold Hotel (2012)

Der Film ist ein Plädoyer für das Alter und das Altern...

Die Gewohnheit des Denkens

Sprüche, Zitate und Weisheiten – echte Lebenshilfen

Es gibt abertausende Sprüche, Zitate und Weisheiten, die wir täglich verwenden, ohne weiter darüber nachzudenken. Wir benutzen sie meistens, weil sie gerade gut zu einer bestimmten Situation, Fragestellung oder Aussage passen. Aber auch im Gespräch mit Klienten, Kunden, in Beratung, Coaching, Therapie und Supervision sind Sprüche, Zitate und Aphorismen ein hervorragendes Werkzeug zur Kommunikation, Selbstreflexion und Entwicklung förderlicher Gedanken und Lebenseinstellungen.

Philosophen, Mystiker und Gelehrte aller  Zeiten, wie Platon, Epikur, Konfuzius, Rumi, Osho, Laotse, Jiddu Krishnamurti, Eckhart Tolle und – um den weiblichen Pol nicht zu vernachlässigen – Hildegard von Bingen, Teresa von Avila, Berta von Suttner, Simone de Beauvoir, Mary Wollstonecraft uvm. haben uns nicht nur schlaue Sprüche hinterlassen, die uns beeindrucken und vor Ehrfurcht erstarren lassen sollen. Hinter ihren Aussagen steckt tiefe Weisheit und Erkenntnisse, die an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden dürfen. Es handelt sich bei diesen Weisheiten um grundlegende Dinge, die den Menschen ein Zusammenleben leichter und schöner machen. Es handelt sich um universelle Gesetzmäßigkeiten des Lebens.

Sprüche, Zitate und Weisheiten – ein gutes Werkzeug in der Kommunikation

Ich persönlich benutze auch gerne Zitate, Aphorismen und Weisheiten im Gespräch mit anderen. Nicht, weil ich damit protzen will, sondern weil ich sie gezielt einsetze, nämlich speziell im Gespräch mit Klienten, also in der Beratung und im Coaching. Auch in Therapie und Supervision werden Aphorismen und Zitate mittlerweile sehr erfolgreich angewandt.

Sie sind ein hervorragendes Werkzeug, um eigene festgefahrene Muster und Glaubenssätze zu hinterfragen und seinen Horizont zu erweitern. Und zwar in dem Sinne, dass sie dazu anregen, über den Inhalt nachzudenken und zu eigenen Erkenntnissen zu kommen.

Wie könnte das gemeint sein? Wie interepretiere ich den Inhalt dieses Spruchs? Ist das auch meine Wahrheit? Was macht dieser Gedanke mit mir, wenn ich ihn höre? Wie geht es mir damit? Spüre ich Widerstand?

Manchmal hören oder lesen wir ein Zitat, und sofort geht uns das Herz auf. Wir sagen innerlich ja dazu. Vielleicht, weil wir im Leben Erfahrungen gemacht haben, auf die dieser bestimmte Spruch genau zutrifft.

Und dann gibt es Weisheiten, die wir eine zeitlang in uns wirken lassen müssen, um sie zu erfassen, um sie zu verstehen und zu begreifen. Oft eröffnen sich uns beim Philosophieren und Diskutieren darüber ganz neue Welten. Wir lernen uns dabei selbst besser kennen und staunen vielleicht über uns selbst.

Wenn sich bei bestimmten Aussagen Widerstand regt, ist das für mich immer ein Zeichen, genauer nachzufragen: Was genau stimmt mit dieser Aussage nicht? Warum spüre ich dabei eine Faust im Magen? Wie sehe ich das? Es ist spannend, mich dabei selbst zu beobachten. Mit meinen Klienten mache ich es genauso. Widerstand ist ein Zeichen dafür, daß wir etwas nicht an uns heranlassen wollen – eine Art Schutzmechanismus. Dann ist es angesagt, diesen Widerstand zu ergründen und zu hinterfragen. Oft verbirgt sich dahinter eine Angst, etwas zu erfahren, das wir nicht wollen oder zugeben zu müssen, daß wir mit unserer bisherigen Ansicht falsch lagen, die Angst vor Gesichtsverlust etc. Hierin liegt aber auch eine große Chance zu Wachstum und Entwicklung.

Einen Spruch provokativ zu verwenden kann helfen, eine Reaktion hervorzurufen

Ich liebe es, mit Aphorismen, Weisheiten und Zitaten zu arbeiten. Ich erfahre viel über mein Gegenüber, und das hilft mir und meinen Klienten in der Beratung oder im Coaching. Es geht ja nicht darum, meinen Gesprächspartner davon zu überzeugen, daß der Gedanke, den ich ihm gebe, richtig ist und zu seiner Wahrheit werden soll. Vielmehr rege ich dazu an, über eine bestimmte Aussage nachzudenken, sie in sich wirken zu lassen und zu beobachten, was passiert (mental, emotional und körperlich).

Dann beginnt der verbale Austausch darüber, und wir können gemeinsam ergründen, was gerade in meinem Gesprächspartner los ist und wo der Schuh drückt. Ich nutzte Zitate und Sprüche auch gerne, um mein Gegenüber ein wenig zu provozieren und ihr oder ihm auf diese Weise eine Reaktion zu entlocken, wenn ich das Gefühl habe, daß es hilfreich ist.

Ob Weisheiten, Zitate und Aphorismen für Dich ein geeignetes Werkzeug sein können, um privat oder beruflich damit zu arbeiten, kannst Du leicht herausfinden. Entweder fühlst Du Dich sowieso schon dazu hingezogen, und falls nicht – trage Dich doch einfach für eine Weile in meinen Verteiler ein und erhalten jeden Montag einen Gedanken, der Dich zum Nachdenken anregt, Dich motiviert und Dein Leben schöner macht.

MontagsspruchWenn Du gerne mit Zitaten und Sprüchen arbeiten möchtest, empfehle ich Dir „Das Problem, der Spruch, die Lösung – Aphorismen in Beratung, Therapie und Supervisionvon Ludger Kühling. Das Arbeitsset besteht aus einem Taschenbuch und 86 Spruchkarten.

Auf Dein persönliches Wachstum!

Kaktus- Symbol für Resilienz

Resilienz: 7 Geheimnisse seelischer Abwehrkräfte

Verlierst Du in kritischen Situationen leicht die Nerven? Fühlst Du Dich schnell überfordert? Konflikte sind für Dich der Horror? Du bist schnell gereizt, wenn nicht alles glatt läuft? Unvorhergesehene Dinge bereiten Dir immensen Streß? Ein kleiner Streit mit Deinem Partner versaut Dir das ganze Wochenende? Dann solltest Du Deine seelische Widerstandsfähigkeit ausbauen. Resilienz heißt das Zauberwort... ganzen Artikel lesen